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Artikel Tagged ‘erzbischof’

Kirche in Griechenland will zur Tilgung der Schulden beitragen

14. April 2015 / Aufrufe: 1.005 1 Kommentar

Die orthodoxe Kirche Griechenlands will den Staat Kirchenvermögen nutzen und die Erträge für die Bedienung der öffentlichen Verschuldung verwenden lassen.

Im Gespräch mit dem TV-Sender Skai und dem Journalisten Giorgos Aftias zeigte das Oberhaupt der orthodoxen Kirche Griechenlands, Erzbischof Hieronymos, sich zum ersten Mal bereit, zusammen mit dem Staat zur Verwertung des Kirchenvermögens zu schreiten, damit die Einnahmen zur Bedienung der öffentlichen Verschuldung verwendet werden. Der Erzbischof stellte jedoch klar, nicht von einem Verkauf kirchlichen Vermögens, sondern von dessen Nutzung zu sprechen, damit es in griechischen Händen bleibt, und unter der Voraussetzung, dass die sich ergebenden Einnahmen für die Tilgung der öffentlichen Verschuldung bereitgestellt werden.

Parallel betonte Erzbischof Ieronymos, das Thema werde zu gegebener Zeit mit dem Premierminister erörtert werden, und schickte eine Botschaft an die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, wobei er unterstrich, „ich habe keine Differenzen mit ihr, jedoch wäre alles, was zu Gunsten des griechischen Volkes geschehen könnte, willkommen„.  Er überging sogar auch nicht anzumerken, dass Angela Merkel den Beauftragten der Bundeskanzlerin für Griechenland, Joachim Fuchtel, in das Erzbistum entsandt habe um mit ihm zu diskutieren.

(Quelle: skai.gr)

Kirchen in Griechenland sind keine Spielplätze

25. November 2013 / Aufrufe: 724 7 Kommentare

Der Bischof des Erzbistums Chalkida in Griechenland setzt der weltlichen Dekoration der Kirchen anlässlich der Durchführung von Kindtaufen ein Ende.

Mit einem am 17 November 2013 in den Kirchen verlesenen besonders strengen Runderlass untersagt der Erzbischof von Chalkida jede Ausschmückung in den Kirchen und merkt an, „die Taufe ist kein Spiel“ und die Freude des Ereignisses „bedeutet nicht, dass wir unsere Kirche (unseren heiligen Tempel) zu einem Kinderspielplatz machen müssen„.

Ebenfalls betont er, es stehe jedem Gläubigen frei, ob und wie viel Geld er – gegen Quittung (!) – für das Zelebrieren der kirchlichen Sakramente entrichten möchte.
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Kirche will zur Rettung Zyperns beitragen

21. März 2013 / Aufrufe: 411 5 Kommentare

Die zypriotische Kirche will mit ihrem immensen Vermögen zur Rettung der Wirtschaft des Landes beitragen, damit es ohne ausländische Hilfe auf eigenen Füßen steht.

Bei einem persönlichen Treffen des zypriotischen Staatspräsidenten Nikos Anastasiadis mit Erzbischoff Chrysostomos präsentierte das Oberhaupt der zypriotischen Kirche dem Präsidenten einen Vorschlag zur Stützung der Wirtschaft des Landes durch die Kirche. Den Präsidentenpalast verlassend erklärte Herr Chrysostomos, Wege zum Ausgang aus der Krise vorgeschlagen zu haben.

Konkret schlug der Erzbischof vor, dass die Regierung zur Auflage einer Anleihe schreitet, die auf Anweisung des Erzbischofs die Klöster, die Bistümer und die kirchlichen Einrichtungen Zyperns zeichnen werden. Das Oberhaupt der zypriotischen Kirche erklärte, dass das gesamte Vermögen der Kirche verpfändet werden könne, welches – wie der Erzbischof charakteristisch betonte – immense Dimensionen habe, und als Gegenleistung werde sie Obligationen erhalten. Das Volk und die Kirche werden diese Anstrengung unterstützen.

Rettung des Bankwesens mit Vermögen der Kirche

Zusätzlich versicherte Herr Chrysostomos, das gesamte Kirchenvermögen stehe dem Staat zur Verfügung, damit das Bankensystem nicht zusammenbricht und Zypern ohne die Hilfe der Ausländer auf seinen eigenen Füßen stehen wird. Laut dem Erzbischof sagte Staatspräsident Anastasiadis zu, dass ein Sonderausschuss den Vorschlag bearbeiten werde.

Von dem überraschenden Besuch des Erzbischoffs beim Präsidenten der Republik von Zypern wurde anfänglich angenommen, es stehe mit seiner möglichen Intervention beim Patriarchen Kyrillos bezüglich russischer Hilfe für Zypern in Zusammenhang, jedoch war dies letztendlich nicht nötig, da der zypriotische Präsident in kontinuierlichem Kontakt mit der russischen Regierung steht.

(Quelle: in.gr)