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Artikel Tagged ‘elstat’

Rezession in Griechenland dreimal größer als erwartet

28. November 2015 / Aufrufe: 1.120 1 Kommentar

Die Rezession in Griechenland gestaltete sich im dritten Quartal 2015 dreimal höher als ursprünglich veranschlagt.

Griechenlands Statistikbehörde ELSTAT schritt für das 3. Quartal 2015 zu einer signifikanten Revision zum Schlimmeren und veranschlagt den Rückgang des BIP auf Jahresbasis auf 1,1%, gegenüber einem Rückgang von 0,4% auf Basis der anfänglichen Einschätzungen.

Laut der griechischen Statistikbehörde ist diese Korrektur, aus der nunmehr eine Rezession von durchschnittlich 0,07% in den ersten drei Quartalen hervorgeht, das Resultat der Auswertung von Fakten, die bei der ersten Einschätzung noch nicht verfügbar waren. Diese Fakten sind entweder Monatsdaten (wie September-Daten zur Handelsbilanz) oder Quartalsdaten (wie Indizes über die Umsätze der Dienstleistungsbranchen und Daten zur Erforschung des Arbeitskräftepotentials).
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Steuergewitter ohne Ende für Einkommen in Griechenland

25. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.037 Kommentare ausgeschaltet

Ein nicht endendes Gewitter immer höherer und neuer Steuern sucht in Griechenland jede Art von Einkommen und Vermögen heim.

Wie aus den von der Nationalen Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) veröffentlichten Angaben aus den nicht finanzwirtschaftlichen Quartalsabrechnungen der Zentralregierung hervorgeht, verzeichneten auch im 2. Quartal des laufenden Jahres (2015) die sowohl auf Einkommen und Vermögen als auch Produktion und Importe erhobenen Steuern einen Anstieg.

Spezieller beliefen sich im 2. Quartal dieses Jahres die Steuern auf Einkommen und Vermögen auf 5,287 Mrd. Euro, gegenüber 4,912 Mrd. Euro im 2. Quartal 2014 und 4,379 Mrd. Euro im 2. Quartal 2013.
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Über 60 Prozent der Haushalte in Griechenland ohne Heizöl

17. September 2014 / Aufrufe: 3.132 Kommentare ausgeschaltet

2013 versorgten sich über 60 Prozent der Haushalte in Griechenland nicht mit Heizöl und wendeten sich anderen Heizquellen zu oder blieben ganz ohne Heizung.

Laut den offiziellen Daten der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) für 2013 hörten weitere 700.000 Haushalte auf, die Zentralheizung ihres Hauses zu nutzen, und wendeten sich entweder alternativen Formen der Heizung zu oder blieben völlig ohne Heizung.

Wie die Daten der ELSTAT aus der Untersuchung des Familien-Etats zeigen, nutzten 2013 konkret 1.592.835 Haushalte eine Zentralheizung in ihrer Wohnung, also 31,3% weniger als die 2.317.127 Haushalte, die ihre Wohnung 2012 per Zentralheizung beheizten. Achten Sie jedoch auf die Tragik der Situation. In Griechenland gibt es derzeit ungefähr 4.134.157 Haushalte. Unter der Berücksichtigung, dass sich nur 1.592.835 mit Heizöl versorgten, gelangen wir zu der Schlussfolgerung, dass 61,5% der Familien „auf Eis“ gelegt wurden.
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Warnung an Regierung in Griechenland

23. Juni 2014 / Aufrufe: 5.956 1 Kommentar

Die Daten über den Einbruch der Umsätze der Industrie in Griechenland stellen eine starke Warnung an die griechische Regierung dar.

Der in den jüngst bekannt gegebenen Daten der griechischen Statistikbehörde ELSTAT für den „Wahlkampfmonat“ April 2014 dokumentierte Absturz des allgemeinen Industrie-Umsatzindexes um 9,8% hätte bei den Wirtschaftsministerien und der Regierung einen … Krieg hervorrufen müssen.

Es handelt sich um einen Rückgang, der doppelt so hoch wie der entsprechende Rückgang (4,6%) des Vorjahres ist, und zwar trotz der Tatsache, dass in dem Zeitraum, in dem der Rückgang verzeichnet wurde, die Wirtschaft angeblich einerseits ihren negativen Verlauf zu bremsen begonnen und andererseits angefangen hat, konjunkturelle Zäsuren im Teufelskreis der Rezession und der Überschuldung zu bilden.
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Einbruch der Industrie-Umsätze in Griechenland um fast 10 Prozent

21. Juni 2014 / Aufrufe: 849 Kommentare ausgeschaltet

Der Umsatz auf dem Industriesektor in Griechenland verzeichnete im April 2014 einen Rückgang um 9,8 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat.

Der allgemeine Umsatzindex des Industriesektors (Summe der In- und Auslandsumsätze) in Griechenland verzeichnete im April 2014 einen Rückgang um 9,8% im Vergleich zu dem entsprechenden Index des Monats April 2013, gegenüber einem Rückgang um 4,6% im April 2013 im Vergleich zu April 2012.

Laut dem griechischen Amt für Statistik (ELSTAT) zeigte der gemittelte allgemeine Index der zwölf Monate Mai 2013 – April 2014 einen Rückgang um 5% im Vergleich des selben Indexes für die zwölf Monate Mai 2012 – April 2013, gegenüber einem Rückgang um 1,8% im Vergleich der beiden entsprechenden vorherigen Perioden.
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Greek Statistics – Primärer Haushaltsüberschuss in Griechenland

26. April 2014 / Aufrufe: 743 2 Kommentare

Laut dem Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis stellt der primäre Überschuss eine weitere Episode der Greek Statistics dar, die von der Eurostat abgesegnet wurde.

Die Ausmerzung des primären Defizits ist von maßgeblicher Bedeutung für einen Mitgliedstaat der Eurozone, der eine nicht tragfähige Verschuldung (an Europa und den IWF) hat, über die – da sie nicht tragfähig ist – ob er will oder nicht neu verhandelt werden muss. Ist der primäre Überschuss Griechenlands (oder zumindest die Beseitigung des primären Defizits) Realität, bedeutet dies eins: dass der griechische Staat über einen langen Zeitraum von seinen Steuereinnahmen leben und dabei regulär Gehälter und Renten zahlen und die Gelder entrichten kann, die er seinen Lieferanten schuldet.

Etwas derartiges würde sogar auch die Verhandlungskraft der griechischen Regierung gegenüber Berlin, Frankfurt und Brüssel bei den Verhandlungen von nationaler Bedeutung über die Verschuldung enorm stärken. Warum? Weil unsere Partner wüssten, dass im schlimmsten Fall (sprich eines Scheiterns der Verhandlungen) der griechische Staat die Tilgungen seiner Kredite aussetzen kann (bis sich eine Vereinbarung ergibt, die Griechenlands öffentliche Verschuldung tragfähig macht), ohne die Bezahlung von Gehältern, Renten und Lieferanten einzustellen.
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Griechenland: Success Story vernichtete 2013 fast 100000 Arbeitsplätze

10. März 2014 / Aufrufe: 761 2 Kommentare

Im Rahmen der vielzitierten Success Story Griechenlands gingen allein im Jahr 2013 fast 100000 weitere Arbeitsplätze verloren.

Eine der größten Errungenschaften der griechischen Regierung Samaras stellt die Tatsache dar, dass im vergangenen Jahr Rahmen der bejubelten „Success Story“ innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten weitere 99.226 Arbeitsplätze verloren gingen, also im Jahr 2013 im Durchschnitt jeden Tag 330 Arbeitsplätze vom Markt „verschwanden“.

Und nun soll niemand eilen und meinen, in den vorherigen Jahren – sprich in den beiden ersten Jahren des Memorandums – seien die Zahlen noch „schlimmer“ gewesen … . Stellt es für eine Regierung eine Errungenschaft dar, auf einem Markt, auf dem die Arbeitslosigkeit sich bereits bei über 25% bewegt, innerhalb eines Jahres deren Anstieg auf 28% zu erzielen?
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Griechenland hat sechstschlechteste Lebensbedingungen in Europa

16. Dezember 2013 / Aufrufe: 1.174 Kommentare ausgeschaltet

Im europaweiten Vergleich lag Griechenland bei den Lebensbedingungen im Jahr 2012 unter 30 Ländern auf dem sechstschlechtesten Platz.

Laut von der nationalen Statistikbehörde ELSTAT veröffentlichten Daten lag Griechenland im Jahr 2012 hinsichtlich des Mangels an materiellen Gütern und der Lebensumstände der privaten Haushalte auf dem sechsschlechtesten Platz unter 30 europäischen Ländern.

Bezeichnend ist im vorliegenden Zusammenhang, dass 76,3% der armen Bevölkerung und 30,8% der nicht armen Bevölkerung angeben, finanzielle Schwierigkeiten haben,  außerordentlichen, jedoch notwendigen Ausgaben im Wert von sogar auch nur ungefähr 540 Euro zu begegnen.
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Historischer Höchststand der Arbeitslosigkeit in Griechenland

12. Dezember 2013 / Aufrufe: 438 Kommentare ausgeschaltet

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland erreichte im September 2013 mit 27,4 Prozent einen neuen historischen Höchststand.

Die saisonal bereinigte Arbeitslosenquote stieg in Griechenland im September 2013 auf einen neuen historischen Rekord und erreichte 27,4%, gegenüber 26% im September 2012 und 27,3% im August 2013.

Laut den Angaben der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) erreichte September 2012 die Anzahl der Arbeitslosen 1.376.463 Personen und stieg damit um 77.161 Personen im Vergleich zu September 2012 (+ 5,9%) und um 14.023 Personen im Vergleich zu August 2013 (+ 1,0%).
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Rund ein Viertel der Bevölkerung in Griechenland lebt in Armut

2. Dezember 2013 / Aktualisiert: 09. November 2015 / Aufrufe: 2.245 2 Kommentare

Laut einer Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte in Griechenland 2012 waren 23,1 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht.

Laut den Ergebnissen einer am 29 November 2013 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) bekannt gegebenen Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte befand sich im Jahr 2012 insgesamt 23,1% der Gesamtbevölkerung Griechenlands einen Schritt vor dem Status der Armut. Wie in dem Bericht betont wird, beläuft sich die Armutsschwelle auf den Betrag von 5.708 Euro jährlich pro Person und auf 11.986 Euro für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei abhängigen Kindern im Alter von unter 14 Jahren.

Laut der ELSTAT beträgt das entsprechende mittlere persönliche Jahreseinkommen 10.676 Euro und das mittlere jährlich verfügbare Einkommen der Haushalte des Landes 17.977 Euro. Die Haushalte, die von Armut gefährdet sind, werden auf 914.873 und deren Mitglieder auf 2.535.700 geschätzt. Auf Basis der in Rede stehenden Untersuchung ergibt sich auszugsweise nachstehendes Bild:
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