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Artikel Tagged ‘fernsehanstalt’

Schmerz einer Putzfrau in Griechenland

15. November 2013 / Aktualisiert: 15. November 2013 / Aufrufe: 1.218 3 Kommentare

Mit Schließung des öffentlichen Fernsehens wurde in Griechenland die Informierung der Öffentlichkeit privaten Sendern überlassen, die zum Teil jeder Beschreibung spotten.

Infolge der Anfang Juni 2013 in einem politischen Alleingang des Premierministers Antonis Samaras buchstäblich über Nacht verfügten Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT bleibt seit rund fünf Monaten die Informierung der Öffentlichkeit den privaten Sendern (und hinter diesen stehenden Interessen) überlassen.

Obwohl der Oberste Verwaltungsgerichtshof (StE) mit einer am 17 Juni 2013 verkündeten einstweiligen Verfügung die Einstellung des Sendebetriebs der ERT bis zur Gründung und Betriebsaufnahme eines äquivalenten Trägers ausdrücklich untersagte, gibt es in Griechenland bis heute weder einen öffentlichen Rundfunk noch ein öffentliches Fernsehen. Was derweilen bei diversen privaten Sendern abläuft, veranschaulicht der nachstehende Beitrag.
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Neuer Coup gegen Pressefreiheit in Griechenland

27. Oktober 2013 / Aktualisiert: 27. Mai 2014 / Aufrufe: 632 2 Kommentare

Auf Druck der Regierung in Griechenland wurde nun auch die Satelliten-Ausstrahlung des autonomen Programms der Beschäftigten der ERT kurzerhand unterbunden.

Nach dem beharrlich ausgeübten Druck der griechischen Regierung auf die Betreiber der Astra-Satelliten wurde die Ausstrahlung des Programms der ERT am 24 Oktober 2013 eingestellt. Einschlägigen Informationen zufolge wurde der entsprechende Vertrag kurzerhand einseitig gekündigt und die Erstattung der im Voraus entrichteten Gebühren zugesagt.

In diesem Zusammenhang sei in Erinnerung gerufen, dass die schon lange „lästig“ gewordene öffentliche Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT auf den von Premierminister Antonis Samaras praktisch im Alleingang getroffenen Beschluss am 11 Juni 2013 „über Nacht“ geschlossen wurde. Parallel sollte mit der Entlassung der Beschäftigten der ERT ein erheblicher Teil der von der Troika geforderten Entlassungen auf dem öffentlichen Sektor gedeckt werden.
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Griechenland schloss ERT um Troika zufrieden zu stellen

4. Juli 2013 / Aktualisiert: 03. Juli 2014 / Aufrufe: 792 3 Kommentare

Der griechische Entwicklungsminister gestand ein, die öffentliche Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT sei geschlossen worden um die Troika zufriedenzustellen.

Unser einziger Wunsch war, die Forderung der Troika zu erfüllen, die von uns bis Ende des Jahres 4.000 Entlassungen Bediensteter des öffentlichen Sektors erwartet. Bis Ende Mai 2013 hätten 2.000 Bedienstete den Weg des Ausscheidens nehmen müssen. Mit der Tatsache als gegeben, dass der damalige Minister keine entsprechenden Vorschläge gemacht hat, hatten wir keine andere Wahl als die ERT zu schließen.

Dies erklärte unter anderem Entwicklungsminister Kostis Chatzidakis gegenüber der deutschen Zeitung „Die Welt“ und hinterließ parallel klare „Seitenhiebe“ gegen den ehemaligen Minister für Verwaltungsreform, Antonis Manitakis. Parallel erklärt er, die Schließung der ERT „stellte ein Signal der Entschlossenheit der Regierung dar, die Probleme Griechenlands zu lösen, auch wenn die politischen Kosten sehr hoch waren„.
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Schließung der ERT kostet Griechenland bis 500 Mio Euro

29. Juni 2013 / Aufrufe: 703 2 Kommentare

Die Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT in Griechenland kostet den Fiskus laut dem Personal der ERT bis zu einer halben Milliarde Euro.

Die Schließung der ERT und die wie auch immer geartete fadenscheinige Planung der Regierung bezüglich des weiteren Verlaufs beschert in diesem Moment den staatlichen Kassen eine zusätzliche Verschuldung, die laut gemäßigten Berechnungen 300 Mio. Euro übersteigt und sich vielleicht sogar einer halben Milliarde Euro nähert„, betonten die Journalisten der am 11 Juni 2013 von Premierminister Antonis Samaras in einem politischen Alleingang überraschend geschlossenen öffentlichen Rundfunk und Fernsehanstalt ERT bei einer Pressekonferenz, die am Dienstag im „Radiopalast“ in Agia Paraskevi stattfand.

Die Abfindungen der 2.650 Beschäftigten, die Vertragsstrafen, die Annullierung von Verträgen über Programmproduktionen, ungeheure Kosten für Entschädigungen jeglicher Natur werden mit der ‚KYA Kedikoglou‘ allesamt auf den Fiskus und den defizitären Haushaltsplan transferiert„, ergänzten sie und vertraten, die Fehler der überraschenden Aktion der Schließung der ERT werden nicht zu korrigieren sein.
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Lügen und Wahrheiten über das öffentliche Fernsehen in Griechenland

19. Juni 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 1.398 8 Kommentare

Der ehemalige Nachrichten-Direktor der öffentlichen Fernsehanstalt ERT in Griechenland kommentiert die Begründungen des Premierministers für die Schließung des Trägers.

Giorgos Kogiannis, Journalist und ehemaliger Nachrichten-Direktor der in einem Alleingang des griechischen Premierministers Antonis Samaras geschlossenen öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT, kommentiert in einem offen Brief die Begründungen, auf die sich der Premierminister sowohl im Rahmen einschlägiger Bekanntmachungen und Reden als auch in seinem in der Zeitung „Kathimerini“ publizierten Artikel berief, um seine im In- und Ausland auf breiter Basis kritisierte Entscheidung zu rechtfertigen.

Giorgos Kogiannis prangert nicht nur politische Interventionen an, sondern streicht auch die auf breiter Basis geflissentlich verschwiegene Tatsache heraus, dass die ERT trotz der im Rahmen der Günstlings-, Vettern- und Misswirtschaft seit drei Jahren wieder Gewinne erzielt, die sich für das Geschäftsjahr auf 90 Millionen Euro belaufen hätten, wenn der größte Teil nicht abgeschöpft und einem anderweitigen Zweck zugeführt worden wäre.
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Selbstkritik einer Beschäftigten des Staatsfernsehens in Griechenland

18. Juni 2013 / Aufrufe: 844 3 Kommentare

Eine Beschäftigte der geschlossenen öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT geht mit sich ins Gericht, weil sie 150 Euro mehr als vergleichbare Arbeitnehmer verdiente.

Ich möchte meine Selbstkritik machen, da – wie ich höre – die Krise allem voran ideell ist und als primäres Ergebnis haben müsste, dass wir uns alle in Selbstkritik üben. Ich wurde also im August vergangenen Jahres bei der ERT eingestellt und mein Gehalt als Vetragsbedienstete betrug 620 Euro netto. Ebenfalls war ich versichert.

Meine Freunde verdienten dagegen (bei anderen Arbeitgebern) 500 Euro, obwohl sie adäquate Arbeiten ausführten. Ich befand mich also in der Lage, die zusätzlichen 120 Euro rechtfertigen zu müssen.
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Verwaltungsgericht kippt Schließung des Staatsfernsehens in Griechenland

18. Juni 2013 / Aktualisiert: 19. Juni 2013 / Aufrufe: 398 Keine Kommentare

Die Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT in Griechenland wurde per einstweiliger Verfügung des obersten Verwaltungsgerichtshofs revidiert.

Gemäß der einstweiligen Verfügung, die am Abend des 17 Juni 2013 der Vorsitzende des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) Kostas Menoudakos erließ, wird die Umsetzung des gemeinsamen Ministerialbeschlusses ausschließlich hinsichtlich des Teils ausgesetzt, mit dem vorgesehen wird, dass die Übertragung der Rundfunk- und Fernsehsendungen und der Betrieb der Internetpräsenzen der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT A.G. eingestellt wird und die Frequenzen der ERT inaktiv bleiben.

Herr Menoudakos ordnet die Ergreifung der notwendigen Maßnahmen von Seite des Finanzministers (Giannis Stournaras) und des dem Premierminister unterstehenden Staatssekretär (Simos Kedikoglou) für die Fortsetzung der Übertragung der Rundfunk- und Fernsehsendungen und den Betrieb der Internetpräsenzen durch den öffentlichen Rundfunk- und Fernsehträger für den Zeitraum bis hin zur Gründung und Betriebsaufnahme des neuen Trägers an, der wie von dem gemeinsamen Ministerialbeschluss vorgesehen dem öffentlichen Interesse dienen wird.
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Kollateralschäden der Schließung des Staatsfernsehens in Griechenland

15. Juni 2013 / Aufrufe: 707 Keine Kommentare

Die am 11 Juni 2013 verfügte Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT in Griechenland zog auch etliche andere Programme und Dienste in Mitleidenschaft.

Die – sei es gemäß der offiziellen Lesart auch nur vorläufige – Einstellung des Betriebs der öffentlichen Fernseh- und Rundfunkanstalt ERT hat Konsequenzen, die weit über die auf einen ersten Blick erscheinenden Probleme, die sich auf den Verlust von Arbeitsplätzen und die Einstellung von Sportnachrichten und auf anderen Frequenzen selten anzutreffenden Programmen beziehen, weit hinausgehen.

Dazu zählt, dass in etlichen Regionen in Griechenland, in denen allein das erste Programm (ET1) empfangen werden konnte, nun auch dieser teleoptische Kontakt verloren ging. Im übrigen initiierte die Schließung des öffentlichen griechischen Rundfunks und Fernsehens ein Domino von Problemen, die sich bis hin auf das Kino-Spiel des OPAP und die Durchführung der panhellenischen schulischen Abschluss- / Aufnahmeprüfungen auswirken.
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Medienzensur in Griechenland bedroht Stabilität der Regierung

13. Juni 2013 / Aktualisiert: 26. Juli 2016 / Aufrufe: 1.174 11 Kommentare

Die international als unerhörter Akt der Zensur angeprangerte Schließung des öffentlichen Rundfunks in Griechenland droht die Stabilität der Regierung in Frage zu stellen.

Die am 11 Juni 2013 erfolgte Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt (ERT) in Griechenland, die praktisch über die Köpfe der Koalitionspartner hinweg auf Betreiben des Premierministers Antonis Samaras im Alleingang durchgesetzt wurde, stellt inzwischen sogar auch die Stabilität der derzeitigen Koalitionsregierung in Frage.

Obwohl die ERT auf keinen Fall als Musterunternehmen herhalten kann, wird die abrupte Einstellung des gesamten Sendebetriebs nicht nur im Inland, sondern auch auf internationaler Ebene als ein ungeheuerlicher Akt der Medien-Zensur angeprangert, der selbst unter autokratischen Regimes seinesgleichen sucht.
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Griechenland schließt öffentliche Rundfunk- und Fernsehanstalt

12. Juni 2013 / Aktualisiert: 13. Juni 2013 / Aufrufe: 3.784 27 Kommentare

Die griechische Regierung gab am Abend des 11 Juni 2013 die Schließung der öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT mit sofortiger Wirkung bekannt.

In einer besonders hart formulierten Bekanntmachung, die am 11 Juni 2013 um 18:00 im Fernsehen ausgestrahlt wurde, gab der Regierungssprecher Simos Kedikoglou die Schließung der öffentlichen griechischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (ERT) ab dem selben Abend an und charakterisierte die ERT als einen „einzigartigen Fall der Intransparenz„.

Vorausgegangen war die Veröffentlichung des Akts gesetzgeberischen Inhalts, der den Weg zu Express-Verfahren bei der Schließung von Trägern und öffentlichen Organismen öffnete. Herr Kedikoglou kündigte die Gründung eine „modernen öffentlichen, jedoch nicht staatlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt“ an Stelle der ERT an und versicherte, dass das Personal der ERT regulär abgefunden und der neue Träger mit weniger Personal betrieben werden wird.

Weiter gab der Regierungssprecher bekannt, dass in dem Zwischenzeitraum bis zur Aufnahme des Betriebs des neuen Trägers die Bürger keine Gebühren für die ERT entrichten werden.
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