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Artikel Tagged ‘dijsselbloem’

Warum Dijsselbloem Griechenlands Premierminister bewundert

6. Juni 2016 / Aufrufe: 792 4 Kommentare

Warum Eurogruppen-Chef Dijsselbloem Griechenlands Premier Alexis Tsipras und dessen italienischen Amtskollegen Matteo Renzi bewundert.

Bei einem gemeinsamen Interview an sechs europäische Zeitungen brachte der Vorsitzende der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, seine Bewunderung für den griechischen Premierminister Alexis Tsipras, aber auch den italienischen Premierminister Matteo Renzi zum Ausdruck.

Über Alexis Tsipras sprechend meinte er charakteristisch: „Ich bewundere den griechischen Premierminister, der im vergangenen September die Parlamentswahlen gewann, nachdem er vorher dem neuen Hilfspaket zustimmte, das harte Bedingungen enthält.
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Die Euro-Gruppe und Griechenlands Verschuldung

24. Mai 2016 / Aufrufe: 1.338 2 Kommentare

Die Euro-Gruppe akzeptiert eine Umstrukturierung der Verschuldung Griechenlands nur unter Bedingungen, die den Status der Schulden-Leibeigenschaft des Landes ausweiten.

Bei der ereignisreichen gemeinsamen Pressekonferenz (30/01/2015) mit Jeroen Dijsselbloem auf dem Syntagma-Platz nur drei Tage, nachdem ich (Yanis Varoufakis) das Finanzministeriums übernahm, fragte ihn ein Journalist nach seinem Vorschlag bezüglich der Einberufung einer Europäischen Schuldenkonferenz. Damals antwortete der Präsident der Euro-Gruppe scherzend, Europa verfüge über ein solches Organ: nämlich die … Euro-Gruppe!

Elf Tage später ergriff ich bei meiner ersten Euro-Gruppe die Gelegenheit, Dijsselbloems Statement zu „begrüßen“ und sagte, brennend darauf zu warten, dass wir innerhalb der Euro-Gruppe die Diskussion über die erforderliche Umstrukturierung der öffentlichen Verschuldung Griechenlands aufnehmen.
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Verhandlung über Rettung Griechenlands war ein Putsch

26. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.769 5 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis charakterisiert die Eurogruppe als Ort für Psychopathen und die Finanzminister als Schäubles Marionetten.

In einem Interview an die holländische Zeitung De Volkskrant charakterisiert der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis die Verhandlungen über das dritte Paket zur Rettung Griechenlands als einen reinen Putsch und meint charakteristisch: „Es war ein klarer Putsch, ein großer Putsch, und zwar ein gelungener.

Wie Yanis Varoufakis vertritt, akzeptierte die Eurogruppe niemals eine Regierung, die auf Basis eines provokanten Programms gewählt wurde, und deswegen interessierten sie sich überhaupt nicht für die von Athen vorgeschlagenen Reformen. „Ich wusste, dass welche Zugeständnisse auch immer wir machen würden, sie niemals ausreichend seien würden. Die Troika wollte die griechische Regierung in den Dreck ziehen und erniedrigte sie mit der Schließung der Banken völlig.
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Griechenland muss zwischen Nordkorea oder Südkorea wählen

12. September 2015 / Aufrufe: 959 1 Kommentar

Laut Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem muss Griechenland selbst entscheiden, ob es zu Nordkorea oder Südkorea werden will.

In einem Interview an das holländische Fernsehen sprach Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem in einer harten Sprache über die Art und Weise der jahrzehntelangen Regierungsführung in Griechenland.

Mit einer vernünftigen und seriösen Verwaltung kann Griechenland in den Aufschwung geführt werden„, unterstrich der Vorsitzende der Eurogruppe und holländische Finanzminister, wobei er von griechischen Regierungen sprach, die jahrzehntelang „in die Korruption, die unaufrichtige Regierungsführung mit einem absolut infunktionellen öffentlichen Sektor eingetaucht waren„.
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Dijsselbloem vertraut Memorandum, jedoch nicht Griechenland

7. September 2015 / Aufrufe: 1.178 5 Kommentare

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloom vertraut dem dritten Memorandum, jedoch nicht Griechenland und seiner Regierung.

Am Rand des G20-Gipfels in Ankara sprechend brachte Jeroen Dijsselbloem, Leiter der Eurogruppe und Finanzminister Hollands, sein Vertrauen in die von dem dritten Memorandum vorgesehenen Maßnahmen zum Ausdruck, wobei er jedoch parallel seinen Mangel an Vertrauen in Griechenland in Erinnerung rief.

Ich glaube, dass die Bedingungen des Programms nicht drakonisch sind. Das Programm begegnet den Problemen der griechischen Wirtschaft, der Verwaltung, des privaten Sektors„, führte der holländische Finanzminister sich auf das dritte Kreditprogramm für Griechenland beziehend an.
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Wie Schäuble Griechenland erpresste

1. August 2015 / Aufrufe: 7.429 5 Kommentare

Yanis Varoufakis schildert in der Le Monde Diplomatique, wie Griechenlands Regierung erpresst, zu einer spektakulären Kapitulation gezwungen und vorgeführt wurde.

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis hört nicht auf, Interviews zu geben oder Artikel zu schreiben und seine Politik zu verteidigen. In der französischen Zeitung „Le Monde Diplomatique“ bezieht er sich auf Wolfgang Schäubles Erpressungen während der Dauer der Verhandlungen in der Eurogruppe.

Wie der ehemalige Minister darlegt, wurde die griechische Regierung ständig mit der Schließung der griechischen Banken und einem damit einhergehenden Grexit bedroht, obwohl dies die Eurozone teuer zu stehen gekommen wäre. Ebenfalls erklärt Yanis Varoufakis, wann und warum er fast in Tränen ausgebrochen wäre.
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Shitstorm und Varoufakis-Gate in Griechenland

30. Juli 2015 / Aufrufe: 1.799 10 Kommentare

Im Rahmen des gegen Yanis Varoufakis angezettelten Shitstorms wurden in Griechenland nun sogar Strafanzeigen wegen Gründung einer kriminellen Organisation erstattet!

Nach den zweifellos keinesfalls zufällig vor dem Hintergrund der sich in einem äußerst kritischen Stadium befindlichen Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern initiierten „Enthüllungen“ bezüglich von bzw. unter dem ehemaligen Finanzminister Yanis Varoufakis ausgearbeiteter Alternativen (Plan B, Rückkehr zur Drachme, paralleles Zahlungssystem usw.) schaukelten die Medien eine beispiellose Hysterie auf.

Nachdem Yanis Varoufakis sogar des Hochverrats bezichtigt wurde (den Mord an John F. Kennedy vermochte man im letztendlich nicht anzulasten, da er damals erst gerade zwei Jahre alt war), zog sich der einschlägig angerufene Oberste Gerichtshof (Areopag) unter Berufung auf die Verfassung und geltende Gesetze erst einmal aus der Affäre und spielte den Ball dem Parlament zu.
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Dijsselbloem mag Griechenlands Regierung nicht

15. Juli 2015 / Aufrufe: 1.825 11 Kommentare

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem erklärte unverblümt, für die Regierung Griechenlands und Premierminister Alexis Tsipras keinerlei Sympathie zu hegen.

Bei einem Interview in der Sendung Nieuwsuur des holländischen Fernsehens attackierte Jeroen Dijsselbloem die griechische Regierung und den Premierminister Alexis Tsipras. Kurz gesagt vertrat er, die Eurozone wollte Griechenland unterstützen, die griechische Regierung hätte diesen Wunsch jedoch schwierig gemacht.

Auch betonte der Vorsitzende der Eurogruppe, Griechenland habe die Geduld und das Verständnis Europas bis an die Grenzen strapaziert.
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Dijsselbloem setzt auf Bruch mit Griechenland

4. Juli 2015 / Aufrufe: 2.393 1 Kommentar

Quellen des griechischen Finanzministeriums zufolge strebt Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem bewusst einen Bruch zwischen Griechenland und Europa an.

Eine harte Antwort geben Faktoren des griechischen Finanzministeriums an den Vorsitzenden der Eurogruppe, Jeroen Disjsselbloem, wegen seiner – wie sie betonen – auf eine Konfrontation bedachten Erklärungen, die sie auf seinen Versuch zurückführen, „Punkte“ zu sammeln um erneut in das Amt des Vorsitzenden der Eurogruppe gewählt zu werden.
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Die Eurozone wird sterben, wenn sie sich nicht ändert

5. Mai 2015 / Aufrufe: 1.961 1 Kommentar

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis vertritt, die Eurozone habe keine Zukunft, wenn sie sich nicht ändere.

Wenn die Eurozone sich nicht ändert, wird sie nicht überleben können„, äußert gegenüber der „Zeitung der Redakteure“ (Ef.Syn.) der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis. Seiner Ansicht nach hätte kein Land einer dermaßen morsch konstruierten Währung beitreten dürfen, speziell kein defizitäres Land wie Griechenland, jedoch „wenn wir heute den Rückwärtsgang einzulegen versuchen, werden wir uns vor einer unangenehmen Überraschung befinden„.

Der Finanzminister betont, Griechenland könne ohne neuen Kredit zurechtkommen, „unter der Voraussetzung, dass eine signifikante Umstrukturierung seiner Verschuldung erfolgt„, und enthüllt dabei, dass über dieses Thema hinter den Kulissen diskutiert worden ist.
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