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Artikel Tagged ‘firmenschließung’

60.000 Firmenschließungen und 30% Arbeitslosigkeit in Griechenland

28. April 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 1.962 1 Kommentar

Der Präsident der IHK Athen in Griechenland prognostiziert für 2013 rund 60000 Unternehmensschließungen und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 30 Prozent.

In seinen Erklärungen gegenüber der Österreichischen Nachrichtenagentur (APA) am 25 April 2013 veranschlagte der Präsident der Industrie- und Handelskammer Athen (EBEA), Pavlos Ravanis, die Anzahl kleiner Unternehmen in Griechenland, die 2013 ihren Betrieb einstellen werden, nunmehr auf 60.000 und fügte an, dies bedeute, dass fast 120.000 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

Wie er anmerkt, „ist die Sterbefrequenz der Unternehmen“ gesunken, jedoch schließen auch weiterhin mehr Unternehmen als neue gegründet werden. Im Jahr 2011 kamen statistisch gesehen auf jedes neugegründete Unternehmen 2,5 Unternehmensschließungen, im Jahr 2012 sank dieses Verhältnis, da jeder Unternehmensgründung „nur“ noch 2 Schließungen gegenüber standen, und für das laufende Jahr wird mit einem Verhältnis von 1 : 1,5 gerechnet.
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Dramatisches SOS der Unternehmen Zyperns

3. April 2013 / Aufrufe: 2.846 14 Kommentare

Infolge der Maßnahmen zur Sanierung des Bankwesens in Zyperns wurden zahllose Unternehmen praktisch über Nacht insolvent und sind von der Schließung bedroht.

Alle Unternehmen in Zypern schlagen Alarm und betonen, die Vernichtung des Marktes stehe vor den Toren. Sie erachten, dass mit der Schließung der Laiki Bank und den Regelungen, welche auf Basis der jüngsten Verordnungen der Zentralbank der Cyprus Bank aufgezwungen werden, die Unternehmen mit der Schließung konfrontiert sein werden. Die Unternehmer appellieren, zu Änderungen mit dem Ziel zu schreiten, Liquidität in den Markt zu leiten, bevor es endgültig zu spät sein wird.

Der neue Generalsekretär der Zyprischen Industrie- und Handelskammer (CCCI), Marios Tsiakkis, führte an, ein erster Blick auf die Anordnung der Zentralbank offenbare, dass nunmehr für jeden beliebigen Kontoinhaber das gesamte Guthaben blockiert ist, gleich ob er ein einfacher Bürger oder ein Unternehmer ist, und merkte an: „Wenn die Interpretationen aus der Verordnung wirklich diejenigen sind, die fast alle von uns wahrnehmen, ist eindeutig, dass von diesen Geldern, die mittels dieser Prozedur ‚geschnitten‘ werden, praktisch nichts in die Wirtschaft zurückfließen wird.
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Michelin dementiert Rückzug aus Griechenland

1. April 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 243 Keine Kommentare

Michelin dementiert Meldungen über eine angeblich beabsichtigte Schließung der Konzern-Tochtergesellschaft Michelin Hellas in Griechenland.

Anlässlich jüngst publizierter Pressemeldungen dementiert der Reifenhersteller Michelin mit einer offiziellen Bekanntmachung die Gerüchte, laut denen die Gesellschaft beabsichtige, ihre griechische Tochtergesellschaft Michelin Hellas AG zu schließen.

 „Michelin wird die Tochtergesellschaft in Griechenland nicht schließen. Dagegen beabsichtigt die Michelin, ihre Präsenz auf den Märkten mit zukünftigen Wachstumsaussichten zu verstärken, und Griechenland ist einer von diesen„, betont der Vertriebsdirektor der Michelin in Griechenland, David Jean.
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Zyprische Unternehmen: Danke, dass ihr uns vernichtet habt!

31. März 2013 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 9.034 31 Kommentare

Unternehmer aus Zypern: Wir danken Frau Merkel & Co, uns vernichtet zu haben!

Eins der verlogenen Argumente, mit denen die Beschlagnahmung von Bargeld in Zypern „gerechtfertigt“ wurde, war, dass diese Konfiszierung hauptsächlich reiche Steuerhinterzieher und russische Oligarchen treffe. Die Informationen über die Kapitalflucht aus Zypern während des Zeitraums, in dem die Banken für das einfache Volk geschlossen waren, lassen jedoch vermuten, dass diese Kategorien der Anleger möglicherweise diejenigen sind, die von dem „Haircut“ am wenigsten getroffen wurden.

Dagegen zeigt sich immer mehr, dass diejenigen, die von dem „Schnitt“ getroffen werden, die nicht abgesicherten Sparer und die kleinen und großen Unternehmen sind, die ihr Bargeld ganz klar allein nur für Betriebskapitalzwecke auf Zypern geparkt hatten. Es handelt sich um unternehmerische Liquidität, die für immer verflogen ist und fortan nicht mehr für die Finanzierung unternehmerischer Aktivitäten wie Lohnzahlungen, Einkäufe und Betriebskosten verwendet werden kann.

Dies erklärt ein anonymer zyprischer Unternehmer in einem Post auf der (zufällig?) Digitalgeld-Plattform BitCoin bzw. dem Bitcoin-Forum, der auch einen Screenshot des aktuellen Status des Girokontos seiner Firma bei der Laiki-Bank einstellt:
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Michelin zieht sich aus Griechenland zurück

29. März 2013 / Aufrufe: 455 Keine Kommentare

Michelin zieht sich im Rahmen einer konzerninternen organisatorischen Umstrukturierung mit seiner Tochtergesellschaft Michelin Hellas aus Griechenland zurück.

Laut einer Meldung der Zeitung „Ethnos“ zieht die griechische Tochtergesellschaft der Michelin sich ab dem 01 Januar 2014 aus Griechenland zurück, da die Muttergesellschaft zu einer Umstrukturierung ihrer Tochtergesellschaften schreitet.

Mit einem Schreiben an die autorisierten Händler informiert der Generaldirektor der Michelin-Reifen, David Jean, über die anstehende organisatorische Handels- und Verwaltungsänderung der Michelin in Zentral- und Südeuropa. In dem selben Schreiben wird betont, dass die konkrete organisatorische Änderung die langjährige Präsenz der Michelin in Zentral- und Südeuropa sicherstellt, wo sie Wachstumsaussichten hegt. Ab Januar nächsten Jahres (2014) wird Griechenland Teil einer neu geschaffenen Vertriebsregion sein, deren Verwaltungszentrale sich in Bukarest in Rumänien befinden wird.

Michelin war als Reifenexporteur seit 1950 bis einschließlich 1969 mit dem betrieb als Filiale Athen präsent. 1969 wurde offiziell die Gesellschaft Michelin Hellas gegründet und erhielt danach 1978 ihre heutige rechtliche Form als Aktiengesellschaft. Michelin ist in Griechenland mit dem Vertrieb von Reifen für Autos, Lastwagen, Motorräder und landwirtschaftliche, Industrie- und Erdbewegungsfahrzeuge aktiv. Die Reifen der Firma sind über ein Geschäftsnetz in ganz Griechenland verfügbar.

(Quelle: Zougla.gr)

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Zehntausende Firmenschließungen in Griechenland

29. Februar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 2.870 4 Kommentare

In Griechenland wird mit zehntausenden Firmenschließungen im Jahr 2012 gerechnet, die unter anderem erheblich zum weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit beitragen werden.

In einer Untersuchung des Instituts für Kleinunternehmen, die von dem Zentralen Dachverband der Freiberufler, Gewerbetreibenden und Kaufleute in Griechenland (GSEVEE bzw. griechisch ΓΣΕΒΕΕ) präsentiert wurde, wird notiert, dass im Jahr 2012 wegen der erwarteten Schließung von rund 180.000 Unternehmen die Arbeitslosigkeit um weitere 240.000 Personen steigen wird.

Wie der Präsident des Dachverbands Dimitris Asimakopoulos betonte, befinden sich – in absoluten Zahlen ausgedrückt – von den 743.000 kleinen und mittleren Unternehmen des Marktes 180.000 (24,3%) Unternehmen im „roten Bereich“, während bei weiteren 200.000 Unternehmen (26,9%) die Wahrscheinlichkeit besteht, sich mit der Einstellung ihres Betriebs konfrontiert zu sehen. Zu den hoch gefährdeten Unternehmen (Anteil von mehr als 50%) zählen die Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten sowie auch jene, die einen Jahresumsatz von unter 100.000 Euro haben.
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