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Artikel Tagged ‘einkommensteuer’

Die „Rache der Reichen“ in Griechenland

14. September 2017 / Aufrufe: 615 Keine Kommentare

In Griechenland wehren die sogenannten Vermögenden sich mit verschiedenen Tricks gegen die immer absurdere Überbesteuerung ihrer Einkommen und Vermögen.

Die Bereinigung der (sich auf die Einkommen des Jahres 2016 beziehenden) Steuererklärungen des Jahres 2017 in Griechenland  durch das TAXISnet gibt die Folgen der … Rache der „Reichen“, also jener wieder, die bis einschließlich zum vergangen Jahr in ihren Steuererklärungen die höchsten Einkommen offenlegten.

Obwohl inzwischen von insgesamt rund 6,2 Mio. Haushalten nicht mehr als 130.000 ein Jahreseinkommen von über 50.000 deklarieren, legten diese Haushalte 2017 Einkommen in Höhe von insgesamt ungefähr 12 Mrd. Euro offen, welcher Betrag im Vergleich zu 2016 um wenigstens 500 Mio. Euro geringer ist.
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Steuerwahn zwingt Griechenlands Haushalte in die Knie

7. August 2017 / Aufrufe: 2.641 3 Kommentare

Griechenlands fiskalische Angleichung geschieht zu 90 Prozent im Zweig der Einnahmen.

Die Angaben des Finanzministeriums sind bezüglich der steuerlichen Erschöpfung der Haushalte enthüllend. Einer von drei Steuerpflichtigen bezahlte die erste Rate der Einkommensteuer 2017 nicht und wir befinden uns erst am Anfang eines „Zahlungsmarathons“, der sich bis Ende des Jahres abspielen wird.

Die Regierung SYRIZA – ANEL wählte die Überbesteuerung der Bürger und Unternehmen, damit die Aufblähung des Staates finanziert wird. Die sogenannte fiskalische Angleichung Griechenlands geschieht zu 90% über den Zweig der Einnahmen und nur zu gerade einmal 10% bei den Ausgaben, wogegen die Nea Dimokratia (ND) mit der Senkung der Steuern mittels der Einschränkung der staatlichen Verschwendung begonnen hatte.
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Steuerschock für Kleinvermieter in Griechenland

26. Mai 2017 / Aufrufe: 1.633 2 Kommentare

Steuerpflichtige in Griechenland mit geringfügigen Einkommen aus Mieten und sozialen Beihilfen oder Gelegenheitsarbeiten werden zu monströsen Einkommensteuern veranlagt.

Mit enormen Steuern belasten bei der Abrechnung der Einkommensteuererklärungen natürlicher Personen in diesem Jahr die Dienststellen des ehemaligen Sekretariats für öffentlich Einnahmen (GGDE) bzw. nun der Unabhängigen Behörde für öffentliche Einnahmen (AADE) in Griechenland zigtausende Arbeitslose, Studenten, Hausfrauen und allgemein unterbeschäftigte Bürger, die 2016 sehr niedrige aus Mieteinnahmen herrührende Einkommen und noch spärlichere Einkommensbeträge aus Gelegenheitsarbeiten hatten, sowie ebenfalls auch Empfänger sehr geringer Familienleistungen der OGA, die gleichzeitig auch sehr niedrige Einkommen aus Mieten hatten.

Weil die deklarierten Einkommen sehr niedrig sind, stellen in diesen Fällen die Dienststellen der AADE bei der Abrechnung der Steuererklärungen die Höhe der steuerpflichtigen Einkommen auf Basis der sogenannten Lebenshaltungsindizien fest.
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Was Griechenlands Steuerpflichtige 2016 dem Finanzamt meldeten

14. April 2017 / Aufrufe: 663 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland deklarierten 2016 für das Jahr 2015 drei von vier Steuerpflichtigen monatliche Einkommen von unter 1000 Euro.

Die Unabhängige Behörde für öffentliche Einnahmen (AADE) präsentierte die detaillierten Auswertungen der im Fiskaljahr 2016 eingereichten Einkommensteuererklärungen, die sich auf die Einkommen des Steuerjahres 2015 beziehen.

Diesen Angaben zufolge deklarierten 6.194.233 Steuerpflichtige für das Steuerjahr 2015 Einkommen in Höhe von insgesamt 75,157 Mrd. Euro, wurden jedoch für Einkommen in Höhe von insgesamt 82,1 Mrd. besteuert und entrichteten entsprechend Steuern in Höhe von 8,142 Mrd. Euro.
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Ersitzung von Immobilien in Griechenland impliziert kein Einkommen

9. März 2017 / Aufrufe: 1.010 Kommentare ausgeschaltet

Einem Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshofs in Griechenland zufolge darf aus der Ersitzung einer Immobilie kein fiktives steuerpflichtiges Einkommen abgeleitet werden.

Die 2. Kammer des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) in Griechenland urteilte, dass per sogenannter Ersitzung (sprich nach ungestörter zwanzigjähriger Nutzung) erlangte Immobilien keiner (Einkommen-) Besteuerung unterliegen, da für ihren Erwerb kein Geld gezahlt wird, keine Erhöhung des steuerpflichtigen Einkommens eintritt und auch das Eigentum (bzw. dessen Erwerb) daran keine „indizierte“ Ausgabe darstellt.

Detaillierter führt der StE an, gemäß der Einkommensteuerverordnung komme das aus einer Ausgabe für den Kauf einer Immobilie resultierende (gesetzlich) eingeführte Indiz für ein (mutmaßliches) steuerpflichtiges Einkommen nur in den Fällen zur Anwendung, in denen der Steuerpflichtige tatsächlich einen Geldbetrag für den Kauf einer Immobilie entrichtet.
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Solidaritätsabgabe in Griechenland steigt um bis zu über 300 Prozent

8. Januar 2017 / Aufrufe: 2.774 2 Kommentare

Die sogenannte Solidaritätsabgabe wurde in Griechenland rückwirkend speziell für niedrigere Einkommen um bis zu über 300 und der Höchstsatz auf 10 Prozent erhöht!

Rückwirkend ab dem 01 Januar 2016 werden in Griechenland die 12.000 Euro übersteigenden Jahreseinkommen des Steuerjahres 2016 (sowie entsprechend nachfolgender Steuerjahre) mit einer neuen Staffelung der – ursprünglich „außerordentlich“ erhobenen, inzwischen jedoch zu einem festen Bestandteil der Einkommensteuer mutierten – sogenannten Sonder-Solidaritätsabgabe belastet, deren Sätze fortan ab 2,2% beginnen und bis zu 10% erreichen!

Wie aus den nachstehenden Tabellen hervorgeht, steigt damit im Vergleich zum Jahr 2015 die Belastung insbesondere für niedrigere Einkommen um bis zu über 300%!
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Schockierender Anstieg der Schulden an Griechenlands Fiskus

6. September 2016 / Aufrufe: 1.949 1 Kommentar

Der Fiskus in Griechenland verzeichnete 2016 in den ersten sieben Monaten neue fällige Verbindlichkeiten von über siebeneinhalb Milliarden Euro und 125000 neue Schuldner.

Infolge der brutalen Überbesteuerung der Privatpersonen und Unternehmen in Griechenland, die inzwischen finanziell weitgehend völlig ausgemergelten sind, blähten sich im Juli 2016 die fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt, aber auch die Anzahl der Steuerpflichtigen auf, die ihren steuerlichen Verpflichtungen nicht mehr zu entsprechen vermochten.

Die im Juli 2016 unbezahlt gebliebenen Steuern erreichten 811 Mio. Euro, womit die seit Anfang des Jahres 2016 aufgelaufenen „frischen“ fälligen Verbindlichkeit auf insgesamt 7,618 Milliarden Euro stiegen. Im selben Monat kamen zu der Liste der Schuldner des Fiskus weitere 125.590 Personen hinzu, da ihre Anzahl von 4.003.372 Personen im Juni 2016 bis Ende Juli 2016 auf 4.128.962 Personen anstieg.
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Griechenland: Welche Bekämpfung der Steuerhinterziehung?

26. August 2016 / Aufrufe: 1.095 3 Kommentare

In Griechenland wurde und wird viel über Bekämpfung der Steuerhinterziehung fabuliert, bisher halten jedoch die neuen Steuern aus dem Memorandum den Fiskus über Wasser.

In Erwartung der detaillierten Angaben über das „Loch“ bei den öffentlichen Einnahmen in Griechenland im Juli 2016 wirft der Sonderbericht des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) Licht darauf, wie der Haushaltsplan bis zum Juli aufrecht erhalten wurde.

Die unbefangen anzustellende Schlussfolgerung ist, dass der „Rettungsring“ die – dem sogenannten „Memorandum“ entspringenden – neuen Steuern, die im Sommer 2015 und im Frühjahr 2016 verabschiedet wurden, und nicht etwa die Bekämpfung der Steuerhinterziehung oder die Steigerung der Beitreibungsfähigkeit der Verbindlichkeiten an den Fiskus sind.
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Steuer-Schock für Unternehmen in Griechenland

1. August 2016 / Aktualisiert: 11. März 2017 / Aufrufe: 1.541 1 Kommentar

Im Rahmen der wahnwitzigen Überbesteuerung sind in Griechenland zigtausende Unternehmen aufgefordert, bis Ende 2016 besonders hohe Steuern zu zahlen.

Die ersten Daten zeigen, dass in Griechenland der Gesamtbetrag aus den diesjährigen Steuerbescheiden an Unternehmen, zu deren Lasten eine Steuerschuld festgestellt wurde, die Summe von 4 Mrd. Euro tangiert.

Diese „Ausbeute“ liegt bezeichnenderweise um etliche hundert Millionen über dem einschlägigen Steueraufkommen, welches das griechische Finanzministerium ursprünglich veranschlagt hatte. (Ob und in welchem Grad diese „nominal“ festgestellten Steuern letztendlich auch beigetrieben werden können, steht natürlich auf einem anderen Blatt …)
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Belastungen eliminieren Selbständige in Griechenland

13. Mai 2016 / Aufrufe: 1.827 4 Kommentare

Die neuen Bestimmungen über Besteuerung und Sozialabgaben in Griechenland bringen für Freiberufler und Selbständige schockierende Belastungen.

Gemäß der in Griechenland am vergangenen Sonntag (08 Mai 2016) im Parlament ratifizierten Vorlage zum Versicherungsgesetz werden die Freiberufler zu Geschäftspartnern mit dem Staat, da die Änderungen bei den Steuersätzen, der sogenannten – inzwischen jedoch alles andere als – „außerordentlichen“ Solidaritätsabgabe und den Abzügen (sprich speziell Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung) eine explosive Landschaft schaffen.

Erwirtschaftet beispielsweise ein Freiberufler einen Reingewinn (vor Steuern) von 70.000 Euro, bleibt ihm nach Abzug direkter Steuern und Abgaben fast das selbe Geld als ob er Reingewinne von 50.000 Euro gehabt hätte.
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