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Memorandums-Politik kostet Griechenland 25 Prozent des BIP

6. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 1.465 4 Kommentare

Laut einer Analyse der EFG Eurobank sank in Griechenland 2008 – 2012 das Pro-Kopf-BIP um 20 Prozent und wird bis Ende 2013 um weitere 5 Prozent zurückgehen.

Laut der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) sank 2010 im Vergleich zu 2009 das Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt um 835 Euro bzw. 4,1%. Damit führte das erste Jahr der Umsetzung des Memorandums zu einem Rückgang des Pro-Kopf-BIP von 20.481 Euro auf 19.646 Euro.

Parallel schätzt EFG die Eurobank ein, dass das reale Pro-Kopf-BIP in Griechenland in dem Zeitraum 2008 – 2012 um rund 20% sank und im laufenden Jahr 2013 ein weiterer Rückgang um 5% erwartet wird. Weiter wird angemerkt, dass auf Basis der Prognosen der Europäischen Kommission bis Ende 2014 das Lebenshaltungsniveau in Griechenland auf das Niveau des Jahres 1980 zurückgekehrt sein wird. Als Katalysator für den Aufschwung charakterisiert die Eurobank die Reformen auf dem weiteren öffentlichen Sektor und den Märkten für Produkte und Dienstleistungen.
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Rezession in Griechenland 2012 über 7 Prozent

3. August 2012 / Aufrufe: 246 Kommentare ausgeschaltet

Die EFG Eurobank prognostiziert für Griechenland für das Jahr 2012 eine Rezession von über 7 Prozent.

Eine Rezession von wenigstens 7,1% – und zwar ohne Berücksichtigung der negativen Auswirkungen durch das neue „Sparpaket“ von 11,5 Mrd. Euro – prognostiziert die EFG Eurobank, die eine Verlängerung der volkswirtschaftlichen Angleichungsphase in Griechenland nicht nur aus politischen und gesellschaftlichen Gründen, aber auch auf rein wirtschaftlicher Ebene für angebracht hält: Sie nimmt an, dass unter günstigen Bedingungen eine Verlängerung um zwei Jahre die Verschuldung im Jahr 2012 auf ein Niveau bei 108% des BIP führen könnte.

Die Eurobank erachtet, dass die tiefer als vorgesehen ausfallende Rezession sich negativ auf die Dynamik der Verschuldung auswirkt, die im Jahr 2020 125% des BIP tangieren wird, gegenüber dem Ziel von 120%. Von einer Verlängerung des Programms um 2 Jahre wird erwartet, dass sie die Wachstumsperspektiven für die beiden Jahre 2013 – 2014 verbessern und die Verschuldung unter günstigen Umständen sogar auf ein Niveau von 108% des BIP im Jahr 2012 führen könnte.

(Quelle: Imerisia)

Rückzug griechischer Investoren aus der Türkei

26. August 2011 / Aufrufe: 421 Kommentare ausgeschaltet

Geschäftliche Misserfolge und Probleme bei der Kooperation führten zu einem Anstieg der Beendigung von Investment-Kooperationen griechischer Unternehmen in der Türkei.

Zahlreiche griechische Unternehmer bzw. speziell auch (Groß-) Investoren entschieden sich während der vergangenen Jahre für die Türkei, um dort ihre Aktivitäten auszuweiten und Investitionen zu tätigen. Abgesehen von allen übrigen Aspekten erfolgten diese Engagements nicht zuletzt auch unter Berücksichtigung der Aussicht auf eine Entwicklung Griechelands zu einer „wirtschaftlichen Drehscheibe“ auf dem Balkan.

In einigen Fällen beschlossen die Investoren jedoch inzwischen, die Investition insgesamt aufzugeben oder einen Teil davon zu veräußern, weil entweder – wie in den Fällen des Konzerns HYGEIA und des Bekleidungsunternehmens BSB – die Vorhaben fehlschlugen, oder weil wie bei der Eurobank und der griechischen Nationalbank Kapital benötigt wird.
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