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Artikel Tagged ‘durchschnittsrente’

Griechenland hat niedrigste Durchschnittsrente der WWU

2. Oktober 2017 / Aufrufe: 436 Keine Kommentare

Griechenlands Rentner haben mit 723 Euro die niedrigste durchschnittliche Hauptrente unter allen Ländern der Eurozone.

Wie die Liga für die Verteidigung der Beschäftigung und des Sozialstaats (ENYPEKK) auch auf ihrer Website publizierte, befinden sich unter den enthüllenden Erkenntnissen, die sich aus den Daten des sogenannten „Einheitlichen Kontroll- und Zahlungssystems für Renten“ (ILIOS / HELIOS) des griechischen Arbeitsministeriums für den Monat August 2017 ergeben, unter anderem auch folgende:

Die durchschnittliche (gemittelte) Hauptrente für die Rentner Griechenlands beläuft sich auf 723 Euro (brutto!) und ist die niedrigste aller Länder der gesamten Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Entsprechend belaufen sich die gemittelte Zusatzrente auf 71,34 Euro und die gemittelten Dividenden auf 97,93 Euro!
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Der große Raub an Griechenlands Rentnern

3. September 2017 / Aufrufe: 1.027 2 Kommentare

Millionen Rentner in Griechenland werden weniger als die Hälfte ihrer in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlten Beiträge als Rente zurückbekommen.

Nach den in Griechenland von der Regierung SRIZA – ANEL verhängten brutalen Kürzungen und Abzocken bei den Beiträgen wird die Mehrheit der gesetzlich Versicherten Renten erhalten, die sehr viel niedriger als die Beträge sind, die sie als Beiträge an die Rentenkassen eingezahlt haben. Dies macht  das Sozialversicherungssystem des Landes versicherungsmathematisch ungerecht und räuberisch.

Renten, die der Hälfte der eingezahlten Beiträge entsprechen, sind für Millionen Versicherte in Griechenland die neue schmerzhafte Realität. Es geht um den großen Umsturz im Verhältnis von Renten zu Beiträgen, den die Versicherungsreform bzw. sogenannte „Lex Katrougkalos“ herbeiführte, die 2019 mit dem Schnitt bei der sogenannten persönlichen Differenz bei allen Rentnern vollendet werden wird.
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Patrizier und Plebejer der Rentner in Griechenland

21. Juni 2017 / Aufrufe: 930 Kommentare ausgeschaltet

Trotz aller Kürzungen und Reformen stehen sich in Griechenland viele Pensionäre des öffentlichen Sektors  nach wie vor sehr viel besser als die Rentner des privaten Sektors.

Die Pensionäre und Rentner der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI), der Telefon- bzw. Telekommunikationsgesellschaft (OTE), der elektrischen Stadtbahnbetriebe Athen – Piräus  (ISAP) und anderer ehemaliger staatlicher oder von dem Staat kontrollierter Unternehmen und Träger (DEKO) sind in den sogenannten Rentner-Penthäusern angesiedelt, mit monatlichen Bezügen von über 1.000 Euro, die sich trotz der Krise auf sehr viel höheren Niveaus als der Durchschnitt der Renten des „Einheitlichen Sozialversicherungsträger“ (EFKA) bewegen.

In den „Kellerräumen“ des „Rentengebäudes“ Griechenlands sind dagegen die Rentner des privaten Sektors, die Selbständigen und die Landwirte zusammengepfercht. (Ergänzend sei angemerkt, dass seit Anfang 2017 praktisch alle Rentenzahlungen über den „EFKA“ erfolgen, für die von den vormaligen eigenständigen Kassen kommenden / übernommenen Rentner und Pensionäre jedoch weiterhin weitgehend die speziellen Regelungen und Statuten der „zwangsfusionierten“ Kassen und Träger gelten.)
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Wahrheit über die Renten in Griechenland

13. Juni 2015 / Aufrufe: 8.161 6 Kommentare

Der hartnäckig auf weiteren Kürzungen bei den Renten in Griechenland beharrende IWF scheint offensichtlich absichtlich mit unwahren Zahlen zu argumentieren.

Das Megaro Maximou (Anmerkung: gemeint ist die regierungszentrale) eilte klarzustellen, dass der Internationale Währungsfond in Zusammenhang mit den Renten in Griechenland falsche Zahlen genannt hat. Nach Kategorien aufgeschlüsselt beträgt in Griechenland die durchschnittliche Monatsrente 664,69 Euro bei den Hauptrenten und 168,40 Euro bei den Zusatzrenten.

44,8% der griechischen Rentner (1.189.396 von insgesamt 2.654.784) beziehen sogar eine Rente unterhalb der stabilen relativen Armutsgrenze, die in Griechenland bei 665 Euro liegt. Jedenfalls ist anzumerken, dass der durchschnittliche Wert der monatlichen Renten in Griechenland und Deutschland ungefähr der selbe ist.
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Durchschnittliches Renteneinkommen in Griechenland 658 Euro

9. August 2013 / Aktualisiert: 29. September 2013 / Aufrufe: 1.967 4 Kommentare

Obwohl das durchschnittliche Monatseinkommen aus Renten in Griechenland inzwischen auf 658 Euro brutto gesunken ist, zeichnen sich weitere Rentenkürzungen ab.

So sehr sich auch die Regierung ND und PASOK darin gefällt, die verblichene „Erfolgsstory“ Samaras mit jeder Art kommunikativer „Flicken“ zu „stopfen“, lässt sich die von den meisten griechischen Bürgern jeden Alters durchlebte tragische Realität auch nicht durch die offiziellen und oftmals „aufgerundeten“ Angaben verbergen.

Bezeichnend ist, dass gemäß den letzten Angaben des Ministeriums für Arbeit, Sozialversicherung und Wohlfahrt das durchschnittliche Einkommen der „Veteranen des Arbeitslebens“ auf 658,47 Euro brutto (!), also vor Steuern und sonstigen Abzügen gesunken ist. Und wie alles zeigt, hat der zuständige Minister Giannis Vroutsis bereits offiziell das Thema einer weiteren Versicherungsreform bis Ende des Jahres 2013 eröffnet, mit der auf Basis der Einschätzungen oppositioneller Politiker und Gewerkschaftsfunktionäre das durchschnittliche Gesamteinkommen aus Haupt- und Zusatzrenten auf unter 500 Euro im Monat geführt werden wird.
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