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Artikel Tagged ‘einkommensteuererklärung’

Steuer-Schock für Unternehmen in Griechenland

1. August 2016 / Aufrufe: 1.054 1 Kommentar

Im Rahmen der wahnwitzigen Überbesteuerung sind in Griechenland zigtausende Unternehmen aufgefordert, bis Ende 2016 besonders hohe Steuern zu zahlen.

Die ersten Daten zeigen, dass in Griechenland der Gesamtbetrag aus den diesjährigen Steuerbescheiden an Unternehmen, zu deren Lasten eine Steuerschuld festgestellt wurde, die Summe von 4 Mrd. Euro tangiert.

Diese „Ausbeute“ liegt bezeichnenderweise um etliche hundert Millionen über dem einschlägigen Steueraufkommen, welches das griechische Finanzministerium ursprünglich veranschlagt hatte. (Ob und in welchem Grad diese „nominal“ festgestellten Steuern letztendlich auch beigetrieben werden können, steht natürlich auf einem anderen Blatt …)
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Nachfrist für Steuererklärung 2016 in Griechenland

29. Juni 2016 / Aufrufe: 410 Keine Kommentare

Für die Abgabe der Einkommensteuererklärungen 2016 in Griechenland wurde eine Nachfrist bis zum 15 Juli 2016 gewährt.

Trotz der bisherigen zahlreichen gegenteiligen Versicherungen des stellvertretenden Finanzministers Tryfon Alexiadis gab das Finanzministerium am 28 Juni 2016 eine Verlängerung der Abgabefrist für die diesjährigen Einkommensteuererklärungen in Griechenland bekannt.

Konkret wurde die ursprünglich am 30 Juni 2016 auslaufende Abgabefrist bis einschließlich Freitag, den 15 Juli 2016 verlängert.
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Einkommensteuererklärung 2016 in Griechenland

9. April 2016 / Aufrufe: 757 Keine Kommentare

Infolge der Verzögerung des Beginns der Abgabe der diesjährigen Steuererklärungen in Griechenland wurde die Abgabefrist bis zum 30 Juni 2016 verlängert.

Gemäß einem von dem stellvertretenden Minister für Finanzen, Tryfonas Alexiadis, unterzeichneten Beschluss wurde in Griechenland die Frist für die Abgabe der diesjährigen (sprich sich auf das Vorjahr 2015 beziehenden) Einkommensteuererklärungen natürlicher Personen um 2 Monate, also bis zum 30 Juni 2016 verlängert.

Parallel appellierte der Minister an die Steuerpflichtigen, ihre Steuererklärungen baldmöglichst und nicht erst kurz vor Auslaufen der gesetzten Frist abzugeben.
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Neue Nachfrist für Einkommensteuererklärung 2015 in Griechenland

18. Juli 2015 / Aufrufe: 1.168 1 Kommentar

Die Fristen für die Abgabe der sich auf die Einkommen des Jahres 2014 beziehenden Einkommensteuererklärungen 2015 in Griechenland wurden erneut verlängert.

Das Finanzministerium in Griechenland beschloss die erneute Verlängerung der Abgabefristen für die Einkommensteuererklärungen natürlicher Personen und Unternehmen. Konkret wird die Frist für die Abgabe der (sich auf die Einkommen des Jahres 2014 beziehenden) diesjährigen Steuererklärungen natürlicher Personen bis zum 26 August 2015 und Unternehmen bzw. juristischer Personen bis zum 20 August 2015 verlängert.

Außerdem werden sich zigtausende Steuerpflichtige, die bereits ihre Steuererklärungen abgegeben und die entsprechenden Steuerbescheide erhalten haben, mit zum Teil erheblichen Steuernachforderungen konfrontiert sehen.
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Sittenwidrige Besteuerung Minderbemittelter in Griechenland

24. Mai 2015 / Aufrufe: 1.896 Keine Kommentare

In Griechenland werden speziell Steuerpflichtige mit geringfügigen Einkommen aus Zinsen und Mieten mit absurden Steuerforderungen konfrontiert.

Die Einkommensteuererklärung 2015 (für Einkommen des Jahres 2014) versteckt eine böse Falle für alle Steuerpflichtigen (gleich ob sie Steuerinländer- oder Steuerausländer sind!), die innerhalb des Jahres 2014 geringfügige Einkommen aus Guthabenzinsen, kein sonstiges Einkommen deklariert und gleichzeitig eine (gleich ob Eigentums- oder Miet-) Wohnung haben oder einen Pkw besitzen.

Angeblich sollen die konkreten Steuerpflichtigen mittels einer neulich ratifizierten speziellen gesetzlichen Regelung vor den unsittlichen Einkommensindizien geschützt werden. Das Problem wurde jedoch nicht behoben, weil die konkrete Regelung sich in der Praxis als „löchrig“ erweist und die Steuerpflichtigen den sogenannten Einkommens- und  Lebenshaltungsindizien zum Opfer fallen.
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Steuererklärung Auslandsansässiger in Griechenland

28. März 2015 / Aufrufe: 2.723 1 Kommentar

Welche Steuerausländer zur Abgabe einer Steuererklärung in Griechenland verpflichtet sind und welche nicht.

Ein am 25 März 2015 ergangener Runderlass des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) legt fest, welche Auslandsansässigen bzw. Steuerausländer in Griechenland zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet sind und welche nicht.

Konkret wird gemäß dem Runderlass des GGDE bezüglich der Steuererklärungen bekannt gegeben, dass Auslandsansässige zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung in Griechenland nur dann verpflichtet sind, wenn sie aus Quellen in Griechenland ein reales Einkommen erzielen, das auf eine beliebige Weise besteuert wird (z. B. auf Basis einer Steuerskala oder pauschal) oder steuerfrei ist.
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Besteuerung von Auslandszinsen in Griechenland

16. März 2015 / Aufrufe: 1.093 Keine Kommentare

Die Abführung der Quellsteuer für ausländische Zinseinkünfte erfolgt in Griechenland ab 2015 vereinfacht im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung.

In Griechenland (als Steuerinländer) steuerpflichtige natürliche und juristische Personen, die Bankguthaben im Ausland führen, haben 2015 die erwirtschafteten Zinsen im Formular E1 ihrer Einkommensteuererklärung anzugeben.

Konkret müssen die in Rede stehenden Steuerpflichtigen die (ausländischen) Guthabenzinsen in ihrer Steuererklärung auch in dem Grad anzuführen, in dem sie diese (Zinserträge) nicht mittels einer Bank nach Griechenland eingeführt haben, und werden die Steuer von 15% auf die Zinsen mit der Abrechnung ihrer Steuererklärung im Sommer entrichten.
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Steuerausländer und Einkommensbesteuerung in Griechenland.

28. Dezember 2014 / Aktualisiert: 16. Oktober 2015 / Aufrufe: 936 Keine Kommentare

Wer in Griechenland ein wie auch immer geartetes Einkommen erzielt, ist unabhängig von seinem Wohnsitz zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung E1 verpflichtet.

Auch sogenannte Steuerausländer, die in Griechenland ein reales oder fiktives (!) Einkommen erzielen, sind zur Abgabe einer jährlichen Einkommensteuererklärung (E1) verpflichtet. Außerdem haben sie ihren ausländischen Steuerwohnsitz explizit nachzuweisen, da ihnen anderenfalls droht, in Griechenland mit ihrem weltweiten Einkommen zur Einkommensteuer veranlagt zu werden.

Das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen publizierte Anfang Dezember 2014 ein speziell an Auslandsgriechen und Steuerausländer gerichtetes aktualisiertes Merkblatt bezüglich der „steuerlichen Verpflichtungen, die sich aus dem Erwerb eines Einkommens in Griechenland ableiten„. Die Informationsschrift kann über den ersten der beiden nachstehenden Verweise im Original (PDF) aufgerufen werden, der zweite Verweis führt zu einer (inoffiziellen) deutschen Übersetzung:

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Vergessliche Immobilienkäufer in Griechenland

9. November 2014 / Aufrufe: 986 2 Kommentare

Tausende Großgrundbesitzer in Griechenland haben in den letzten 10 Jahren getätigte Immobilien-Käufe mit einem Volumen von rund 25 Milliarden Euro nicht deklariert.

Mehr als 25.000 Großgrundbesitzer in Griechenland mit einem Immobilienvermögen im Wert von jeweils über 1 Mio. Euro tätigten in den letzten 10 Jahren teure Immobilienkäufe, „vergaßen“ jedoch, die Details der Aufwendungen für diese Käufe zu deklarieren – mit dem Ergebnis, nicht besteuert bzw. nicht auf Basis der entsprechenden „Ausgaben-Indizien“ kontrolliert zu werden.

Laut dem griechischen Finanzministerium geht es dabei um Steuerhinterziehung, die sich auf ein Volumen von insgesamt etwa 25 Mrd. Euro bezieht.
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Finanzamt in Griechenland pfändet rechtswidrig bei Ehegatten

26. Juli 2014 / Aufrufe: 356 Keine Kommentare

In Missachtung der Gesetzgebung und Rechtsprechung schreiten die Finanzämter in Griechenland häufig zur Pfändungen des Vermögens der Gatten von Steuerschuldnern.

Ehegatten sind in Griechenland während der Dauer ihrer Ehe zur Abgabe einer gemeinsamen Erklärung über ihre Einkommen verpflichtet, für welche jedoch die Steuern, Gebühren und Abgaben auf das Einkommen eines jeden getrennt berechnet werden. Zusätzlich ist es nicht möglich, die Verluste des einen Gatten mit den Einkommen des anderen zu verrechnen.

Was die Abgabe der Einkommensteuererklärung betrifft, ist gemäß Artikel 67 des Gesetzes N. 4172/2013 der Ehemann für die Einkommen der Ehefrau verantwortlich. Die sich aus der Abrechnung ergebende Einkommensteuer wird auf den Namen des Ehemanns festgestellt, die Verantwortung für die Entrichtung der Schuld, die den Einkommen eines jeden Gatten entspricht, trägt jedoch jeder Gatte getrennt. Wenn auf Antrag des einen Gatten die Trennung der sich aus der gemeinsamen Erklärung ergebenden Schuld verlangt wird, ist der zuständige Finanzamtsleiter verpflichtet, den Betrag der Schuld zu separieren. Das Schriftstück über die Separierung der Schuld stellt einen gesetzlichen Titel dar, dessen Geltung wiederum auf den Zeitpunkt zurückgeht, zu dem die Feststellung des Gesamtbetrags der Schuld erfolgte.
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