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Banken in Griechenland senken Zinsen

6. September 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 549 Keine Kommentare

Die Banken in Griechenland rechnen infolge ihrer Rekapitalisierung und der Fusionen in der Branche mit einem erheblichen Rückgang der Zinssätze bei Guthaben und Krediten.

Bis Ende des Jahres 2012 werden die von den griechischen Banken gebotenen Zinssätze von 5%, 6% und sogar 7% der Vergangenheit angehören (siehe auch Banken in Griechenland locken mit hohen Zinsen). Die Funktionäre der Banken erwarten eine rapide Deeskalation auf ein Niveau bei 3% oder vielleicht noch niedriger.

Fallend wird sich auch der Verlauf der Kreditzinsen entwickeln. Der 3-Monats-Euribor – an den die meisten nach 2004 erteilten Kredite gekoppelt sind – gestaltete sich vorgestern mit 0,27% auf einen der historischen Tiefpunkte, und der Euro-Basiszins befindet sich bei 0,75%, ohne dass seine weitere Senkung auf 0,5% ausgeschlossen ist.

Was die Termingelder betrifft, merken die Bankfunktionäre an, dass die bei den 12-monatigen Festgeldanlagen sogar auch für Kleinbeträge bisher gebotenen 5% – 6% pro Jahr bald nicht mehr als 2,8% bis 3% übersteigen. Gleichzeitig werden auch die Privilegien gestrichen werden, welche die Anleger in letzter Zeit hatten, also jeden Monat ohne Sanktion zur Abhebung eines Teilbetrags oder ihrer gesamten Einlage – unabhängig von deren Dauer – zu schreiten.
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