Archiv

Artikel Tagged ‘finanzierungskosten’

Warum die Märkte Griechenland wieder „verkauften“

12. September 2018 / Aufrufe: 13 Keine Kommentare

Das dritte Memorandum scheiterte zumindest in einem seiner Hauptziele, nämlich der Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte.

Eine lang anhaltende Wahlkampfperiode, Leistungsversprechen anlässlich der Internationalen Messe in Thessaloniki, Befürchtungen bezüglich einer Umkehrung eines Teils der Reformen, Banken und „rote“ Kredite (NPL), ein schwaches Wachstum, aber auch die negativen internationalen Umstände setzten die griechischen Assets unter Druck, wobei die Finanzierungskosten des Landes auf den unerschwinglichen Niveaus von 4,4% bleiben, die Verluste der Banken bei nur sechs Börsensitzungen 1,5 Mrd. Euro erreichen und die Gesamtverluste an der Börse 3,5 Mrd. Euro übersteigen.

Der Tag nach dem „großen Ausgang“ (aus den Memoranden) am 20 August 2018 zeigt außerdem, dass das dritte Memorandum zumindest in einem seiner Hauptziele scheiterte: der Rückkehr Griechenlands an die internationalen Finanzmärkte.
Gesamten Artikel lesen »

EZB demontiert Mythos von Griechenlands Aufschwung

13. April 2018 / Aufrufe: 605 Kommentare ausgeschaltet

Der Jahresbericht 2017 der EZB bringt den von der Regierung propagierten Mythos vom Wachstum in Griechenland zum Einsturz.

Den Mythos der griechischen Regierung von einer Rückkehr Griechenlands zum Wachstum zerstört der Jahresbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) für 2017, der bestätigt, dass Griechenland noch einen weiten Weg vor sich hat um den durchschnittlichen Wachstumsrhythmus der Wirtschaften der Eurozone zu erreichen.

Detaillierter ergibt sich aus den Fakten der EZB, dass Griechenland 2017 das niedrigste Wachstum in der Eurozone hatte, nämlich 1,4% gegenüber dem Durchschnittswert von 2,3%. Und als ob dies noch nicht reichte, betrug das Pro-Kopf-BIP in Griechenland weniger als 2/3 des Durchschnittswerts der Eurozone, nämlich 19.900 Euro gegenüber 31.700 Euro.
Gesamten Artikel lesen »

Warum in Griechenland nicht investiert wird

1. Februar 2018 / Aufrufe: 1.085 3 Kommentare

Aus welchen Gründen in Griechenland keine industriellen Investitionen erfolgen.

Im Rahmen der Tagung des Industrieausschusses von BusinessEurope in Athen wurden die Hauptgründe präsentiert, welche die industriellen Investitionen in Griechenland verhindern.

Es wurde betont, die hauptsächlichen investitionshemmenden Gründe seien die Energiekosten und die hohen Lohnnebenkosten der Beschäftigung (Abgaben). Der Vorsitzende des Ausschusses, Gerhard Koch, sprach ebenfalls das Thema der hohen Finanzierungskosten sowie auch die Notwendigkeit zur Wiederherstellung des Vertrauens an.
Gesamten Artikel lesen »