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Artikel Tagged ‘finanzamt’

Griechenland will Finanzämter für das Publikum schließen

28. August 2015 / Aufrufe: 1.099 Keine Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland plant, die Finanzämter nach einer Übergangsphase endgültig für den allgemeinen Publikumsverkehr zu schließen.

Die neue Führung des Finanzministeriums in Griechenland arbeitet einen Plan aus, um die Finanzämter für den Publikumsverkehr endgültig zu schließen. Ziel ist, dass die Besuche in einer ersten Phase nur noch nach Terminabsprache erfolgen, während in einer zweiten Phase die Vorgänge ausschließlich per elektronischer Korrespondenz abgewickelt werden sollen.

Es wird damit gerechnet, dass auf diese Weise für die Bürger tausende Arbeitsstunden eingespart werden, während auch bei den Finanzämtern wertvolles Personalpotential von bürokratischen Arbeiten befreit werden und sich mit einen Mehrwert schaffenden Arbeiten befassen wird, wie es beispielsweise die Steuerprüfungen sind.
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Griechenland schafft den gläsernen Bürger

5. März 2015 / Aufrufe: 2.247 Keine Kommentare

Das Finanzamt in Griechenland nimmt Guthaben, Aktien, Kredite und Versicherungen ins Visier, deren Daten auch in das globale Vermögensregister einfließen werden.

In das Visier des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) geraten in Griechenland ab diesem Jahr nicht nur die Bankguthaben und Aktien, sondern auch die Raten, welche die Steuerpflichtigen für die Tilgung von Bau- und Verbraucherkrediten zahlen, sowie Dividenden und Lebens-, Sterbe-, persönliche Unfall- und Krankenversicherungen.

Die Daten werden für Recherchen genutzt werden, welche die GGDE durchführen und damit auch das Vermögensregister anreichern wird, welches das Finanzministerium vorbereitet und im Juni 2016 zur völligen Aktivierung kommen wird. Parallel werden jedoch die Grenzen angehoben, ab denen die Banken zur jährlichen Übermittlung von Daten über Guthaben (von 50.000 auf 100.000 Euro) und Portefeuilles beweglicher Werte (von 100.000 auf 200.000 Euro) verpflichtet sind.
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Griechenland: Millionen Bürger Geiseln des Finanzamts

23. Juli 2014 / Aufrufe: 903 Keine Kommentare

2,6 Millionen Bürger in Griechenland sind Geiseln des Finanzamts, während die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus mit schwindelerregenden Rhythmen zunehmen.

Die fortwährenden Steuererhöhungen, die drastischen Kürzungen bei Löhnen und Renten, die Arbeitslosigkeit und die in den letzten vier Jahren erfolgten Unternehmensschließungen haben in Griechenland Millionen Haushalte und Unternehmen in eine wirtschaftliche Sackgasse geführt, womit sie nicht nur ihre Verbindlichkeiten nicht fristgemäß zu zahlen, sondern auch nicht einmal in die Zahlungsregelungen aufgenommen zu werden und diesen zu entsprechen vermögen, um ihre Schulden in Raten zu tilgen.

Bezeichnend ist, dass seit Anfang 2010 die fälligen Verbindlichkeiten an den griechischen Fiskus um 33,75 Mrd. Euro gestiegen sind. Ihre Aufblähung inmitten der Krise „erstickt“ die reale Wirtschaft und setzt der Bemühung um einen Aufschwung ernsthafte Hindernisse entgegen, zumal die Schuldner in der Angst vor der Pfändung ihrer Vermögenswerte leben. Die Pfändungsbescheide nehmen fortan den elektronischen Weg und werden zur Veranlassung … alles weiteren mit einem Rhythmus von 4.000 Bescheiden pro Tag an die Banken verschickt.
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Flut von Pfändungen und Zwangsversteigerungen in Griechenland

23. November 2013 / Aufrufe: 1.360 Keine Kommentare

Die verzweifelten Bemühungen des Finanzministeriums in Griechenland zur Beitreibung von Einnahmen führten zu einer Flut von Pfändungen und Zwangsversteigerungen.

Laut dem griechischen Finanzministerium öffneten und pfändeten die Finanzämter seit Anfang 2013 bis Ende Oktober 2013 insgesamt 93.330 Konten von Schuldnern des Fiskus und brachten durchschnittlich jeden Tag 56 Immobilien unter den Hammer!

Allein im Oktober 2013 kamen auf Betreibung der Steuerbehörden 1.553 Wohnungen und Grundstücke sowie in den ersten zehn Monaten des Jahres 2013 insgesamt 14.197 Immobilien zur Zwangsversteigerung.
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Präventive Pfändungen in Griechenland

23. November 2013 / Aktualisiert: 23. November 2013 / Aufrufe: 2.613 2 Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland pfänden präventiv Zahlungen an Steuerpflichtige, zwecks Verrechnung mit zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten an den Fiskus!

Griechische Steuerzahler werden sich in nächster Zeit mit unerhörten Zuständen konfrontiert sehen, da in einem verzweifelten Versuch, Einnahmen in die Staatskassen zu bringen, die „alchemistischen“ Tricks und Sandkastenspiele des Finanzministeriums weitergehen.

Wie bekannt wurde, wird das Finanzministerium zu … präventiven Pfändungen von Geldern schreiten, die es juristischen und natürlichen Personen in verschiedenen Formen (Steuerrückzahlung, Landwirtschaftssubvention) schuldet, und zwar wegen Verbindlichkeiten letzterer, die zwar festgestellt, jedoch noch nicht fällig geworden sind.
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Bargeldloser Zahlungsverkehr bei Finanzämtern in Griechenland

15. September 2013 / Aufrufe: 1.114 4 Kommentare

Einzahlungen bei Finanzämtern in Griechenland werden fortan nur noch in bargeldloser Form per Karte oder Scheck akzeptiert.

Gemäß einem Beschluss der Zentrale für Einnahmen über die Abschaffung von Bareinzahlungen können die Steuerzahler bei den Kassenstellen der griechischen Finanzämter fortan Zahlungen nur noch per Kredit- / Debit-Karte oder Scheck tätigen. Ganz gleich wie gering der Betrag an der Zahlung auch ist, werden bei den Finanzämtern nur noch Schecks und Karten akzeptiert.

Ziel des Finanzstabs ist, durch die Reduzierung des Publikumsverkehrs eine bessere Bedienung der Steuerzahler und den Abbau der Warteschlangen bei den Finanzämtern zu erreichen (… die sich allerdings nun gegebenenfalls vor den Schaltern der Banken und Poststellen bilden werden).
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Beamtin legt 27 Finanzämter in Griechenland lahm

30. April 2013 / Aktualisiert: 25. August 2015 / Aufrufe: 462 4 Kommentare

Eine schusselige Finanzbeamtin verursachte in Griechenland infolge eines Eingabefehlers einen totalen Blackout bei 27 Finanzämtern.

Der Eingabefehler einer Finanzbeamtin verursachte am Montag (29 April 2013) bei 27 im Rahmen eines Pilotprojekts vernetzten Finanzämtern gehörige „Unordnung“ im TAXIS-System. Laut Informationen gab die Beamtin irrigerweise den Befehl ein, ein Dokument 10.000 Mal auszudrucken.

Diese Aktion legte das System mit dem Ergebnis lahm, dass ab 11 Uhr vormittags alle Vorgänge unterbrochen wurden. Die betroffenen Finanzämter nahmen keine Zahlungen der Mehrwertsteuer und sonstiger Steuern mehr entgegen und versetzten tausende Steuerpflichtige in Unruhe, da die Fristen Ende April auslaufen.

Von Seite des Finanzministeriums wird die Möglichkeit erwogen, eine Nachfrist zu gewähren, falls am Dienstag – sprich dem letzten Zahlungstermin – der Andrang nicht bewältig werden können sollte.

(Quelle: Enet.gr)

Finanzamt in Griechenland schießt sich auf neue Zielgruppe ein

25. Februar 2013 / Aktualisiert: 28. Februar 2013 / Aufrufe: 2.692 3 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland nimmt 1,5 Mio. Steuerpflichtige konkreter Gruppen ins Visier, bei denen ein signifikantes Defizit des Steueraufkommen festgestellt wird.

Das ganze Spiel der volkswirtschaftlichen Konsolidierung Griechenlands wird bei der Besteuerung stattfinden. Zumindest ist dies ist die gemeinsame Zuversicht der Stäbe des griechischen Finanzministeriums, und auf dieses Gebiet verlagert sich die Aufmerksamkeit des Finanzministers Giannis Stournaras. Wie die Zeitung „To Vima“ berichtete, geht aus den bisherigen Studien und Bewertungen ein signifikantes Defizit bei dem Steueraufkommen konkreter Gruppen der Steuerpflichtigen hervor.

Laut den Auswertungen des Finanzministeriums sind die Möglichkeiten zur Einnahme von Einkommensteuern von den Arbeitnehmern, Rentnern und all jenen, deren Einkommen an der Quelle erfasst werden, ausgereizt worden und haben inzwischen prozentual die entsprechenden europäischen Niveaus erreicht. Viele Spielräume existieren dagegen gemäß dieser Tangierung noch im weiteren Kreis der Selbständigen, „Rentiers“, Handelstreibenden und Unternehmer.
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Buchhalter in Griechenland Spitzel des Finanzamts

2. Dezember 2012 / Aufrufe: 754 Keine Kommentare

Ein Erlass des Finanzministeriums in Griechenland verpflichtet Buchhalter und Steuerberater, obligatorisch als Spitzel des Finanzamts fungieren zu müssen.

Aufruhr verursacht weiterhin bei den Buchhaltern / Steuertechnikern, aber auch der gesamten Unternehmerwelt in Griechenland der Erlass des griechischen Finanzministeriums (YPOIK), laut dem die Buchhalter sogar auch nur bei der Ahnung oder dem Verdacht, dass ihr Unternehmerkunde möglicherweise in einen Fall von Steuerhinterziehung verwickelt ist, verpflichtet sind, eine Meldung bei der Behörde für die Bekämpfung der Legalisierung von Einkommen aus kriminellen Aktivitäten einzureichen.

Wenn also die Buchhalter bei der Ausübung ihrer Arbeit einfach nur den Verdacht hegen, ihre Kunden könnten eventuell zu Handlungen der Steuerhinterziehung allgemein schreiten (also z. B. in ihrer Einkommensteuererklärung einen Teil ihrer Einkommen aus beliebigen Quellen nicht eingeschlossen, die geschuldeten Steuern, Gebühren, Abgaben nicht abgeführt oder gefälschte oder imaginäre Steuerunterlagen ausgestellt haben oder Empfänger imaginärer Belege sind usw.), sind sie verpflichtet, einen einschlägigen Bericht an die Behörde zu schicken.
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Finanzämter in Griechenland müssen Auskunft für Unterhalsforderungen erteilen

11. November 2012 / Aufrufe: 318 Keine Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland müssen in Unterhaltssachen auf richterliche Bestellung die gesamte Vermögenslage jeder unterhaltspflichtigen Person offenlegen.

Der stellvertretende Staatsanwalt des Obersten Gerichtshofs (Areopag) in Griechenland, Georgios Pantelis, unterstreicht in einem Rundschreiben an die Staatsanwaltschaften der Land- und Oberlandgerichte des Landes, dass im Fall von Unterhaltssachen die griechischen Finanzämter (DOY) obligatorisch die vollständige Vermögenslage der unterhaltspflichtigen Personen offenlegen müssen, damit die Höhe des Unterhalts bestimmt wird.

In Auslegung des Strafgesetzbuchs, der Strafprozessordnung und des Gesetzes N. 3842/2010 betont der richterliche Amtsträger, dass die – auf Bestellung des zuständigen Landgerichts-Staatsanwalts verlangte – Bekanntgabe seitens der DOY der in Zusammenhang mit der Vermögenslage der unterhaltspflichtigen Personen stehenden Informationen zur Bestimmung der Höhe der Unterhaltszahlung obligatorisch ist und im Fall der Weigerung die zuständigen Sachbearbeiter strafrechtlich haften.

Konkret führt sich die strafrechtliche Haftung auf die Weigerung eines Beamten, dem rechtmäßigen Begehren eines Bürgers zu entsprechen, oder seine darauf abzielende Weigerung zurück,  sich selbst oder einer anderen dritten Person einen rechtwidrigen Vorteil zu verschaffen. Gemäß dem Strafgesetzbuch (Artikel 169 und 259) wird diese Weigerung mit einer Haftstrafe von 6 Monaten bis 2 Jahren geahndet.

Wie Herr Pantelis betont, erging dieses Rundschreiben (7/2012), da das Phänomen beobachtet wird, dass die zuständigen Finanzämter nur die Einkommen der unterhaltsverpflichteten Personen und nicht deren sonstigen Vermögensdaten (wie Immobilien usw.) bekannt geben, was zum Ergebnis hat, dass „nicht die tatsächliche wirtschaftliche Lage der zur Zahlung von Unterhalt verpflichteten Personen und letztendlich die korrekte Bestimmung dessen Höhe dargestellt wird, oder sie sich explizit weigern und vertreten, die Offenlegung der in Rede stehenden Informationen sei nur zulässig, wenn der geforderte Unterhalt sich auf einen der vorherigen Ehepartner und nicht auf andere Personen bezieht. Diese negative Haltung der Beamten der Finanzämter ist jedoch willkürlich“, endet der stellvertretende Staatsanwalt.

(Quelle: in.gr)