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Finanzbeamter in Griechenland wegen Erpressung angezeigt

25. November 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 421 3 Kommentare

In Griechenland wurde ein Finanzbeamter angezeigt, der einen Rechtsanwalt mit der Veröffentlichung von Steuerdaten zu erpressen Versuchte.

Hinter der Erpressung eines 44-jährigen Rechtsanwalts in Griechenland per Internet steckte letztendlich ein 26-jähriger Finanzbeamter. Der junge Beamter hatte auf einem Blog Steuerdaten des 44-Jährigen eingestellt und forderte Geld … um die Enthüllungen nicht fortzusetzen. Das Dezernat für Cyber-Kriminalität leitete gegen den Beamten ein Strafverfahren wegen verleumderischer Diffamierung und Bedrohung sowie auch Verletzung des Datenschutzgesetzes ein.

Konkreter begab sich der 44-Jährige am vergangenen Dienstag (20 November 2012) in die Büros der Unterdirektion für Cyber-Kriminalität im Gebäude der Polizeidirektion Athens (GADA) und zeigte an, dass auf dem Forum eines Informations-Blogs ein Kommentar mit seinen Steuerdaten eingestellt worden war. Zusätzlich bedrohten ihn unbekannte Personen in einem Erpressungsbrief, ihnen den Geldbetrag von 150.000 Euro zu übergeben, damit sie nicht zu weiteren Veröffentlichungen persönlicher Daten von ihm zu schreiten.

Über die Anzeige wurde umgehend der Staatsanwaltschaft des Landgerichts Athen informiert und eine einschlägige Verfügung zur Aufhebung des Internet-Kommunikationsgeheimnisses erlassen. Es folge eine umfangreiche polizeiliche Ermittlung und digitale Analyse, aus der sich ergab, dass der Inhaber des strittigen Telefonanschlusses der 26-jährige Finanzbeamte war.

Obwohl letzterer nicht verhaftet nicht auf frischer Tat ertappt und deswegen nicht verhaftet wurde, wurde eine „fette“ Klage zu seinen Lasten erhoben. Informationen zufolge verfügte er auch über weitere Steuerdaten, sogar von Abgeordneten …

(Quellen: Marketbeast.gr)

Festnahmen wegen Bestechung und Betrug in Griechenland

24. Februar 2012 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 3.915 11 Kommentare

In Griechenland wurden ein höherer Beamter des Finanzministeriums wegen Korruption und eine Bedienstete der Nationalen Notrufzentrale wegen Betrug festgenommen.

Ein 55-jähriger höherer Beamter des griechischen Finanzministeriums, der am Donnerstag, dem 23. Februar 2012 unter der Beschuldigung der passiven Bestechung und Erpressung dem Untersuchungsrichter vorgeführt wurde und eine 24-stündige Frist für seine Aussage erhielt, soll 3.000 Euro von einem Unternehmer gefordert haben, um eine gegen dessen Firma verhängte Geldstrafe zu senken.

Gemäß der Klageschrift zeigte der 38-jährige Vertreter einer bei Alexandroupoli aktiven Firma bei dem Dezernat für interne Angelegenheiten an, dass der Dienstellenleiter des Liegenschaftsamts von ihm erpresserisch den Geldbetrag von 3.000 Euro fordere, um eine gegen sein Unternehmen verhängte Geldstrafe auf etwa die Hälfte zu reduzieren. Der Fall bezog sich auf die Verhängung einer Verwaltungsstrafe in Höhe von 12.769 Euro wegen des rechtswidrigen Abbaus träger Materialien (Kiessand) auf einem Landstück.
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