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Artikel Tagged ‘enteignung’

Zwangsversteigerungen in Griechenland bringen Fiskus kaum Geld

9. August 2016 / Aufrufe: 849 3 Kommentare

Obwohl es in Griechenland gegen Schuldner des Fiskus Zwangsversteigerungen hagelt, sind die Resultate äußerst zweifelhaft.

Im Rahmen eines wahren Hagels der Zwangsversteigerungen kommen in Griechenland Immobilien von Steuerpflichtigen „unter den Hammer“, die auf der aktualisierten Liste der Schuldner des Fiskus mit fälligen Verbindlichkeiten von jeweils über 150.000 Euro figurieren – allerdings mit zweifelhaften Resultaten.

Der lange Katalog umfasst Wohnungen, Flurstücke, Lagerräume und sogar auch gewerbliche Immobilien, wenn man jedoch die Schulden dieser Steuerpflichtigen mit den Startpreisen (sprich festgesetzten Mindestgeboten) der Zwangsversteigerungen vergleicht, wird ersichtlich, dass es zur Deckung dieser Schulden einer vielfachen Anzahl an Immobilien bedürfte.
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Verfassungswidrige Besteuerung enteigneter Immobilien in Griechenland

19. Dezember 2014 / Aufrufe: 316 Keine Kommentare

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland schob der verfassungswidrigen Besteuerung der Erben enteigneter Immobilien einen Riegel vor.

Das „Unterste zu oberst“ kehrte der Oberste Verwaltungsgerichtshof (StE) in Griechenland bei dem Gesetz 3842/2010, mit dem die Erben enteigneter Immobilien verpflichtet worden waren, innerhalb des Jahres 2011 umgehend die Erbschaftssteuer auch dann zu entrichten, wenn sie die Entschädigung für die Enteignung noch gar nicht erhalten hatten.

Die 2. Kammer des Obersten Kassationsgerichts urteilte, dass die Bestimmungen des strittigen Gesetzes verfassungswidrig sind, verwies das Thema jedoch wegen der Verfassungswidrigkeit und Signifikanz zur endgültigen Beurteilung an den Senat des StE. Es sei angemerkt, dass mit dem Gesetz 3842/2010 der gesetzliche Rahmen „umgekrempelt“ wurde, der seit 1923 für die Besteuerung der Erben einer im Verfahren der Enteignung befindlichen Immobilie galt.
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Gläubiger rauben Griechenland aus

21. November 2013 / Aufrufe: 1.683 4 Kommentare

Das von den Gläubigern Griechenlands eingefädelte Programm stellt nüchtern betrachtet nichts anderes als einen perfiden Diebstahl dar.

Die Weise, auf die Zinswucherer ihre Geschäfte auf dem Markt regeln, ist bekannt: Sie „helfen“ mit Krediten aus, die unmöglich fristgerecht und verzinst zurückgezahlt werden können. Den Krediten vorhergegangen sind Voreintragungen (Memoranden – Kreditverträge), deren Einhaltung … durchtrainierte Geldeintreiber übernehmen. So viel zum „Milieu“ … .

Bei den internationalen Beziehungen sind die Dinge – wie inzwischen die gesamte griechische Gesellschaft feststellt – noch schlimmer: Die Gläubiger Griechenlands haben den Zinswucher auf ein solches Niveau entwickelt, das Chicagos Mafiosi wie Sonntagsschüler aussehen lässt. Sie haben es sogar fertiggebracht, bei ihren Geschäften das Gesetz auf ihrer Seite zu haben! Einschüchterungen und gebrochene Knochen stehen nicht auf ihrem Menü. Wenn nötig, „servieren“ sie schon mal einen Premierminister ab, setzen einen anderen ein und halten im übrigen mit ihren Leuten die gesamte Verwaltung des Staats unter erdrückender Kontrolle.
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