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Artikel Tagged ‘eisenbahn’

Griechenlands Eisenbahn gehört nun Italien

18. September 2017 / Aufrufe: 794 2 Kommentare

Die TRAINOSE gehört fortan offiziell den italienischen Staatsbahnen, während rund 700 Millionen Euro Schulden der TRAINOSE Griechenlands Steuerzahlern aufgebürdet wurden.

In Griechenland wurde am 13 September 2017 ein Ausschreibungsverfahren vollendet, das vor vier Jahren begann und für die TRAINOSE mit dem Verkauf und der Übereignung von 100% der Gesellschaft zu einem (Spott-) Preis von 45 Millionen Euro an die italienischen Staatsbahnen „Ferrovie Dello Stato Italiane S.p.A.“ ein neues Kapitel öffnet.

Parallel brachte die Vollendung der Privatisierung die Schließung der Akte der Europäischen Kommission wegen staatlicher Zuschüsse in Zusammenhang mit den Schulden der TRAINOSE in Höhe von 692 Mio. Euro an die OSE einher (siehe auch Eisenbahn-Privatisierung kommt Griechenland sauteuer zu stehen).
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Eisenbahn-Privatisierung kommt Griechenland sauteuer zu stehen

16. September 2017 / Aufrufe: 867 1 Kommentar

Die Griechenland von seinen Gläubigern aufgezwungene Privatisierung der Eisenbahn stellt ein Paradebeispiel dar, wie Verluste sozialisiert und Gewinne privatisiert werden.

Die Regierung bürden dem griechischen Staat Schulden in Höhe von insgesamt 690 Mio. Euro der TRAINOSE an die OSE auf, damit sie erstere Gesellschaft von jeder Schuld „gesäubert“ an die italienische Gesellschaft Ferrovie übergibt, an die sie die TRAINOSE mittels des sogenannten „Privatisierungsfonds“ TAIPED gegen einen Betrag von 45 Mio. Euro verkaufte.

Vorausgegangen war ein Beschluss der Europäischen Kommission vom 16 Juli 2017, mit dem befunden wurde, der konkrete Akt (der bereits beschlossen worden war) sei eine zu den Regeln des Binnenmarktes kompatible „staatliche Unterstützung“ … .
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Russen verlassen Griechenland

17. Oktober 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.722 Kommentare ausgeschaltet

Russland scheint seine Beteiligung an den Ausschreibungen zur Privatisierung der Eisenbahn und des Hafens von Thessaloniki in Griechenland zurückziehen zu wollen.

Mit einem überraschenden Beschluss ihres Vorstands beschloss die Russische Eisenbahn Rossiyskie Zheleznye Dorogi (RZD) am späten Mittwochabend (14 Oktober 2015), ihrem Hauptaktionär – also dem russischen Staat – die Rückziehung ihres erklärten Interesses an Investitionen in Griechenland vorzuschlagen.

Spezieller wurde entschieden, sich weder an den Ausschreibungen für 100% des Aktienkapitals der griechischen Eisenbahngesellschaft TRAINOSE noch für 51% des Aktienkapitals des Trägers des Hafens in Thessaloniki und schließlich auch nicht für 100% der Wartungsgesellschaft für Eisenbahn-Rollmaterial (EESSTY bzw. ROSCO) beteiligen zu wollen.
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Eisenbahn in Griechenland fährt Gewinne ein

25. Juni 2014 / Aufrufe: 409 Kommentare ausgeschaltet

Die Eisenbahn In Griechenland schloss 2013 das dritte aufeinanderfolgende Geschäftsjahr mit beachtlichen Gewinnen ab.

Laut den Geschäftsergebnissen der „Hellenic Railways Organisation“ (OSE) beliefen sich für das Geschäftsjahr 2013 die operativen Gewinne vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 52,6 Mio. Euro, was einer Verbesserung um 76,4% entspricht.

Damit wurde bei den Betriebsergebnissen der OSE im dritten aufeinanderfolgenden Jahr ein positives Vorzeichen erzielt, welche Tatsache die Ergebnisse der erfolgten Bemühung um eine wirtschaftliche Rationalisierung reflektiert.
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Weniger Züge zwischen Thessaloniki und Edessa in Griechenland

7. Juli 2013 / Aufrufe: 432 Kommentare ausgeschaltet

Auf der Bahnstrecke zwischen Thessaloniki und Edessa in Nordgriechenland werden im Juli und August in beiden Richtungen jeweils vier Fahrten eingestellt.

Wie die griechische Bahnbetriebsgesellschaft TRAINOSE in einer Bekanntmachung anführte, wird angesichts der Sommerperiode und des während dieser Zeit erwarteten Fahrgastrückgangs ab 08 Juli 2013 bis 01 September 2013 auf dem Streckenabschnitt Thessaloniki – Edessa – Thessaloniki der Verkehr einiger lokaler Züge vorläufig eingestellt.
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Französisches Interesse an Privatisierungen in Griechenland

23. April 2013 / Aufrufe: 418 Kommentare ausgeschaltet

Drei französische Firmen zeigen intensives Interesse an der Privatisierung von Eisenbahn, Autobahnen und Flughäfen in Griechenland.

Der französische Minister für Verkehr, maritime Wirtschaft und Fischerei, Frédéric Cuvillier, brachte bei einer Begegnung mit seinem griechischen Amtskollegen Kostis Chatzidakis das intensive Interesse französischer Unternehmen an den griechischen Eisenbahnen, Autobahnen und Flughäfen zum Ausdruck.

Konkret sprach der französische Minister von dem Interesse seitens der Gesellschaften Alstom und SNCF in Zusammenhang mit der griechischen Bahn und der Gesellschaft Vinci an der Übernahme der griechischen Autobahnen und Flughäfen.
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Privatisierung der TRAINOSE in Griechenland rückt näher

6. Dezember 2012 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 420 Kommentare ausgeschaltet

Drei neue Regelungen des Entwicklungsministeriums in Griechenland öffnen den Weg zur Privatisierung der Betriebsgesellschaft TRAINOSE der Griechischen Eisenbahn.

Das griechische Entwicklungsministerium gab mit drei in einer gesetzlichen Verfügung enthaltenen Regelungen den Weg zur Privatisierung der TRAINOSE frei.  Bis Ende des ersten Quartals 2013 wird nun auch das „grüne Licht“ seitens der Europäischen Kommission hinsichtlich des Themas der staatlichen Zuschüsse an die Griechische Bahn (OSE) erwartet, damit das einschlägige Verfahren der Privatisierung beginnen kann.

Konkret sehen die drei in Rede stehenden Regelungen Folgendes vor:

  • Abtrennung der Sparte der Wartung des Rollmaterials von der OSE und Gründung der staatlichen Wartungsgesellschaft ROSCO. Hauptaktivitäten der ROSCO werden die Erbringung von Leistungen für Wartung, Reparatur und Restaurierung des Roll- und sonstigen Materials der Eisenbahn und anderer schienengebundener Verkehrsmittel, aber auch die Verwaltung und Vermietung von Rollmaterial an Dritte sein. Praktisch wird die ROSCO die Sparte der Wartung des Rollmaterials der OSE (Direktion für Wartung des Rollmaterials) absorbieren, so wie diese in der internen Betriebsordnung des Trägers definiert ist
  • Abtrennung der GAIOSE (Gesellschaft für die Verwaltung des Immobilienvermögens der Eisenbahn) von der OSE und ihre schnellstmögliche Autonomisierung. Der griechische Staat wird das Vermögen als Gegenleistung für die Übernahme der Schulden der OSE übernehmen.
  • Gegenleistungsfreie Übertragung des Rollmaterials der OSE an den Staat oder einen staatlichen Träger in den kommenden zwei Monaten zur gewerblichen Verwertung.

(Quellen: Imerisia)

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Privatisierungen in Griechenland beginnen mit Bahn und Agrarbank

2. Juli 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 415 3 Kommentare

Die neue Regierung unter Antonis Samaras in Griechenland will die Privatisierung öffentlicher Organismen und staatlicher Unternehmen entschlossen vorantreiben.

Den „Reigen“ der Privatisierungen werden Eisenbahn (OSE) und Agrarbank (ATE) eröffnen, während Informationen zufolge auch in alle öffentlichen Unternehmen (DEKO) und die staatlichen Banken Privatleute eintreten werden, damit der Staat sich aus der unternehmerischen Aktivität zurückzieht. Spezieller führen Informationen an, dass die Abtretung der Betriebssparte der Bahn beschlossen worden ist, für welche Gesellschaften aus China, Russland, Frankreich, Deutschland und Rumänien Interesse bekundet haben sollen (siehe auch Russland will Eisenbahn in Griechenland aufkaufen).

Für die Agrarbank sieht der Plan der Regierung vor, dass in einer ersten Phase das Verfahren der Privatisierung mittels Verkaufs oder Schließung von Tochtergesellschaften der Bank beginnen wird. Funktionäre des Wirtschaftsstabs betonen, mit diesen beiden drastischen und überraschenden Zügen werde die Regierung den Märkten ein deutliches und klares Zeichen bezüglich ihrer Absicht setzen, die strukturellen Änderungen zu beschleunigen und zu vertiefen.

Die Regierung begegnet den Privatisierungen als einem Konjunkturwerkzeug, wobei die aus dem Verkauf eines jeden Unternehmens herrührenden Einnahmen der Wirtschaft das Dreifache an Mitteln bringen werden. In einer einschlägigen Untersuchung der IOBE ist errechnet worden, dass jeder aus der Privatisierung herrührende Euro für die Wirtschaft 3 Euro abwirft.

(Quelle: Marketbeast.gr)

Russland will Eisenbahn in Griechenland aufkaufen

3. Mai 2012 / Aktualisiert: 06. Mai 2012 / Aufrufe: 892 2 Kommentare

Der Vorschlag Russlands zum Aufkauf des gesamten Netzes der Eisenbahn in Griechenland stellte eine große Überraschung für die potentiellen Investoren dar.

Die griechische Eisenbahnahn befindet sich trotz der Geringschätzung, welche die meisten dem Regimewechsel folgenden Regierungen dem Träger der Griechischen Staatsbahn (OSE) bescherten, im Zentrum des internationalen Interesses, da die geopolitische Lage des Landes weiterhin eine Verlockung für den Einstieg ausländischer Investoren in den „Eckladen“ des internationalen Handels darstellt, wie Griechenland genannt wird.

In den letzten beiden Jahren haben Franzosen, Chinesen, Rumänen, Deutsche, Belgier, aber auch Griechen dem Interesse an der Griechischen Bahn Ausdruck verliehen und die einschlägigen Behörden sondiert, um Zugang zu den wirtschaftlichen Daten zu erhalten, Investitionspläne zu unterbreiten oder die Eisenbahn-Infrastruktur zu kaufen. Laut Insidern, welche aus erster Hand über die anstehenden Entwicklungen Bescheid wissen, ist dieses Interesse mit dem Umstand verknüpft, dass die geographische Position der Landes weiterhin einen signifikanten Anreiz für das Engagement ausländischer Investoren darstellt. Wie sie anführen, „ist das Investitionsinteresse in erster Linie bei der Güterbeförderung und weniger bei der Personenbeförderungen auszumachen, da die Anbindung der Häfen von Piräus, Thessaloniki und Alexandroupoli an das Hauptnetz imposant die Reise der Ladungen zu den nordeuropäischen Märkten verkürzen, aber auch die Transportkosten senken kann.
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Wiederaufnahme des Zugverkehrs Florina – Edessa in Griechenland

6. April 2012 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 379 Kommentare ausgeschaltet

Die aus Kostengründen stillgelegte Eisenbahnstrecke Florina – Edessa in Griechenland soll wieder in Betrieb genommen werden.

Nur noch eine Frage der Zeit soll die Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Edessa – Florina sein, die im Rahmen der allgemeinen Politik der TRAINOSE zur Streichung defizitärer Strecken stillgelegt worden war, um die Betriebskosten des Unternehmens zu reduzieren.

Dies geht aus der Bekanntmachung des Ministeriums für Infrastrukturen, Transportwesen und Netze hervor, die anlässlich einschlägiger Publikation erging, dass die Wiederinbetriebnahme der Strecke innerhalb der kommenden Tage erfolgen werde. In der Bekanntmachung des Ministeriums wird dessen klare Absicht zur Wiederaufnahme des Betriebs auf der konkreten Strecke betont und unterstrichen, dass die TRAINOSE sich in Verhandlungen mit den Kommunen des Gebietes befinde, damit die Voraussetzungen für einen überlebensfähigen Betrieb der Strecke sichergestellt werden.

Parallel werden technische Studien und Test durchgeführt, um festzustellen, ob zusätzliche Arbeiten erforderlich sind, damit die Gleise sicher für den Betrieb freigegeben werden können.

(Quelle: Kathimerini)