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Artikel Tagged ‘fiskus’

Anstieg der Schulden des Fiskus in Griechenland an Privatsektor

19. Mai 2015 / Aufrufe: 589 1 Kommentar

Die fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus in Griechenland an den privaten Sektor zeigten im Februar 2015 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um rund 400 Millionen Euro.

Die fälligen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor gestalteten sich im Februar 2015 auf 3,741 Milliarden Euro, gegenüber 3,383 Milliarden Euro im Februar 2014. Wie aus den Angaben der staatlichen Rechnungszentrale weiter hervorgeht, betrugen im selben Monat die anhängigen Steuerrückzahlungen 688 Millionen Euro, gegenüber 628 Millionen im entsprechenden Monat des Vorjahres.

Den größten Betrag fälliger Verbindlichkeiten des Fiskus in Griechenland an den Privatsektor stellen die Schulden der Sozialversicherungsträger dar, die im März 2015 auf 2,008 Milliarden Euro anstiegen, gegenüber 1,886 Milliarden Euro im Februar 2015. Die Schulden der (öffentlichen) Krankenhäuser wiederum stiegen im März 2015 auf 903 Millionen Euro, gegenüber 787 Millionen Euro im Vormonat Februar 2015.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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Fiskus in Griechenland stranguliert privaten Sektor

19. November 2014 / Aufrufe: 497 1 Kommentar

Die Schulden des Fiskus in Griechenland an den privaten Sektor sind wieder bei fast 5 Milliarden Euro angelangt.

Die Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor stiegen im September 2014 auf 4,795 Mrd. Euro an, gegenüber 4,675 Mrd. Euro im August 2014. Gemäß den Daten des griechischen Finanzministeriums gestalteten sich die fälligen Verbindlichkeiten der Zentralregierung im September auf 4,082 Mrd. Euro, während die anhängigen Steuerrückzahlungen 713 Mio. Euro erreichten.

Von den anhängigen Steuererstattungen rühren 437 Mio. Euro aus direkten Steuern und 179 Mio. Euro aus indirekten Steuern her, während sich 97 Mio. Euro auf nicht steuerliche Einnahmen beziehen. Es sei angemerkt, dass sich im August 2014 die fälligen Verbindlichkeiten der Zentralregierung auf 3,93 Mrd. Euro und die anhängigen Steuerrückzahlungen auf 745 Mio. Euro gestalteten.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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Fiskus in Griechenland schuldet Privatsektor fast 5 Mrd Euro

8. Mai 2014 / Aufrufe: 470 1 Kommentar

In krassem Widerspruch zu dem bejubelten Primärüberschuss in Griechenland schuldet der Staat dem privaten Sektor fast 5 Milliarden Euro.

Die fälligen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor verzeichneten erneut einen Anstieg und erreichten im März 2014 die Höhe von insgesamt 4,740 Mrd. Euro, gegenüber 4,637 Mrd. Euro im Februar 2014.

Dies geht aus den Daten über den Verlauf der wirtschaftlichen Größen der Zentralregierung im März 2014 hervor.

Löwenanteil der Schulden rührt aus dem Gesundheitssystem her

Gemäß den  in Rede stehenden Angaben rühren – auf den Gesamtbetrag der fälligen Verbindlichkeiten bezogen – der größte Teil in Höhe von 2,925 Mrd. Euro von den Sozialversicherungsträgern und davon wiederum 1,886 Mrd. Euro von dem Nationalen Träger für Gesundheitsleistungen (EOPYY) her.

Die öffentlichen Krankenhäuser schulden dem privaten Sektor 885 Mio. Euro, während sonstige juristische Personen des öffentlichen Rechts dem Privatsektor fällige Verbindlichkeiten in Höhe von 227 Mio. Euro schulden. Die Träger der lokalen Selbstverwaltung stehen bei den „Privaten“ mit 461 Mio. Euro in der Kreide und die fälligen Verbindlichkeiten der Ministerien belaufen sich auf 242 Mio. Euro.

Weiter wird angemerkt, dass die anhängigen Steuerrückzahlungen (aus Erstattungen der Mehrwertsteuer, Einkommensteuerrückzahlungen usw.) sich auf 459 Mio. Euro belaufen.

(Quelle: To Pontiki)

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Fiskus in Griechenland schuldet Privatsektor Milliarden

8. November 2013 / Aufrufe: 1.354 2 Kommentare

Der Fiskus in Griechenland schuldete dem privaten Sektor Ende September 2013 fällige Zahlungen in Höhe von insgesamt 6,63 Milliarden Euro.

Die fälligen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor verzeichneten im September 2013 einen Anstieg auf 6,63 Mrd. Euro, gegenüber 6,57 Mrd. Euro im August 2013.

Laut einer Bekanntmachung des Finanzministeriums betrug im August 2013 die Summe der fälligen Schulden der Zentralregierung 5,98 Mrd. Euro, während auch Steuerrückzahlungen in Höhe von 643,2 Mio. Euro anhängig waren.
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Vermieter in Griechenland treten Mietforderungen an Fiskus ab

13. Dezember 2012 / Aktualisiert: 05. Juli 2013 / Aufrufe: 1.871 4 Kommentare

In Griechenland sehen sich immer mehr Vermieter gezwungen, Mietforderungen an den Fiskus abzutreten, um der Besteuerung inexistenter Einkommen zu entgehen.

Ein „Präsent“ von hunderttausenden Euro machen dem Staat die Eigentümer von Immobilien, die sie vermieten, jedoch die Mieten weder einnehmen noch mehr erwarten, sie einnehmen zu können. Es wird geschätzt, dass 20% der Mietforderungen an die Finanzämter abgetreten worden sind, und wie der Vorsitzende der Föderation der Immobilienbesitzer POMIDA, Stratos Paradias, betont, können die Leiter der Finanzämter – wenn sie wollen – die „faulen“ Mieter zu fassen bekommen, jedoch ist die Recherche der Daten schwierig.

Praktisch wird jedoch parallel auch ein „steuerliches Schuldnerverzeichnis“ geschaffen, da die Finanzbeamten mit dem Vorliegen der Listen mit den abgetretenen Mietforderungen auch über die Namen der „faulen“ Zahler verfügen und bei jedem beliebigen Vorgang diese Gelder einfordern oder eine steuerliche Fertigkeitsbescheinigung verweigern können. Ebenfalls können die Finanzämter die an den Fiskus abgetretenen Mietforderungen auf die jährliche Steuerbelastung der Schuldner transferieren oder sie als fällige Verbindlichkeiten an den Fiskus behandeln.

Auf der anderen Seite können ungefähr 150.000 Eigentümer von Ladenlokalen, Büros und Wohnungen fortan nicht mehr damit rechnen, diese Mieten einzunehmen, und füllen deswegen notgedrungen die Abtretungsformulare aus, um nicht obendrein auch noch für nie erhaltene Mieteinnahmen besteuert zu werden.
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Steuerschuldnern in Griechenland droht Gefängnis

23. Juli 2012 / Aufrufe: 923 2 Kommentare

Als zu Beginn der 30er Jahre die Weltwirtschaftskrise auch Griechenland erreichte, füllten sich die Gefängnisse mit Bürgern, die ihre Steuern nicht zu zahlen vermochten.

Wie bereits vor rund 80 Jahren die damaligen schreiten heute auch die derzeitigen Regierungen in Griechenland zu immer strengeren „Maßnahmen“, um dem unersättlichen Fiskus zu immer mehr Einnahmen zu verhelfen. Dass auf diese Weise schon damals der Geldhunger des Fiskus nicht zu stillen war und es auch heute nicht sein wird, scheint niemanden zu kümmern.

Im Mittelalter wurden die Dinge unkomplizierter gehandhabt: Schuldner wurden kurzerhand in den Schuldturm geworfen, und wenn sich kein Vermögen fand und niemand – Familie, Verwandte, Freunde – um sie kümmerte, ließ man sie einfach verhungern. In dem modernen Griechenland, wo die Schuldhaft erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts abgeschafft und nun zu Beginn des 21. Jahrhunderts durch gesetzliche Hintertürchen erneut eingeführt wurde, steckt man Schuldner ins Gefängnis: Immerhin werden sie dort gefüttert (obwohl sich das bald ändern könnte …), prinzipiell hat sich jedoch nicht viel geändert.

Die historischen Parallelen zeigt ein Beitrag auf, der in der griechischen Zeitung „To Pontiki“ unter der Rubrik „Geschichte“ erschien und nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.
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Fiskus in Griechenland forciert Pfändungen

11. Juni 2012 / Aktualisiert: 11. Juni 2012 / Aufrufe: 1.309 9 Kommentare

Auf Anweisung des Finanzministeriums in Griechenland sollen die Finanzämter umgehend zu Pfändungen schreiten, um bis Ende Juni 2012 dem Fiskus 400 Mio. € zu verschaffen.

Das Finanzministerium hat bei den Finanzamtsleitern „Gas“ gegeben, um eine nie dagewesene Jagd auf die Schuldner des Fiskus zu starten und Pfändungen von Immobilien, Fahrzeugen, Bankguthaben, Löhnen, Renten, Mieten und Strafverfolgungen in Gang zu bringen. Mit einem Runderlass verlangt es die Aktivierung des Mechanismus, damit bis Ende Juni 2012 fällige Verbindlichkeiten von 400 Mio. Euro eingetrieben und die Steuereinnahmen stimuliert werden, die seit Mai einen Rückgang von ungefähr 10% verzeichneten.

Die ersten, die von Pfändungen bedroht sind, sind die Schuldner, welche Mieten einnehmen oder luxuriöse Fahrzeuge besitzen oder Rechte an Ansprüchen gegen andere Personen haben, sowie auch alle, die mehr als 300 Euro schulden und Immobilienvermögen besitzen. Weiter verlangt das Ministerium die direkte Beschlagnahme von Beträgen, die sich auf Bankkonten der Schuldner befinden, und die Einleitung von Strafverfahren zu Lasten aller, die dem Fiskus mehr als 5.000 Euro schulden.
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Papadimos warnt vor völligem Zusammenbruch in Griechenland

27. Mai 2012 / Aufrufe: 380 2 Kommentare

Der ehemalige kommissarische Premierminister Lukas Papadimos warnte bereits nach den Parlamentswahlen am 06 Mai 2012 vor dem völligen Zusammenbruch in Griechenland.

In besonders düsteren Farben beschrieb Lukas Papadimos die volkswirtschaftliche Lage des Landes in einer geheimen Notiz, die er Karolos Papoulias am 11 Mai, also in der Zeit der Sondierungsaufträge zur Bildung einer Regierung übergab: „Das Land nähert sich dem Punkt des Zusammenbruchs.

Die Sonntagsausgabe der Zeitung To Vima (27 Mai 2012) präsentiert die Notiz mit den detaillierten Positionen des ehemaligen Premierministers bezüglich der wirtschaftlichen Lage, worin er unter anderem anführt:

  • Die Kassenbestände des Fiskus werden sich ab dem 20 Juni auf das negative Niveau in der Größenordnung von 1 Mrd. Euro gestalten.
  • Die reale Entwicklung bei den Steuereinnahmen erweist sich niedriger als vorgesehen, der Anstieg der Ausgaben dagegen größer als die Vorsehungen des zentralen Szenariums. Ab Mitte Juni wird der Fiskus folglich großen Schwierigkeiten bei der Deckung der gesamten Ausgaben begegnen.
  • Ab Ende Juni und danach wird die Fähigkeit des Fiskus zur Finanzierung seiner Bedürfnisse ausschließlich von der nächsten Tranche nächsten der EFSF und des IWF abhängen.
  • Die Liquidität des Banksystems ist in den letzten Jahren dramatisch geschrumpft, mit dem Ergebnis, dass die griechischen Banken ausschließlich von der EZ und allgemeiner dem Euro-System gestützt werden.
  • Das Umfeld, in dem sich das Land bewegt, und die Anzweiflung seiner Fähigkeit, in der Eurozone zu verbleiben, kann in Kombination mit irgendeinem unvorhergesehenen Ereignis katalytische Auswirkungen auf die Liquidität der Banken, die Finanzierung der Wirtschaft und die globalere wirtschaftliche Aktivität haben.

Rückschließend verstärken die obigen Einschätzungen die Notwendigkeit der Schaffung von Umständen der Stabilität und des Vertrauens„, endet Herr Papadimos.

(Quellen: in.gr)

Fiskus in Griechenland verlängert inoffiziellen Zahlungsstopp

18. April 2012 / Aufrufe: 364 Kommentare ausgeschaltet

Der Fiskus in Griechenland schreitet entgegen den Auflagen der Troika auch weiterhin nicht zur Begleichung der Verbindlichkeiten an den privaten Sektor.

Die Schulden der öffentlichen Hand an die Privatleute nehmen zu und verursachen ein Schulden-Domino, das auf die gesamte Kette der Wirtschaft übergreift. Trotz der Versprechungen, aber auch der Auflagen der Troika zum Abbau der fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus wird die Lage für alle, die von dem griechischen Staat Geld zu erhalten haben, von Monat zu Monat erdrückender, da sich im vergangenen Februar die Schulden der öffentlichen Hand auf 6,3 Mrd. Euro bzw. 400 Millionen Euro mehr als im Vormonat beliefen.

Laut der Sonntagsausgabe der Zeitung „Ethnos“ handelt es sich um Schulden, welche die Ministerien und die öffentlichen Träger, die lokale Selbstverwaltung, die Krankenhäuser, die Sozialversicherungsträger und die übrigen staatlichen juristischen Personen angehäuft haben und deren Nichtbegleichung das Resultat hatte, dass auf Ebene der Zentralregierung ein Überschuss von 2,17 Mrd. Euro auftritt. Den Herstellerfirmen schuldet der Fiskus ungefähr 1,5 Mrd. Euro, während allein die für das Jahr 2011 immer noch nicht an die Exportunternehmen erstattete MwSt. ebenfalls 1,5 Mrd. Euro erreicht.
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Fiskus in Griechenland drohen enorme Forderungen

14. April 2012 / Aktualisiert: 15. April 2012 / Aufrufe: 340 Kommentare ausgeschaltet

Gemäß der aktuellen Rechtsprechung in Griechenland muss der Fiskus rechtswidrig erhobene Abgaben entgegen der bisherigen Praxis vollständig verzinst erstatten.

Die Zweite Kammer des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) befand eine Bestimmung der griechischen Steuergesetzgebung, welche die unvollständige Rückzahlung der rechtswidrigen Steuern vorsieht und die Zinsforderungen der Bürger für den langfristigen und rechtswidrigen Verlust ihrer Gelder in einem hohen Grad einschränkt, als verfassungswidrig. Der griechische Fiskus wird folglich verpflichtet sein, für jede rechtswidrige Besteuerung „tief in die Tasche“ zu greifen, um den Bürgern die Steuern, Abgaben, Strafgelder usw., welche von den Gerichten aufgehoben werden und folglich „unverlangt“ entrichtet worden sind, verzinst zurückzuzahlen.

Konkret befand der StE eine gesetzliche Regelung (Gesetz N. 2120/93) als verfassungswidrig und unwirksam, die seit fast 20 Jahren vorsah, dass im Fall der gerichtlichen Annullierung von Steuern Abgaben, Geldstrafen usw. die Gelder den Bürgern nebst Zinsen erstattet werden, deren Berechnung aber erst 7 Monate nach der Zustellung des endgültigen (also im Berufungsverfahren verkündeten) Gerichtsurteils an den Fiskus (sprich Finanzämter / DOY) beginnt.
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