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Artikel Tagged ‘draghi’

Verhandlung über Rettung Griechenlands war ein Putsch

26. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.769 5 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis charakterisiert die Eurogruppe als Ort für Psychopathen und die Finanzminister als Schäubles Marionetten.

In einem Interview an die holländische Zeitung De Volkskrant charakterisiert der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis die Verhandlungen über das dritte Paket zur Rettung Griechenlands als einen reinen Putsch und meint charakteristisch: „Es war ein klarer Putsch, ein großer Putsch, und zwar ein gelungener.

Wie Yanis Varoufakis vertritt, akzeptierte die Eurogruppe niemals eine Regierung, die auf Basis eines provokanten Programms gewählt wurde, und deswegen interessierten sie sich überhaupt nicht für die von Athen vorgeschlagenen Reformen. „Ich wusste, dass welche Zugeständnisse auch immer wir machen würden, sie niemals ausreichend seien würden. Die Troika wollte die griechische Regierung in den Dreck ziehen und erniedrigte sie mit der Schließung der Banken völlig.
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Hohe Gefahr des Bankrotts Griechenlands bleibt bestehen

27. November 2015 / Aufrufe: 1.079 Kommentare ausgeschaltet

Laut der EZB mag die Gefahr des Staatsbankrotts Griechenlands gesunken sein, bleibt jedoch weiterhin hoch.

Laut dem Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) über die Finanzstabilität (Financial Stability Review) ging die Aussicht auf einen griechischen Bankrotts seit dem Sommer zurück, bleibt jedoch hoch, während das Finanzsystem der Eurozone sich während der Dauer diverser Wellen der Instabilität der Finanzmärkte im zweiten Halbjahr widerstandsfähig zeigte.

In Bezug auf Griechenland führt die EZB an, die Erwartungen hinsichtlich der Gefahr eines Bankrotts seien gesunken, bleiben jedoch hoch.
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Die andere SYRIZA in Griechenland

25. Januar 2015 / Aufrufe: 1.702 Kommentare ausgeschaltet

Die SYRIZA-Partei in Griechenland und Alexis Tsipras haben in den beiden letzten Jahren eine Wandlung durchlaufen, die früher kaum vorstellbar gewesen wäre.

Die Wahrheit ist, dass die SYRIZA des Jahres 2012 minimal an die SYRIZA des Jahres 2015 erinnert. Sogar auch Alexis Tsipras ist ein anderer politischer Führer. Er verfügt über größere Erfahrung und eindeutig mehr Bereitschaft zur Machtausübung.

2015 ist nicht 2012, pflegt Alexis Tsipras zu seinen Gesprächspartnern zu sagen. Und er glaubt es. Er bezieht sich jedoch auf die Wirtschaft, die Angstszenarien über einen Grexit, die systematische Kultivierung der Unsicherheit durch bestimmte Zentren und die Umstände, unter denen in der heutigen Realität die SYRIZA mit den Gläubigern über die öffentliche Verschuldung Griechenlands verhandeln wird.
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Wirft Draghi eine Bombe auf Griechenland?

21. Januar 2015 / Aufrufe: 3.615 2 Kommentare

Ein Ausschluss Griechenlands von dem QE-Programm der EZB und eine gegen die SYRIZA gerichtete Stellungnahme Draghis könnten das politische Klima erheblich beeinflussen.

Drei Tage vor dem kritischen Wahlgang und während einer harter Nervenkrieg zwischen SYRIZA und Europäischer Zentralbank vorausgegangen ist, wird der Präsident der EZB, Mario Draghi, am Donnerstag aufgefordert werden, über Griechenland zu sprechen, und es kursieren bereits Szenarien über … eine „Bombe“ des italienischen Zentralbankers.

Die große Frage politischer Kreise und wirtschaftlicher Analysten ist nicht nur, ob die Beschlüsse, die von Mario Draghi über das Programm bezüglich des Ankaufs staatlicher Anleihen angekündigt werden, für Griechenland günstig sein werden. Sondern auch, ob der starke Mann in Frankfurt, der bei der etablierten monatlichen Pressekonferenz mit Sicherheit von den Journalisten einschlägig herausgefordert werden wird, auch zu einer Intervention in den Wahlprozess schreiten wird.
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Draghi als Weihnachtsmann für Griechenland

3. Oktober 2014 / Aufrufe: 636 1 Kommentar

Mit dem Vorhaben, die Kassen der EZB zu öffnen, beschert Mario Draghi Griechenland zwei unerwartete Geschenke – jedoch unter der Voraussetzung eines Programms mit der EU.

Nach den beiden unerwarteten Geschenken an Griechenland könnte Mario Draghi nur mit dem … Weihnachtsmann verglichen werden. Konkret wird Mario Draghi in einem Versuch, das Gelingen der jüngsten Bemühung der Reformer sicherzustellen, die Wirtschaft der Eurozone vor der Stagnation zu retten, Druck auf die Europäische Zentralbank ausüben, „Pakete“ als „junk“ bewerteter griechischer und zyprischer Bankkredite zu akzeptieren.

Das zweite Geschenk der EZB ist laut Reuters, dass sie bei ihren anstehenden Stresstests die diesjährigen Umstrukturierungspläne (restrukturing plans) der Banken berücksichtigt, wie Reuters unter Berufung auf drei Quellen mit Kenntnis der einschlägigen Diskussionen meldet. Bis vor kurzem war die Haltung der EZB, bei den Stresstests würden nur die Umstrukturierungspläne einbezogen werden, die bis einschließlich Dezember 2013 mit der Kommission vereinbart worden waren.
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