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Artikel Tagged ‘finanzmarkt’

Klarstellung zur öffentlichen Verschuldung Griechenlands

11. Januar 2016 / Aufrufe: 872 Keine Kommentare

Bevor Griechenland sich wieder auf die Finanzmärkte begeben können wird, bedarf es erst einer Reihe schmerzhafter Reformen zur Stützung seiner Wirtschaft.

Griechenland hat eine vielbewegte Geschichte hinsichtlich der Abzahlung seiner Schulden. Das 19. und 20. Jahrhundert kennzeichneten verstreute Staatspleiten, mit Höhepunkt das unerwartete Scheitern der fristgerechten Bezahlung des Internationalen Währungsfonds im Sommer vergangenen Jahres (2015).

Denken Sie jedoch nicht, der Handel mit der Verschuldung des Landes habe inmitten all dieser Probleme brach gelegen. Während der Dauer der heutigen Krise wickelte Athen lebhafte Transaktionen mit langfristigen Schatzbriefen ab und am Dienstag (05 Januar 2016) führte es eine erfolgreiche Auktion durch, die 1,63 Milliarden Euro einbrachte.
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Plan für Griechenlands Rückkehr an die Finanzmärkte

4. Juni 2015 / Aufrufe: 1.990 1 Kommentar

In einem Interview an die Zeitung Avgi erklärt Finanzminister Yanis Varoufakis, wie Griechenland wieder an die Finanzmärkte gehen könnte.

Ein dreißigjähriger Kredit mit niedrigem Zinssatz (1,5%) von dem ESM, auf den die von der EZB gehaltene Verschuldung übergehen wird, nebst einer Umstrukturierung der anderen Teile der Verschuldung Griechenlands, damit die Gläubiger davon überzeugt werden, dass die Finanzierungsprobleme des Landes (also auch die Gefahr einer neuen „Blockade“ mit den Gläubigern) zu Ende sind, ist der Plan für einen Gang an die Märkte, wie ihn in einem Interview an die Sonntagsausgabe der Zeitung „Avgi“ Finanzminister Yanis Varoufakis beschrieb.

Die Beilegung des dualen Problems der heute von der EZB gehaltenen Anleihen von vor dem PSI im Nennwert von 27 Mrd. Euro charakterisierte der Finanzminister im Vorliegenden als „großes Thema“, nämlich: ihr anstehendes Auslaufen, das eine signifikante fiskalische Lücke schafft, da die EZB umgehend bezahlt werden muss, und die Verhinderung der Teilnahme Griechenlands an dem Programm der quantitativen Lockerung der EZB und der von diesem Programm gebotenen niedrigen Zinssätze.
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Das schmerzhafte Ende der Illusionen in Griechenland

16. Oktober 2014 / Aktualisiert: 25. Februar 2016 / Aufrufe: 2.517 8 Kommentare

Mit der vollmundig propagierten Loslösung Griechenlands von dem Memorandum hat die Regierung Samaras das genaue Gegenteil erreicht.

Es bedurfte gerade einmal zweier Tage, um alles, was in den letzten vier Jahren – recht oder schlecht – aufgebaut worden war, in die Luft zu sprengen. Eine Meinungsumfrage die in Griechenland am vergangenen Montagabend in einer Sendung des TV-Senders Mega das Licht der Öffentlichkeit sah, war der Funke, der den Brand erneut anfachte.

Die internationale Gemeinschaft verstand das Spiel sofort: Der von der Unzufriedenheit des Volkes „umzingelte“ Premierminister Antonis Samaras versucht, früher aus dem Memorandum herauszukommen, um bei den anstehenden Wahlen eine gewisse Chance gegenüber Alexis Tsipras zu haben, der mit Schwung kommt, um ihn „auseinanderzunehmen“.
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Ängste zerstören Griechenlands Flitterwochen an den Märkten

29. September 2014 / Aufrufe: 810 1 Kommentar

Laut dem CNBC zerstört die Unsicherheit über die zukünftigen politischen Entwicklungen in Griechenland die Flitterwochen des Landes an den Finanzmärkten.

Die politische Stabilität in Griechenland beschäftigt zunehmend die ausländischen Medien, aber auch ausländische Analytiker, die befürchten, dass ein Aufruhr ernsthafte Probleme für die Wirtschaft verursachen wird. Das amerikanische Netzt CNBC bezieht sich auf den plötzlichen Anstieg der Zinssätze bei den Anleihen und die höheren Finanzierungskosten der vergangenen Tage, als Resultat der Rückkehr der politischen Unsicherheit in Griechenland.

In einem Artikel mit dem Titel „die politischen Ängste zerstören Griechenlands Flitterwochen an den Märkten“ merkt das Netz an, die Märkte befürchten, dass der Entwurf des Haushalts für das kommende Jahr von den Gläubigern des Landes nicht genehmigt werden wird.
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Deutsche Fiesta auf den Ruinen Griechenlands

16. April 2014 / Aufrufe: 1.513 4 Kommentare

Ist es vielleicht gar nicht die griechische Regierung, sondern Bundeskanzlerin Merkel, die mit dem Marktgang Griechenlands ihre eigene Success Story verkaufen will?

Der Buhmann der „internationalen Märkte“ trat seit 2010 nachhaltig in unser Leben ein. Es waren die „Märkte“, die uns kein Geld mehr liehen, die vor uns die Türen schließen würden, die uns nicht vertrauten, auf die wir setzten um ihre Zuverlässigkeit zu gewinnen, jene, die uns jetzt mit offenen Armen erwarten und Griechenland als ein … Eldorado der Gelegenheiten betrachten.

Während das Land – ob es wollte oder nicht – in die Krallen der Troika getrieben wurde, sprach der damalige Premierminister Georgios Papandreou (am 06 Mai) von den … Bubis der Wall Street, die sogar auch staatliche Wirtschaften untergraben, welches Thema vier Monate später auch bei seiner Begegnung mit Obama angeschnitten wurde:
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Griechenlands Marktgang: Teuerster Wahlkampf aller Zeiten

11. April 2014 / Aufrufe: 1.113 6 Kommentare

Der bejubelte Gang Griechenlands an die Finanzmärkte im Rahmen der Wahlkampf-Kampagne der Regierung Samaras kostet das Volk hunderte Millionen Euro.

Jetzt, liebe Leserin – lieber Leser, wo Du diese Zeilen liest, können wir (sprich Griechenland) an die Finanzmärkte gehen. Verständlicherweise wirst Du fragen, „wie werde ich das merken?„. Du wirst es fühlen, Dein Körper wird Dir Bescheid geben. Du wirst einen süßen Schwindel in den Schläfen, eine stolze Blähung der Brust, ein pikantes Kitzeln am Kinn, eine wollüstige Wärme auf der Haut verspüren.

Es wird sein, als ob der Frühling einzieht, es wird eine himmlische Ergriffenheit sein. Und wenn Du den Gang an die Märkte nicht jetzt fühlst, dann wirst Du ihn später spüren, nämlich wenn Du 400 – 500 Millionen Euro aus Deinem Täschchen zahlen wirst.
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Troika will keine Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte

14. März 2014 / Aktualisiert: 14. März 2014 / Aufrufe: 1.048 4 Kommentare

Laut einem Bloomberg-Artikel will die Troika nicht, dass Griechenland an die Finanzmärkte geht, zumal ihr Einfluss auf Premierminister Antonis Samaras bereits abnimmt.

Ein Artikel der Agentur Bloomberg führt an, die Troika sehe die Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte negativ, da sie einen Rückfall in die Praktiken befürchtet, die zu der Krise führte.

Die Agentur beruft sich auf einen europäischen Amtsträger, der vertritt, der einzige Weg zur Sicherstellung der Fortsetzung der Reformen durch Griechenland sei die Gewährung eines neuen Kredits, der von strengen Bedingungen volkswirtschaftlicher Besonnenheit begleitet sein wird. Laut Bloomberg hat jedenfalls nach der Erzielung des – umstrittenen – primären Haushaltsüberschusses der Einfluss der Troika auf den griechischen Premierminister Antonis Samaras bereits zu schwinden begonnen.
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Griechenland: fünf kleine Wahrheiten, eine große Lüge

12. März 2014 / Aufrufe: 4.680 1 Kommentar

Laut Wirtschaftsprofessor Varoufakis soll ein geschickt konstruiertes Lügengebäude die Situation Griechenlands und sein noch tieferes Absinken in die Rezession verschleiern.

Wenn man unseren politischen Führern zuhört, in der EU und in Athen, wie sie über die griechische Wirtschaft sprechen, ist es leicht, sich (speziell, wenn man nicht in Griechenland lebt) zu der Täuschung mitreißen zu lassen, es sei die Stabilisierung eingetreten und der ersehnte Aufschwung stehe unmittelbar bevor.

Wie auch Altmeister Joseph Goebbels sagte, beruht jede große Lüge auf vielen kleinen Wahrheiten. Auf Erdichtungen, die jedoch in ihrem Kern reale Fakten enthalten.
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Warum die Troika nicht will, dass Griechenland an die Märkte geht

25. Januar 2014 / Aufrufe: 826 Keine Kommentare

Die Gläubiger befürchten, die absolute Kontrolle über Griechenland zu verlieren, falls es an die internationalen Finanzmärkte gehen sollte.

Der tatsächliche Grund, warum die Gläubiger Griechenlands einen Gang des Landes an die internationalen Finanzmärkte nicht wollen, besteht darin, dass sie die absolute Kontrolle verlieren könnten, die sie derzeit über Griechenland ausüben.

Der Betrag ist lächerlich. Wenn wir nicht an die Märkte gehen, sind daran nicht die hohen Kosten des Geldes schuld, sondern die Tatsache, dass unsere Gläubiger es nicht wollen!„, kommentierte ein Funktionär des Wirtschaftsstabs der griechischen Regierung die Information, Brüssel widersetze sich der Perspektive einer frühzeitigen Anleihen-Emission Griechenlands.
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Warum Griechenland nicht an die Märkte gehen soll

19. Januar 2014 / Aufrufe: 1.673 Keine Kommentare

Ralph Atkins vertritt in der Financial Times, ein Gang Griechenlands an die Finanzmärkte könne Probleme sowohl für das Land selbst auch für die Eurozone verursachen.

Das Jahr 2014 begann mit einer Party auf den Märkten für Anleihen der am meisten von der Krise getroffenen Länder der Peripherie. Welche Geschenke bringt jedoch Griechenland, das ungezogene Kind der Eurozone zu dieser Party mit?

Die Auktionen langfristiger Anleihen Anfang Januar 2014 durch Irland (das im Dezember aus dem Hilfsprogramm herauskam) und Portugals (das hofft, im Juni das selbe zu schaffen) zogen ein starkes Investitionsinteresse auf sich. In der ganzen Peripherie sanken die Renditen – die sich entgegengesetzt zu den Preisen der Anleihen bewegen – auf Niveaus vor der Krise. Faktoren in Athen – aber auch Londoner Bankiers – sehen eine Möglichkeit, dass auch Griechenland die Märkte testet.
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