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Artikel Tagged ‘drachme’

Wie Griechenland mit der Rückkehr zur Drachme sein würde

27. Juli 2015 / Aufrufe: 5.501 20 Kommentare

Laut Ernst & Young stellt für Griechenland ein Ausscheiden aus dem Euro keinen einfachen und schnellen Weg zur Bewältigung seiner wirtschaftlich Probleme dar.

Ernst & Young präsentierte am vergangen Donnerstag (23 Juli 2015) eine zusammen mit Oxford Economics für Rechnung ihrer Kunden erstellte schockierende Untersuchung über die Auswirkungen, welche die Rückkehr zur Drachme für die griechische Gesellschaft haben würde. Die Daten zeigen eine dramatische Abwertung des Lebensniveaus der Griechen und einen großen Rückgang des BIP.

Laut der Untersuchung würden wir bei einem koordinierten Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro haben:

  1. Die Banken würden für etliche Monate geschlossen bleiben, bis die neue Währung ausgegeben wird.
  2. Abwertung der neuen Währung um 50%, und dies, ohne die Möglichkeit spekulativen Drucks einzubeziehen.


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Griechenland soll beginnen, Drachmen zu drucken

16. Juli 2015 / Aufrufe: 2.342 1 Kommentar

Panagiotis Lafazanis vertritt, Griechenland solle sich 22 Milliarden Euro für Gehälter und Renten bei der Griechischen Bank besorgen und beginnen, Drachmen zu drucken.

Am vergangenen Dienstag (14 Juli 2015) in einem zentralen Hotel in Athen vor Mitgliedern der linken Plattform der SYRIZA sprechend, präsentierte Panagiotis Lafazanis seinen Vorschlag bezüglich einer nationalen Währung. Das Wort ergreifend präsentierte Informationen zufolge der Minister für Produktionsreorganisation und Energie seinen Vorschlag für „den Tag danach“.

Unsere Road-Map ist, uns zu einer nationalen Währung zu begeben, das hätten wir bereits tun müssen oder wir können es auch jetzt tun, indem wir 22. Mrd. von der Griechischen Bank nehmen, mit denen wir Gehälter und Renten bezahlen werden, und in der Zwischenzeit nutzen wir die Zeit um unsere eigene Währung zu drucken„, soll Panagiotis Lafazanis laut einer Reportage des Senders SKAI erklärt haben.
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Regimewechsel und Abwertung der Drachme in Griechenland

24. Juni 2015 / Aufrufe: 1.862 1 Kommentar

Ein Rückblick auf die Entwicklungen in Griechenland zeigt, dass Einführung und Abwertung einer nationalen Währung kein Allheilmittel zur Sanierung der Wirtschaft darstellen.

Die fehlende Möglichkeit, sich unter den Verhältnissen des Euro-Status zu einer Abwertung zu flüchten, hat den (angeblichen) Chancen, welche die Flexibilität der nationalen Währung bietet, sehr oft mythische Dimensionen verliehen. Es handelt sich natürlich um übertriebene Ansichten, die meistens politische Zweckmäßigkeiten verbergen. Weil eine Abwertung einer nationalen Währung dingliche Ergebnisse nur unter bestimmten Voraussetzungen und nur dann abwerfen kann, sofern sie sich auf eine geeignete (Fiskal-, Währungs-, Einkommens- und Produktions-) Politik stützt.

Für eine Wirtschaft wie die Griechenlands, also eine für den Wettbewerb offene und kleine Wirtschaft, würden sogar nur die hohen Zinssätze eine Kurs- und Währungsstabilität gewährleisten können. Die alternative Lösung wäre die Kurs- und im weiteren Sinn Währungsinstabilität.
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Griechenland und Euro kleben zusammen

2. Mai 2015 / Aufrufe: 1.391 3 Kommentare

Griechenland klebt am Euro und der Euro klebt an Griechenland, wobei jedoch Griechenland die Sicherheit der EU mehr braucht als die EU Griechenland braucht.

Manchmal ist ein Land der maßen verschuldet, dass es logisch ist, den Bankrott zu erklären, seine Währung aufzugeben und einen Neuanfang zu machen. Griechenland zählt nicht zu diesen Ländern.

Das hat zwar eine Anzahl von Wirtschaftswissenschaftlern nicht daran gehindert, das Gegenteil zu vertreten, die Erklärung des griechischen Premierministers Alexis Tsipras, bezüglich jeglicher Vereinbarung mit den Gläubigern zu einer Volksabstimmung aufrufen zu werden, weist jedoch darauf hin, dass die Griechen bald eine Entscheidung treffen werden müssen. Wenn dies stattfindet, haben sie ihrem (wie derzeit von den Demoskopien erfassten) Instinkt zu und im Euro zu bleiben.
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Die katastrophalen Folgen Griechenlands Rückkehr zur Drachme

2. April 2015 / Aufrufe: 6.649 13 Kommentare

Laut dem Wirtschaftanalytiker Dimitrios Gkiokas würde eine Rückkehr Griechenlands zur Drachme 12 katastrophale Folgen haben.

In letzter Zeit beobachten wir, dass von verschiedenen Kreisen geschickt das Klima zu Gunsten einer Rückkehr Griechenland zur Drachme kultiviert wird. Unter Ausnutzung der aus der 6jährigen Rezession herrührenden Unzufriedenheit der Menschen ist von unternehmerischen Zentren mit eigennützigen Zwecken und spekulativen Motiven eine konzertierte Propaganda zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung aufgebaut worden.

Dieses Klima wird auch durch den Umstand verstärkt, dass ein signifikanter Anteil von Funktionären der beiden Koalitionsparteien der griechischen Regierung sich offen für die Drachme und gegen jede beliebige Form einer Reform ausspricht, die sich im Rahmen einer entgegen gesetzten Philosophie bewegt.
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Szenarium einer Parallelwährung in Griechenland

1. April 2015 / Aufrufe: 1.491 2 Kommentare

Sollten Griechenland die Euro ausgehen, könnte Athen gezwungen sein, parallel zum Euro eine Art Zweitwährung einzuführen.

Es ist unwahrscheinlich, dass Griechenland – vorsätzlich oder infolge eines Unfalls – aus dem Euro ausscheidet. Etliche Amtsträger der Eurozone meinten jedoch, das Land könnte gezwungen sein, parallel zum Euro ein alternatives Zahlungsmittel zu präsentieren um diverse inländische Rechnungen zu bezahlen, wenn mit den Gläubigern nicht bald eine Vereinbarung „Reformen gegen Geld“ erzielt werden wird.

Athen hat den Zugang zu den Anleihenmärkten verloren und die internationalen Gläubiger sind nicht bereit, ihm mehr Geld zu leihen, bevor es nicht Reformen umzusetzen beginnt. Ein Amtsträger mit Kenntnis des Themas äußerte vergangene Woche, ohne neue Finanzierung werde der Regierung bis zum 20 April 2015 das Geld ausgehen.
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Griechenlands Rückkehr zu Drachme in 10 Schritten

24. März 2015 / Aufrufe: 3.288 6 Kommentare

Die aktuellen Entwicklungen bringen wieder Szenarien des Ausscheidens Griechenlands aus dem Euro und die Rückkehr zu einer nationalen Währung aufs Tapet.

Das albtraumhafte Szenarium Griechenlands Ausscheiden aus dem Euro und der Rückkehr zur Drachme war für lange Zeit in Vergessenheit geraten, bis es sich in letzter Zeit wieder einstellte. Trotz der Tatsache, dass es von internationalen Massenmedien und hauptsächlich aus Berlin als Druckmittel gegen die griechische Regierung verwendet wird, fürchten viele den „Unfall“. Aus diesem Grund haben ausländische und griechische Banken immer Szenarien für das Ausscheiden und Pläne bereit haben, um einer eventuelle Krise zu begegnen.

Jedenfalls werden diese panikschürenden Szenarien von Athen zurückgewiesen und natürlich hätte ein solcher Fall sehr ernsthafte Auswirkungen auf ganz Europa.
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Griechenland und die Apokalyptischen Reiter

22. März 2015 / Aufrufe: 2.801 3 Kommentare

Angesichts der aktuellen Entwicklungen scheinen Griechenland kaum andere Option zu verbleiben als entweder im Euro oder mit der Drachme zu leiden.

Unter den Bürgern der Europäischen Union machen sich Ungeduld und Wut breit – über das starrköpfige Beharren der Griechen auf der „Opferrolle“ und die stupide Ignoranz der übrigen Mitgliedsstaaten gegenüber der Tatsache, mit der Aufnahme in den EURO-(T)Raum und „wohlmeinenden“ Rettungspaketen den endgültigen sozialen und ökonomischen Zusammenbruch des ohnedies maroden griechischen Staates gefördert zu haben.

Vordergründig geht es um Geld, doch hinter den Kulissen steht die Reputation all jener Regierungsparteien auf dem Spiel, welche die ungeregelten Finanzmärkte der letzen Jahrzehnte, deren Crash 2008 und letztlich die staatlichen Milliardenschulden zu verantworten haben. Würde sich dieser Zusammenhang ins kollektive bürgerliche Bewusstsein einbrennen, wären die Wahlerfolge und damit der Machterhalt und die Existenz der großen Volksparteien Europas in ernster Gefahr – mit dem Niedergang von PASOK und Nea Dimokratia (ND) als europäisches Menetekel!
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Griechenland hat 4 Optionen – und keine ist gut

15. März 2015 / Aufrufe: 3.031 8 Kommentare

Laut einem Artikel in der britischen Independent hat Griechenland mehrere Optionen, von denen allerdings keine gut ist.

Satyajit Das, ehemaliger Bankier und Autor der Bücher „Extreme Money“ und „Traders, Guns & Money“, untersucht in einem Artikel in der britischen Zeitung Independent die Optionen, welche Griechenland vor sich hat, und vertritt dabei, keine davon sei gut.

Laut Satyajit Das sind die Optionen für Griechenland nunmehr klar:
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Warum der Euro für Griechenland tabu sein muss

7. Januar 2015 / Aufrufe: 1.127 2 Kommentare

Die schwarzen Plastiktüten des jüngeren Balkanhandels und die Gefahr der Nationalen Münzanstalt, sprich Rückkehr zur Drachme.

Alle mit einem realen und substantiellen Kontakt zum Balkan wissen, dass seit den Jahren des Kalten Krieges – noch mehr nach 1990, als man die Regimes des realen Sozialismus zum Zusammenbruch brachte – die Länder der Regionen (wie im übrigen auch die Türkei) zwei oder drei Währungen haben. Eine offizielle, die Dinar, Lew, Pfund usw. heißt, und zwei andere mit einem realen Wert, sprich den Dollar und den Euro bzw. früher die D-Mark.

Es gibt sogar ein Land – Montenegro unter Djukanovic -, das heute als offizielle Währung den Euro hat, der auf „natürliche“ Weise die D-Mark ablöste, welche die vorherige offizielle Währung war. Obwohl der internationale Status des Landes relativ unklar ist – Montenegro erfährt keine breitere Anerkennung als staatliches Gebilde, ist kein Mitglieder der Europäischen Union und auch nicht der Eurozone -, ist das Gebiet eine Zone des Euro. Es ist in weiteres der vielen Paradoxe des Balkans, das ein Anzeichen für die Relativität gewisser Dinge ist.
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