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Artikel Tagged ‘familienzusammenführung’

Griechenland erstickt in Asylanträgen

16. Dezember 2017 / Aufrufe: 31 Keine Kommentare

In Griechenland werden allein auf den 5 Inseln in der Ägäis, auf denen sogenannte Hot Spots existieren,  jede Woche durchschnittlich 750 Asylanträge bearbeitet.

Wie Griechenlands Asylbehörde in einer Bekanntmachung auf Äußerungen und Publikationen bezüglich „der angeblichen Verzögerungen und der Anzahl der anhängigen Asylanträge“ antwortend anführt, betrug im November 2017 die durchschnittliche Bearbeitungszeit der Anträge in erster Instanz 72 Tage.

Die Asylbehörde wickelt auf den fünf griechischen Ägäis-Inseln, auf denen es Auffang- und Identifizierungszentren (sprich sogenannte „Hot Spots“) gibt, jede Woche mehr als 750 Asylanträge in erster Instanz ab.
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Lässt Deutschland Flüchtlinge in Griechenland „hängen“?

13. November 2017 / Aufrufe: 616 2 Kommentare

Verzögert Deutschland die Zusammenführung in Griechenland festsitzender Flüchtlinge mit ihren Familien?

In Griechenland verweilen tausende Flüchtlinge, obwohl sie nach Deutschland gelangt hätten sein mussten. Die deutsche Regierung wiederum beruft sich auf die geltenden Regelungen. Derweilen demonstrieren jedoch sowohl in Athen als auch in Berlin Flüchtlinge.

Das Thema der familiären Zusammenführung der Flüchtlinge ist in Deutschland eine sensible Sache. Sie ist ein Überbleibsel der schwierigen Phase in der Handhabung des Flüchtlingsthemas in der Periode 2015 – 2016. Seitdem bleibt das Thema bis heute ungelöst, die Zahlen ändern sich stetig und es bleibt bis heute ungewiss, wie viele Menschen nach Deutschland kommen können um mit ihren Familien zusammengeführt zu werden. Konkreter mit den Mitgliedern der sogenannten „Kernfamilie“: Eltern, Geschwistern, Kindern.
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Europa lässt Griechenland im Flüchtlingsproblem hängen

30. September 2016 / Aktualisiert: 01. Oktober 2016 / Aufrufe: 915 2 Kommentare

Laut Pro Asyl wird Griechenland im Flüchtlingsproblem von Deutschland und anderen Ländern der EU schamlos im Stich gelassen und in eine hoffnungslose Lage getrieben.

Günter Burkhardt, Geschäftsführer der deutschen Organisation Pro Asyl, urteilte in einem Interview an die Zeitung „Die Welt“, „die deutsche Regierung treibt zusammen mit anderen Staaten der Europäischen Union Griechenland im Flüchtlingsproblem in eine hoffnungslose Lage„.

Die Teilnehmer der internationalen Konferenz zur Flüchtlingspolitik in Wien einigten sich auf eine strengere Kontrolle der Außengrenzen der EU an der Balkanroute durch die Frontex. Die Flüchtlinge können so jedoch „keine gerechte Untersuchung ihres Asylantrags“ haben. Eine solche Möglichkeit werden sie fortan „weder in Griechenland noch in einem anderen Land der EU haben„, betonte Günter Burkhardt.
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