Archiv

Artikel Tagged ‘evros’

Grenzzaun am Evros-Fluß in Griechenland ist fertig

18. Dezember 2012 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 1.736 Keine Kommentare

Der über 10 Kilometer lange Grenzzaun am Evros in Griechenland zur Abwehr illegaler Immigranten aus der Türkei wurde am 15 Dezember 2015 fertiggestellt.

Der Zaun zur Abwehr der illegalen Immigranten am Grenzfluss Evros ist fertig. Die Arbeiten zum Bau des Zauns wurden gestern am späten Nachmittag abgeschlossen und es steht nun noch das Verfahren der Abnahme des Projekts durch die Behörden des Ministeriums für öffentliche Ordnung und Zivilschutz an.

Nach koordinierten Anstrengungen unserer Gesellschaft DAGRES A.T.E., der das Projekt zugeschlagen wurde, und der leitenden Behörde wurde die Erstellung eines bedeutenden und hinsichtlich seiner Konstruktion besonderen Projekts mit imposanten Resultaten der Entsprechung hinsichtlich der Gründe seiner Erstellung abgeschlossen„, führte der Präsident der Baugesellschaft, Petros Dagres, an.
Gesamten Artikel lesen »

KategorienAllgemein Tags: , ,

Grenzzaun am Evros in Griechenland bald fertig

15. November 2012 / Aufrufe: 422 1 Kommentar

Die Zaunanlage zur Abwehr illegaler Immigranten am Grenzfluss Evros in Griechenland geht der Fertigstellung entgegen.

Laut dem Direktor der ausführenden Baufirma, Petros Dagres, ist Ende November 2012 mit der Fertigstellung der Zaunanlage zur Abwehr aus der Türkei eindringender illegaler Immigranten am Grenzfluss Evros zu rechnen.

Das mit einem Etat von 3,2 Mio. Euro veranschlagte Projekt verfügt über einen Doppelzaun mit einer Außenhöhe von 2,5 Metern und einer Innenhöhe von 3 Metern. Innerhalb des 1,20 Meter breiten Raums zwischen den beiden Außenzäunen werden Stacheldrahtrollen mit einer Höhe von über 4 Metern platziert. Die Arbeiten im Gebiet von Nea Vryssa schreiten mit intensiven Rhythmen voran, während die Gesamtlänge des Zauns 10.310 Meter beträgt.

Bemerkenswert ist, dass sowohl mit der seit August 2012 erfolgten Stationierung von ungefähr 2.000 Polizisten in dem Gebiet als auch dem Bau der Zaunanlage ein beachtlicher Rückgang des Stroms illegaler Immigranten über die Landgrenzen aus der Türkei nach Griechenland erzielt wurde. Charakteristisch ist, dass laut den offiziellen Daten im Oktober 2011 ungefähr 10.000 Immigranten illegal die Grenze am Evros-Fluss überschritten (bzw. „erwischt“ wurden, wogegen es im Oktober 1012 nur noch 26 waren.

Andererseits ist jedoch anzumerken, dass der Strom der illegalen Immigranten aus der Türkei nach Griechenland nicht etwa abgenommen, sondern sogar rapide zugenommen hat. Die Schlepper haben einfach nur den Strom der illegalen Immigranten von der bisher als relativ leicht (… und entsprechend lukrativ) zu bewältigend geltenden Route über den Evros-Fluss wieder auf den (teureren und risikobehafteteren) Seeweg umgeleitet.

(Quelle: Zougla.gr)

5 Kilo Heroin am Grenzübergang Kipi in Griechenland sichergestellt

6. Oktober 2012 / Aufrufe: 412 Keine Kommentare

Mit Hilfe des Drogenhunds Spaik wurden in Griechenland am Grenzübergang Kipi 5 Kilo Heroin gefunden und beschlagnahmt.

Am griechisch – türkischen Grenzübergang Kipi / Ipsala in der Präfektur Evros wurde ein aus der Türkei eingereister 50-jähriger Ausländer verhaftet, in dessen Fahrzeug 5 Kilogramm reines Heroin versteckt waren.

Die auf zehn Päckchen verteilte Drogenmenge, die im Armaturenbrett des Fahrzeugs versteckt war, spürte der Drogenspürhund „Spaik“ auf, obwohl die Päckchen mit Pfeffer versehen und in Durchschlagpapier eingewickelt waren, um nicht „erschnüffelt“ zu werden.

(Quelle: in.gr)

Piranhas im Evros-Fluss in Griechenland

11. August 2012 / Aufrufe: 453 Keine Kommentare

In Griechenland wurde in Thrakien im Grenzfluss Evros erneut ein Piranha gefangen.

Im Süßwasser des Evros gibt es selbstverständlich keine Piranhas. Bei Vyssas im Grenzdreieck zwischen Griechenland, Bulgarien und der Türkei wurde jedoch zum zweiten mal ein der Art Red Belly angehörender 25 Zentimeter langer Piranha gefischt. Die Einschätzungen führen zu dem Offensichtlichen: irgend jemand war ihn leid geworden (oder hatte einen Schreck bekommen) und aus dem Aquarium in den Fluss geworfen. Der erste Piranha ging vor einiger Zeit einem türkischen Fischer in das netz.

Es ist eine von wenigstens zehn verschiedenen Arten, die in Südamerika, im Amazonas und speziell in dessen Nebenfluss in Panama leben„, erklärt der Biologe – Ichthyologe Argyris Kallianotis, Leiter des Instituts für Fischereiforschung (INALE) in Nea Peramos bei Kavala. Die Wissenschaftler geben sich jedoch beruhigend, da die konkrete Art bei Wassertemperaturen zwischen 20 und 27 Grad Celsius lebt, was zum Ergebnis hat, dass sie mit Einbruch der ersten Kältephasen nicht überleben kann.

Im Nestos-Fluss haben wir bereits neun fremde Arten gefunden, während es schwierig ist, auf diesem Niveau den Evros zu studieren„, führt der Forscher des INALE Manos Koutrakis gegenüber der Athener Nachrichtenagentur an. Als Beispiel führt er die amerikanische Forelle an, die im Nestos vorgefunden wurde und die Bevölkerung der einheimischen Forelle stört, weil sie „gebietsfordernder“ ist, sich jedoch – wie er betont – zumindest nicht genetisch mit der griechischen Forelle vermischt.

Oft, meistens aus Unkenntnis, werden Arten aus verschiedenen Gebieten Griechenlands zu dem Zweck der Bereicherung eines Ökosystems verbracht, jedoch ist das Einzige, was damit erreicht wird, die Störung„, fügt Herr Koutrakis an appelliert an alle Aquarienbesitzer, die Fische nicht in Flüssen und Seen auszusetzen, wenn diese größer werden oder sie diese einfach nicht mehr haben wollen, und schlägt vor: „Besser ist es, sie in das Geschäft zurück zu bringen, wo sie gekauft worden.

(Quelle: in.gr)

Eurotrauma, Dollartrauma – Die Welt ist nicht gerecht

16. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 359 3 Kommentare

Eingereicht von: Griechenfan

Thema: Beunruhigender Anstieg rassistischer Gewalt in Griechenland

Früher sagten wir, illegal ist scheißegal. Aber es herrschten andere Umstände. Ich weine für jeden Flüchtling, gleich ob aus wirtschaftlichen, politischen oder anderen Gründen.

In Deutschland habe ich mit Flüchtlingen aus Eritrea gearbeitet. Viel mit Frauen. So viel Leid, so viele Vergewaltigungen, bis sie schließlich in Deutschland landeten. Ein „normaler“ Mensch kann sich das nicht vorstellen.

Jeder Mensch auf dieser Erde hat die Berechtigung, sich am Leben zu erhalten und zu reisen wohin er will. Ich bin sehr wütend auf diese Politik, auf Länder welche denken, ihren Wohlstand schützen und Grenzen dicht machen zu müssen, um weiterhin in ihrem Wohlstand zu leben und um andere Länder ausbeuten zu können. Mit welchem Recht?

Ist es rechtens, in anderen Ländern produzieren zu lassen, Kinder arbeiten und zu Krüppeln werden zu lassen für Waren, die wir hier dann zu Niedrigpreisen erhalten? Frauen, Kinder, die für Lidl, Aldi, Adidas und wer weiß wen sonst noch ihre Familien und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen? Haben wir Mitleid mit all den Menschen dieser Welt, die flüchten müssen, weil sie von der sogenannten „Ersten Welt“ ausgebeutet werden? Könnt ihr Euch das Leid vorstellen, welches sie ertragen um zu überleben?

Hier in Griechenland landen so viele Flüchtlinge, von der EU im Stich gelassen. Es gibt immer wieder Meldungen, dass Gelder dafür fließen. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass es egal ist, wie viel Stacheldrahtzaun um das Gebiet zwischen der Türkei und Griechenland gezogen wird, wie verzweifelt die Menschen sind? Mütter mit ihren Kindern überqueren selbst bei eisiger Winterskälte den Grenzfluss Evros. Es sind so viele gestorben, aber darüber lese ich in diesem Blog nichts, wenig. Griechenland wird auch hier allein gelassen.

Ich habe schon geschrieben, dass auch ich mit Etlichem nicht einverstanden bin. Aber … „mein Name ist Mensch“. Lassen wir uns nicht von Geld blenden, bleiben wir Mensch. Wie traurig muss ein Mensch sein, verlassen in der Fremde. Von Stacheldraht umgeben und ohne Perspektive, dem entrinnen zu können? Ich wünsche allen Zynikern, das mal am eigenen Leib zu erleben. Fern der Heimat, seiner Familie, und den Schleppern so viel Geld zahlen zu müssen, wofür wiederum alle Familien zusammengelegt haben um dann darauf zu warten, dass der „Auserwählte“ wiederum die Familien in der Heimat unterstützt.

„Mensch zu sein“ trifft auf immer mehr Menschen nicht mehr zu. Wenn ich hier einkaufen gehe, werde ich belagert. Wir leben von einer sehr kleinen Rente, aber es reicht. Schaut mit offenen Augen und kauft Nahrung auch für die hier lebenden Flüchtlinge. Wenn ich unterwegs bin, organisiere ich Essen für die Flüchtlinge. Ich bin fremd in diesem Land und weiß nichts anderes zu unternehmen.

Ich bin nicht zufrieden mit diesem Beitrag und würde gerne noch viel mehr schreiben. Ich komme aus der ehemaligen DDR und war als Kind auch einmal Flüchtling. Wir schliefen als Familie mit 5 Personen in einem Zimmer. Wir erhielten Decken und mein Vater fand schnell Arbeit. Das hier in Griechenland übertrifft jedoch alles.

Denkt mal nach Leute … es geht nicht immer nur um Geld um Politik … auch wenn das eine das andere nicht ausschließen muss. Aber wir Menschen müssen leben, und wir müssen unsere Kinder vor einen Alptraum schützen. Erhebt Euch und wehrt Euch, überall! Könnt Ihr damit leben, wenn in Afrika die Kinder an Hunger sterben? Ab und an zu Weihnachten mal zu spenden? Habt einen „ruhigen Schlaf“.

Ich möchte nur zum Nachdenken anregen, ein Rezept habe ich nicht. Ich möchte eine Träne für die Menschen, Kinder, Frauen, die beispielsweise den Evros, sprich den Grenzfluss zwischen der Türkei und Griechenland in der Hoffnung auf ein besseres Leben überqueren und dabei ertrinken oder erfrieren.

Eurotrauma, Dollartrauma. Die Welt ist nicht gerecht.

Deutscher Journalist in Griechenland nach illegaler Einreise verhaftet

9. Juni 2012 / Aufrufe: 607 Keine Kommentare

In Griechenland wurde ein deutscher Journalist verhaftet, der zusammen mit einer Gruppe illegaler Immigranten in das Land eingereist war.

Ein 25-jähriger deutscher Journalist, der an einer Reportage über das Phänomen der illegalen Immigration in Griechenland arbeitete, wurde im Gebiet des Grenzflusses Evros bei Orestiada festgenommen, da er zusammen mit 13 illegalen Immigranten in einem Kunststoffboot von der Türkei nach Griechenland gekommen war.

Die anschließende polizeiliche Ermittlung ergab, dass der 25-jährige sich anfänglich nach Istanbul begeben hatte, um eine Reportage über die Verschiebung illegaler Immigranten durchzuführen. Dort wurde er nach Zahlung von 200 Euro an einen unbekannten Schlepper in eine Gruppe 13 illegaler Immigranten verschiedener Staatsangehörigkeiten (vier Personen aus Elfenbeinküste, drei aus Bangladesch und je zwei zwei aus Eritrea, Nigeria und Somalien), um illegal nach Griechenland zu gelangen. Der Schlepper brachte die Gruppe im weiteren Verlauf an das türkische Ufer des Evros zu einem Plastikboot, mit dem sie dann allein illegal auf griechisches Staatsgebiet übersetzten.

Der deutsche Journalist wird dem Staatsanwalt des Landgerichts mit der Beschuldigung des illegalen Eindringens in das Land und eine Verteidigungszone vorgeführt werden. Die Voruntersuchung führt die Unterdirektion der Kriminalpolizei Orestiada durch.

(Quelle: in.gr)

Präfektur Evros in Griechenland im Ausnahmezustand

14. Februar 2010 / Aktualisiert: 15. Februar 2010 / Aufrufe: 340 Keine Kommentare

In der Präfektur Evros in Griechenland wurde am Morgen des 14. Februar 2010 angesichts umfangreicher Überschwemmungen und des gefährlich ansteigenden Hochwassers der Ausnahmezustand ausgerufen.

Aufgrund der starken Niederschläge der vergangenen Tage führen alle Wasserläufe im Bereich der griechischen Präfektur Evros starkes Hochwasser. Nachdem bereits weit über 15.000 Hektar überschwemmt sind und insbesondere der Fluss Evros einen gefährlich hohen Wasserstand erreicht hat, verkündete der Präfekt Nikos Zampounidis am Sonntag (14.02.2010) um 3 Uhr morgens den Ausnahmezustand. Das weitere Ausmaß der Katastrophe wird wesentlich auch davon abhängen, wie lange die Stauseen und Dämme im benachbarten Bulgarien noch die auch dort ansteigenden Wasserfluten halten können.
Gesamten Artikel lesen »