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Artikel Tagged ‘einkommensteuer’

Schockierender Anstieg der Schulden an Griechenlands Fiskus

6. September 2016 / Aufrufe: 1.839 1 Kommentar

Der Fiskus in Griechenland verzeichnete 2016 in den ersten sieben Monaten neue fällige Verbindlichkeiten von über siebeneinhalb Milliarden Euro und 125000 neue Schuldner.

Infolge der brutalen Überbesteuerung der Privatpersonen und Unternehmen in Griechenland, die inzwischen finanziell weitgehend völlig ausgemergelten sind, blähten sich im Juli 2016 die fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt, aber auch die Anzahl der Steuerpflichtigen auf, die ihren steuerlichen Verpflichtungen nicht mehr zu entsprechen vermochten.

Die im Juli 2016 unbezahlt gebliebenen Steuern erreichten 811 Mio. Euro, womit die seit Anfang des Jahres 2016 aufgelaufenen „frischen“ fälligen Verbindlichkeit auf insgesamt 7,618 Milliarden Euro stiegen. Im selben Monat kamen zu der Liste der Schuldner des Fiskus weitere 125.590 Personen hinzu, da ihre Anzahl von 4.003.372 Personen im Juni 2016 bis Ende Juli 2016 auf 4.128.962 Personen anstieg.
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Griechenland: Welche Bekämpfung der Steuerhinterziehung?

26. August 2016 / Aufrufe: 1.033 3 Kommentare

In Griechenland wurde und wird viel über Bekämpfung der Steuerhinterziehung fabuliert, bisher halten jedoch die neuen Steuern aus dem Memorandum den Fiskus über Wasser.

In Erwartung der detaillierten Angaben über das „Loch“ bei den öffentlichen Einnahmen in Griechenland im Juli 2016 wirft der Sonderbericht des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) Licht darauf, wie der Haushaltsplan bis zum Juli aufrecht erhalten wurde.

Die unbefangen anzustellende Schlussfolgerung ist, dass der „Rettungsring“ die – dem sogenannten „Memorandum“ entspringenden – neuen Steuern, die im Sommer 2015 und im Frühjahr 2016 verabschiedet wurden, und nicht etwa die Bekämpfung der Steuerhinterziehung oder die Steigerung der Beitreibungsfähigkeit der Verbindlichkeiten an den Fiskus sind.
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Steuer-Schock für Unternehmen in Griechenland

1. August 2016 / Aufrufe: 1.204 1 Kommentar

Im Rahmen der wahnwitzigen Überbesteuerung sind in Griechenland zigtausende Unternehmen aufgefordert, bis Ende 2016 besonders hohe Steuern zu zahlen.

Die ersten Daten zeigen, dass in Griechenland der Gesamtbetrag aus den diesjährigen Steuerbescheiden an Unternehmen, zu deren Lasten eine Steuerschuld festgestellt wurde, die Summe von 4 Mrd. Euro tangiert.

Diese „Ausbeute“ liegt bezeichnenderweise um etliche hundert Millionen über dem einschlägigen Steueraufkommen, welches das griechische Finanzministerium ursprünglich veranschlagt hatte. (Ob und in welchem Grad diese „nominal“ festgestellten Steuern letztendlich auch beigetrieben werden können, steht natürlich auf einem anderen Blatt …)
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Belastungen eliminieren Selbständige in Griechenland

13. Mai 2016 / Aufrufe: 1.665 4 Kommentare

Die neuen Bestimmungen über Besteuerung und Sozialabgaben in Griechenland bringen für Freiberufler und Selbständige schockierende Belastungen.

Gemäß der in Griechenland am vergangenen Sonntag (08 Mai 2016) im Parlament ratifizierten Vorlage zum Versicherungsgesetz werden die Freiberufler zu Geschäftspartnern mit dem Staat, da die Änderungen bei den Steuersätzen, der sogenannten – inzwischen jedoch alles andere als – „außerordentlichen“ Solidaritätsabgabe und den Abzügen (sprich speziell Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung) eine explosive Landschaft schaffen.

Erwirtschaftet beispielsweise ein Freiberufler einen Reingewinn (vor Steuern) von 70.000 Euro, bleibt ihm nach Abzug direkter Steuern und Abgaben fast das selbe Geld als ob er Reingewinne von 50.000 Euro gehabt hätte.
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Steuergewitter in Griechenland ließ Einnahmen sinken

20. Februar 2016 / Aufrufe: 927 Kommentare ausgeschaltet

Das Steuergewitter des Jahres 2015 in Griechenland führte ein umgekehrtes Resultat bei den Einnahmen herbei, wobei als Verlierer wieder Rentner und Arbeitnehmer erscheinen.

Trotz des neuen Steuergewitters im Juli 2015 waren die aus den monatlichen Steuerabzügen bei Löhnen und Renten herrührenden Steuereinnahmen die einzigen, die während des Jahres 2015 signifikant anstiegen.

Die Einnahmen aus der konkreten Quelle verzeichneten einen Anstieg um etwa 11,02%, während im selben Moment die Einnahmen aus fast allen anderen Steuereinnahme-Quellen einen Rückgang oder einen marginalen Anstieg verzeichneten und im Vergleich zu dem entsprechenden Betrag des Jahres 2014 der Gesamtbetrag der 2015 eingenommenen Steuereinnahmen um 610,5 Mio. Euro geringer war.
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Griechenland ist Weltmeister der Steuererhöhungen

4. Dezember 2015 / Aufrufe: 556 Kommentare ausgeschaltet

Eine Studie der OECD zeigt Griechenland als weltweiten Champion der Steuererhöhungen in der Periode 2007 – 2014 auf.

Gemäß den Fakten des Berichts der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD’s Annual Revenue Statistics) erweist Griechenland sich als … Weltmeister auf Ebene der Erhöhung der steuerlichen Belastung in der Periode 2007 – 2014, wobei es einzig im vergangenen weltweit die „nur“ dritthöchste Anhebung verzeichnete.

Wie aus den Angaben des Berichts hervorgeht, stieg die steuerliche Belastung in Griechenland 2014 um 1,5 Prozentpunkte und erreichte 35,9% des BIP, gegenüber 34,4% im Jahr 2013. Diese Erhöhung war die drittgrößte unter den 34 OECD-Ländern, wobei nur Dänemark (3,3%) und Island (2,2%) noch höhere Anstiege verzeichneten.
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Neue Steuermaßnahmen von über 3 Mrd Euro in Griechenland

22. November 2015 / Aufrufe: 2.054 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Haushaltsplan 2016 sieht neue Steuermaßnahmen vor, die dem Fiskus Mehreinnahmen in Höhe von sage und schreibe 3,2 Milliarden Euro bescheren sollen.

Auf 3,2 Mrd. Euro beläuft sich die Rechnung der (neuen) Steuern, welche in Griechenland die Steuerzahler im Jahr 2016 zu zahlen aufgefordert sein werden. In dem am 20 November 2015 dem Parlament vorgelegten Haushaltsplan werden epigrammatisch die Steuermaßnahmen beschrieben, welche das zweite Paket vorab zu erfüllender Forderungen (sprich der sogenannten „Milestones“ in der Umsetzung des Memorandums) enthalten wird.

Die neuen Steuermaßnahmen sehen die Erhöhung der Besteuerung der Landwirte und der Steuerpflichtigen, die Einkommen aus Mieteinnahmen erzielen, sowie auch Änderungen bei den Steuerklassen und den Steuersatz-Staffelungen der natürlichen Personen vor.
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Steuergewitter ohne Ende für Einkommen in Griechenland

25. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.062 Kommentare ausgeschaltet

Ein nicht endendes Gewitter immer höherer und neuer Steuern sucht in Griechenland jede Art von Einkommen und Vermögen heim.

Wie aus den von der Nationalen Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) veröffentlichten Angaben aus den nicht finanzwirtschaftlichen Quartalsabrechnungen der Zentralregierung hervorgeht, verzeichneten auch im 2. Quartal des laufenden Jahres (2015) die sowohl auf Einkommen und Vermögen als auch Produktion und Importe erhobenen Steuern einen Anstieg.

Spezieller beliefen sich im 2. Quartal dieses Jahres die Steuern auf Einkommen und Vermögen auf 5,287 Mrd. Euro, gegenüber 4,912 Mrd. Euro im 2. Quartal 2014 und 4,379 Mrd. Euro im 2. Quartal 2013.
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Verfassungswidrige Erhebung der Solidaritätsabgabe in Griechenland

13. Oktober 2015 / Aufrufe: 790 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand die Berechnung der Solidaritätsabgabe für verfassungswidrig und öffnete den Weg für Rückforderungen.

Der Senat des Obersten Verfassungsgerichtshofs (StE) in Griechenland befand mit seinem Urteil Nr. 2563/2015 den Modus der Berechnung der sogenannten Sonderabgabe in dem Zweig für verfassungswidrig, der sich auf Basis des Besitzes von Autos, Schwimmbecken, Booten usw. fiktiv veranschlagte Einkommen bezieht.

Wie der Senat des StE urteilte, ist die außerordentliche Solidaritätsabgabe als solche zwar rechtmäßig, der Modus ihrer Berechnung hinsichtlich der fiktiv festgestellten Lebensführungsindizien jedoch verfassungswidrig.
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Griechenland eliminiert seinen Mittelstand

6. Oktober 2015 / Aufrufe: 842 Kommentare ausgeschaltet

Die Auswertung der diesjährigen Steuererklärungen in Griechenland weist über fünf Millionen Personen mit Jahreseinkommen von unter 12000 Euro aus.

Während der Finanzstab der Regierung Griechenlands Szenarien schmiedet, die sogar auch eine Anhebung des Einkommensteuerfreibetrags auf 12.000 Euro vorsehen, geben von der Zeitung „Kathimerini“ zusammengetragene Informationen über die Auswertung der diesjährigen Steuererklärungen (bezüglich der Einkommen des Jahres 2014) eine … massenweise Verlagerung der Bevölkerung zu den untersten Einkommensstufen.

Von ungefähr 5,9 Mio. bis einschließlich Ende August 2015 eingereichten gemeinsamen Steuererklärungen zeigten 3,7 Mio. bzw. der explosive Anteil von 62,82% Familieneinkommen von unter 12.000 Euro. Seit 2010 – dem Jahr des Beginns der Umsetzung der Memoranden – bis heute hat der Anteil der ärmeren Steuerpflichtigen um 14 Prozentpunkte zugenommen. 2010 betrug die Anzahl der Steuerpflichtigen mit Familieneinkommen von unter 12.000 Euro 2,782 Mio. Personen, also im Verhältnis zu heute ungefähr eine Million weniger.
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