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Griechenland macht Jagd auf nicht deklarierte Einkommen

4. Februar 2013 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.917 1 Kommentar

Auf der Suche nach immer neuen Einnahmen nimmt der Fiskus in Griechenland nunmehr nicht deklarierte Einkommen und Vermögenswerte der Bürger ins Visier.

Das griechische Finanzamt sucht nach nicht regulär deklarierten Einkommen und entgangenen Steuern. Zu diesem Zweck beginnt es mit Kontrollen mittels gezielter Recherchen bei Aufwendungen für Nachhilfeschulen, Kindergärten, Privatschulen, Kollegs, Arztpraxen, private Krankenhäuser, Kliniken und Sportstudios.

In diesem Rahmen verlangt das Finanzministerium von den Eigentümern bzw. Betreibern von Ausbildungsanstalten, Schulen und medizinischen Zentren, detaillierte Aufstellungen ihrer Kunden und der Beträge zu übermitteln, die für die erbrachten Leistungen gezahlt wurden. Im weiteren verlauf wird die Zentrale für Datenverarbeitungssysteme des Finanzministeriums (GGPS) diese Daten mit den Aufwendungen vergleichen, welche die Steuerpflichtigen dem Finanzamt gemeldet haben.

Es wird unter anderem überprüft werden, ob Steuerpflichtige diverse Aufwendungen (wie beispielsweise Behandlunkskosten und Schulgelder) verbergen, um den sogenannten „Lebenshaltungsindizien“ (sprich der fiktiven steuerlichen Veranlagung) und der Zahlung zusätzlicher Steuern für imaginäre Einkommen zu entgehen.
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