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Artikel Tagged ‘finanzministerium’

Griechenland fordert Entschuldigung von der FAZ

13. April 2015 / Aufrufe: 5.464 7 Kommentare

Harte Reaktion aus Athen auf einen Artikel der FAS, der einen griechischen Amtsträger als einen von der EURO Working Group Geld verlangenden Taxifahrer darstellte.

Auf heftige Weise reagierte das griechische Finanzministerium auf einen Artikel der deutschen Zeitung Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, in dem es lautete, die Amtsträger der Eurozone seien enttäuscht, weil „der griechische Repräsentant sich wie ein Taxifahrer benahm„. (Anmerkung: Gemeint ist der Generalsekretär im Finanzministerium, Nikos Theocharakis.)

Quellen des Wirtschaftsministeriums dementierten am (orthodoxen) Ostersonntag (12.04.2015) den strittigen Artikel und merkten an, wenn die Protokolle der EURO Working Group an die Öffentlichkeit gegeben werden, wird enthüllt werden, dass die Realität völlig anders als das ist, was die FAZ berichtet. Und indirekt forderten sie die deutsche Zeitung auf, sich wegen des Titels und des Inhalts des Artikels zu rechtfertigen.
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USA intervenieren wegen Griechenland

17. März 2015 / Aufrufe: 1.852 3 Kommentare

Laut dem USA-Korrespondenten des TV-Senders MEGA wird die Konfrontation zwischen Griechenland und seinen Partnern als Gefahr für die Weltwirtschaft eingestuft.

Washington bringt seine Beunruhigung bezüglich der Situation in den Beziehungen Griechenlands zu den europäischen Partnern zum Ausdruck, da Amtsträger des amerikanischen Finanzministeriums einschätzen, die herrschende Konfrontation stelle eine Gefahr für die Weltwirtschaft dar.

Aus diesem Grund kommunizierte Barack Obamas Wirtschaftsberaterin Caroline Atkinson telefonisch mit dem griechischen Regierungsvertreter Giannis Dragasakis und verlangte von ihm, dass die Vereinbarungen mit Brüssel eingehalten werden und es eine Beschleunigung der Verhandlungen geben soll, damit diese so schnell wie möglich abgeschlossen werden.
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Seminare für Finanzbeamte in Griechenland

13. März 2014 / Aufrufe: 503 1 Kommentar

Zum Lachen und zum Weinen sind Seminare, die das Finanzministerium in Griechenland für die Finanzbeamten durchführt und sogar aus dem NSRP subventioniert werden.

In einem merkwürdigen Verfahren fordert das griechische Finanzministerium (YPOIK) die Finanzbeamten außerplanmäßig zur obligatorischen Teilnahme an Nachmittags-Seminaren zu dem Zweck auf, die Bediensteten darin zu schulen, den in den Finanzämtern des gesamten Landes verzeichneten immer mehr zunehmenden Spannungen zwischen wütenden Bürgern und Beamten zu begegnen.

Die Übungen und die Tests verschlugen allerdings den meisten Finanzbeamten die Sprache. Wie aus den Test des YPOIK hervorgeht, lernen sie unter anderem, welche die Wörter und Phrasen sind, die sie niemals verwenden dürfen, wenn sie mit Steuerpflichtigen sprechen, während ihnen auch Übungen aufgegeben werden, mit denen sie aufgefordert werden, ihre Fähigkeit in … wohlwollendem Zuhören und emotionaler Intelligenz zu trainieren.
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Ungeheurer Datendiebstahl in Griechenland

21. August 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 620 1 Kommentar

Im Rahmen eines bereits 2010 aufgedeckten Datendiebstahls wurden in Griechenland die Daten rund der Hälfte aller Steuerpflichtigen entwendet.

Die Daten wenigstens der Hälfte aller griechischen Steuerzahler sind in die Hände „geschickter“ Unternehmer gefallen. Wie aus den viele Monate dauernden Ermittlungen der Datenschutzbehörde, der griechischen Polizei (ELAS), aber auch der Zentrale für Informationssysteme (GGPS) hervorgeht, handelt es sich um den größten Diebstahl steuerlicher und persönlicher Daten, der jemals in Griechenland verzeichnet wurde.

Die „Entwendung“ erfolgte „intern“ aus der GGPS, die dem griechischen Finanzministerium untersteht. Bei der in Rede stehenden Datenbank handelt es sich um die primäre und größte Datenbank des Landes überhaupt, in der die Steuererklärungen und viele andere persönliche und sensible Daten aller griechischen Steuerpflichtigen gespeichert sind.
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Kommunikative Feuerwerke des Finanzministeriums in Griechenland

19. August 2013 / Aufrufe: 414 Keine Kommentare

Die Finanzbeamten in Griechenland beschuldigen das Finanzministerium, die geplante neue steuerliche Barbarei hinter kommunikativen Feuerwerken verbergen zu wollen..

Das gewerkschaftliche Organ der Finanzbeamten (POE-DOY) attackiert heftig die Führung des griechischen Finanzministeriums (YPOIK) und beschuldigt diese kommunikativer Feuerwerke anlässlich der Kontrollen der Sondereinheit für die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität (SDOE), aber auch der Prüfungen der Vermögensdeklarationen bei Funktionären der Behörde.

Die Finanzbeamten sprechen von einem Ablenkungsmanöver des YPOIK mit „dem Ziel, die neuen Pläne bezüglich der steuerlichen Barbarei zu verstecken„. Die gewerkschaftliche Organisation POE-DOY erklärt, sie selbst habe die Verstärkung des institutionellen Rahmens für die Kontrollen der Vermögensdeklarationen der Bediensteten des Finanzministeriums verlangt, und vertritt, die griechische Regierung könnte die Steuerhinterziehung bekämpfen, wenn sie es wollte.
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Finanzamt in Griechenland schießt sich auf neue Zielgruppe ein

25. Februar 2013 / Aktualisiert: 28. Februar 2013 / Aufrufe: 2.692 3 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland nimmt 1,5 Mio. Steuerpflichtige konkreter Gruppen ins Visier, bei denen ein signifikantes Defizit des Steueraufkommen festgestellt wird.

Das ganze Spiel der volkswirtschaftlichen Konsolidierung Griechenlands wird bei der Besteuerung stattfinden. Zumindest ist dies ist die gemeinsame Zuversicht der Stäbe des griechischen Finanzministeriums, und auf dieses Gebiet verlagert sich die Aufmerksamkeit des Finanzministers Giannis Stournaras. Wie die Zeitung „To Vima“ berichtete, geht aus den bisherigen Studien und Bewertungen ein signifikantes Defizit bei dem Steueraufkommen konkreter Gruppen der Steuerpflichtigen hervor.

Laut den Auswertungen des Finanzministeriums sind die Möglichkeiten zur Einnahme von Einkommensteuern von den Arbeitnehmern, Rentnern und all jenen, deren Einkommen an der Quelle erfasst werden, ausgereizt worden und haben inzwischen prozentual die entsprechenden europäischen Niveaus erreicht. Viele Spielräume existieren dagegen gemäß dieser Tangierung noch im weiteren Kreis der Selbständigen, „Rentiers“, Handelstreibenden und Unternehmer.
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Mysterium um einen „Falciani“ in Griechenland

24. November 2012 / Aktualisiert: 04. Juli 2013 / Aufrufe: 320 Keine Kommentare

Der 35-jährige, der in Griechenland unter der Beschuldigung des Besitzes sensibler Personen- und Steuerdaten festgenommen wurde, verweist auf eine andere Person, die er als den griechischen Falciani bezeichnet.

Laut exklusiven Informationen des Portals zougla.gr hat der Verhaftete den Behörden bereits die Person benannt, die ihm – wie er zumindest behauptet – das strittige Archiv gab, damit er es bearbeitet und in ein anderes Format konvertiert. Der 35-Jährige gibt die Bearbeitung des Archivs zu, bestreitet jedoch kategorisch, dabei den Inhalt gesehen zu haben. Aus polizeilichen Kreisen verlautet eine zusätzliche Information, dass die Person, die das Archiv in ihrem Besitz hatte und es ihm (dem 35-Jährigen) übergab, ein Bediensteter des Finanzministeriums sei, und zwar sogar in einer höheren Position.

Dieses Archiv wurde dem Festgenommenen 2009 zur Bearbeitung übergeben und enthält zwei konkrete digitale Datensätze der Systeme Taxis und Elenxis. Auf dem „Markt“ kostet jede Personenliste je Fall und Kategorie von 60.000 bis 100.000 Euro.

Er traf sich mit mir und übergab mir das digitale Archiv und verlangte von mir, es zu bearbeiten, da ich mich mit Rechnern beschäftige und in solchen Dingen Bescheid weiß. Tatsächlich bearbeitete ich es, ohne jedoch seinen Inhalt zu sehen„, soll er nach seiner Verhaftung behauptet haben. Um seinen Behauptungen Nachdruck zu verleihen, verlangte er sogar, das Bankgeheimnis für seine Bankkonten aufzuheben, damit festgestellt wird, dass es keinerlei Bewegung gegeben hat.

Parallel führt er als Argument die Tatsache an, dass einerseits das strittige Archiv seinen Namen trug (und er nichts unternahm, diesen zu ändern) und er andererseits – obwohl ihm laut seiner Aussage bekannt war, dass die Behörden wegen der konkreten Sache eine Ermittlung durchführen – in der Annahme, zu keiner strafbaren Handlung geschritten zu sein, das Archiv nicht von seinem Rechner löschte.
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Datenklau im Finanzministerium in Griechenland

23. November 2012 / Aufrufe: 568 4 Kommentare

In Griechenland wurden aus dem Finanzministerium auf mysteriöse Weise 9 Millionen Datensätze griechischer Steuerpflichtiger entwendet.

Ein großes Thema der Sicherheit geheimer Dokumente und Daten, welche das Finanzministerium inne hat, stellt sich mit der Enthüllung, dass ein 35-Jähriger persönliche Daten von Millionen Griechen in seinem Besitz hatte. Laut exklusiven Informationen von zougla.gr arbeitete der 35-jährige S. L. als externer Mitarbeiter bei einer Firma für Telekommunikationen – Informatik und entwendete persönliche Daten über mehr als 9 Millionen Griechen. Der Mann ist ledig und lebt in Attika. Seit geraumer Zeit arbeitete er für eine ausländische Firma mit Niederlassung in Athen.

Bei der Mehrheit der Daten handelt es sich um Steuerdaten. Dem in Rede stehenden 35-Jährigen waren also in den kleinsten Einzelheiten das persönliche Vermögen und die Steuererklärungen eines jeden einzelnen bekannt. Wie aus der Reportage hervorgeht, soll er die in Rede stehenden Daten an Firmen verkauft haben. Die Ermittlung begann nach einer einschlägigen Beschwerde der Datenschutzbehörde. Er selbst bestritt, die Daten verwertet zu haben, und behauptete, die Dateien von einer ihm bekannten Person erhalten zu haben. Es sei angemerkt, dass zu den konkreten Steuerdaten das Finanzministerium Zugang hat.
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Finanzministerium in Griechenland recherchiert deutsche Reparationen

5. September 2012 / Aufrufe: 5.104 48 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland hat begonnen, Daten über die Gesamtsumme der deutschen Kriegsentschädigungen zusammenzutragen.

Wie der stellvertretende griechische Finanzminister Christos Staikouras vor dem Parlament anführte, versucht das griechische Finanzministerium (YPOIK), den Betrag der deutschen Reparationsleistungen an Griechenland zu bestimmen.

In seiner Antwort auf eine aktuelle Anfrage des Abgeordneten der Unabhängigen Hellenen, Notis Marias, unterstrich Herr Staikouras, die Bemühung zur Bestimmung des Betrags der Kriegsentschädigungen sei zum ersten Mal von den Dienststellen der staatlichen Rechnungszentrale in Angriff genommen worden. Er teilte mit, dass sogar bereits die Zusammentragung des Archivmaterials eingeleitet worden ist und ein Team von Sachverständigen gebildet werden wird, das sich mit der detaillierten Erfassung des Archivs befassen wird.

Angesichts der Tatsache, dass die Fakten über diese Angelegenheit nicht in einem einheitlichen Archiv oder an einem konkreten Ort konzentriert sind, wurde die Anweisung gegeben, die mögliche Existenz von Archivmaterial auch bei anderen Direktionen der Rechnungsstelle zu überprüfen. Allein das Material, welches sich bei einer der Direktionen der staatlichen Rechnungszentrale (konkret der 25.) befindet, besteht aus 17 ledergebundenen Bänden mit je 2.800 Seiten.

Wie Vizefinanzminister Staikouras erklärte, besteht die Anhängigkeit in der vorliegenden Sache weiterhin, und „als Staat behalten wir uns das Recht und die Möglichkeiten bezüglich ihrer Handhabung und des zufriedenstellenden Ausgangs vor„.

(Quelle: in.gr)

Neuer Modus der Einziehung der Kfz-Steuer in Griechenland

25. Juli 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 534 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland plant die Einführung eines neuen System zur Einziehung der Kraftfahrzeugsteuern.

Das Unterste zu Oberst kehren wird das griechische Finanzministerium mit dem Plan, den es für die Entrichtung der Kraftfahrzeugsteuern vorbereitet. Bisher rennen im Dezember eines jeden Jahres zahllose Pkw-Eigentümer in letzter Minute zu Banken und Finanzämtern, um rechtzeitig die Kraftfahrzeugsteuer zu entrichten. In diesem Jahr werden sich die Dinge wahrscheinlich ändern.

Das Finanzministerium hat eine spezielle Anwendung der Datenverarbeitungszentrale in der Schublade, welche die Kfz-Steuer-Vignetten durch Quittungen ersetzen wird. Gemäß den Plänen suchen die Steuerpflichtigen das griechische Steuerportal „Taxisnet“ auf, und nachdem sie das Kennzeichen ihres Fahrzeugs eingeben, wird ihnen eine Codenummer erteilt. Mit dieser werden sie sich zur Bank begeben oder elektronisch bezahlen und eine Quittung erhalten, welche die Kfz-Steuer-Vignette ersetzen wird.

Allen Steuerpflichtigen, die glauben, mit der neuen Methode die Entrichtung der Kfz-Steuern vermeiden zu können, wird mittels der elektronischen Erklärungen ein Riegel vorgeschoben werden. Falls der Steuerpflichtige die Kfz-Steuern nicht bezahlt hat, wird bei Eingabe des Kennzeichens seines Pkws in die elektronische Steuererklärung sofort eine Meldung erscheinen, die ihn darüber informiert, sich gerade ein Strafgeld in Höhe der doppelten Kfz-Steuer eingehandelt zu haben.

Solange er diese Geldstrafe nicht entrichtet hat, kann er seine Einkommensteuererklärung nicht einreichen, deren nicht fristgerechte Abgabe unter anderem auch den Verlust des Steuerfreibetrags bzw. gemäß den heutigen Gegebenheiten zusätzliche Steuern in Höhe von 500 Euro mit sich bringt.

(Quelle: Vradyni, S. 12)