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Artikel Tagged ‘finanzstabilitätsfazilität’

EZB hilft endlich Griechenland

1. Mai 2016 / Aufrufe: 1.406 2 Kommentare

Griechenland erhält endlich eine gewisse Hilfe von der Europäischen Zentralbank.

Mehr als ein Jahr nach Anlaufen ihrer letzten Stützmaßnahmen hat die Europäische Zentralbank (EZB) damit begonnen, von den griechischen Banken gehaltene Rettungs-Anleihen aufzukaufen.

Den griechischen Banken wurden von der EZB ungefähr 2,5 Mrd. Euro an Anleihen abgekauft, die von dem Europäischen Rettungsfonds, der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) ausgegeben worden waren.
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Griechenlands Vorschlag zur Senkung seiner Verschuldung

9. Juni 2015 / Aktualisiert: 17. September 2015 / Aufrufe: 1.526 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland präsentiert seinen Gläubigern einen ehrgeizigen Plan zur Senkung der öffentlichen Verschuldung, der auch einen teilweisen Schuldenerlass umfasst.

Die griechische Regierung unterbreitete den Gläubigern einen radikalen Vorschlag, der sogar auch einen partiellen Schuldenerlass, Anleihen mit Wachstumsklausel oder unbefristeter Laufzeit (perpetual bonds) sowie ebenfalls neue Kredite von dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) umfasst, damit die öffentliche Verschuldung des Landes von derzeit 180% des BIP auf 93% im Jahr 2020 und gerade einmal 60% im Jahr 2030 sinkt.

Der griechische Plan wurde am 05 Juni 2015 in der Zeitung „Financial Times“ veröffentlicht und in einem siebenseitigen Text mit Titel „Beendigung der griechischen Krise“ wiedergegeben, der mehr Details im Vergleich zu dem zusammenfassenden Bericht über die Verschuldung umfasst, den es unter den 47 Seiten mit den griechischen Vorschlägen an unsere Gläubiger gab.
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Zahlungsstopp Griechenlands würde für Deutschland teuer werden

2. Mai 2015 / Aufrufe: 1.936 4 Kommentare

Wie viel die Gläubiger die Rettung Griechenlands kosten wird und sie im Fall eines Zahlungsstopps verlieren werden.

Die deutsche Zeitung Frankfurter Allgemeine bezog sich in einem am 29 April 2015 publizierten Artikel auf die Kosten der Rettung Griechenlands für Deutschland. Wie in der Zeitung betont wird, hat die Rettung Griechenlands die internationalen Gläubiger (Europäische Union, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds) 240 Milliarden Euro gekostet.

Trotz allem unterstreicht die Frankfurter Allgemeine, der deutsche Steuerzahler sei bisher von den Kosten nicht berührt worden, weil die Gelder von der deutschen staatlichen Entwicklungsbank KfW kamen.
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Historischer Kompromiss der SYRIZA mit Banken in Griechenland!

1. Oktober 2014 / Aktualisiert: 12. Mai 2016 / Aufrufe: 959 3 Kommentare

Die SYRIZA scheint vor einem historischen Arrangement mit den Bankiers zu stehen und von der Position der engen staatlichen Kontrolle der Banken in Griechenland abzurücken.

Die Ängste der Bankiers in Griechenland und allgemein des Finanzmarkts, der eventuelle Aufstieg der linksradikalen SYRIZA an die Macht werde erneut das Gespenst der erstickenden staatlichen Kontrolle der Banken auf die Bühne bringen, klingen ab, da die Oppositionspartei sich einen Schritt vor einem historischen Vergleich mit den starken Interessen des inländischen Bankensektors zu befinden scheint.

Nach der signifikanten Begegnung des Alexis Tsipras mit dem „Oberpriester“ des Banksystems der Eurozone, sprich dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank Marios Draghi, hatten die beiden Spitzenfunktionäre des Wirtschaftsstabs der Koumoundouri (Anmerkung: gemeint ist die Parteizentrale der SYRIZA), Giannis Dragasakis und Evklidis Tsakalotos, eine ebenfalls bedeutsame Begegnung mit (dem ehemaligen Finanzminister und heutigen Präsidenten der Bank of Greece) Giannis Stournaras. Also dem Menschen, den – als Finanzminister – die SYRIZY vereint zu … hassen verehrte, und für den Alexis Tsipras verlangt hatte, nicht zur Griechischen Bank überzuspringen, und dabei durchklingen ließ, wenn er das Amt des Premierministers antrete, werde er anstreben, Stournaras zu entfernen.
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SYRIZA: rekapitalisierte Banken in Griechenland gehören dem Staat

1. März 2014 / Aufrufe: 721 1 Kommentar

Die SYRIZA-Partei in Griechenland betont erneut ihre Position, mit öffentlichen Geldern rekapitaliserte Banken gehören dem griechischen Staat.

Informationen zufolge soll dem griechischen Parlament umgehend nach der anstehenden Vereinbarung mit der Troika und der Verstaatlichung der zusätzlichen Kapitalbedürfnisse der aus dem neuen Bericht der Black Rock hervorgehenden vier systemischen Banken die strittige Gesetzvorlage über die Änderung der Rekapitalisierungs-Bedingungen vorgelegt werden, die im vergangenen Januar so viele Proteste hervorrief.

Alle Indizien zeigen, dass sie trotz unserer in letzter Zeit erfolgten klaren Warnungen letztendlich mit dem Ausverkauf der Banken voranschreiten werden, die jüngst mit öffentlichen Geldern rekapitalisiert wurden und öffentliches Vermögen darstellen, womit sich ungeheure wirtschaftliche, politische und ethische Themen stellen„, kommentiert das Ressort für Wirtschaftspolitik der SYRIZA-Partei und fährt fort:
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Erfolgreiche Kapitalerhöhung der Nationalbank in Griechenland

17. Juni 2013 / Aufrufe: 582 Kommentare ausgeschaltet

Die griechische Nationalbank hat für ihre Refinanzierung durch die Finanzstabilitätsfazilität die Voraussetzung der 10-prozentigen Beteiligung privater Investoren erfüllt.

Laut der einschlägigen Bekanntmachung gestaltete sich der von privaten Investoren gezeichnete Anteil der Kapitalerhöhung der National Bank of Greece (NBG) bzw. griechisch Εθνική Τράπεζα της Ελλάδος (ETE) auf 10,8%. Angesichts dessen wird erwartet, dass die für jede neue Aktie an die Aktionäre ausgegeben Warrants 8,26 Aktien der Finanzstabilitätsfazilität entsprechen. Die öffentliche Zeichnungsfrist lief am 13 Juni 2013 aus.

Praktisch vermeidet die Nationalbank damit die Ausgabe von (verzinsten) CoCo-Bonds bzw. Wandelanleihen. Der Gesamtanteil der Erhöhung wurde zu ¾ mittels der Ausübung von Vorzugsrechten gedeckt, während fast die Hälfte des vorstehend angeführten Anteils von ausländischen Investoren gedeckt wurde, was zur Folge hat, das Investitionskapital in Höhe von 500 Mio. Euro nach Griechenland fließt.
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Finanzminister Rapanos stößt Banken-Domino in Griechenland an

24. Juni 2012 / Aufrufe: 894 1 Kommentar

Mit dem Bankier und Wirtschaftswissenschaftler Vasilis Rapanos in der Position des Finanzminister in Griechenland beginnt das Domino der Entwicklungen im Banksystem.

Für den gemäßigten und überparteilichen neuen Finanzminister selbst mag der Schritt von der Position des Präsidenten der stärksten Bankformation (Anmerkung: gemeint ist die Griechische Nationalbank / ETE) der Landes bis zum Ministersitz nicht groß erscheinen. Außer, dass er von ungeheurer Bedeutung ist. Und die Rede geht weniger um seinen persönlichen Weg von der Omonia bis zum Syntagma-Platz, als vielmehr darum, welche Gegebenheiten sich ändern, speziell da die Umstürze im Banksystem einfach … der Regierungsbildung harren.

So mögen derzeit die Entwicklungen in der Eurogruppe im Licht der Öffentlichkeit stehen, hinter den Scheinwerfern und ab den unmittelbar nächsten Tagen werden jedoch die Projektierungen beginnen, welche in dem griechischen Banksystem viel ändern werden. Und aus diesem Grund scheint die Wahl des Herrn Rapanos auf den ersten Blick eine gute Entscheidung zu sein – von den wenigen des Antonis Samaras. Schauen wir also, was sich ändern wird:
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