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Dutzende Festnahmen illegaler Immigranten in Athen in Griechenland

28. April 2012 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 412 4 Kommentare

Nach behördlichen Kontrollen in drei Häusern im Zentrum von Athen wurden 33 Ausländer festgenommen, weil sie nicht über die notwendigen Aufenthaltsunterlagen verfügten.

Auch heute (27 April 2012) wurden die behördlichen Kontrollen in mit Ausländern überbelegten Athener Wohnungen mit der Begründung fortgesetzt, dass diese Seuchenherde darstellen. In Anwesenheit eines Richters wurden von gemischten Einsatzgruppen der Polizei, der SDOE, der Gemeindeverwaltung Athen und des Nationalen Trägers für Ansteckungskrankheiten (KELPNO) im Zentrum der Hauptstadt drei Mehrfamilienhäuser kontrolliert, in denen in vier Wohnungen insgesamt 33 Immigranten vorgefunden, dem Ausländerdezernat vorgeführt und in Abschiebehaft genommen wurden, da sie nicht über die notwendigen Papiere zum Aufenthalt im Land verfügten.

Konkret wurden Kontrollen durchgeführt:

  • In einer Erdgeschosswohnung von 30 qm in der Straße Skalistiri, wo 13 Immigranten vorgefunden wurden. Die Kontrolle dieser Wohnung erfolgte auf Anzeige der Eigentümerin.
  • In einer Tiefparterre-Wohnung von 10 qm in der Straße Kassyeti, wo 4 Immigranten und 1 Grieche vorgefunden wurden; letzterer wurde wegen Drogenbesitzes verhaftet.
  • In einer Tiefparterre-Wohnung von 10 qm in der Straße Patmou, wo 4 Immigranten vorgefunden wurden.
  • In einer im ersten Stock gelegenen Wohnung von 60 qm des selben Hauses in der Straße Patmou, wo 12 Immigranten vorgefunden wurden.

Die 33 illegalen Immigranten wurden von den Ärzten des KELPNO untersucht um festzustellen, ob sie an Infektions-, übertragbaren oder sonstigen Ansteckungskrankheiten leiden. Die drei kontrollierten Häuser wurden versiegelt und die Schlüssel auf dem Polizeirevier Agios Panteleimonas hinterlegt, während eine Untersuchung zur Feststellung der Daten der Eigentümer im Gange ist.

Es wird angemerkt, dass gegen die Eigentümer der Wohnungen, in denen eine Überbelegung mit illegal im Land befindlichen Immigranten festgestellt wurde, ein haftbewehrtes Strafverfahren eingeleitet wird. Falls sie innerhalb der Fristen für eine Schnellverurteilung aufgefunden werden, werden sie verhaftet und den Gerichtsbehörden vorgeführt werden.

Wie von der Polizei bekannt gegeben wurde, werden Wohnungskontrollen in verschiedenen Gebieten Athens durch gemischte Einsatzgruppen auf alltäglicher Basis erfolgen, während an die Bürger, welche die überzählige Unterbringung von Immigranten in Wohnung feststellen, appelliert wird, sich telefonisch oder per SMS an die Rufnummer 100 an die Einsatzzentrale der Polizei zu wenden.

(Quelle: Kathimerini)

Deutsche Aktivisten vor deutscher Botschaft in Griechenland festgenommen

14. April 2012 / Aufrufe: 333 3 Kommentare

Bei einer Demonstration vor der deutschen Botschaft in Athen in Griechenland wurden dreizehn Deutsche vorübergehend festgenommen.

Dreizehn deutsche Aktivisten, alle Mitglieder der Frankfurter Bewegung „Occupy Public Space“, wurden am Donnerstagnachmittag (12 April 2012) während einer Protestaktion vor der deutschen Botschaft gegen die von Berlin und der EU aufgezwungen Sparpolitik von Polizeikräften festgenommen und vorgeführt. Vor Ort wurden von der Polizei ebenfalls Fotoreporter, darunter auch der Athener Nachrichtenagentur AMNA festgehalten, welche die Protestaktion journalistisch abdeckten.

Laut den von der Polizei bekannt gewordenen Informationen protestierten die 13 Deutschen mit einem Spruchband gegen die Haltung Deutschlands und der Banken in der Wirtschaftskrise und hielten auch ein Abbild von Angela Merkel, während sie im Eingang der Botschaft einen Karton abstellten, der nach ihren eigenen Angaben einen künstlichen menschlichen Kothaufen enthielt.

Die vor Ort befindlichen Polizeikräfte führten die 13 Aktivisten zur Aufnahme ihrer Personalien auf das Revier der Kriminalpolizei ab. Gleichzeitig verboten die Polizeibeamten den drei Fotoreportern, sich von dem Ort zu entfernen, und ließen sie erst eine halbe Stunde auf Anweisung der Polizeiführung ziehen.

(Quelle: in.gr)

Festnahmen von Steuerschuldnern in Griechenland

9. November 2011 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 722 5 Kommentare

Die Finanzbehörden in Griechenland gehen in letzter Zeit mit Festnahmen und Schnellgerichten massiv gegen vermeintliche Steuerschuldner vor.

Die griechischen Finanzbehörden lasen in letzter Zeit  verstärkt Geschäftsleute wegen fälliger Steuerschulden festnehmen und Schnellgerichten vorführen (siehe auch Finanzministerium in Griechenland will säumige Schuldner inhaftieren). Obwohl zwischenzeitlich wiederholt beteuert wurde, dass derartige Maßnahmen nur in wirklich berechtigten Fällen zur Anwendung kommen würden, dokumentiert das nachstehende Beispiel eher das – im übrigen von Anfang an befürchtete – Gegenteil.

Konkret wurde am 03. November 2011 in Thessaloniki der 47-jährige G. B. als rechtlich Verantwortlicher des Unternehmens „Agrimore“ mit der Beschuldigung verhaftetet, Mehrwertsteuer in Höhe von 123.000 Euro nicht regulär abgeführt zu haben. Wie auch in etlichen anderen entsprechenden Fällen wurde die Nachricht wurde natürlich prompt in der Tagespresse verbreitet, zumal derartige Meldungen derzeit besonders gut „ankommen“. Laut der am 08. November 2011 in der „Kathimerini“ publizierten Richtigstellung stellt sich die Realität allerdings schließlich ganz anders als suggeriert dar:
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Pistolero mit dem schwarzen Jeep in Griechenland festgenommen

27. Dezember 2009 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 167 Kommentare ausgeschaltet

Laut Informationen soll in Griechenland am Sonntag, dem 27. Dezember 2009 der Täter festgenommen worden sein, der während der vergangenen Tage in Athen aus einem Auto heraus wiederholt auf ahnungslose Passanten geschossen hatte und als Pistolero mit dem schwarzen Jeep bekannt wurde.

Laut ersten Informationen handelt es sich um einen 31-jährigen Taxifahrer griechischer Staatsangehörigkeit. Der verhaftete Mann wird zur Zeit von der Polizei verhört und soll bisher trotz der in seinem Wagen und seiner Wohnung sichergestellten Beweisstücke alle Beschuldigungen zurückgewiesen haben. Die Bekanntgabe weiterer Einzelheiten zu Identität und und Umständen der Festnahme des vermutlichen Täters wird am Montag von dem Leiter der Kriminalpolizei Athen erwartet.

Die Polizei hatte während der vergangenen Tage intensiv nach dem Täter gefahndet, der in verschiedenen Bezirken Athens laut Zeugenaussagen aus einem schwarzen Jeep mit dunkler Verglasung in wenigstens fünf Fällen auf ahnungslose Passanten geschossen hatte. Bei den Anschlägen wurden vier Personen von Kugeln getroffen. Zwei der Opfer befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung, sind jedoch außer Lebensgefahr.

Festnahmen und Haftbefehle nach Anschlägen in Griechenland

16. November 2009 / Aufrufe: 88 Kommentare ausgeschaltet

Nach dem Bombenanschlag am Freitag, dem 13. November 2009, auf die Wohnung des Abgeordneten der PASOK-Partei Mimis Androulakis in Athen nahm die Polizei am Samstag in den frühen Morgenstunden eine 22-jährige Studentin fest. Außerdem wurden Haftbefehle gegen weitere vier Verdächtige erlassen, nach denen gefahndet wird.

Die festgenommene Frau wird unter anderem der Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung und der Beteiligung bei Beschaffung, Herstellung und Besitz von Sprengstoff und Bomben beschuldigt, was sie selbst allerdings in allen Punkten bestreitet. Die verhaftete Frau wurde noch am selben Tag einer Untersuchungsrichterin vorgeführt, welche die Anhörung auf den Montag (16. November 2009) vertagte. Zwei weitere am Samstagmorgen zusammen mit der Studentin in Athen festgenommene verdächtige Personen werden weiterhin von der Polizei verhört, ohne bisher einem Untersuchungs- oder Haftrichter vorgeführt worden zu sein.

Die 22-jährige Studentin ist die fünfte Person, die unter dem Verdacht der Zugehörigkeit zu der terroristischen Gruppe "Pyrines tis Fotias" (= Kerne des Feuers) verhaftet wurde. Drei Personen befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft, eine wurde gegen Auflagen bis auf weiteres freigelassen. Mit den am Samstag ergangenen weiteren vier Haftbefehlen erhöht sich die Zahl der Verdächtigen auf nunmehr insgesamt fünfzehn Personen, von denen zehn flüchtig sind. Nach Einschätzung der Anti-Terror-Abteilung dürfte  sich die Anzahl der verwickelten Personen auf über zwanzig erhöhen.