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Artikel Tagged ‘finanzamt’

Beamtin legt 27 Finanzämter in Griechenland lahm

30. April 2013 / Aktualisiert: 25. August 2015 / Aufrufe: 534 4 Kommentare

Eine schusselige Finanzbeamtin verursachte in Griechenland infolge eines Eingabefehlers einen totalen Blackout bei 27 Finanzämtern.

Der Eingabefehler einer Finanzbeamtin verursachte am Montag (29 April 2013) bei 27 im Rahmen eines Pilotprojekts vernetzten Finanzämtern gehörige „Unordnung“ im TAXIS-System. Laut Informationen gab die Beamtin irrigerweise den Befehl ein, ein Dokument 10.000 Mal auszudrucken.

Diese Aktion legte das System mit dem Ergebnis lahm, dass ab 11 Uhr vormittags alle Vorgänge unterbrochen wurden. Die betroffenen Finanzämter nahmen keine Zahlungen der Mehrwertsteuer und sonstiger Steuern mehr entgegen und versetzten tausende Steuerpflichtige in Unruhe, da die Fristen Ende April auslaufen.

Von Seite des Finanzministeriums wird die Möglichkeit erwogen, eine Nachfrist zu gewähren, falls am Dienstag – sprich dem letzten Zahlungstermin – der Andrang nicht bewältig werden können sollte.

(Quelle: Enet.gr)

Finanzamt in Griechenland schießt sich auf neue Zielgruppe ein

25. Februar 2013 / Aktualisiert: 28. Februar 2013 / Aufrufe: 2.941 3 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland nimmt 1,5 Mio. Steuerpflichtige konkreter Gruppen ins Visier, bei denen ein signifikantes Defizit des Steueraufkommen festgestellt wird.

Das ganze Spiel der volkswirtschaftlichen Konsolidierung Griechenlands wird bei der Besteuerung stattfinden. Zumindest ist dies ist die gemeinsame Zuversicht der Stäbe des griechischen Finanzministeriums, und auf dieses Gebiet verlagert sich die Aufmerksamkeit des Finanzministers Giannis Stournaras. Wie die Zeitung „To Vima“ berichtete, geht aus den bisherigen Studien und Bewertungen ein signifikantes Defizit bei dem Steueraufkommen konkreter Gruppen der Steuerpflichtigen hervor.

Laut den Auswertungen des Finanzministeriums sind die Möglichkeiten zur Einnahme von Einkommensteuern von den Arbeitnehmern, Rentnern und all jenen, deren Einkommen an der Quelle erfasst werden, ausgereizt worden und haben inzwischen prozentual die entsprechenden europäischen Niveaus erreicht. Viele Spielräume existieren dagegen gemäß dieser Tangierung noch im weiteren Kreis der Selbständigen, „Rentiers“, Handelstreibenden und Unternehmer.
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Buchhalter in Griechenland Spitzel des Finanzamts

2. Dezember 2012 / Aufrufe: 980 Kommentare ausgeschaltet

Ein Erlass des Finanzministeriums in Griechenland verpflichtet Buchhalter und Steuerberater, obligatorisch als Spitzel des Finanzamts fungieren zu müssen.

Aufruhr verursacht weiterhin bei den Buchhaltern / Steuertechnikern, aber auch der gesamten Unternehmerwelt in Griechenland der Erlass des griechischen Finanzministeriums (YPOIK), laut dem die Buchhalter sogar auch nur bei der Ahnung oder dem Verdacht, dass ihr Unternehmerkunde möglicherweise in einen Fall von Steuerhinterziehung verwickelt ist, verpflichtet sind, eine Meldung bei der Behörde für die Bekämpfung der Legalisierung von Einkommen aus kriminellen Aktivitäten einzureichen.

Wenn also die Buchhalter bei der Ausübung ihrer Arbeit einfach nur den Verdacht hegen, ihre Kunden könnten eventuell zu Handlungen der Steuerhinterziehung allgemein schreiten (also z. B. in ihrer Einkommensteuererklärung einen Teil ihrer Einkommen aus beliebigen Quellen nicht eingeschlossen, die geschuldeten Steuern, Gebühren, Abgaben nicht abgeführt oder gefälschte oder imaginäre Steuerunterlagen ausgestellt haben oder Empfänger imaginärer Belege sind usw.), sind sie verpflichtet, einen einschlägigen Bericht an die Behörde zu schicken.
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Finanzämter in Griechenland müssen Auskunft für Unterhalsforderungen erteilen

11. November 2012 / Aufrufe: 418 Kommentare ausgeschaltet

Die Finanzämter in Griechenland müssen in Unterhaltssachen auf richterliche Bestellung die gesamte Vermögenslage jeder unterhaltspflichtigen Person offenlegen.

Der stellvertretende Staatsanwalt des Obersten Gerichtshofs (Areopag) in Griechenland, Georgios Pantelis, unterstreicht in einem Rundschreiben an die Staatsanwaltschaften der Land- und Oberlandgerichte des Landes, dass im Fall von Unterhaltssachen die griechischen Finanzämter (DOY) obligatorisch die vollständige Vermögenslage der unterhaltspflichtigen Personen offenlegen müssen, damit die Höhe des Unterhalts bestimmt wird.

In Auslegung des Strafgesetzbuchs, der Strafprozessordnung und des Gesetzes N. 3842/2010 betont der richterliche Amtsträger, dass die – auf Bestellung des zuständigen Landgerichts-Staatsanwalts verlangte – Bekanntgabe seitens der DOY der in Zusammenhang mit der Vermögenslage der unterhaltspflichtigen Personen stehenden Informationen zur Bestimmung der Höhe der Unterhaltszahlung obligatorisch ist und im Fall der Weigerung die zuständigen Sachbearbeiter strafrechtlich haften.

Konkret führt sich die strafrechtliche Haftung auf die Weigerung eines Beamten, dem rechtmäßigen Begehren eines Bürgers zu entsprechen, oder seine darauf abzielende Weigerung zurück,  sich selbst oder einer anderen dritten Person einen rechtwidrigen Vorteil zu verschaffen. Gemäß dem Strafgesetzbuch (Artikel 169 und 259) wird diese Weigerung mit einer Haftstrafe von 6 Monaten bis 2 Jahren geahndet.

Wie Herr Pantelis betont, erging dieses Rundschreiben (7/2012), da das Phänomen beobachtet wird, dass die zuständigen Finanzämter nur die Einkommen der unterhaltsverpflichteten Personen und nicht deren sonstigen Vermögensdaten (wie Immobilien usw.) bekannt geben, was zum Ergebnis hat, dass „nicht die tatsächliche wirtschaftliche Lage der zur Zahlung von Unterhalt verpflichteten Personen und letztendlich die korrekte Bestimmung dessen Höhe dargestellt wird, oder sie sich explizit weigern und vertreten, die Offenlegung der in Rede stehenden Informationen sei nur zulässig, wenn der geforderte Unterhalt sich auf einen der vorherigen Ehepartner und nicht auf andere Personen bezieht. Diese negative Haltung der Beamten der Finanzämter ist jedoch willkürlich“, endet der stellvertretende Staatsanwalt.

(Quelle: in.gr)

Finanzämter in Griechenland bis Ende September 2012 geschlossen

26. September 2012 / Aufrufe: 874 1 Kommentar

Im Rahmen ihrer Protestaktionen gegen die erneuten radikalen Kürzungen ihrer Bezüge beschlossen die Finanzbeamten in Griechenland einen dreitägigen Streik.

Die Finanzbeamten in Griechenland verschärfen ihre Proteste gegen das neue Sparpaket, welches Kürzungen in Höhe von insgesamt 11,9 Mrd. Euro vorsieht.

Gemäß den gefassten Beschlüssen der Finanzbeamten bleiben die Finanzämter in Griechenland nicht nur im Rahmen des 24-stündigen Generalstreiks am Mittwoch (26 September 2012), sondern auch am nachfolgenden Donnerstag und Freitag (27/28 September 2012) geschlossen. Praktisch öffnen damit die griechischen Finanzämter erst wieder am 01 Oktober 2012.

(Quelle: in.gr)

Neue Steuersafari in Griechenland

18. Juli 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.209 7 Kommentare

Infolge der objektiven Zahlungsunfähigkeit vieler Steuerzahler in Griechenland beginnt das Finanzministerium eine unbarmherzige Jagd auf säumige Schuldner des Fiskus.

In das Visier des Finanzministeriums werden am 31 Juli 2012 alle Steuerzahler geraten, welche keine Steuererklärungen einreichen. Die Finanzämter haben bereits Anweisungen erhalten, die Daten der in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Steuerzahler zu übermitteln, die keine Einkommensteuererklärung eingereicht haben, während mittels des elektronischen Systems jene Steuerzahler aufgespürt werden sollen, die im Vorjahr eine Steuererklärung abgaben, es in diesem Jahr jedoch nicht taten.

Die enorme Verzögerung bei der Abgabe der diesjährigen Einkommensteuererklärungen speziell auch jener Bürger, die sich außer Stande sehen, die resultierende Einkommensteuer zu entrichten und deswegen ihre Steuererklärungen zurückhalten, schürt im Finanzministerium die Befürchtungen hinsichtlich der Konsequenzen, welche die damit einhergehende Verzögerung des Steueraufkommens für die öffentlichen Kassen und die Funktion des Staates haben werden.
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Brief eines Bauern an das Finanzministerium in Griechenland

17. Juli 2012 / Aktualisiert: 17. Januar 2018 / Aufrufe: 2.940 21 Kommentare

Das Schreiben eines Landwirts aus Kreta an das Finanzamt reflektiert die ausweglose Lage, aber auch den brodelnden Zorn der Bevölkerung auf die unfähige politische Führung.

Mörder anstatt … Selbstmörder zu werden zieht der ehemalige Mechaniker und nun Landwirt Nikos Aretoulis vor, der in Riza bei Ierapetra wohnt, wo er vor wenigen Tagen das … „Billett“ des Finanzamts erhielt, das ihn außer sich brachte. Auf Basis des Bescheids fordert der Staat ihn allen Ernstes auf, anteilmäßig ¼ seines kärglichen Einkommens zu zahlen, das sich auf gerade einmal etwas über 2.000 Euro beläuft!

Sich zur Beherrschung zwingend und seinen gesamten Sinn für Humor aufbringend schickte er sowohl an das Finanzministerium als auch das Finanzamt (DOY) Ierapetra ein … originelles Memorandum, in dem er analysiert, aus welchen Gründen er nicht einen einzigen Euro für die diesjährigen Abzocken zu zahlen.
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Fiskus in Griechenland forciert Pfändungen

11. Juni 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 1.385 9 Kommentare

Auf Anweisung des Finanzministeriums in Griechenland sollen die Finanzämter umgehend zu Pfändungen schreiten, um bis Ende Juni 2012 dem Fiskus 400 Mio. € zu verschaffen.

Das Finanzministerium hat bei den Finanzamtsleitern „Gas“ gegeben, um eine nie dagewesene Jagd auf die Schuldner des Fiskus zu starten und Pfändungen von Immobilien, Fahrzeugen, Bankguthaben, Löhnen, Renten, Mieten und Strafverfolgungen in Gang zu bringen. Mit einem Runderlass verlangt es die Aktivierung des Mechanismus, damit bis Ende Juni 2012 fällige Verbindlichkeiten von 400 Mio. Euro eingetrieben und die Steuereinnahmen stimuliert werden, die seit Mai einen Rückgang von ungefähr 10% verzeichneten.

Die ersten, die von Pfändungen bedroht sind, sind die Schuldner, welche Mieten einnehmen oder luxuriöse Fahrzeuge besitzen oder Rechte an Ansprüchen gegen andere Personen haben, sowie auch alle, die mehr als 300 Euro schulden und Immobilienvermögen besitzen. Weiter verlangt das Ministerium die direkte Beschlagnahme von Beträgen, die sich auf Bankkonten der Schuldner befinden, und die Einleitung von Strafverfahren zu Lasten aller, die dem Fiskus mehr als 5.000 Euro schulden.
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Unternehmen in Griechenland fallen Finanzamt zum Opfer

25. Mai 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.042 2 Kommentare

In Griechenland stellten infolge der Wirtschaftskrise und ständig steigenden Abgaben und Steuern seit 2010 über eine halbe Million Betriebe und Unternehmen ihre Aktivitäten ein.

In Griechenland beschlossen allein während der ersten vier Monate des Jahres 2012 mehr als 68.000 Gewerbetreibende (Unternehmen, Freiberufler, Selbständige), ihre Bücher zu schließen und beim Finanzamt mit der Erklärung abzugeben, den kontinuierlich wachsenden steuerlichen Belastungen nicht mehr entsprechen zu können.

Die Angaben der Datenverarbeitungszentrale des Finanzministeriums zeigen ebenfalls, dass sich in dem Zeitraum 2010 – 2011 ungefähr 432.000 Gewerbetreibende entschieden, den Betrieb ihres Unternehmens einzustellen und zur Schließung der von ihnen geführten Bücher zu schreiten. Seit 2010 und bis einschließlich Ende April 2012 schlossen folglich insgesamt mehr als 500.000 Gewerbetreibende ihre Bücher und stellten den Betrieb ihrer Unternehmen ein. Von den insgesamt 1.000.572 Gewerbetreibenden, die bis einschließlich 2009 bei dem Finanzamt eine aktive Steuernummer inne hatten, stellten also innerhalb von weniger als zweieinhalb Jahren 50% ihre Aktivitäten ein.
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Bewaffneter Raubüberfall auf Finanzamt in Griechenland

1. Mai 2012 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 378 4 Kommentare

In Griechenland wurde ein bewaffneter Raubüberfall auf ein Finanzamt in Athen verübt.

Am vergangenen Montag (30 April 2012) wurde gegen 14:00 Uhr ein bewaffneter Raubüberfall auf das Finanzamt (DOY) im Athener Stadtbezirk Amarousi verübt.

Die beiden Täter entwendeten unter vorgehaltener Waffe einen Geldbetrag unbekannter Höhe und ergriffen unerkannt die Flucht. Die Polizei leitete eine Fahndung ein.

(Quelle: Ethnos)