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Genehmigungsstopp für PV-Anlagen in Griechenland

12. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.448 3 Kommentare

In Griechenland wurde ein globaler Genehmigungsstopp für photovoltaische Anlagen und die drastische Senkungen der Garantiepreise für Solarstrom von bis zu 46% beschlossen.

Das griechische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) gab am 20 August 2012 ein Paket von Maßnahmen mit den Zielen bekannt, einerseits die Liquidität auf dem Markt für elektrische Energie wiederherzustellen und andererseits die Belastung der Konsumenten einzuschränken (siehe auch Sonderabgabe auf PV-Anlagen in Griechenland).

Auf Beschluss des Staatssekretärs Asimakis Papageorgiou werden mit sofortiger Wirkung das Verfahren zur Erteilung neuer Genehmigungen für photovoltaische Anlagen ausgesetzt und die Garantiepreise für die Abnahme der Energie aus PV-Anlagen drastisch gesenkt. Parallel wird auch das Gesetz aktiviert, welches die Verwendung eines Teils der in den Stromrechnungen der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) enthaltenen Rundfunkgebühren zur Unterstützung des Kontos für Erneuerbare Energiequellen (EE) vorsieht.

Laut Informationen des YPEKA wurde das Bündel der bekannt gegebenen Maßnahmen für notwendig erachtet, damit eine größere Erhöhung der EE-Abgabe vermieden wird, welche die Haushalte und Unternehmen mittels der Stromrechnungen entrichten. Die gestern (09 August 2012) von der Regulierungsbehörde bekannt gegebenen neuen Tarife der EE-Abgabe (ETMEAP) sind um durchschnittlich 34% höher als bisher (46% für die Haushalte), jedoch wären die Preissteigerungen ohne die Ergreifung dieser Maßnahme um das Fünffache höher.
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Sonderabgabe auf PV-Anlagen in Griechenland

8. August 2012 / Aufrufe: 1.429 Keine Kommentare

Angesichts der enormen Defizite des Marktträgers für elektrische Energie erwägt Griechenland eine kräftige Sonderabgabe auf Umsätze aus photovoltaischen Anlagen.

Ein Grabenkampf zwischen den Erzeugern photovoltaischer Energie und dem griechischen Umweltministerium ist anlässlich der geplanten Sonderabgabe auf Umsätze photovoltaischer Anlagen entbrannt, die laut Informationen 20% für die gewerblichen PV-Anlagen und 30% für die privaten Dachanlagen erreichen kann.

Es handelt sich um eine der Maßnahmen, welche der Staatssekretär für Energie Makis Papageorgiou ausarbeitet und deren Bekanntgabe innerhalb der kommenden Tage erwartet wird. Ziel ist die Einschränkung des ungeheuren Defizits des Betreibers des Energiemarktes (LAGIE), welches kontinuierlich mit einem Rhythmus von 50 Mio. Euro pro Monat anschwillt.

Die Ursache dafür wird auf den massenhaften Eintritt photovoltaischer Anlagen in das System zurückgeführt, der in Kombination mit der hohen Sonneneinstrahlung die Beträge in die Höhe schießen lässt, welche der Marktbetreiber an die Erzeuger von Solarenergie zu entrichten hat.

Ende Juli erreichte das Defizit des LAGIE 292 Mio. Euro, während die Betreiber photovoltaischer Anlagen in Griechenland für den in das System eingespeisten elektrischen Strom seit Monaten nicht bezahlt worden sind.


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Photovoltaik in Griechenland – Alles den ollen Deutschen

26. März 2012 / Aufrufe: 1.488 17 Kommentare

Nun klauen sie Griechenland sogar die Sonne: Alles den ollen Deutschen und unseren sonstigen „solidarischen“ Partnern in Europa und jenseits des Atlantik!

Mit diesem Tenor erschien am 22 März 2012 ein Artikel in der Zeitung „To Pontiki“ (Το Ποντίκι, übersetzt: Die Maus) und moniert: „Sie stehlen uns die Sonne und wir freuen uns auch noch darüber! Nur dass nunmehr auch die Regierung und speziell die Personen ihren Stempel darunter setzen, welche das Land in die heutige Situation geführt haben!

„To Pontiki“ hat es Euch seit Monaten gesagt. Der neue institutionelle Rahmen, den das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (in dem Gesetzentwurf über das Areal des ehemaligen internationalen Athener Flughafens „Ellinkou“) für die photovoltaischen Anlagen vorantreibt, ist auf Basis der Interessen der Deutschen maßgeschneidert, die ihre weltweite Führungsposition in der Branche erhalten wollen …

Das „kleine“ Griechenland mit seinen beschränkten Installationsflächen für die konkreten Systeme stellt wegen seiner hohen jährlichen Sonneneinstrahlung, aber auch der (inzwischen) billigen Arbeitskosten das „Filetstück“ für alle Ausländer dar, die in der Solarenergie tätig sind. Somit haben unsere Partner jene Änderungen in die Bahnen geleitet, die sie haben wollten – und zwar mit der Hilfe unserer Regierungsfunktionäre, die keinerlei Bedenken hegen, ihnen den Weg zu ebnen und … die exklusive Nutzung abzutreten! Die Tatsachen sprechen für sich:
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