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Artikel Tagged ‘erbitux’

Olli Rehn an Krebskranke in Griechenland: selbst schuld!

7. Februar 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 7.929 29 Kommentare

Olli Rehn rechtfertigte die Verweigerung der Lieferung von Krebsmedikamenten an das Gesundheitssystem in Griechenland mit den Schulden an die Hersteller.

Mit Zynismus beantworte die Europäische Kommission durch den Mund des EU-Wirtschaftskommissars Olli Rehn eine Anfrage des Europa-Abgeordneten der SYRIZA-Partei, Nikos Chountis, bezüglich der Einstellung der Lieferung von Krebsmedikamenten seitens eines deutschen Pharma-Konzerns und gab dem griechischen Staat die Schuld an der nicht fristgerechte Begleichung der Verbindlichkeiten des staatlichen Gesundheitssystems an die Hersteller und Lieferanten.

Die Antwort des Wirtschaftskommissars lässt keinerlei Spielräume zu Fehlinterpretationen, da – wie er äußerte – „die die Priorität des Programms weiterhin Vermeidung der Ansammlung neuer Verbindlichkeiten bleibt„, lastete dem Staat die Verantwortung für die nicht rechtzeitige Begleichung der Schulden an und rechtfertigte somit die deutsche Firma, welche die Bereitstellung von Krebspräparaten an die Krebspatienten einstellte.
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Merck verhängt Lieferstopp gegen Krankenhäuser in Griechenland

5. November 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 405 1 Kommentar

Der deutsche Pharma-und Chemiekonzern Merck stellt die Belieferung der öffentlichen Krankenhäuser in Griechenland mit dem Krebsmedikament Erbitux ein.

Wie der Finanzchef der Gesellschaft, Matthias Zachert, gegenüber der „Börden-Zeitung“ erklärte, beliefert Merck die staatlichen Krankenhäuser in Griechenland aus finanziellen Gründen nicht mehr mit dem Krebsmedikament Erbitux.

Matthias Zachert spricht von „vielen Schwierigkeiten“, denen er in Griechenland begegnete, und stellt klar, dass das Präparat auf dem griechischen Markt weiterhin über private Apotheken erhältlich sein wird.

Wie zahlreiche andere Pharma-Unternehmen war auch Merck von dem „Schnitt“ der griechischen Staatsanleihen betroffen, welche die Firmen mehr oder weniger zwangsweise zur Begleichung anhängiger Verbindlichkeiten akzeptieren mussten.

(Quellen: in.gr, Reuters)