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Artikel Tagged ‘eurozone’

Schäuble stand wegen Griechenland vor dem Rücktritt

24. März 2019 / Aufrufe: 1.242 6 Kommentare

Wie 2015 der vorgeschlagene Grexit beinahe zu einem Schäuble-xit geführt hätte.

Über zehn Jahre nach den ersten Anzeichen und dem Ausbruch der Krise in Griechenland ist eine der Fragen, die einen beachtlichen Teil des griechischen Volkes beschäftigen: Warum solche Wut des ehemaligen deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble mit Griechenland?

Neun Jahre nach der Flucht in die „Umarmung“ des Internationalen Währungsfonds (IWF) und nach drei Memoranden „auf dem Buckel“ des griechischen Volks wird der große Kulissenhintergrund enthüllt.
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Griechenlands Opfer waren umsonst

20. März 2019 / Aufrufe: 792 Kommentare ausgeschaltet

Der deutsche Ökonom Dr. Joachim Starbatty vertritt, mit den Memoranden seien Griechenlands Opfer von 10 Jahren umsonst gewesen.

Ihr Griechen habt eine große Anstrengung für nichts unternommen„, meint der unabhängige Europa-Abgeordnete und Wirtschaftsprofessor Dr. Joachim Starbatty.

Dr. Joachim Starbatty ist unabhängiger Europa-Abgeordneter (er wurde mit der Alternative für Deutschland – AfD gewählt) und ist ebenfalls Professor für Wirtschaft an der Universität Tübingen und einer der in Deutschland und international angesehensten Ökonomen. Seine Wirtschaftsplattform war eins der Sprungbretter, das die nationalistische AfD nutzte um ihre Anteile in die Höhe zu katapultieren. Dr. Starbatty kehrte der Partei den Rücken, jedoch nicht seinen Ansichten.
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Griechenland soll Verschuldungs-Deal bekommen

20. Juni 2018 / Aktualisiert: 21. August 2019 / Aufrufe: 731 1 Kommentar

IWF und Eurozone haben einen Kompromiss gefunden, der Griechenlands Verschuldung tragfähig gestalten soll, bei einer gleichzeitigen verstärkten Beaufsichtigung.

Nach bereits Ende der vergangenen Woche vollendeten Diskussionen soll am Donnerstag (21 Juni 2018) endgültig die Vereinbarung über Griechenlands Verschuldung zusammen auch mit der Genehmigung des Rahmens für die sogenannte post-memorandische „verstärkte Beaufsichtigung“ abgeschlossen werden.

Grundlegendes Element der Vollendung war die Erzielung eines Kompromisses der Eurozone mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) hinsichtlich der Gewährleistungen, welche die Haltung des Fonds gegenüber der Charakterisierung der griechischen Verschuldung als tragfähig gestalten werden.
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Die EU als Experiment

30. November 2017 / Aufrufe: 1.182 3 Kommentare

Das Experiment der EU macht Europa zu einem Kontinent der Dritten Welt.

Falls ein wissenschaftliches Experiment in einem geschlossenen, begrenzten Raum fehlschlägt, macht das weiter nichts aus. Möglicherweise ist ein kleiner investierter Betrag und ein Teil der wertvollen Zeit der Wissenschaftler verloren gegangen. Kaum jemand interessiert sich für einen solchen Misserfolg oder wird davon beeinträchtigt.

Was geschieht jedoch, wenn das Experiment nicht in einem geschlossenen Raum durchgeführt wird und das Versuchskaninchen die selbigen Nationen Europas sind?
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In Griechenland bleiben Produktionsmöglichkeiten ungenutzt

12. November 2017 / Aktualisiert: 21. August 2019 / Aufrufe: 505 Kommentare ausgeschaltet

Laut den sogenannten Fünf Wirtschaftsweisen werden nur in Griechenland die Möglichkeiten nationaler Produktion nicht vollständig genutzt.

Der „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ (SVR) betont in seinem Jahresbericht an die deutsche Regierung, der konjunkturelle Aufschwung betreffe ebenfalls sowohl die Eurozone als auch Griechenland.

Laut dem Jahresbericht der deutschen „Fünf Weisen“ wird die deutsche Wirtschaft 2017 ein Wachstum von 2,0% und 2018 von 2,2% präsentieren. Entsprechend hoch sind die Zahlen auch bezüglich des Wachstums in der Eurozone (2,3% und 2,1%). Was speziell Griechenland betrifft, schätzen die renommierten Wirtschaftswissenschaftler ein, das BIP werde in diesem Jahr um 0,9% und 2018 um 2,0% steigen.
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Zentralbanken verdienen Milliarden an Griechenland

12. Oktober 2017 / Aktualisiert: 15. Oktober 2017 / Aufrufe: 897 Kommentare ausgeschaltet

Die Zentralbanken des Eurosystems verdienten aus dem Ankauf staatlicher Anleihen Griechenlands bisher bereits viele Milliarden Euro.

In einem Antwortschreiben an den griechischen Europa-Abgeordneten Nikos Chountsis führt der Präsident der Europäischen  Zentralbank (EZB) Mario Dragi an, dass die Nettoeinnahmen aus Zinsen, welche die nationalen Zentralbanken des Eurosystems aus dem Erwerb griechischer Anleihen hatten, sich auf 7,8 Mrd. Euro beliefen.

Dabei handelt es sich um Anleihen Griechenlands, die im Rahmen des Programms der EZB für die Wertpapiermärkte (Securities Markets Programme, kurz SMP) erworben wurden.
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Griechenland hat niedrigste Durchschnittsrente der WWU

2. Oktober 2017 / Aktualisiert: 22. November 2017 / Aufrufe: 2.248 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Rentner haben mit 723 Euro die niedrigste durchschnittliche Hauptrente unter allen Ländern der Eurozone.

Wie die Liga für die Verteidigung der Beschäftigung und des Sozialstaats (ENYPEKK) auch auf ihrer Website publizierte, befinden sich unter den enthüllenden Erkenntnissen, die sich aus den Daten des sogenannten „Einheitlichen Kontroll- und Zahlungssystems für Renten“ (ILIOS / HELIOS) des griechischen Arbeitsministeriums für den Monat August 2017 ergeben, unter anderem auch folgende:

Die durchschnittliche (gemittelte) Hauptrente für die Rentner Griechenlands beläuft sich auf 723 Euro (brutto!) und ist die niedrigste aller Länder der gesamten Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Entsprechend belaufen sich die gemittelte Zusatzrente auf 71,34 Euro und die gemittelten Dividenden auf 97,93 Euro!
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Griechenlands angeblicher Fortschritt ist Propaganda

19. September 2017 / Aufrufe: 1.585 3 Kommentare

Hans Werner Sinn tut den jüngst von den Finanzminister der Eurozone bescheinigten Fortschritt Griechenlands als Propaganda ab.

Der bekannte Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Leiter des IFO-Instituts Hans Werner Sinn charakterisiert die Äußerungen über einen angeblichen Fortschritt der griechischen Wirtschaft als Propaganda.

Parallel vertritt der Ökonom, Länder wie Bulgarien und Rumänien haben in der Eurozone keinen Platz, spricht diesbezüglich sogar von einer „Quadratur Griechenlands“ und warnt allgemein vor der Etablierung einer Transferunion.
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88 Prozent der Bürger Griechenlands misstrauen der Regierung

4. August 2017 / Aufrufe: 735 1 Kommentar

Laut dem Eurobarometer für Frühling 2017 vertrauen  in Griechenland 88 Prozent der Bürger nicht der Regierung und 98% glauben, die Wirtschaft des Landes sei abgesoffen.

Im Eurobarometer für Frühjahrs 2017 beschreiben die Griechen ihre persönliche Zukunft, aber auch die Lage der Wirtschaft Griechenlands in „düsteren“ Farben.

Konkret erklären 98% der Griechen, die Lage der Wirtschaft sei völlig schlecht (Anstieg um 1% im Verhältnis zu dem Eurobarometer für Herbst 2016). Ein entsprechender Pessimismus wird auch auf die Frage bezüglich der wirtschaftlichen Lage der griechischen Haushalte verzeichnet, wobei 7 von 10 Befragten diese als völlig schlecht charakterisieren, während 49% antworten, auch ihre persönliche berufliche Situation sei völlig schlecht.
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Demokratie ist kein Privileg, das man wegen Schulden verliert

3. Mai 2017 / Aufrufe: 735 Kommentare ausgeschaltet

Yanis Varoufakis vertritt, der Grund für die Dekonstruktion der EU und der Eurozone sei Schäubles Dogma, Demokratie müsse man sich leisten können.

Die Demokratie ist eine Voraussetzung für eine tragfähige Wirtschaft“ und nicht „ein Privileg, das man verliert, wenn man Schulden hat„, betonte am Abend des 29 April 2017 Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis, Leiter der paneuropäischen politischen Bewegung DiEM25 in Griechenland. Auf der ersten Veranstaltung der DiEM25 in Griechenland und konkret in Thessaloniki präsentierte er den Vorschlag der DiEM25 für eine „neue Vereinbarung für Griechenland„, die – wie er sagte – „in eine neue Vereinbarung für Europa eingebettet ist„.

Viele fragen sich, ob wir in Zukunft zu einer Partei werden„, merkte Herr Varoufakis an und unterstrich, dies sei nicht der anfängliche Zweck der DiEM25 gewesen, jedoch jetzt, wo es sowohl die Agenda für Griechenland als auch die Agenda für Europa gebe, werde dies von den Mitgliedern abhängen. „Sofern die Mitglieder es beschlossen haben und sofern viele hinzugekommen sind und sofern die Reihen der DiEM25 sich verdichtet haben, dann sollen wir darüber nachdenken, dann werden wir es alle zusammen entscheiden.
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