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Artikel Tagged ‘finanzierung’

Griechische Turbulenzen in … Moskau

9. April 2015 / Aktualisiert: 10. April 2015 / Aufrufe: 1.845 9 Kommentare

Der Vorwurf, Russland versuche mittels Griechenlands die EU zu spalten, ist reichlich naiv, da die EU bereits in etlichen Themen gespalten ist.

Der Besuch des griechischen Premierministers Alexis Tsipras in Moskau hat unglaubliche Unruhe hervorgerufen. Und zwar nicht einmal nur der Besuch als solcher, sondern bereits allein die Ankündigung, dass dieser erfolgen werde.

Die größten TV-Netze – sogar auch das chinesische Staatsfernsehen – präsentierten Themen mit Prognosen bezüglich dieser Reise. Die Frage wird indirekt gestellt: wird Athen – sich für ein Bündnis mit Russland entschieden habend – dem Westen seinen Rücken zukehren? Oder noch spitzer, wird der Kreml sich darauf einlassen, Griechenland zu finanzieren, um auf diese Weise die Eurozone von innen zu sprengen?
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Geht Griechenland 2014 an die Finanzmärkte?

14. Januar 2014 / Aufrufe: 434 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der zu erwartenden untragbaren Konditionen wird Griechenland auch 2014 kaum den Schritt auf die internationalen Finanzmärkte wagen.

Zu welchen Zinssätzen würde Griechenland sich finanzieren können, wenn es beschließen würde, morgen früh das Memorandum zu verlassen und an die internationalen Märkte zu gehen? Wie gegenüber Voria.gr Bankfunktionäre der Dealing Rooms äußern, die aus nächster Nähe die Entwicklungen an der konkreten Front beobachten, „auf keinen Fall unter 8%„.

Zum Vergleich: Derzeit leiht Griechenland sich mittels des zweiten Programms Geld zu einem Zinssatz von unter 2% und würde folglich für „freies“ Geld rund 6% mehr zahlen müssen. Der letzte Versuch der griechischen Regierung, sich über den freien Markt zu finanzieren, erfolgte am 05 April 2010 mit der Emission einer siebenjährigen Anleihe mit einer Rendite von 6%, die jedoch nur 1,2-fach gezeichnet wurde.
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EZB dementiert Finanzierungsstopp für Banken in Griechenland

19. Mai 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 318 Kommentare ausgeschaltet

Die Europäische Zentralbank dementiert diverse Medienberichte, laut welchen den Banken in Griechenland die weitere Finanzierung verweigert werden soll.

Hauptthema der Sitzung des Vorstands der Europäischen Zentralbank (EZB) war das griechische Problem, und zwar speziell angesichts der Fakten, welche einen steilen Anstieg des Kapitalabzugs von den griechischen Banken infolge der Ängste zeigten, das Land werde möglicherweise aus der Eurozone ausscheiden.

Griechische Bankiers veranschlagen die Höhe der während der beiden ersten Tage der Woche (sprich am Montag und Dienstag nach den Parlamentswahlen am Sonntag, dem 06 Mai 2012) von den griechischen Banken abgezogen Einlagen auf etwa 1,2 Milliarden Euro. Den enormen Kapitalabfluss hatte im Rahmen seiner Begegnungen mit den politischen Führern zu Bildung einer Regierung bereits auch Staatspräsident Karolos Papoulias in einem dramatischen Appell unterstrichen.
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