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Sisa „mäht“ in Griechenland

17. August 2019 / Aufrufe: 152 1 Kommentar

Die billige und extrem toxische, Sisa oder Shisha genannte Droge überschwemmt in Griechenland die Treffpunkte der Drogensüchtigen.

Der Preis für eine Dosis Sisa (Shisha) liegt in Griechenland unter 3 Euro, jedoch ist das Kokain der Armen extrem toxisch und verursacht eine vielfach stärkere Abhängigkeit als die gewöhnlichen Drogen, aber auch katastrophale Folgen für den Organismus der Konsumenten.

Hauptbestandteil von Sisa ist kristallines Methamphetamin (Crystal Meth), das mit anderen billigen und extrem toxischen Substanzen wie unter anderem Batteriesäure, Katzensand, Schwefelhölzern, Chlor vermischt wird. Die Nebenwirkungen sind sehr ernsthaft, da nur wenige Monate des Sisa-Konsums einem chronischen Konsum anderer Drogen gleichkommen.

Laut der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) wurden 2017 in Griechenland 14.462 Fälle schwerer Drogenabhängigkeit von Opiaten verzeichnet.

(Quelle: tanea.gr)

Shisha – Drogen aus Chlor und Batteriesäure in Griechenland

22. Dezember 2012 / Aktualisiert: 03. April 2014 / Aufrufe: 5.511 2 Kommentare

Die Wirtschaftskrise in Griechenland leistet der Verbreitung billiger synthetischer Drogen Vorschub, die wegen ihrer hohen Toxizität enorme Gesundheitsschäden verursachen.

Sie nannten es „Dieb des Verstands“ und „Eliminator der Armen„. Im Argentinien des Jahres 2001 trat „Paco“ als Droge der Krise in Erscheinung und vernichtete eine ganze Generation. Im Griechenland des Jahres 2012 ist eine andere, „Shisha“ (auch „Sisa“, jedenfalls nicht zu verwechseln mit der Wasserpfeife bzw. Wasserpfeifentabak!) oder auch „Heroin der Armen“ genannte Droge, die billig ist, aber schnell tötet, das hauptsächlich an den Drogentreffpunkten vertriebene Gift der Krise.

Katerina Matsa, Psychologin und wissenschaftliche Leiterin der Entzugsabteilung „18 Ano“ im Psychiatrischen Krankenhaus von Attika schlägt im Gespräch mit in.gr die Alarmglocke wegen der neuen Substanzen der Krise, übt harte Kritik an der vorherigen Führung des Gesundheitsministeriums und alarmiert wegen der schlimmen Lage der Präventionszentren.

Die Basissubstanz der Drogen der Krise ist nicht neu. Das neue daran ist, dass sie Beimischungen haben, die sehr gefährlich sind, provisorisch in Wohnungsküchen hergestellt werden, und das macht sie höchstgefährlich„, meint Frau Matsa.
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