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Artikel Tagged ‘erbschaftsannahme’

Änderungen bei Erbannahme in Griechenland

23. August 2019 / Aufrufe: 275 Keine Kommentare

Mit einer neuen Regelung soll in Griechenland die Annahme von Erbschaften wirtschaftlich erleichtert werden.

Griechenlands Finanzministerium bereitet Änderungen bei der Erbschaftsannahme mit einer Schuldenregulierung an das Finanzamt vor. Gemäß der neuen Planung wird erwartet, dass die Raten der festen Regelung analog zu der Vermögenslage des jeweiligen Steuerpflichtigen bis zu 48 erreichen und auch andere außerordentliche Steuern umfassen werden.

Laut einem Artikel der „Kathimerini“ hat die konkrete Regelung sogar bereits die Genehmigung der sogenannten Institutionen (sprich Gläubiger Griechenlands) erhalten.
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Griechenland braucht niedrigere Erbschaftsteuer

27. Februar 2019 / Aufrufe: 429 Kommentare ausgeschaltet

Die hohen Steuern auf Erbschaften und elterliche Zuwendungen in Griechenland verursachen einen viel größeren Schaden als sie an Einnahmen einbringen.

Der ehemalige Finanzminister Petro Doukas vertritt die Ansicht, in Griechenland müsse die Erbschaftsteuer gesenkt werden. Laut seinem einschlägigen Vorschlag sollten die Sätze für die Steuern auf Erbschaften und elterliche Zuwendungen unabhängig von deren Höhe auf 2% – 3% gesenkt werden.

Es wäre eine große psychologische und wirtschaftliche Atempause für die Griechen„, führt Petros Doukas an und fährt fort: „Sätze der Größenordnung von 15% – 45% verursachen großen familiären Aufruhr und sind katastrophal, weil es fast unmöglich ist, dass jemand so viel Bargeld auftreibt um solche Steuern zu bezahlen, sei es auch in 23 monatlichen Raten! Er wird gezwungen sein, Immobilien und Aktien zu verhökern, sein Unternehmen zu schließen oder sein Erbe auszuschlagen!„, merkt er an.
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In Griechenland werden tausende Immobilien verschenkt

15. September 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.058 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland schlagen immer mehr Bürger Erbschaften aus und schenken ihre Immobilien praktisch dem Fiskus.

Die Bewegung „ich erbe nicht“ hat in Griechenland in letzter Zeit beachtliche Dimensionen angenommen, da tausende Bürger unter der Last der Überbesteuerung keine (ihnen per Erbschaft zufallende) Immobilie besitzen wollen.

Wie die griechische Zeitung „Ethnos“ enthüllt, war vor dem Jahr 2000 die Ausschlagung einer Erbschaft ein seltenes Phänomen, speziell in Zusammenhang mit den Immobilien. Inzwischen neigt sie jedoch zur Regel zu werden, wenn man berücksichtigt, dass abgesehen von der ENFIA und den anderen Steuern alle Eigentümer von Immobilien in nächster Zeit aufgefordert sein werden, je Immobilie und unabhängig von deren Wert ungefähr 1.000 Euro zu bezahlen.
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