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Artikel Tagged ‘eurozone’

Der Betrug der internen Abwertung in Griechenland

28. Juni 2016 / Aufrufe: 1.335 Keine Kommentare

Die Griechenland mittels der Memoranden aufgezwungene Inlandsabwertung entwickelte sich zu einem monumentalen wirtschaftlichen Betrug.

Die sogenannte interne Abwertung, die Griechenland von seinen Gläubigern aufgezwungen wurde, ist eine affektiert invalide Strategie, lässt die Preise unbehelligt und erschöpft ihren Eifer in der Abwertung der Beschäftigung.

Das Basisargument der Architekten der Memoranden war und bleibt, dass, sofern Griechenland um jeden Preis in der Eurozone möchte und folglich nicht über das Werkzeug der externen Währungsabwertung verfügt, die einzige ihm zur Verfügung stehende Alternative die Durchsetzung der „internen Abwertung“ war. Also einer methodisierten und verwaltungstechnisch nivellierten Senkung der Preise, der Löhne und des Wertes der Vermögensobjekte.
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Dracoulescou: Griechenland hat nichts hinzugelernt

24. Juni 2016 / Aufrufe: 1.116 2 Kommentare

Erneut die EU, aber auch die Regierung Griechenlands attackierend, vertritt Delia Velcouleskou alias Dracoulescou, die Griechen haben nichts aus ihren Fehlern gelernt.

Auf dem Kongress des Economist in Athen sprechend brachte die Repräsentantin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Delia Velcoulescou, zum wiederholten Mal die beständige Position des IWF bezüglich der griechischen Verschuldung zum Ausdruck.

Es bedarf einer essentiellen Erleichterung der Verschuldung, die ganz klar nicht tragfähig ist„, meinte sie charakteristisch und stellte klar, dass der IWF, obwohl er in der Vereinbarung keine (Vertrags-) Partei darstellt, an den Diskussionen teilnimmt.
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Europas Chance, seine Verschuldung loszuwerden

10. Mai 2016 / Aufrufe: 1.029 2 Kommentare

Eine Gruppe renommierter Wirtschaftswissenschaftler schlägt die Schaffung eines Fonds für den Aufkauf öffentlicher Verschuldung vor.

Sechs Jahre nach dem Beginn der Krise der öffentlichen Verschuldung verbleibt Europa weiterhin in einer schwierigen Lage. Das Wachstum, die Ausgaben und die Investitionen – und folglich auch die Inflation – liegen unter dem Mittelmaß. Und der Grund bleibt der selbe: die Verschuldung, die übermäßig große Verschuldung.

Was würde jedoch geschehen, wenn selbst in dem existierenden politischen Klima, wo die wenigsten Regierungen sich trauen, große Schritte zur europäische Vereinigung vorzuschlagen, eine Einigung gefunden werden könnte, die einen Teil der Verschuldung verschwinden lassen würde?
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Die Gefahren für Griechenland und die EU

7. Mai 2016 / Aufrufe: 1.258 1 Kommentar

Analysten der Economist prognostizieren, Griechenland werde innerhalb der kommenden fünf Jahre aus der Eurozone ausscheiden.

Die Einschätzungen bezüglich Griechenlands in dem Bericht der Economist Intelligence Unit mit Titel „Europa an seinen Grenzen“ sind Unheil verkündend. Laut der Analyse wird damit gerechnet, dass Griechenland irgendwann innerhalb der kommenden fünf Jahre aus der Eurozone ausscheiden wird.

Die Analysten des Economist versuchen, die grundsätzlichen Herausforderungen für das vereinigte Europa zu kodifizieren, welche Folgende sind: Das Immigrantenproblem, der Brexit, der Grexit, die Rolle der Zentralbanken und spezieller der EZB, die niedrige Produktivität, die Beziehungen EU – Russland und schließlich das Erscheinen des Populismus, der die europäischen Demokratien vor ernsthafte Probleme stellt. Das Hauptproblem für die EU wird auftreten, wenn sie aufgefordert sein wird, mehrere der vorstehend angeführten Herausforderungen gleichzeitig parallel zu handhaben.
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Griechenland als Schäubles Kollateralschaden

6. April 2016 / Aufrufe: 1.014 Keine Kommentare

Yanis Varoufakis spricht von einer Erniedrigung des Premierministers Griechenlands, das von Wolfgang Schäuble als Kollateralschaden betrachtet wird

Europa ist zu wichtig um seinen unkundigen Regierenden überlassen zu werden„: Dies ist der Titel des Interviews des Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis an das Magazin der britischen Zeitung Telegraph, deren Titelblatt der ehemalige Finanzminister mit der Fragestellung ziert: „Ein griechischer Held?“

Der ehemalige Finanzminister Griechenlands spricht ein weiteres Mal über sein Verhältnis zu Alexis Tsipras, seinen Einstieg in die Politik, über Wolfgang Schäuble, aber auch die Zukunft Griechenlands.
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Griechenlands Bauern und die Eurozone

14. Februar 2016 / Aktualisiert: 15. Februar 2016 / Aufrufe: 1.140 3 Kommentare

Die gegen die neuen Maßnahmen gerichteten Proteste in Griechenland, mit den Bauern in der Rolle der Protagonisten, sind apolitisch und in sich widersprüchlich.

Der Nachstehende (Leser-) Brief ist von dem Philologen – Poeten Stavrianos Agorastos geschrieben. Die Eigenschaft ist von Bedeutung, weil sie zeigt, das wir inzwischen alle in die Tiefen der Dinge eingetaucht sind (oder eintauchen wollen würden), die unser Leben verwunden, den Geist und die Seele der meisten in Aufruhr versetzen, so dass Verwirrung und Zaghaftigkeit in der Äußerung einer politischen Meinung herrschen.

Der Autor des Schreibens bringt seine Meinung öffentlich zum Ausdruck. Manche werden natürlich prompt meinen, es fehle die alternative Lösung. Was ist jedoch mehr vorzuziehen? In der Strangulation zu verharren, mit der man uns straft, oder die „Philosophie“ des kapitalistischen Systems zu knacken? Ist der Kampf der Bauern ohne Sinn oder setzt er neue Zeichen? Das Schreiben mit Titel „Der Widerspruch der Protestbewegungen“ wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben:
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Griechenland ruft Botschafter aus Tschechei zurück

22. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.315 4 Kommentare

Auf die stetigen Attacken von Seite Tschechiens gegen Griechenland reagierte Athen nun mit der Rückberufung seines Botschafters aus Prag.

Die Geduld des griechischen Außenministeriums scheint nach einer Reihe gegen Griechenland gerichteter feindlicher Erklärungen aus Tschechien, die im vergangenen Sommer begannen und sich ohne Anzeichen eines „Rückziehers“ fortsetzten, endgültig erschöpft zu sein.

Der griechische Botschafter in der Tschechei, Panagiotis Sarris, wurde nun zu Beratungen nach Athen zurückbeordert. Wie diplomatische Quellen bestätigten, erhielt Herr Sarris die Order am Abend des 21 Dezember 2015 auf Anweisung des Außenministers Nikos Kotzias, nachdem der tschechische Präsident Milos Zeman mittels der Presse neulich zum wiederholten Mal Griechenland angegriffen hatte.
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Auswirkungen der Griechenland-Krise bedrohen Europas Demokratie

30. Oktober 2015 / Aktualisiert: 31. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.792 3 Kommentare

Die größte Bedrohung für das Überleben der Eurozone stellen die speziell anlässlich der Krise in Griechenland demonstrierten zunehmenden Defizite an Demokratie dar.

Eines nachts, am 20/21 August 1968, drangen die fünf Länder des Warschauer Pakts unter der Führung der UDSSR in die Tschechoslowakei ein und stürzten die reformatorische Regierung unter Alexander Dubcek.

Dubceks Regierung hatte zum Ziel, einen „Sozialismus mit einem humanen Gesicht“ zu etablieren. Im April 1968 gab er einen „Aktionsplan“ bekannt, der die Redefreiheit wieder zurück brachte und die Kontrolle der Industrie durch den Staat abschaffte. Die daraufhin folgende Periode der gesellschaftlichen und demokratischen Reform wurde als „Prager Frühling“ bekannt.
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Griechenland, Grexit, Gläubiger …

23. Oktober 2015 / Aktualisiert: 23. Mai 2016 / Aufrufe: 1.264 7 Kommentare

In einer Doku des TV-Netzwerks Arte sprechen unter anderem Juncker und Moscovici über die Verhandlungen mit Griechenland und speziell Pappas, Tsipras und Varoufakis.

Ein deutsch-französischer Dokumentarfilm, in dem die Protagonisten des „griechischen Dramas“ zu Wort kamen, beschreibt, was sich hinter den Kulissen der monatelangen Verhandlung der griechischen Regierung mit den Gläubigern abspielte.

Konkret verbarg Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker im Gespräch mit dem deutsch-französischen Netzwerk ARTE in dem selben Dokumentarfilm, in dem Wolfgang Schäuble eine heftige Attacke gegen Alexis Tsipras losgelassen und erklärt hatte, 15 der Finanzminister hätten zugestimmt, die beste Lösung für Griechenland sei ein vorläufiger Grexit, nicht seine Überraschung über die Züge der griechischen Regierung.
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Eurozone senkt Steuern, Griechenland erhöht Steuern

15. Oktober 2015 / Aufrufe: 988 Keine Kommentare

Die steuerliche Ungleichheit in der Eurozone setzt sich munter fort, wobei einige Staaten die Steuern weiter senken, während Griechenland sie zum wiederholten Mal erhöht.

Der steuerliche Rahmen in den verschiedenen Ländern der Eurozone sieht unter anderem Ausnahmen, reduzierte Steuersätze für konkrete Berufsgruppen und Inselkomplexe, aber auch Sonderabgaben und zusätzliche Belastungen für die sehr großen Unternehmen vor.

Dies geht aus der Analyse der interessanten Untersuchung „Worldwide Tax Summaries, Corporate Taxes 2015/16“ der PcW hervor, die jüngst veröffentlicht wurde und zeigt, wie jeder Staat getrennt der Unternehmerwelt begegnet.
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