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Artikel Tagged ‘cosco’

Griechenland: Das Land, das die Investitionen vorbeiziehen sah

17. Oktober 2013 / Aufrufe: 1.632 Kommentare ausgeschaltet

Die Fiaskos bei den Privatisierungen in Griechenland zeigen, dass potentielle Investoren nicht nur knallhart pokern, sondern zum Teil auch qualitativ zu wünschen lassen.

Bei dem Stab des Fonds für Verwertung staatlichen Privatvermögens (TAIPED) herrscht Sorge über den nächsten Tag. Trotz der regierungsinternen Begeisterung über die Platzierung des Konstantinos Maniatopoulos am Steuer des Funds betonen die meisten Vorstände, die Probleme seien zahlreicher als die Lösungen. Und hauptsächlich, dass die Qualität der interessierten Investoren in einigen Fällen sogar auch die Ausschreibungen unterminiere.

Obwohl der TAIPED in den kommenden Monaten etliche Programme zu präsentieren hat, ist somit die Beunruhigung darüber, wie sie voranschreiten und ob sie zu einem Ergebnis – speziell wiederum zu einem wettbewerbsfähigen Preis – gelangen werden, offenkundig.
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Interesse ausländischer Investoren an Griechenland

5. September 2013 / Aufrufe: 941 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland kehrt wieder auf die Karte ausländischer Investoren zurück, die speziell den Tourismus, die Immobilien und die Energievorkommen im Visier haben.

Wie gegenüber der „ItS“ (Samstagsausgabe der Imerisia) die Präsidenten sechs großer griechisch-ausländischer Handelskammern anführen, richten sich ihre meisten Blicke auf die Sektoren des Tourismus, der Immobilien, der Lebensmittel und der Kohlenwasserstoffe, während sich im Zentrum auch immer die Privatisierungen befinden.

Die Kammer-Präsidenten vertreten, Griechenland habe nach einem langen Zeitraum der Unsicherheit auf der Karte der ausländischen Investoren wieder Fuß gefasst, stellen jedoch klar, Griechenland müsse große Anstrengungen unternehmen um sie in das Land ziehen, angefangen von der Adoption eines stabilen Steuersystems und der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung.

Jedenfalls sind sich alle darin einig, dass die Anzahl der Ausländer, die in Griechenland investieren wollen werden, sich um so mehr vermehren wird, je mehr die Wettbewerbsfähigkeit des Landes steigt und die Gefahr des Bankrotts und eines Austritts aus der Eurozone sich entfernt.
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Das Geheimnis des Hafens Piräus in Griechenland

24. Juli 2013 / Aufrufe: 644 1 Kommentar

Wird das gut gehütete Geheimnis des Hafens Piräus in Griechenland demnächst auch im Hafen von Thessaloniki zur Anwendung kommen?

Wie Insider meinen, wird das Spiel im Hafen Piräus (OLP) schlau eingefädelt, und wenn alles gut geht, kann demnächst etwas Entsprechendes auch mit dem Hafen von Thessaloniki (OLTH) erfolgen. Das Geheimnis? Es befindet sich in den Anlagen des Hafens versteckt und wird bereits genutzt.

Folgendes geschieht: Aus Drittländern außerhalb der EU werden simple Einzelteile nach Griechenland importiert. Dort werden sie jedoch montiert und zu regulären Produkten. Der Unterschied? Fortan tragen die Produkte den Stempel „Made in EU“ – und darum geht es. Ihre Importeure verleihen Produkten aus Drittländern den Stempel der Europäischen Union und umgehen auf diese Weise die vielen Verbote der gemeinschaftlichen Gesetzgebung.

Es versteht sich, dass alles Vorstehende gesetzeskonform erfolgt – und natürlich nicht … umsonst. Es ist China, das die konkrete Methode vielfach ausnutzt und deswegen so sehr und so viel in die Hafenanlagen von Piräus investiert. Informationen zufolge hegt China den starken Wunsch, dass etwas Entsprechendes auch in Thessaloniki erfolgt, obwohl die Projektierung sich hier noch in einem Vorstadium befindet. Die griechische Regierung kann dies jedoch ausnutzen, um viele Einnahmen zu schöpfen …

(Quelle: Voria.gr)

Was sehen Chinesen in Griechenland?

20. Mai 2013 / Aktualisiert: 18. Juli 2014 / Aufrufe: 1.236 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts des chinesischen Interesses an dem Athener Flughafen Eleftherios Venizelos in Griechenland stellt sich die Frage, was sie mit dem Airport anfangen werden.

Die „Anlage“ der Cosco im Hafen von Piräus erwies sich als eine ausgezeichnete Investition, mit besonders hohen Renditen für die Gesellschaft, aber auch für die chinesische Wirtschaft. Kann der internationale Flughafen von Athen (ATH) eine entsprechend gewinnbringende Investition sein?

Die griechische Regierung vertritt, in den letzten 10 Jahren des Betriebs des ATH seien der staatlichen Beteiligung entsprechende Dividenden in Höhe von 1,15 Mrd. Euro ausgeschüttet worden, und behauptet, wer ihren Anteil übernimmt, werde eine goldene Eier legende Gans erwerben. Zusätzlich zu dieser Argumentation wird unterstrichen, der neue Vertrag über die Überlassung des Flughafens sei zur Stärkung des Gewinnverlaufs geplant worden, da im Lauf der Zeit bis zum Auslaufen des Vertrags 2021 drastisch die Beträge sinken werden, die in die Tilgung des Kredits der Europäischen Investitionsbank fließen (105 – 110 Mio. Euro).
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Piräus in Griechenland wird Pforte für US-Produkte

16. November 2012 / Aufrufe: 1.078 17 Kommentare

Eine Vereinbarung zwischen Hewlett Packard – COSCO – TrainOSE macht den Hafen Piräus in Griechenland zur logistischen Pforte für amerikanische Produkte.

Zwischen Hewlett Packard (HP), COSCO und TRAINOSE wurde eine große Dreifach-Vereinbarung geschlossen, die zum Auslöser des heiß ersehnten Aufschwungs in Griechenland werden kann. Die Vereinbarung sieht vor, dass die HP den Hafen Piräus als zentralen Knoten für den Vertrieb ihrer Produkte in Zentraleuropa, dem Mittlerem Osten, in Nordafrika, den europäischen Mittelmeerländern und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion nutzen wird. Von Piräus aus werden die Produkte entweder per Seeweg über das Terminal der COSCO oder per Schiene mit der TRAINOSE verteilt werden.

Die Vereinbarung bringt praktisch den Hafen von Piräus auf die Karte der großen Transit-Zentren des Mittelmeerraums, da er fortan die Eingangspforte für Produkte aus Amerika nach Zentraleuropa darstellt.


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Kooperation China – Griechenland auf neuem Niveau

25. Oktober 2011 / Aufrufe: 459 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen eines offiziellen Besuchs des chinesischen Politikers Jia Qinglin in Griechenland wurde die Bereitschaft zu einer verstärkten Kooperation der beiden Länder bekräftigt.

Der Vorsitzende des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, Jia Qinglin, befindet sich auf Einladung des Vorsitzenden des griechischen Parlaments Filippos Petsalnikos seit Sonntag (23.10.2011) zu einem offiziellen Besuch in Griechenland, in dessen Rahmen er Begegnungen mit der politischen Führung und Kontakte zu der Unternehmerwelt haben wird.

Die chinesische Seite misst der Entwicklung der insgesamten strategischen Partnerschaft zu Griechenland große Bedeutung zu und ist bereit, zusammen mit der griechischen Seite unsere Kooperationen auf einem neuen Niveau zu fördern„, erklärte Jia Qinglin bei seiner Ankunft in Athen. Weiter drückte er die Hoffnung aus, dass „mittels dieses Besuchs die traditionelle Freundschaft der beiden Staaten gestärkt und die für beide Seiten vorteilhaften Kooperationen mit dem Ziel der Erreichung eines neuen Fortschritts unserer gesamten strategischen unternehmerischen Beziehung vertieft werden wird„.
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Bestreikung des Handelshafens Piräus in Griechenland geht weiter

5. November 2009 / Aufrufe: 191 2 Kommentare
Containerhafen Piräus in Griechenland
Containerhafen Piräus in Griechenland

Am Dienstagnachmittag (04.11.2009) beschlossen die gewerkschaftlichen Organe der Arbeiter und Angestellten des Handelshafens Piräus in Griechenland  die Fortsetzung der Bestreikung der Hafenanlagen bis Montag, den 09. November 2009. Damit spitzt sich nicht nur die Kontroverse mit der Regierung, sondern auch die Konfrontation mit den betroffenen Kreisen in Wirtschaft und Handel weiter zu, die nunmehr auch fatale Auswirkungen auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft befürchten.

Wie verlautbar wurde, beabsichtigt die Regierung derzeit nicht, die Streikenden zwangsweise zu mobilisieren. Seitens der Wirtschaft wurde inzwischen allerdings ein Ultimatum bis zum kommenden Montag gestellt und im Fall der Fortsetzung der Bestreikung über diesen Termin hinaus mit unmittelbaren gerichtlichen Schritten gedroht.

Die Gewerkschaften fordern eine zweimonatige Aussetzung des bereits unter der Regierung Karamanlis zwischen der chinesischen Hafenverwaltungsgesellschaft COSCO und dem griechischen Staat geschlossen Vertrages bezüglich der Übertragung des Hafenmanagements. Die COSCO hat jedoch inzwischen unmissverständlich signalisiert, keinen weiteren Aufschub der Erfüllung des Vertrages mehr dulden zu wollen. Es sei angemerkt, dass die griechische Tochtergesellschaft SEP AG der COSCO laut Vertrag bereits im Oktober den Betrieb hätte aufnehmen sollen.

Neuer Streik im Handelshafen Piräus in Griechenland

2. November 2009 / Aktualisiert: 05. November 2009 / Aufrufe: 96 Kommentare ausgeschaltet

Die gewerkschaftlichen Organe der Angestellten und Arbeiter des Handelshafens Piräus in Griechenland haben für den 03. und 04. November 2009 erneut einen 48-stündigen Streik beschlossen. Die Gewerkschaften fordern von der Ministerin für Wirtschaft, Wettbewerb und Schiffahrt Luka Katseli, Einzelheiten über die Verhandlungen mit der chinesichen COSCO bekannt zu geben und die arbeitsrechtlichen Privilegien der Beschäftigten zu garantieren.

Die Haltung der Gewerkschaften stößt nicht nur auf politischer Ebene auf Unverständnis, sondern hat auch zu einer unmittelbaren Reaktion seitens der Industriekammer Athen geführt. Angesichts des hohen Schadens in Handel und Wirtschaft aufgrund der bisherigen Streiks sowie auch der sich nun abzeichnenden  Behinderungen und Verluste im bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts wurde verlautbar, gegebenenfalls gerichtlich gegen die weitere Bestreikung des größten griechischen Handelshafens vorgehen zu wollen.

Bestreikung des Handelshafens Piräus ausgesetzt

17. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 73 1 Kommentar

Containerhafen Piräus in GriechenlandNachdem die Schlichtungsvorschläge der Ministerin für Wirtschaft, Wettbewerb und Handelsschifffahrt am Samstagnachmittag auf eine gewisse Befriedigung trafen, haben die Gewerkschaften die inzwischen fast 3 Wochen andauernde Bestreikung des größten griechischen Handelshafens Piräus vorerst beendet. Wie verlautbar wurde, soll Ministerin Luka Katseli den Gewerkschaftlern unter anderem die Wahrung ihrer arbeitsrechtlichen Privilegien und Bezüge zugesagt haben. Im übrigen wird gehofft, dass im Rahmen des weiteren Dialoges bis spätestens Anfang November eine endgültige Einigung zwischen den beteiligten Parteien ausgehandelt werden kann.

Informationen zufolge wurden die Vorschläge in Abstimmung mit der chinesischen Hafenverwaltungsgesellschaft COSCO unterbreitet, für deren Rechnung sich der chinesische Botschafter persönlich in die Verhandlungen eingeschaltet hat. Die COSCO scheint bereit zu sein, die Ausführung des mit dem griechischen Staat geschlossenen Vertrages um 2 – 3 Wochen aufzuschieben und der Hafenverwaltung Piräus (OLP) für diesen Zeitraum zu erlauben, die Ladearbeiten für Rechnung der COSCO selbst zu fakturieren. Die chinesische Gesellschaft scheint ebenfalls für eine eventuelle Kooperation mit der OLP offen zu sein, damit im Hafen kein Monopolstatus herrscht.

Bestreikung des Handelshafens Piräus geht in dritte Woche

13. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 82 Kommentare ausgeschaltet

Containerhafen Piräus in GriechenlandDie Hafenarbeiter, Angestellten und Techniker der Handelshafenanlagen Piräus in Griechenland beschlossen erneut einen diesmal dreitägigen Streik vom 14. bis 16. Oktober sowie auch die globale Verweigerung jeglicher Wochenendarbeit am darauffolgenden Samstag und Sonntag. Damit wird der Handelshafen Piräus aufgrund des bereits seit dem 01. Oktober 2009 kontinuierlich andauernden Ausstandes der Beschäftigten wenigstens bis Anfang der nächsten Woche geschlossen bleiben.

Ungeachtet der angespannten Lage und zunehmenden Versorgungsengpässe, der fatalen wirtschaftlichen Folgen für zahlreiche griechische Unternehmen und Unternehmer, des immensen Schadens für die Volkswirtschaft und letztendlich auch der nachhaltigen Diskreditierung Griechenlands als internationaler Handelsstandort wollen die Gewerkschaften die Annullierung oder zumindest Neuverhandlung des Vertrages mit der chinesischen Hafenverwaltungsgesellschaft COSCO erzwingen. Dass es nicht nur um konstitutionelle Aspekte, sondern vielmehr auch die rücksichtlose Verteidigung überaus feudaler Privilegien geht, ist inzwischen ein offenes Geheimnis.
Informationen zufolge hat die COSCO grundsätzlich Verhandlungsbereitschaft signalisiert, andererseits jedoch auch bereits Kontakte in Albanien aufgenommen.