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Artikel Tagged ‘chardouvelis’

Grexit derzeit noch wahrscheinlicher als 2015

29. April 2016 / Aufrufe: 1.988 4 Kommentare

Gikas Chardouvelis, letzter Finanzminister der Regierung Samaras, hält ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro derzeit für noch wahrscheinlicher als 2015.

Der ehemalige Finanzminister Gikas Chardouvelis der Anfang 2015 abgewählten Regierung Griechenlands unter Antonis Samaras stellte eine beunruhigende Prognose bezüglich der Entwicklungen in der Wirtschaft Griechenlands. Wie er einschätzte, sei die Wahrscheinlichkeit eines Grexit’s „jetzt leider noch viel größer als im Juli vergangenen Jahres„.

In einem an den griechischen Radiosender SKAI gegebenen Interview schätzte Herr Chardouvelis ein, auch das laufende Jahr (2016) werde für die griechische Wirtschaft mit einer Rezession enden, und verwies bezüglich besserer Tage auf das Jahr 2020.
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Griechenland droht frontaler Crash mit Troika

19. November 2014 / Aufrufe: 2.634 3 Kommentare

Die Regierung in Griechenland muss sich entscheiden, entweder vor der Troika zu kuschen oder es auf einen frontalen Zusammenstoß ankommen zu lassen.

Die Erzielung eines Kompromisses mit der Troika am 19 November 2014 erscheint inzwischen unwahrscheinlich, da die Vertreter der Gläubiger darauf beharren, Druck wegen Maßnahmen auszuüben, welche die griechische Regierung als politisch katastrophal betrachtet.

Der frontale Crash mit der Troika wird jedoch kommen, wenn die Regierung am Freitag (21 November 2014) den Entwurf des Haushaltsplan für das Jahr 2015 ohne die Genehmigung der Kontrolleure vorlegen wird, die darauf beharren, zusätzliche Maßnahmen wegen einer (von der Troika erwarteten) volkswirtschaftlichen Lücke von 2,5 Mrd. Euro zu fordern.
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Troika verlangt von Griechenland „Vorvertrag“

2. November 2014 / Aufrufe: 907 1 Kommentar

Aus Deutschland wurde betont, bei dem Treffen Gikas – Schäuble in Berlin sei es zu keiner Vereinbarung über weitere Unterstützung an Griechenland gekommen.

Unter der Last des negativen Bildes auf dem griechischen Aktien- und Anleihenmarktes steigern Europa und IWF den Druck und verlangen greifbare Beispiele auf schwierigen Ebenen der Verhandlung, damit die Troika nach Griechenland zurückkommt.

Es gibt einen gestalteten Rahmen für die Verhandlungsagenda, antwortet Athen, wo man einschätzt, dass sich alles innerhalb der Zeitpläne bewegen wird, und bezeichnet die Übermittlung konkreter Positionen für die Verhandlungsagenda als Frage der Zeit.
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