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Artikel Tagged ‘dijsselbloem’

Wie Schäuble Griechenland erpresste

1. August 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 9.956 5 Kommentare

Yanis Varoufakis schildert in der Le Monde Diplomatique, wie Griechenlands Regierung erpresst, zu einer spektakulären Kapitulation gezwungen und vorgeführt wurde.

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis hört nicht auf, Interviews zu geben oder Artikel zu schreiben und seine Politik zu verteidigen. In der französischen Zeitung „Le Monde Diplomatique“ bezieht er sich auf Wolfgang Schäubles Erpressungen während der Dauer der Verhandlungen in der Eurogruppe.

Wie der ehemalige Minister darlegt, wurde die griechische Regierung ständig mit der Schließung der griechischen Banken und einem damit einhergehenden Grexit bedroht, obwohl dies die Eurozone teuer zu stehen gekommen wäre. Ebenfalls erklärt Yanis Varoufakis, wann und warum er fast in Tränen ausgebrochen wäre.
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Shitstorm und Varoufakis-Gate in Griechenland

30. Juli 2015 / Aktualisiert: 10. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.941 10 Kommentare

Im Rahmen des gegen Yanis Varoufakis angezettelten Shitstorms wurden in Griechenland nun sogar Strafanzeigen wegen Gründung einer kriminellen Organisation erstattet!

Nach den zweifellos keinesfalls zufällig vor dem Hintergrund der sich in einem äußerst kritischen Stadium befindlichen Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern initiierten „Enthüllungen“ bezüglich von bzw. unter dem ehemaligen Finanzminister Yanis Varoufakis ausgearbeiteter Alternativen (Plan B, Rückkehr zur Drachme, paralleles Zahlungssystem usw.) schaukelten die Medien eine beispiellose Hysterie auf.

Nachdem Yanis Varoufakis sogar des Hochverrats bezichtigt wurde (den Mord an John F. Kennedy vermochte man im letztendlich nicht anzulasten, da er damals erst gerade zwei Jahre alt war), zog sich der einschlägig angerufene Oberste Gerichtshof (Areopag) unter Berufung auf die Verfassung und geltende Gesetze erst einmal aus der Affäre und spielte den Ball dem Parlament zu.
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Dijsselbloem mag Griechenlands Regierung nicht

15. Juli 2015 / Aufrufe: 1.933 11 Kommentare

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem erklärte unverblümt, für die Regierung Griechenlands und Premierminister Alexis Tsipras keinerlei Sympathie zu hegen.

Bei einem Interview in der Sendung Nieuwsuur des holländischen Fernsehens attackierte Jeroen Dijsselbloem die griechische Regierung und den Premierminister Alexis Tsipras. Kurz gesagt vertrat er, die Eurozone wollte Griechenland unterstützen, die griechische Regierung hätte diesen Wunsch jedoch schwierig gemacht.

Auch betonte der Vorsitzende der Eurogruppe, Griechenland habe die Geduld und das Verständnis Europas bis an die Grenzen strapaziert.
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Dijsselbloem setzt auf Bruch mit Griechenland

4. Juli 2015 / Aufrufe: 2.489 1 Kommentar

Quellen des griechischen Finanzministeriums zufolge strebt Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem bewusst einen Bruch zwischen Griechenland und Europa an.

Eine harte Antwort geben Faktoren des griechischen Finanzministeriums an den Vorsitzenden der Eurogruppe, Jeroen Disjsselbloem, wegen seiner – wie sie betonen – auf eine Konfrontation bedachten Erklärungen, die sie auf seinen Versuch zurückführen, „Punkte“ zu sammeln um erneut in das Amt des Vorsitzenden der Eurogruppe gewählt zu werden.
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Die Eurozone wird sterben, wenn sie sich nicht ändert

5. Mai 2015 / Aufrufe: 2.028 1 Kommentar

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis vertritt, die Eurozone habe keine Zukunft, wenn sie sich nicht ändere.

Wenn die Eurozone sich nicht ändert, wird sie nicht überleben können„, äußert gegenüber der „Zeitung der Redakteure“ (Ef.Syn.) der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis. Seiner Ansicht nach hätte kein Land einer dermaßen morsch konstruierten Währung beitreten dürfen, speziell kein defizitäres Land wie Griechenland, jedoch „wenn wir heute den Rückwärtsgang einzulegen versuchen, werden wir uns vor einer unangenehmen Überraschung befinden„.

Der Finanzminister betont, Griechenland könne ohne neuen Kredit zurechtkommen, „unter der Voraussetzung, dass eine signifikante Umstrukturierung seiner Verschuldung erfolgt„, und enthüllt dabei, dass über dieses Thema hinter den Kulissen diskutiert worden ist.
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Weidmann gefällt Griechenlands Regierung nicht

1. Mai 2015 / Aufrufe: 1.566 Kommentare ausgeschaltet

Brüssels Hardliner wollen wenn nicht gar die Kapitulation, so zumindest die exemplarische Erniedrigung der SYRIZA-Regierung Griechenlands.

Sie „strukturierten“ den „unfreundlichen“ Varoufakis um, verbrannten die Vereinbarung vom 20 Februar 2015, und nun verlangen sie „höflich“ auch die … Regierungsführung des Landes. Oder anders gesagt, Brüssels und Frankfurts „Hardliner“ testen inzwischen in einem offensichtlich nach Schäuble riechenden Crescendo der Provokationen gefährliche Grenzen zwischen Zynismus und Entgleisung aus.

Der Vorsitzende der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloen, und der Leiter der Bundesbank, also der deutschen Zentralbank, Jens Weismann, erweisen sich in diesem neuen Zyklus der Provokationen als Protagonisten. Und erheben nicht zuletzt die Frage, ob und wer in Europa eine Einigung oder einen Bruch will.
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Dijsselbloom provoziert Griechenland

29. April 2015 / Aufrufe: 2.477 11 Kommentare

Dijsselbloems Andeutungen, die angebliche Kaltstellung Griechenlands Finanzminister bewirkt zu haben, hat bei der griechischen Regierung heftiges Missfallen hervorgerufen.

Die Erklärungen des Vorsitzenden der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, der sich in einem Interview an den holländischen TV-Sender RTLZ gleichermaßen indirekt wie unmissverständlich damit brüstete, er habe die Beschneidung der Zuständigkeiten des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis (gegen den er unbestritten eine tiefe persönliche Abneigung hegt)  initiiert, hat die Mitglieder der Regierung in Griechenland auf die … Barrikaden gebracht.

Im Rahmen des in Rede stehenden Interviews betonte Dijsselbloem unter anderem, er sei es gewesen, der Varoufakis‘ Substituierung vorschlug, und merkte an, sich am vergangenen Wochenende (telefonisch) mit Premierminister Alexis Tsipras geeinigt zu haben.
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Treffen Tsipras – Merkel substituiert nicht die Troika-Bewertung

19. März 2015 / Aufrufe: 1.321 5 Kommentare

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte klar, ihr Treffen mit Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras substituiere nicht die Bewertung durch die Troika.

Die Gespräche in Berlin substituieren nicht die Bewertung durch die internationale Troika. Der bisherige Fortschritt Athens sei minimal, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sich auf die Einladung an den griechischen Premierminister Alexis Tsipras beziehend, Berlin zu besuchen, meinte sie, dass speziell jetzt zur Zeit der Krise der Dialog anzustreben sei.

Weiter fügte sie an, Deutschland müsse ein Land sein, das nichts unversucht bleiben lassen dürfe um einen Fortschritt zu erzielen.
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4 Monate Intensivstation für Griechenland

24. Februar 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.790 1 Kommentar

Das Resümee der Eurogruppe des 20 Februar 2015 lässt sich auf die Phrase reduzieren, erst die Maßnahmen, dann das Geld.

Der Thriller der Konfrontation der neuen griechischen Regierung mit der Eurozone gelangte am vergangenen Freitag (20 Februar 2015) bei einer sowohl für Griechenland als auch für Europa besonders schwierigen Einigung an.

Europa setze der neuen Regierung Griechenlands einen erdrückenden Rahmen wegen hauptsächlich des Mangels an Vertrauen, den die letzte Konfrontation schuf. Es ist charakteristisch, dass ein den Verhandlungen nahe stehender Faktor verbittert kommentierte, „wir kamen, um Geld ohne Auflagen zu verlangen, und gingen mit Auflagen und ohne Geld„.
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Neue Provokation gegen Griechenland

21. Februar 2015 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.562 11 Kommentare

In der Bemühung, Schäubles Fauxpas zu rechtfertigen, verbreitet die Bild-Zeitung die Behauptung, Griechenland habe ein falsches Schreiben nach Brüssel geschickt.

Die deutsche Zeitung „Bild“ behauptet in einem Artikel, das von der griechischen Regierung an Brüssel geschickte Schreiben sei das falsche gewesen.

Unter Berufung auf Regierungskreise berichtet die Zeitung, der griechische Premierminister Alexis Tsipras in Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden der Kommission, Jean Claude Juncker, und dem Vorsitzenden der Eurogrupe, Jeroen Dijsselbloem, hatten ein Schreiben vorbereitet, um die Unterstützung der europäischen Partner sicherzustellen.
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