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Artikel Tagged ‘erneuerbare energiequellen’

Energiemarkt in Griechenland erstickt in Schulden

5. Mai 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 3.677 3 Kommentare

Infolge der Liquiditätskrise auf dem Energiemarkt in Griechenland wurden Erzeuger elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen seit Monaten nicht bezahlt.

Der Energiemarkt befindet sich an den Grenzen des Zusammenbruchs. Wenige Tage nach der für Rechnung der Energieregulierungsbehörde durchgeführten Studie traten auch die Vertreter der Träger Erneuerbarer Energien (EE) in Erscheinung, um das Problem zu bestätigen, und lasten dem griechischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) eine signifikante Verzögerung bei der Diagnose des Problems an.

Die Vertreter der EE-Träger attackierten die politische Führung des YPEKA, weil das Ministerium nicht die tatsächlichen Gründe des Problems zu erkennen vermochte, welches die kontinuierlich steigenden Unsicherheiten in der Branche der elektrischen Energieversorgung sind. Dies hat zur Folge, dass auf dem Markt bereits ein großer Liquiditätsmangel und erhebliche Verzögerungen bei der Bezahlung der Erzeuger bestehen.
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Investitionen von bis zu 20 Milliarden Euro in Photovoltaik in Griechenland

8. September 2011 / Aktualisiert: 10. Dezember 2013 / Aufrufe: 581 Keine Kommentare

Das Programm HELIOS sieht Investitionen von bis zu 20 Milliarden Euro auf dem Sektor der Stromerzeugung aus Photovoltaik in Griechenland vor.

Auf der 26. Europäischen Photovoltaik-Konferenz in Hamburg (26th EU PVSEC, 05. – 09. September 2011) präsentierte vorgestern (05.09.2011) der griechische Minister für Umwelt, Energie und Klimawandel Jorgos Papakonstatinou das Konzept für das Programm „HELIOS“ (griechisch: ΗΛΙΟΣ) und die Aussichten bezüglich der Nutzung der Sonnenenergie. Der Plan sieht Investitionen von bis zu 20 Mrd. Euro für die Installation photovoltaischer Anlagen auf Landstücken mit einer Gesamtfläche von 20.000 Hektar vor, die mittels langfristiger Pachtverträge (25 Jahre) an die interessierten Investoren verpachtet werden soll.

Ziel des Programms ist die Installation photovoltaischer Anlagen mit einer Leistungen von 3.000 bis 10.000 Megawatt mittels der Entwicklung von Kooperationsmechanismen mit anderen EU-Ländern im Rahmen der europäischen Direktive über die erneuerbaren Energiequellen. Bei durchschnittlichen Investitionskosten von 2 Mio. Euro pro Megawatt bringt die Installation von 10.000 Megawatt ein Investitionsvolumen von 20 Mrd. Euro mit sich.


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Kaution für Beantragung von Photovoltaik-Projekten in Griechenland

2. November 2010 / Aktualisiert: 10. Dezember 2013 / Aufrufe: 584 Keine Kommentare

Bei der Beantragung von Genehmigungen für PV-Anlagen und sonstige Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist in Griechenland künftig eine Kaution zu hinterlegen.

In den kommenden Tage wird mit der Aktivierung einer Vorsehung des neuen griechischen Gesetzes über Erneuerbare Energiequellen (3851/2010) gerechnet, wonach an der Errichtung von PV-Anlagen oder sonstigen Anlagen zur Nutzung regenerativer Energiequellen interessierte Investoren im Rahmen der Beantragung der jeweiligen Genehmigung eine finanzielle Kaution hinterlegen müssen.

Mit dieser Bestimmung, die mit einem diesbezüglichen Ministerbeschluss in Kraft gesetzt werden wird, soll das Marktsegment der erneuerbaren Energien von Interessenten entlastet werden, die Genehmigungen für PV-Anlagen oder sonstige EE-Projekte in Griechenland beantragen, ohne überhaupt über die erforderlichen Mittel zur Realisierung der genehmigten Projekte zu verfügen. Diese in der Vergangenheit häufig rein spekulative Beantragung und Anhäufung von Lizenzen hat dazu geführt, dass einerseits grundlos Kapazitätskontingente gebunden und andererseits die Voraussetzungen für einen schwunghaften Handel mit den „auf Vorrat“ erworbenen Genehmigungen geschaffen wurden.
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Installation und Betrieb von PV-Anlagen in Griechenland

22. Juni 2010 / Aktualisiert: 10. Dezember 2013 / Aufrufe: 1.183 Keine Kommentare

Das neue Gesetz zur Forcierung der Nutzung erneuerbarer Energiequellen soll insbesondere auch ausländischen Investoren die Realisierung von PV-Projekten in Griechenland erleichtern.

Das in Griechenland kürzlich publizierte Gesetz 3851/2010 zur „Beschleunigung der Ausweitung der Erneuerbaren Energiequellen zur Bekämpfung des Klimawandels“ enthält etliche Änderungen, die sich im Gegensatz zu dem bisher geltenden Gesetz N. 3468/2006 über „Erzeugung elektrischer Energie aus regenerativen Energiequellen … als betont investorenfreundlich darstellen. Die griechische Regierung verdeutlicht mit dem neuen Gesetz die Absicht zur primären Förderung des Wirtschaftssektors der Erneuerbaren Energien.

Für die Produktion elektrischer Energie aus regenerativen Energiequellen ist in Griechenland nach wie vor eine Erzeugerlizenz erforderlich, die jedoch gemäß der neuen Gesetzgebung fortan direkt von der Energie-Regulierungsbehörde RAE erteilt wird. Außerdem wurden die Bearbeitungszeiten für die Genehmigungsverfahren erheblich gestrafft: Die RAE ist nunmehr verpflichtet, die Erfüllung der Kriterien und der Voraussetzungen für die Erteilung der Genehmigung innerhalb von 2 Monaten ab der Einreichung des Antrags zu überprüfen.
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