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Artikel Tagged ‘finanzminister’

Kehrt Varoufakis auf Griechenlands Politik-Bühne zurück?

28. Juli 2016 / Aufrufe: 1.403 Keine Kommentare

Der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis beabsichtigt, wieder auf die politische Bühne in Griechenland zurückzukehren.

Zur Sunde, wo das griechische Parlament den Antrag des ND bezüglich eines Untersuchungsausschusses für das dritte Memorandum debattiert, schlägt der ehemalige Finanzminister Griechenlands wieder zu … .

In einem Internet-Interview an pressproject.gr enthüllt Yanis Varoufakis seine Absicht, auf die griechische politische Szene zurückzukehren und – warum nicht – bei den nächsten Parlamentswahlen zu kandidieren … . Und er bleibt nicht dort stehen, da er warnt, die Protokolle der Eurogruppen an die Öffentlichkeit zu geben, von denen er Tonaufnahmen angefertigt hatte.
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Grexit derzeit noch wahrscheinlicher als 2015

29. April 2016 / Aufrufe: 1.988 4 Kommentare

Gikas Chardouvelis, letzter Finanzminister der Regierung Samaras, hält ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro derzeit für noch wahrscheinlicher als 2015.

Der ehemalige Finanzminister Gikas Chardouvelis der Anfang 2015 abgewählten Regierung Griechenlands unter Antonis Samaras stellte eine beunruhigende Prognose bezüglich der Entwicklungen in der Wirtschaft Griechenlands. Wie er einschätzte, sei die Wahrscheinlichkeit eines Grexit’s „jetzt leider noch viel größer als im Juli vergangenen Jahres„.

In einem an den griechischen Radiosender SKAI gegebenen Interview schätzte Herr Chardouvelis ein, auch das laufende Jahr (2016) werde für die griechische Wirtschaft mit einer Rezession enden, und verwies bezüglich besserer Tage auf das Jahr 2020.
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Sandkasten-Revolution in Griechenland

22. April 2016 / Aktualisiert: 22. April 2016 / Aufrufe: 1.139 2 Kommentare

Griechenlands Finanzminister Efklidis Tsakalotos droht wegen immer neuer Forderungen der Gläubiger mit seinem Rücktritt, der jedoch kaum etwas ändern wird.

In Griechenland geht die Verarschung regulär weiter. Finanzminister Efklidis Tsakalotos droht nun mit seinem Rücktritt – natürlich (nur) nur von dem Amt des Ministers -, wenn die Forderungen der Gläubiger weitergehen.

Um es zu kapieren: Herr Tsakalotos, der bisher all die harten Maßnahmen akzeptiert hat, bereitet eine Widerstandsbewegung vor, weil die Ausländer immer mehr verlangen. Diese Widerstandsbewegung ist jedoch à la carte.
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Finanzminister Griechenlands erwägt Rücktritt

21. April 2016 / Aufrufe: 737 Keine Kommentare

Griechenlands Finanzminister Tsakalotos scheint an seinen politischen und ideologischen Grenzen angelangt zu sein und sogar auch seinen Rücktritt zu erwägen.

Finanzminister Efklidis Tsakalotos hat Premierminister Alexis Tsipras mitgeteilt, seinen Verbleib in der Regierung erneut zu untersuchen, wenn ernsthafte „rote Linien“ der Verhandlung (mit den Gläubigern) – wie beispielsweise die Beibehaltung der bisherigen Grenze des Einkommensteuerfreibetrags für Arbeitnehmer und Rentner – überschritten werden sollten.
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Freiheitsstrafe für ehemaligen Finanzminister in Griechenland

19. November 2015 / Aufrufe: 1.256 1 Kommentar

In Griechenland wurde der ehemalige Finanzminister Giannos Papantoniou wegen eines nicht deklarierten Millionenguthabens zu einer Freiheitstrafe von 4 Jahren verurteilt.

Die dreisitzige Berufungs-Strafkammer verhängte gegen den ehemaligen Finanzminister Giannos Papantoniou und dessen Ehefrau Stavroula Kourakou eine (zu einem Tagessatz von 10 Euro in eine Geldstrafe umwandelbare) Freiheitsstrafe von jeweils 4 Jahren wegen einer inkorrekten Vermögensdeklaration im Fiskaljahr 2009 hinsichtlich eines Betrags von rund 1,3 Millionen Euro, der über die sogenannte Lagarde-Liste entdeckt wurde.

Mit seinem Urteil änderte das Gericht die in erster Instanz ausgesprochenen Freiheitsstrafen gegen die beiden Angeklagten nicht, die jedoch trotzdem sehr „weich“ fielen, zumal das Berufungsgericht die in erster Instanz gegen das Ehepaar verhängten Geldstrafen von jeweils 100.000 Euro auf 10.000 Euro reduzierte und auch den erstinstanzlich zur Befriedigung des immateriellen Schadens, den der Fiskus erlitt, jeweils auf 50.000 Euro festgesetzten Betrag auf jeweils 20.000 Euro reduzierte.
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Griechenlands Finanzminister wurde den Gläubigern geopfert

6. Juli 2015 / Aufrufe: 3.871 15 Kommentare

Warum Yanis Varoufakis zum Rücktritt von dem Amt des Finanzministers Griechenlands gedrängt wurde und die Rolle des Premierministers Alexis Tsipras.

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis legte sein Amt mit einem Tweet auf Twitter nieder. Diese Entscheidung stellt allerdings praktisch eine Absetzung und keinen Rücktritt dar, was auch aus seiner eigenen Bekanntmachung erscheint. Er hinterlässt Seitenhiebe gegen Premierminister Alexis Tsipras, da er betont, die Partner seien jene, die verlangten, dass er den Verhandlungstisch verlässt.

Yanis Varoufakis führt in seiner Bekanntmachung sogar auf besonders charakteristische Weise und unter Verwendung von Anführungsstrichen bei konkreten Worten und Auslassungspunkten an: „Mir wurde bekannt gemacht, dass die Teilnehmer der Eurogruppe und sonstige Partner meine … Abwesenheit bei den Sitzungen ’schätzen‘ würden.
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Regierung in Griechenland steht hinter Finanzminister Varoufakis

28. April 2015 / Aufrufe: 1.644 3 Kommentare

Entgegen hämischer Berichte in- und ausländischer Medien erhält Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis weiterhin volle Rückendeckung.

Die am vergangenen Sonntag (27 April 2015) unter Premierminister Alexis Tsipras einberufene Konferenz wiederholte, hinter Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis zu stehen. (Diesbezüglich sei angemerkt, dass der Premierminister schon in der Vergangenheit wiederholt ausdrücklich betonte, Finanzminister Yanis Varoufakis agiere gemäß den kollektiven Beschlüssen und Entscheidungen der griechischen Regierung.)

Im Rahmen der Konferenz wurde die Bildung eines – der Verantwortung des Finanzministers unterstehenden (!) – politischen Verhandlungsteams beschlossen, dessen Koordinierung dem stellvertretenden Minister für internationale Wirtschaftsbeziehungen, Evklidis Tsakalotos, angetragen wurde.
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Griechenlands Finanzminister Varoufakis war Tsipras‘ größter Fehler

5. März 2015 / Aufrufe: 4.680 17 Kommentare

Laut dem Krimi-Autor Petros Markaris war Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis der größte Fehler des Premierministers Alexis Tsipras.

Der bekannte Kriminalroman-Autor Petros Markaris stimmt in einem Interview an „Die Welt“ ein Loblied auf den griechischen Premierminister Alexis Tsipras an, wogegen er über Yanis Varoufakis alles andere als lobend spricht und in seiner Stellungnahme den Finanzminister als Tsipras‘ größten Fehler charakterisiert.

Her Markaris vertritt, die Olympischen Spiele 2004 stellten für die griechische Wirtschaft den Beginn des Endes dar, da damals viele Milliarden Euro ausgegeben wurden, die aus Krediten kamen und welche die Griechen im weiteren Verlauf zurückzuzahlen aufgefordert waren.
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Griechenland moniert Verunglimpfung des Finanzministers Varoufakis

18. Februar 2015 / Aufrufe: 3.690 20 Kommentare

Speziell aus Deutschland soll verlangt worden sein, Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis seines Amtes zu erheben.

Reaktion seitens Kreisen der griechischen Regierung riefen die intensiven Gerüchte hervor, deutsche Amtsträger wünschen die Entfernung des Finanzministers Yanis Varoufakis, wobei von der Regierung sogar auch verlangt worden sein soll, ihn seines Amtes zu entheben.

Laut dem TV-Sender Mega sprechen Regierungskreise von Publikationen, die „das Ansehen des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis zu untergraben versuchen„, und kommentieren, dies sei „verständlich, da sie zum ersten Mal in den letzten Jahren einem Finanzminister begegnen, der sich ihnen gegenüber gleichberechtigt verhält. Wahrscheinlich haben sie noch nicht verstanden, es nicht mehr mit einer Regierung von Befehlsempfängern zu tun zu haben.
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Griechenlands Finanzminister in Berlin – Dialog zwischen Gehörlosen

6. Februar 2015 / Aufrufe: 1.675 2 Kommentare

Wolfgang Schäuble erklärte, sich mit Griechenlands Finanzminister einig zu sein, sich nicht einig zu sein, während Yanis Varoufakis meinte, selbst darin sei man sich nicht einig.

Wir diskutierten ausgiebig und eine geraume Zeit lang – nicht immer in Einklang -, aber auf der Ebene der traditionellen Freundschaft der beiden Länder. Wir einigten uns, einem vereinten Europa verbunden zu bleiben, erklärte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble während der Dauer der gemeinsamen Erklärungen mit Yanis Varoufakis nach ihrer Begegnung in Berlin.

Wie Herr Schäuble anmerkte, gab es einen signifikanten Fortschritt in der Realisierung des Programms in Griechenland, jedoch existieren viele Dinge, die noch geschehen müssen. Griechenland gehört in den Euro. Es muss mit den drei Institutionen verhandeln, die das Rettungsprogramm stützen, führte er unter anderem an.
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