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Artikel Tagged ‘finanzamt’

Finanzbeamte in Griechenland ohne E-Mail

13. August 2017 / Aufrufe: 481 Kommentare ausgeschaltet

Die Beamten eines zentralen Finanzamts in Athen verfügen weder über elektronische Mailaccounts noch über WiFi.

In der Epoche der digitalen Umgestaltung und Neuorganisation des öffentlichen Sektors verfügt in Griechenland ein zentrales Finanzamt in der Stadtgemeinde Athen über nur ein einziges (!) E-Mailkonto.

Wie eine Beamtin der besagten öffentlichen Finanzbehörde (DOY) gegenüber Insider.gr monierte, verfügt nur das Sekretariat über einen E-Mailaccount, während die übrigen Finanzbeamten keinen Zugang zu elektronischer Post, aber auch keinen drahtlosen Netzzugang (WiFi) haben.
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Schockierender Anstieg der Schulden an Griechenlands Fiskus

6. September 2016 / Aufrufe: 1.949 1 Kommentar

Der Fiskus in Griechenland verzeichnete 2016 in den ersten sieben Monaten neue fällige Verbindlichkeiten von über siebeneinhalb Milliarden Euro und 125000 neue Schuldner.

Infolge der brutalen Überbesteuerung der Privatpersonen und Unternehmen in Griechenland, die inzwischen finanziell weitgehend völlig ausgemergelten sind, blähten sich im Juli 2016 die fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt, aber auch die Anzahl der Steuerpflichtigen auf, die ihren steuerlichen Verpflichtungen nicht mehr zu entsprechen vermochten.

Die im Juli 2016 unbezahlt gebliebenen Steuern erreichten 811 Mio. Euro, womit die seit Anfang des Jahres 2016 aufgelaufenen „frischen“ fälligen Verbindlichkeit auf insgesamt 7,618 Milliarden Euro stiegen. Im selben Monat kamen zu der Liste der Schuldner des Fiskus weitere 125.590 Personen hinzu, da ihre Anzahl von 4.003.372 Personen im Juni 2016 bis Ende Juli 2016 auf 4.128.962 Personen anstieg.
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Griechenland will Finanzämter für das Publikum schließen

28. August 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.126 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland plant, die Finanzämter nach einer Übergangsphase endgültig für den allgemeinen Publikumsverkehr zu schließen.

Die neue Führung des Finanzministeriums in Griechenland arbeitet einen Plan aus, um die Finanzämter für den Publikumsverkehr endgültig zu schließen. Ziel ist, dass die Besuche in einer ersten Phase nur noch nach Terminabsprache erfolgen, während in einer zweiten Phase die Vorgänge ausschließlich per elektronischer Korrespondenz abgewickelt werden sollen.

Es wird damit gerechnet, dass auf diese Weise für die Bürger tausende Arbeitsstunden eingespart werden, während auch bei den Finanzämtern wertvolles Personalpotential von bürokratischen Arbeiten befreit werden und sich mit einen Mehrwert schaffenden Arbeiten befassen wird, wie es beispielsweise die Steuerprüfungen sind.
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Griechenland schafft den gläsernen Bürger

5. März 2015 / Aufrufe: 2.304 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzamt in Griechenland nimmt Guthaben, Aktien, Kredite und Versicherungen ins Visier, deren Daten auch in das globale Vermögensregister einfließen werden.

In das Visier des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) geraten in Griechenland ab diesem Jahr nicht nur die Bankguthaben und Aktien, sondern auch die Raten, welche die Steuerpflichtigen für die Tilgung von Bau- und Verbraucherkrediten zahlen, sowie Dividenden und Lebens-, Sterbe-, persönliche Unfall- und Krankenversicherungen.

Die Daten werden für Recherchen genutzt werden, welche die GGDE durchführen und damit auch das Vermögensregister anreichern wird, welches das Finanzministerium vorbereitet und im Juni 2016 zur völligen Aktivierung kommen wird. Parallel werden jedoch die Grenzen angehoben, ab denen die Banken zur jährlichen Übermittlung von Daten über Guthaben (von 50.000 auf 100.000 Euro) und Portefeuilles beweglicher Werte (von 100.000 auf 200.000 Euro) verpflichtet sind.
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Griechenland: Millionen Bürger Geiseln des Finanzamts

23. Juli 2014 / Aufrufe: 935 Kommentare ausgeschaltet

2,6 Millionen Bürger in Griechenland sind Geiseln des Finanzamts, während die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus mit schwindelerregenden Rhythmen zunehmen.

Die fortwährenden Steuererhöhungen, die drastischen Kürzungen bei Löhnen und Renten, die Arbeitslosigkeit und die in den letzten vier Jahren erfolgten Unternehmensschließungen haben in Griechenland Millionen Haushalte und Unternehmen in eine wirtschaftliche Sackgasse geführt, womit sie nicht nur ihre Verbindlichkeiten nicht fristgemäß zu zahlen, sondern auch nicht einmal in die Zahlungsregelungen aufgenommen zu werden und diesen zu entsprechen vermögen, um ihre Schulden in Raten zu tilgen.

Bezeichnend ist, dass seit Anfang 2010 die fälligen Verbindlichkeiten an den griechischen Fiskus um 33,75 Mrd. Euro gestiegen sind. Ihre Aufblähung inmitten der Krise „erstickt“ die reale Wirtschaft und setzt der Bemühung um einen Aufschwung ernsthafte Hindernisse entgegen, zumal die Schuldner in der Angst vor der Pfändung ihrer Vermögenswerte leben. Die Pfändungsbescheide nehmen fortan den elektronischen Weg und werden zur Veranlassung … alles weiteren mit einem Rhythmus von 4.000 Bescheiden pro Tag an die Banken verschickt.
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Flut von Pfändungen und Zwangsversteigerungen in Griechenland

23. November 2013 / Aufrufe: 1.414 Kommentare ausgeschaltet

Die verzweifelten Bemühungen des Finanzministeriums in Griechenland zur Beitreibung von Einnahmen führten zu einer Flut von Pfändungen und Zwangsversteigerungen.

Laut dem griechischen Finanzministerium öffneten und pfändeten die Finanzämter seit Anfang 2013 bis Ende Oktober 2013 insgesamt 93.330 Konten von Schuldnern des Fiskus und brachten durchschnittlich jeden Tag 56 Immobilien unter den Hammer!

Allein im Oktober 2013 kamen auf Betreibung der Steuerbehörden 1.553 Wohnungen und Grundstücke sowie in den ersten zehn Monaten des Jahres 2013 insgesamt 14.197 Immobilien zur Zwangsversteigerung.
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Präventive Pfändungen in Griechenland

23. November 2013 / Aktualisiert: 23. November 2013 / Aufrufe: 2.681 2 Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland pfänden präventiv Zahlungen an Steuerpflichtige, zwecks Verrechnung mit zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten an den Fiskus!

Griechische Steuerzahler werden sich in nächster Zeit mit unerhörten Zuständen konfrontiert sehen, da in einem verzweifelten Versuch, Einnahmen in die Staatskassen zu bringen, die „alchemistischen“ Tricks und Sandkastenspiele des Finanzministeriums weitergehen.

Wie bekannt wurde, wird das Finanzministerium zu … präventiven Pfändungen von Geldern schreiten, die es juristischen und natürlichen Personen in verschiedenen Formen (Steuerrückzahlung, Landwirtschaftssubvention) schuldet, und zwar wegen Verbindlichkeiten letzterer, die zwar festgestellt, jedoch noch nicht fällig geworden sind.
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Bargeldloser Zahlungsverkehr bei Finanzämtern in Griechenland

15. September 2013 / Aufrufe: 1.254 4 Kommentare

Einzahlungen bei Finanzämtern in Griechenland werden fortan nur noch in bargeldloser Form per Karte oder Scheck akzeptiert.

Gemäß einem Beschluss der Zentrale für Einnahmen über die Abschaffung von Bareinzahlungen können die Steuerzahler bei den Kassenstellen der griechischen Finanzämter fortan Zahlungen nur noch per Kredit- / Debit-Karte oder Scheck tätigen. Ganz gleich wie gering der Betrag an der Zahlung auch ist, werden bei den Finanzämtern nur noch Schecks und Karten akzeptiert.

Ziel des Finanzstabs ist, durch die Reduzierung des Publikumsverkehrs eine bessere Bedienung der Steuerzahler und den Abbau der Warteschlangen bei den Finanzämtern zu erreichen (… die sich allerdings nun gegebenenfalls vor den Schaltern der Banken und Poststellen bilden werden).
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Beamtin legt 27 Finanzämter in Griechenland lahm

30. April 2013 / Aktualisiert: 25. August 2015 / Aufrufe: 472 4 Kommentare

Eine schusselige Finanzbeamtin verursachte in Griechenland infolge eines Eingabefehlers einen totalen Blackout bei 27 Finanzämtern.

Der Eingabefehler einer Finanzbeamtin verursachte am Montag (29 April 2013) bei 27 im Rahmen eines Pilotprojekts vernetzten Finanzämtern gehörige „Unordnung“ im TAXIS-System. Laut Informationen gab die Beamtin irrigerweise den Befehl ein, ein Dokument 10.000 Mal auszudrucken.

Diese Aktion legte das System mit dem Ergebnis lahm, dass ab 11 Uhr vormittags alle Vorgänge unterbrochen wurden. Die betroffenen Finanzämter nahmen keine Zahlungen der Mehrwertsteuer und sonstiger Steuern mehr entgegen und versetzten tausende Steuerpflichtige in Unruhe, da die Fristen Ende April auslaufen.

Von Seite des Finanzministeriums wird die Möglichkeit erwogen, eine Nachfrist zu gewähren, falls am Dienstag – sprich dem letzten Zahlungstermin – der Andrang nicht bewältig werden können sollte.

(Quelle: Enet.gr)

Finanzamt in Griechenland schießt sich auf neue Zielgruppe ein

25. Februar 2013 / Aktualisiert: 28. Februar 2013 / Aufrufe: 2.802 3 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland nimmt 1,5 Mio. Steuerpflichtige konkreter Gruppen ins Visier, bei denen ein signifikantes Defizit des Steueraufkommen festgestellt wird.

Das ganze Spiel der volkswirtschaftlichen Konsolidierung Griechenlands wird bei der Besteuerung stattfinden. Zumindest ist dies ist die gemeinsame Zuversicht der Stäbe des griechischen Finanzministeriums, und auf dieses Gebiet verlagert sich die Aufmerksamkeit des Finanzministers Giannis Stournaras. Wie die Zeitung „To Vima“ berichtete, geht aus den bisherigen Studien und Bewertungen ein signifikantes Defizit bei dem Steueraufkommen konkreter Gruppen der Steuerpflichtigen hervor.

Laut den Auswertungen des Finanzministeriums sind die Möglichkeiten zur Einnahme von Einkommensteuern von den Arbeitnehmern, Rentnern und all jenen, deren Einkommen an der Quelle erfasst werden, ausgereizt worden und haben inzwischen prozentual die entsprechenden europäischen Niveaus erreicht. Viele Spielräume existieren dagegen gemäß dieser Tangierung noch im weiteren Kreis der Selbständigen, „Rentiers“, Handelstreibenden und Unternehmer.
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