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Artikel Tagged ‘finanzierungskosten’

Anomalität kostet Griechenland viel Geld

16. Februar 2019 / Aktualisiert: 16. Februar 2019 / Aufrufe: 314 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland kam im August 2018 aus dem dritten Memorandum heraus, ist aber noch nicht in zu einer völligen Normalität zurückgekehrt, was wiederum messbare Kosten hat.

Griechenland hat im August 2018 das dritte Hilfsprogramm hinter sich gelassen, jedoch sind weder die Kapitalverkehrskontrollen vollständig aufgehoben worden noch hat das Land einen normalen und ungehinderten Zugang zu den internationalen Finanzmärkten erworben um seine Bedürfnisse zu finanzieren.

Anders gesagt, Griechenland ist noch nicht wieder an dem Punkt der völligen Normalität angelangt. Das hat Kosten, von denen zumindest eine Seite gemessen werden kann. Der Vergleich mit einem anderen Land wie Deutschland macht dies deutlicher.
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Deutschlands formlose Hilfe an Griechenland

26. Januar 2019 / Aufrufe: 973 Kommentare ausgeschaltet

Vielen ist unbekannt, auf welche Weise Deutschland Griechenland quasi formlos hilft.

Während der Dauer der Memoranden hat Deutschland sich in Griechenland im Visier Vieler wiedergefunden. Jüngst auch mittels der (gemutmaßten) Verknüpfung der Aussetzung der neuen Rentenkürzungen mit dem Prespa-Abkommen.

Es gibt jedoch noch etwas, das Viele nicht wissen oder ignorieren.
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Warum die Märkte Griechenland wieder „verkauften“

12. September 2018 / Aufrufe: 415 Kommentare ausgeschaltet

Das dritte Memorandum scheiterte zumindest in einem seiner Hauptziele, nämlich der Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte.

Eine lang anhaltende Wahlkampfperiode, Leistungsversprechen anlässlich der Internationalen Messe in Thessaloniki, Befürchtungen bezüglich einer Umkehrung eines Teils der Reformen, Banken und „rote“ Kredite (NPL), ein schwaches Wachstum, aber auch die negativen internationalen Umstände setzten die griechischen Assets unter Druck, wobei die Finanzierungskosten des Landes auf den unerschwinglichen Niveaus von 4,4% bleiben, die Verluste der Banken bei nur sechs Börsensitzungen 1,5 Mrd. Euro erreichen und die Gesamtverluste an der Börse 3,5 Mrd. Euro übersteigen.

Der Tag nach dem „großen Ausgang“ (aus den Memoranden) am 20 August 2018 zeigt außerdem, dass das dritte Memorandum zumindest in einem seiner Hauptziele scheiterte: der Rückkehr Griechenlands an die internationalen Finanzmärkte.
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EZB demontiert Mythos von Griechenlands Aufschwung

13. April 2018 / Aufrufe: 642 Kommentare ausgeschaltet

Der Jahresbericht 2017 der EZB bringt den von der Regierung propagierten Mythos vom Wachstum in Griechenland zum Einsturz.

Den Mythos der griechischen Regierung von einer Rückkehr Griechenlands zum Wachstum zerstört der Jahresbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) für 2017, der bestätigt, dass Griechenland noch einen weiten Weg vor sich hat um den durchschnittlichen Wachstumsrhythmus der Wirtschaften der Eurozone zu erreichen.

Detaillierter ergibt sich aus den Fakten der EZB, dass Griechenland 2017 das niedrigste Wachstum in der Eurozone hatte, nämlich 1,4% gegenüber dem Durchschnittswert von 2,3%. Und als ob dies noch nicht reichte, betrug das Pro-Kopf-BIP in Griechenland weniger als 2/3 des Durchschnittswerts der Eurozone, nämlich 19.900 Euro gegenüber 31.700 Euro.
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Warum in Griechenland nicht investiert wird

1. Februar 2018 / Aufrufe: 1.226 3 Kommentare

Aus welchen Gründen in Griechenland keine industriellen Investitionen erfolgen.

Im Rahmen der Tagung des Industrieausschusses von BusinessEurope in Athen wurden die Hauptgründe präsentiert, welche die industriellen Investitionen in Griechenland verhindern.

Es wurde betont, die hauptsächlichen investitionshemmenden Gründe seien die Energiekosten und die hohen Lohnnebenkosten der Beschäftigung (Abgaben). Der Vorsitzende des Ausschusses, Gerhard Koch, sprach ebenfalls das Thema der hohen Finanzierungskosten sowie auch die Notwendigkeit zur Wiederherstellung des Vertrauens an.
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