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Nicht nur Griechenland will an Matratzengeld

30. August 2015 / Aufrufe: 1.932 4 Kommentare

Nicht nur in Griechenland, sondern in ganz Europa werden Bemühungen unternommen, sogenanntes Matratzengeld in das Banksystem zurück zu führen.

Die Bemühung um die Rückführung abgezogener Guthaben zu den Banken ist nicht nur eine griechische, sondern paneuropäische Angelegenheit, da die Ungewissheit auf den Märkten die Sparer beunruhigt und sie dazu bringt, mehr ihrer „Matratze“ als den Banken zu vertrauen.

In die Richtung der Stärkung des Vertrauens der Sparer bewegt sich auch die Gründung eines europäischen Einlagensicherungsfonds für die Gesamtheit der systemischen Banken der Eurozone, die im September 2015 in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und der EZB in Angriff genommen werden soll. Der Fonds wird die Guthaben bis zu 100.000 Euro für jede Bank garantieren, die in ein Unvermögen zur Absicherung ihrer Einlagen gerät, und wird für den jeweiligen nationalen Einlagensicherungsfonds unterstützend wirken. Höheres Ziel seiner Gründung ist, das Vertrauen der Sparer in die Banken zu vertiefen und die „Flucht“ der Einlagen mit Ziel die „Matratze“ einzuschränken.
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