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Griechenland prämiert sogar Totgeburten, Hauptsache sie erfolgen zu Hause

23. Dezember 2012 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 488 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen der radikalen Kürzungen im Gesundheitssystem in Griechenland werden Geburtsbeihilfen nur noch für Hausgeburten – sogar auch Totgeburten – gewährt.

Die neue Leistungsverordnung des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) in Griechenland sieht die Zahlung von Geburtsbeihilfen nur noch an jene Frauen vor, die zu Hause oder an jedem beliebigen anderen Ort außer einer Geburtsklinik niederkommen.

Wie in der neuen Regelung charakteristisch angeführt wird, „wenn eine Frau in in einem Krankenhaus entbindet, werden einfach nur die Behandlungskosten gedeckt und sie hat keinen Anspruch auf eine Beihilfe. Im Fall der Entbindung außerhalb einer Behandlungseinrichtung wird jedoch anstatt mäeutischer Versorgung eine einmalige finanzielle Beihilfe in Höhe von 900 €, für eine Zwillingsschwangerschaft 1.200 € und für eine Drillingsschwangerschaft 1.600 € gezahlt. Als Entbindung gilt auch die Geburt eines toten Embryos nach dem 25. Monat„.

Schließlich wird angemerkt, dass von dem EOPYY die technische Befruchtung bis zum Alter von 50 Jahren und für bis zu 4 Versuche gedeckt wird.

(Quelle: To Pontiki)

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