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Artikel Tagged ‘firmensterben’

Unternehmen in Griechenland müssen schließen oder abwandern

1. April 2016 / Aufrufe: 978 1 Kommentar

Laut der IHK Athen bleiben den Unternehmen in Griechenland nur zwei Optionen, nämlich entweder zu schließen oder ins Ausland abzuwandern.

Abwanderung oder Schließung … ist das Dilemma, dem die heutzutage in Griechenland tätigen Unternehmen zu begegnen haben.

Ungefähr so könnte man die Ergebnisse der Untersuchung zusammenfassen, welche die Industrie- und Handelskammer Athen (EBEA bzw. ACCI) durchführte und sich auf die Hauptbelastungen der griechischen Arbeitgeber im Verhältnis zu den Unternehmen ihrer Nachbarländer bezieht.
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Explosion der Unternehmensschließungen in Griechenland

31. März 2016 / Aufrufe: 919 Keine Kommentare

Im ersten Quartal des Jahres 2016 wurde in Griechenland im Vergleich zum Vorjahr eine Explosion der Firmenschließungen um rund 78 Prozent verzeichnet.

Laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ wird in Griechenland auf dem Markt im ersten Quartal des laufenden Jahres eine „Explosion“ der Unternehmensschließungen um 78,08% verzeichnet und ein sehr negativer Beginn des neuen Jahres vermerkt.

Es ist bezeichnend, dass zum ersten Mal in den Jahren der Krise die Löschungen von Unternehmen (Unternehmen, die schließen) die neu eröffneten Unternehmen um 4.000 übersteigen, da diverse Aktivitäten endgültig eingestellt werden, manche ins Ausland abwandern und andere wiederum in die Sphäre der Schattenwirtschaft, der ungemeldeten Beschäftigung und der nicht deklarierten Einkommen eintreten.
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Hälfte der Kleinunternehmen in Griechenland droht Schließung

21. März 2014 / Aktualisiert: 28. März 2014 / Aufrufe: 802 1 Kommentar

Fast 50 Prozent der Kleinunternehmen in Griechenland sehen sich mit der Gefahr der Schließung konfrontiert, 40 Prozent sogar innerhalb des laufenden Halbjahrs.

Laut einer Untersuchung des Instituts für Kleinunternehmen des Dachverbands der Gewerbetreibenden, Handwerker und Kaufleute Griechenlands (IME-GSEVEE bzw. ΙΜΕ-ΓΣΕΒΕΕ) ist fast die Hälfte der Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten mit der Gefahr der Schließung in den kommenden Monaten konfrontiert. Hauptgründe sind der Rückgang der Umsätze und die Schulden an OAEE, DEKO, Finanzamt und Banken.

Die Untersuchung gibt auf Halbjahresbasis das wirtschaftliche Klima bei den Kleinunternehmen wieder, die – wie in der einschlägigen Bekanntmachung angemerkt wird – 99,6% der griechischen Unternehmen ausmachen. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden am 18 März 2014 in Thessaloniki von dem Vorsitzenden des GSEVEE und des IME-GSEVEE, Georgios Kavvathas, und dem stellvertretenden Vorsitzenden des IME-GSEVEE, Ioannis Papagyris, bei der Industriekammer Thessaloniki präsentiert.
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Griechenland: 55000 Unternehmensschließungen und 195000 Entlassungen

15. März 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 1.743 13 Kommentare

Der Dachverband der Freiberufler, Gewerbetreibenden und Kaufleute in Griechenland rechnet für 2013 mit 55.000 Unternehmensschließungen und 195.000 Entlassungen.

Trotz der Beteuerungen der griechischen Regierung über den baldigen Wirtschaftsaufschwung sind die Einschätzungen entmutigend, die am vergangenen Dienstag (12 März 2013) die Zentrale Dachverband der Freiberufler, Gewerbetreibenden und Kaufleute in Griechenland hinsichtlich des laufenden Jahres 2013 veröffentlichte.

Laut einer panhellenischen Erhebung des Instituts für Kleinunternehmen in Kooperation mit der Demoskopie-Gesellschaft MARC A.G. wird erwartet, dass 2013 mehr als 195.000 Arbeitsplätze verloren gehen, da in dem laufenden Jahr schätzungsweise 55.000 kleine und mittlere Unternehmen – davon 20.000 aus der Handelsbranche – schließen werden.

170.000 Unternehmen befürchten, 2013 schließen zu müssen

Ungefähr 170.000 Unternehmen (davon 64.000 in der Handelsbranche) erklären, der Gefahr der Schließung in den nächsten zwölf Monaten zu begegnen. Laut den Einschätzungen des Instituts für Kleinunternehmen (IME) des GSEVEE wird sich der Netto-Rückgang der Anzahl Unternehmen für diesen Zeitraum auf 55.000 (von denen 20.000 der Handelsbranche angehören) belaufen, und falls sich diese Einschätzungen bestätigen sollten, besteht die Gefahr des Verlusts von insgesamt 195.000 Arbeitsplätzen (Arbeitgeber, Selbständige, Arbeitnehmer). Hinsichtlich der verlorenen Arbeitsplätze werden die Verluste von Arbeitnehmer-Arbeitsplätzen 69.000 tangieren.

Die Wirtschaftskrise vertieft sich immer mehr und über 33% der kleinen und mittleren Unternehmer erachtet, dass es einen Aufschwung nicht vor 2020 geben wird. 45,2% der Unternehmer wiederum schätzen ein, im ersten Halbjahr 2013 keinerlei Investitionen vornehmen, während ein zusätzlicher Anteil in einer Größenordnung von 41,5% erklärt, zu einer Reduzierung der Investitionen schreiten zu werden.

Wie aus der Erhebung hervorgeht, kamen 2012 auf dem privaten Sektor auf jede Einstellung 4 Entlassungen, währen 6 von 10 Unternehmen erklären, im zweiten Halbjahr 2012 sowohl zur Reduzierung der Arbeitszeiten als auch zur Kürzung der Bezüge geschritten zu sein. Ebenfalls schritten 47,7% der über Personal verfügenden Unternehmen zu einer indirekten Senkung der Lohnkosten, indem sie die Arbeitsstunden oder Arbeitstage reduzierten, wogegen der entsprechende Anteil sich 2010 und 2011 auf „nur“ 30% belief.

Schließlich führt das Umfeld der „finanziellen Atemnot“, in der sich die Unternehmen befinden, jedes dritte Unternehmen dazu, nicht seinen Verpflichtungen entsprechen zu können. Konkret haben 33,8% Verbindlichkeiten an Lieferanten, 30% an Vermieter, Banken und DEKO, während 4 von 10 Beiträge an den OAEE schulden. Die Anzahl der Unternehmer, die Schulden an das Finanzamt haben, nahm sogar um 25% zu, während 2013 jedes zweite Unternehmen nicht seinen Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt entsprechen könne wird.

Die Erhebung erfolgte auf Basis der Befragung 1.201 sehr kleiner und kleiner Unternehmen (0 – 49 Beschäftigte), im Zeitraum von 21 bis 28 Januar 2013.

(Quelle: To Pontiki, Voria.gr)

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Handel in Griechenland erwartet „schwarzes“ Halbjahr

3. Januar 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 1.492 Keine Kommentare

Den Handel erwartet in Griechenland ein schweres Halbjahr, zumal bis Ende 2013 mit über 100.000 weiteren Unternehmensschließungen gerechnet wird.

Die Hilfskredit-Tranche – bzw. zumindest ein Teil davon – mag angekommen sein, die Menschen des Marktes wissen jedoch, dass derzeit andere Prioritäten bestehen, und zwar konkret die Rekapitalisierung der Banken. Allerdings wird auch nach deren Abschluss – was einige Monate benötigen wird – das in Form von Krediten auf den Markt gelangende Geld wieder wenig und in jedem Fall sehr viel weniger sein als benötigt wird, damit der Markt normal funktioniert.

Wird diesem Umfeld auch der Rückgang der Nachfrage infolge des weiteren Sinkens der Einkommen und der brutalen Besteuerung hinzugerechnet, ist leicht zu verstehen, dass (auch) für den Handel das Jahr 2013 ein weiteres schwieriges Jahrs sein wird. Ein Jahr, in dem die kleineren und mittleren Unternehmen wieder auf sich allein gestellt sein werden, um den Folgen der Krise zu begegnen.
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Dramatisches Firmensterben in Griechenland

6. Dezember 2011 / Aufrufe: 770 11 Kommentare

Nachdem in Griechenland seit 2009 bereits 60000 Unternehmen geschlossen haben, wird für 2012 mit weiteren 50000 – 60000 Schließungen gerechnet.

Laut dem aktuellen Jahresbericht des Nationalen Griechischen Handelsverbands (ESEE) über den Handel in Griechenland haben seit 2009 bis heute insgesamt rund 60.000 Unternehmen geschlossen. Noch unheilvoller zeichnet sich für den Sektor des Handels die Zukunft ab, da die Inhaber von 50.000 – 60.000 Personenunternehmen und offenen Handelsgesellschaften befürchten, im Jahr 2012 schließen zu müssen, während 900 – 1.000 Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung mit Schwierigkeiten rechnen, innerhalb des Jahres ihren Verpflichtungen nazuchkommen.

Während der Präsentation des Berichts führte der Vorsitzende des ESEE Vassilis Korkidis an, dass der Handel eine Widerstandsfähigkeit bei der Beschäftigung verzeichnet, weiterhin die Bremse in der Arbeitslosigkeit ist und nur 10% der Arbeitslosen aus dem Sektor herrühren. Weiter führte er aus, dass der kontinuierliche Abfluss infolge des Investitionsabbaus seitens nicht im Land Ansässiger während der ersten drei Quartale des Jahres 2011 auf 1,6 Milliarden Euro geschätzt wird, was bedeutet, das sie Kapital in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro von den griechischen Banken mit sich nahmen.
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Branchen-Arbeitslosenquote in Rodopi in Griechenland bis 85 Prozent

5. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 290 Keine Kommentare

Das Firmensterben in Griechenland hat in der Präfektur Rodopi die Arbeitslosenquote in den beiden wichtigsten Wirtschaftsbereichen der Region auf bis zu 85 Prozent steigen lassen.

Besonders beunruhigend sind die Daten bezüglich der Schließung von Unternehmen und des Anstiegs der Arbeitslosigkeit, wie Euripides Stylianidis, Abgeordneter der Partei Nea Dimokratia, in einer von ihm gestellten parlamentarischen Anfrage enthüllt. Laut den Angaben des Arbeitszentrums Komotini, auf welche sich der Abgeordnete beruft, haben konkret von insgesamt 68 Fabriken 24 endgültig geschlossen, und von den verbliebenen 44 sind nur 5 tatsächlich in Betrieb, während in den übrigen 39 Fabriken der Betrieb reduziert ist und Verzögerung von Lohnzahlungen, Freistellungen, unbezahlte Urlaube und „elastische“ Arbeitszeiten verzeichnet werden.

Wie der Abgeordnete der N.D. betont, hat speziell in den beiden bedeutendsten in der Präfektur Rodopi aktiven Branchen, nämlich in der Textilindustrie und auf dem Bausektor, die Arbeitslosigkeit sogar Raten von 85% bzw. 79,9% erreicht. Weiter führt Euripides Stylianidis an, dass diese schwierige Lage noch verschlimmert wird, da der Staat darin fortfährt, die Mehrwertsteuer zu erhöhen, die Unternehmen mit zusätzlichen Steuern zu belasten, seine gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber den Unternehmen nicht nachzukommen (12%ige Förderung durch die Arbeitsbehörde OAED, Mehrwertsteuer-Rückzahlung, Verpflichtungen gegenüber Lieferanten), das Entwicklungsgesetz nicht zu aktivieren und die eingereichten neuen Investitionspläne nicht zu genehmigen oder die Exportorientierung der Unternehmen nicht zu unterstützen.

Wie Euripides Stylianidis moniert, gibt der stellvertretende Finanzminister Pantelis Ikonomou in seiner Antwort nicht nur keine Lösungen des Problems, sondern erklärt global und unbestimmt: „Die Verwaltung unternimmt jede mögliche Anstrengung zur Normalisierung des Zeitraums der Mehrwertsteuer-Rückzahlung, unter paralleler Wahrung der Interessen des Staates„! Und als ob dies nicht reichen würde, erinnert er daran, dass seit dem 02/07/2010 die Rückzahlungen der Mehrwertsteuer unter der Voraussetzung ohne Kontrolle erfolgen, dass die zurückgeforderten Beträge nicht höher als 30.000 Euro sind, womit er substantiell auch die Existenz des Problems eingesteht, da für höhere Beträge (die sich auf die Unternehmen beziehen) die Rückzahlungen erst nach einer vorläufigen oder regulären Unternehmensprüfung erfolgen.

(Quelle: Vradyni)