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Artikel Tagged ‘einkommensteuer’

Griechenland: Steuern sind keine Lösung

15. April 2019 / Aufrufe: 400 Kommentare ausgeschaltet

Wie lange noch wird Griechenland an seinem BIP gemessen mehr Geld ausgeben und beitreiben als im Durchschnitt die Eurozone und insbesondere auch Portugal?

Vor ungefähr zwei Monaten hatten wir einen in der Tourismus-Branche arbeitenden und Griechenland sehr gut kennenden Portugiesen gefragt, wie die Lage auf dem öffentlichen Sektor seines Landes sei, und meinten damit die Qualität und den Umfang der Dienste, die er den Bürgern bietet.

Wir erinnern uns sehr gut, was er uns sagte: „Dieses Thema lösten wir per Automatisierung der meisten Verkehrsvorgänge der Bürger und Unternehmen mit dem Staat.
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Griechenland konfisziert Einkommen per Besteuerung

13. April 2019 / Aufrufe: 345 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland werden Arbeitnehmern allein für Einkommensteuer und Sozialabgaben rund zwei Fünftel ihres Bruttoeinkommens sofort wieder weggenommen.

Den Angaben der OECD-Untersuchung „Besteuerung von Löhnen“ (Taxing Wages 2019) zufolge zeigte in Griechenland bei den Einkommen der Arbeitnehmer die steuerliche Gesamtbelastung („Steuerkeil“) auch 2018 einen neuen Anstieg.

Dabei handelt es sich um das Resultat der Hartnäckigkeit der verfolgten Wirtschaftspolitik mit der Erhöhung der Besteuerung, da jedwedes fiskalische Bedürfnis mit Steuererhöhungen zu decken versucht wird.
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Steter Anstieg der Steuerschulden in Griechenland

25. Dezember 2018 / Aufrufe: 346 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland gebaren im Oktober 2018 Einkommensteuer und ENFIA neue fällige Schulden an das Finanzamt.

Die Angaben der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) in Griechenland geben die steuerliche Erschöpfung der Steuerzahler wieder, da die Kombination der – jeweils Ende Oktober 2018 fällig gewordenen – zweiten Rate zur Einkommensteuer und der ersten Rate zur sogenannten „Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) neue Schulden in Höhe von 681 Mio. Euro schufen.

Die Fakten für Oktober 2018 zeigen einen Anstieg der gesamten neuen fälligen Schulden an den Fiskus um 996 Mio. Euro, wovon 972 Mio. Euro aus dem Anstieg fällig gewordener Verbindlichkeiten aus Steuereinnahmen herrühren.
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Anstieg der MwSt.-Einnahmen in Griechenland

29. Oktober 2018 / Aufrufe: 349 Kommentare ausgeschaltet

Im Gegensatz zu der Einkommensteuer verzeichnete in Griechenland der Fiskus einen signifikanten Anstieg der Einnahmen aus der Mehrwertsteuer.

Laut den von der staatlichen Rechnungszentrale (GLK) bekanntgegebenen Angaben über die Ausführung des diesjährigen staatlichen Haushaltsplans wird in den neun Monaten Januar – September 2018 ein Rückgang der Einnahmen des Fiskus aus der Einkommensbesteuerung und ein signifikanter Anstieg der Einnahmen aus der MwSt. verzeichnet.

Konkret waren die Einnahmen aus den Steuern auf die Einkommen natürlicher und juristischer Personen im Vergleich zu dem für den diesjährigen neunmonatigen Zeitraum Januar – September gesetzten Ziel wegen der gewährten Verlängerung der Abgabefrist für die Steuererklärungen der juristischen Personen um 416 Mio. Euro niedriger. Im Gegensatz zu der Einkommensteuer überstiegen die Einnahmen aus der MwSt. das für die selbe neunmonatige Periode festgesetzte Ziel um 350 Mio. Euro.
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Griechenlands Steuerfahnder lauern Airbnb-Vermietern auf

20. April 2018 / Aktualisiert: 03. September 2018 / Aufrufe: 1.383 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer über Plattformen wie Airbnb zur Vermietung ausgelobter Immobilien in Griechenland geraten zunehmend ins Visier der Steuerfahndung.

Das Finanzamt in Griechenland hat einen … „Schnellverfahrens-Mechanismus“ angelegt um Steuerpflichtige zu „erwischen“, die Wohnungen mittels der elektronischen Plattform Airbnb vermieten, die Mieteinnahmen jedoch nicht in ihrer Steuererklärung deklarieren.

In einem Pilot-Betrieb des Mechanismus sind bereits die ersten Eigentümer, die Immobilien mittels der elektronischen Sharing-Plattform vermieteten, ausfindig gemacht worden, und die meisten von ihnen sputeten sich freiwillig, in ergänzenden Steuererklärungen die eingenommenen Mietzahlungen zu deklarieren und die entsprechende Einkommensteuer (nebst den fallweise fälligen Strafgeldern Zuschlägen) zu zahlen.
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Steuersenkungen überall, außer in Griechenland

10. Januar 2018 / Aufrufe: 451 Kommentare ausgeschaltet

Im Gegensatz zu Griechenland wird in der Europäischen Union eine allgemeine Tendenz zur Senkung der Steuersätze verzeichnet.

Einer jüngst erfolgten Untersuchung bezüglich der Steuer-Praktiken innerhalb der EU zufolge wird in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Gegensatz zu Griechenland eine allgemeine Tendenz zur Senkung der Steuersätze verzeichnet.

Konkret sind schon viele Staaten wie beispielsweise Kroatien, Slowenien und Italien zu einer Senkung des Einkommensteuersatzes für Firmen (sprich Gesellschaften / juristische Personen) geschritten, während in anderen Staaten wie Luxemburg, Frankreich, Großbritannien und Belgien Steuersenkungen bereits angekündigt worden sind oder erwartet werden.
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Fallen der Überbesteuerung 2018 in Griechenland

31. Oktober 2017 / Aufrufe: 863 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland werden 2018 zigtausende Steuerpflichtige für willkürlich gemutmaßte Einkommen veranlagt und sich mit absurden Steuerforderungen konfrontiert sehen.

Wegen der signifikanten Schrumpfung der Einkommen infolge der langjährigen wirtschaftlichen Krise werden in Griechenland auch 2018 wieder viele natürliche Personen nicht auf Basis der 2017 erworbenen sehr niedrigen Einkommen, sondern auf Basis der utopischen Beträge gemutmaßter Einkommen besteuert werden, für die sie die „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) auf Basis des von der Einkommensbesteuerungsverordnung / Einkommensteuerordnung (KFE) vorgesehenen Systems der gemutmaßten oder sachbezogenen Lebenshaltungskosten und Indizien des Erwerbs von Vermögenswerten veranlagen wird.

In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass, falls die griechische Regierung nicht (gegen den Widerstand der sogenannten „Institutionen“ …) entschieden eingreift und zumindest die Geltung des Paragraphen 35 des Artikels 72 der KFE (erneut) verlängert, im Jahr 2018 zu Lasten hunderttausender Steuerpflichtiger Bescheide über utopische Einkommensteuern ergehen werden, die selbstverständlich niemals beglichen bzw. beigetrieben werden können! (Siehe auch: Griechenlands Finanzamt zockt Geringverdiener ab)
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Die „Rache der Reichen“ in Griechenland

14. September 2017 / Aufrufe: 955 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wehren die sogenannten Vermögenden sich mit verschiedenen Tricks gegen die immer absurdere Überbesteuerung ihrer Einkommen und Vermögen.

Die Bereinigung der (sich auf die Einkommen des Jahres 2016 beziehenden) Steuererklärungen des Jahres 2017 in Griechenland  durch das TAXISnet gibt die Folgen der … Rache der „Reichen“, also jener wieder, die bis einschließlich zum vergangen Jahr in ihren Steuererklärungen die höchsten Einkommen offenlegten.

Obwohl inzwischen von insgesamt rund 6,2 Mio. Haushalten nicht mehr als 130.000 ein Jahreseinkommen von über 50.000 deklarieren, legten diese Haushalte 2017 Einkommen in Höhe von insgesamt ungefähr 12 Mrd. Euro offen, welcher Betrag im Vergleich zu 2016 um wenigstens 500 Mio. Euro geringer ist.
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Steuerwahn zwingt Griechenlands Haushalte in die Knie

7. August 2017 / Aktualisiert: 28. Januar 2019 / Aufrufe: 4.716 3 Kommentare

Griechenlands fiskalische Angleichung geschieht zu 90 Prozent im Zweig der Einnahmen.

Die Angaben des Finanzministeriums sind bezüglich der steuerlichen Erschöpfung der Haushalte enthüllend. Einer von drei Steuerpflichtigen bezahlte die erste Rate der Einkommensteuer 2017 nicht und wir befinden uns erst am Anfang eines „Zahlungsmarathons“, der sich bis Ende des Jahres abspielen wird.

Die Regierung SYRIZA – ANEL wählte die Überbesteuerung der Bürger und Unternehmen, damit die Aufblähung des Staates finanziert wird. Die sogenannte fiskalische Angleichung Griechenlands geschieht zu 90% über den Zweig der Einnahmen und nur zu gerade einmal 10% bei den Ausgaben, wogegen die Nea Dimokratia (ND) mit der Senkung der Steuern mittels der Einschränkung der staatlichen Verschwendung begonnen hatte.
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Steuerschock für Kleinvermieter in Griechenland

26. Mai 2017 / Aktualisiert: 28. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.911 2 Kommentare

Steuerpflichtige in Griechenland mit geringfügigen Einkommen aus Mieten und sozialen Beihilfen oder Gelegenheitsarbeiten werden zu monströsen Einkommensteuern veranlagt.

Mit enormen Steuern belasten bei der Abrechnung der Einkommensteuererklärungen natürlicher Personen in diesem Jahr die Dienststellen des ehemaligen Sekretariats für öffentlich Einnahmen (GGDE) bzw. nun der Unabhängigen Behörde für öffentliche Einnahmen (AADE) in Griechenland zigtausende Arbeitslose, Studenten, Hausfrauen und allgemein unterbeschäftigte Bürger, die 2016 sehr niedrige aus Mieteinnahmen herrührende Einkommen und noch spärlichere Einkommensbeträge aus Gelegenheitsarbeiten hatten, sowie ebenfalls auch Empfänger sehr geringer Familienleistungen der OGA, die gleichzeitig auch sehr niedrige Einkommen aus Mieten hatten.

Weil die deklarierten Einkommen sehr niedrig sind, stellen in diesen Fällen die Dienststellen der AADE bei der Abrechnung der Steuererklärungen die Höhe der steuerpflichtigen Einkommen auf Basis der sogenannten Lebenshaltungsindizien fest.
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