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Artikel Tagged ‘drittpfändung’

Griechenland: Fruchtlose Pfändungen in … leere Konten

10. Juli 2016 / Aufrufe: 503 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl in Griechenland alltäglich zahllose Pfändungsbescheide an die Banken ergehen, bleibt die Ausbeute mager, da es auf vielen Konten nichts zu pfänden gibt.

In Griechenland hagelt es (auch) für Schuldner der gesetzlichen Sozialversicherungsträger „elektronische“ Pfändungsbescheide, allerdings befinden sich auf den gepfändeten Bankkonten zu einem 70% erreichenden Anteil nur Kleinbeträge der Größenordnung von 0,02 Cent bis zu bestenfalls 100 Euro.

In vielen Fällen von Großschuldnern mit Verbindlichkeiten von jeweils über 500.000 Euro wiederum werden die Pfändungsbescheide in der Regel ohne jegliche Resultate (sprich Einnahmen) zurückgeschickt, da es absolut nichts mehr zu holen gibt.
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Griechenlands Finanzämter erlassen alltäglich tausende Pfändungsbescheide

7. Juni 2016 / Aufrufe: 1.756 Kommentare ausgeschaltet

Die Finanzämter in Griechenland ordneten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 weit über 300000 Kontopfändungen hauptsächlich zu Lasten von Kleinschuldnern an.

Nachdem das Finanzministerium in Griechenland sieht, dass die fälligen Verbindlichkeiten an Fiskus auf insgesamt 88,5 Mrd. Euro hochgeschossen sind, die laufenden Steuereinnahmen ein „Loch“ aufweisen und bereits jetzt die Angst bezüglich einer neuen Explosion der unbezahlten Steuern zum Ausdruck gebracht wird, wenn die Steuerpflichtigen aufgefordert sein werden, die neuen Bescheide zu den Steuererklärungen, die erhöhte diesjährige „Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) und die neuen Kfz-Steuern zu begleichen, mobilisiert es wieder einmal die „Waffe“ der Pfändungen von Bankguthaben, Gehältern, Mieteinnahmen und immobilen und mobilen Vermögenswerten.

Auf alltäglicher Basis schicken die Rechtsabteilungen der griechischen Finanzämter im Durchschnitt wenigstens 1.200 elektronische Bescheide zur Pfändung von Bankkonten an die Banken, und zwar sogar auch für alle – sprich hauptsächlich -, die dem Finanzamt nur geringe Beträge schulden.
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Finanzämter in Griechenland blockieren Schließfächer

20. Juli 2014 / Aufrufe: 6.340 Kommentare ausgeschaltet

Die Finanzämter in Griechenland veranlassten seit Anfang 2014 weit über ein halbe Million Pfändungen in Händen Dritter und ließen auch zigtausende Schließfächer sperren.

Die Finanzämter in Griechenland schreiten in den letzten Monaten zu einem wahren Trommelfeuer von Pfändungen und Sperrungen zigtausender Bankkonten, Schließfächer und griechischer Aktien und Wertpapiere, welche die Steuerpflichtigen bei den griechischen Banken inne haben bzw. führen.

Das Imposante ist, dass selbigen Schuldnern eine Überraschung blüht, da sie von dem gegen sie betriebenen Verfahren nichts wissen, weil ihnen das Finanzamt gemäß den neuen Gesetzen den Pfändungsbescheid nicht zustellt. Sie erfahren von der Pfändung erst, wenn sie das nächste Mal zur Bank gehen bzw. auf ihr Konto zugreifen.
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Juristische Ohrfeige wegen Express-Pfändungen in Griechenland

28. März 2014 / Aufrufe: 677 Kommentare ausgeschaltet

Ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs in Griechenland könnte den ohne Vorwarnung erfolgenden Express-Pfändungen durch den griechischen Fiskus ein Ende setzen.

Eine vor der 6. Kammer des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) verhandelte Sache stellt möglicherweise das Ende der sogenannten „elektronischen Express-Pfändungen“ von Bankkonten durch den griechischen Fiskus dar, wenn der Schuldner vorher nicht informiert worden ist.

Konkret führt der Beschluss der 6. Kammer des StE an, die Verordnung zur Beitreibung Öffentlicher Einnahmen (KEDE) impliziere, dass im Fall der Pfändung der Forderung gegen einen Gläubiger des Fiskus in Händen Dritter die Zustellung des Pfändungsbescheids an den Schuldner nicht erforderlich ist.
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Schockierende Pfändungs-Welle in Griechenland

16. März 2014 / Aufrufe: 8.828 9 Kommentare

Angst und Schrecken rufen in Griechenland die Angaben über die Zwangsmaßnahmen des Finanzministeriums zu Lasten hunderttausender Schuldner des Fiskus hervor.

Laut einer Reportage der „Zeitung der Redakteure“ ist das griechische Finanzamt an einem Punkt angelangt, 160 Pfändungen pro Stunde zu realisieren, indem es im Alleingang auf den Bankkonten Steuerpflichtiger aufgefundene Gelder „abhebt“ um damit die ihm geschuldeten Verbindlichkeiten „auszugleichen“. Die automatischen Abbuchen erfolgen von 08:00 Uhr bis 13:30 Uhr, und der Rhythmus, mit dem sie erfolgen, ist geradezu stürmisch.

Aus den selben Angaben geht hervor, dass die Finanzämter im ganzen Land an jedem Werktag im Durchschnitt ungefähr 700 Pfändungen durchführen, indem sie intensiven Gebrauch von ihrer genau zu diesem Zweck geschaffenen elektronischen „Waffe“ machen.
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Täglich 15000 Kontopfändungen in Griechenland

28. Dezember 2013 / Aufrufe: 3.720 1 Kommentar

Im Rahmen der radikalen Beitreibung sogar auch noch gar nicht fälliger Verbindlichkeiten an den Fiskus wurden in Griechenland 2013 über 100000 Pfändungen vorgenommen.

In der verzweifelten Bemühung des Finanzministeriums in Griechenland, nicht nur fällige, sondern vorsorglich sogar auch zukünftige Verbindlichkeiten an den Fiskus beizutreiben, haben die Pfändungen von Bankkonten, Löhnen, Mieten, Zahlungen an Lieferanten und selbst Tageseinnahmen die Form einer Lawine angenommen.

Von der „Imerisia“ enthüllte Daten zeigen, dass seit Anfang des Jahres 2013 mehr als 100.000 Steuerpflichtige die harte Seite des Finanzamts zu sehen bekamen, das seine effektivste Waffe zur Beitreibung fälliger Verbindlichkeiten einsetzte: nämlich die Pfändungen in Händen Dritter, und zwar ohne jegliche Vorwarnung. Von den 100.000 Pfändungen beziehen sich mehr als 35.000 auf Bankguthaben, die übrigen dagegen auf Pfändungen von Mieten, Löhnen, Tageseinnahmen in Unternehmen und Zahlungen an Lieferanten.
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Flut von Pfändungen und Zwangsversteigerungen in Griechenland

23. November 2013 / Aufrufe: 1.360 Kommentare ausgeschaltet

Die verzweifelten Bemühungen des Finanzministeriums in Griechenland zur Beitreibung von Einnahmen führten zu einer Flut von Pfändungen und Zwangsversteigerungen.

Laut dem griechischen Finanzministerium öffneten und pfändeten die Finanzämter seit Anfang 2013 bis Ende Oktober 2013 insgesamt 93.330 Konten von Schuldnern des Fiskus und brachten durchschnittlich jeden Tag 56 Immobilien unter den Hammer!

Allein im Oktober 2013 kamen auf Betreibung der Steuerbehörden 1.553 Wohnungen und Grundstücke sowie in den ersten zehn Monaten des Jahres 2013 insgesamt 14.197 Immobilien zur Zwangsversteigerung.
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Finanzämter in Griechenland schreiten zu Express-Pfändungen

3. Juli 2013 / Aktualisiert: 05. Juli 2013 / Aufrufe: 3.459 Kommentare ausgeschaltet

Auf Anweisung des Finanzministeriums in Griechenland sollen die Finanzämter mit beschleunigten Pfändungsverfahren gegen säumige Schuldner des Fiskus vorgehen.

Das griechische Finanzministerium hat mittels einer „Notiz“ alle Finanzämter angewiesen, mit zügigen Schritten die Verfahren zur Pfändungen von Vermögenswerten (Immobilien, Löhne, Bankguthaben, Mietzahlungen usw.) säumiger Schuldner des Fiskus voranzutreiben.  Die zum Versand kommenden Benachrichtigungen über die Einleitung des Pfändungsverfahrens sind auch eine Form des Druckmittels, damit die Steuerpflichtigen die neue Schuldenregulierung („letzte Chance“) in Anspruch nehmen um die Pfändungen zu vermeiden.

Ergänzend sei angemerkt, dass in Griechenland nicht nur Steuerschulden im engeren Sinn, sondern allgemein alle fälligen Verbindlichkeiten gegenüber dem öffentlichen Sektor – also bis hin zu unbezahlten „Knöllchen“ – zur Beitreibung an die Finanzämter weitergeleitet werden.
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Fiskus in Griechenland konfisziert 1,5 Mrd Euro bei Schuldnern

17. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 690 Kommentare ausgeschaltet

Des Fiskus in Griechenland ging 2012 gegen Steuerschuldner mit der Sperrung und Pfändung von Vermögenswerten im Gesamtwert von rund 1,5 Milliarden Euro vor.

Wie am 14 Februar 2013 bekannt gegeben wurde, schritten im Jahr 2012 die Kontrollbehörden des Finanzministeriums zu Sperrungen und Konfiszierungen von Vermögenswerten, aber auch Bankguthaben großer Schuldner im Gesamtwert von 1,5 Mrd. Euro. Laut der einschlägigen Bekanntmachung geht es dabei um die Aktivierung des Gesetzes über fällige Verbindlichkeiten, welche natürliche Personen und Firmen im vergangenen Jahr hatten, und für die Beträge oder Werte in entsprechender Höhe blockiert oder konfisziert wurden.

Spezieller beliefen sich die Blockierungen von Vermögensteilen (sprich immobilen und mobilen Werten und Bankguthaben) im Jahr 2012 auf insgesamt 1,5 Mrd. Euro, wovon 1,4 Mrd. Euro von den Finanzämtern und 100 Mio. Euro von dem Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) und der Behörde zur Bekämpfung der Legalisierung von Einkommen „eingebracht“ wurden.
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