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Artikel Tagged ‘bruttosozialprodukt’

Das tragische Bild der Wirtschaft Griechenlands

3. Mai 2016 / Aufrufe: 1.067 Keine Kommentare

Der Quartalsbericht der staatlichen Haushaltsstelle zeichnet ein völlig anderes Bild von der Wirtschaft Griechenlands als die Regierung propagiert.

Im vierten Quartal des Jahres 2015 präsentierte das BIP einen marginalen Anstieg um 0,1% im Verhältnis zum dritten Quartal 2015, während das BIP im Verhältnis zum vierten Quartal des Jahres 2014 einen Rückgang um 0,8% verzeichnete … Für das Jahr 2015 insgesamt schrumpfte das BIP der griechischen Wirtschaft um weitere 0,2%. In nominalen Werten war der Rückgang noch größer (-0,9%) …

Die Arbeitslosigkeitsquote erreichte im vierten Quartal des Jahres 2015, im Verhältnis zu dem dritten Quartal 2015 marginal gestiegen … Die Arbeitsproduktivität ging weitere zurück … Die Vergütungen für abhängige Arbeit je Lohnempfänger gingen zurück …
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Steuererhöhungen in Griechenland sind kontraproduktiv

13. Februar 2016 / Aufrufe: 803 Keine Kommentare

Die von der Troika in Griechenland, Portugal und Irland erzwungenen Steuererhöhungen waren für die Senkung der staatlichen Verschuldung kontraproduktiv.

Laut einem am vergangenen Montag (08 Februar 2016) von der Europäischen Zentralbank (EZB) publizierten und auf der jüngsten Historie der Eurozone basierender Untersuchungsbericht ist die Erhöhung der Steuern kontraproduktiv, wenn ein Land versucht, den Prozentsatz der öffentlichen Verschuldung im Verhältnis zu seiner Wirtschaftsproduktion zu senken versucht.

Die EZB war zusammen mit der Europäischen Kommission und dem Internationalen Währungsfonds Teil der Troika der Institutionen und zwang überschuldeten Ländern der Eurozone wie Griechenland und Portugal als Gegenleistung für Kredite Austeritäts-Maßnahmen auf, darunter auch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen.
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Memorandums-Politik kostet Griechenland 25 Prozent des BIP

6. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 1.448 4 Kommentare

Laut einer Analyse der EFG Eurobank sank in Griechenland 2008 – 2012 das Pro-Kopf-BIP um 20 Prozent und wird bis Ende 2013 um weitere 5 Prozent zurückgehen.

Laut der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) sank 2010 im Vergleich zu 2009 das Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt um 835 Euro bzw. 4,1%. Damit führte das erste Jahr der Umsetzung des Memorandums zu einem Rückgang des Pro-Kopf-BIP von 20.481 Euro auf 19.646 Euro.

Parallel schätzt EFG die Eurobank ein, dass das reale Pro-Kopf-BIP in Griechenland in dem Zeitraum 2008 – 2012 um rund 20% sank und im laufenden Jahr 2013 ein weiterer Rückgang um 5% erwartet wird. Weiter wird angemerkt, dass auf Basis der Prognosen der Europäischen Kommission bis Ende 2014 das Lebenshaltungsniveau in Griechenland auf das Niveau des Jahres 1980 zurückgekehrt sein wird. Als Katalysator für den Aufschwung charakterisiert die Eurobank die Reformen auf dem weiteren öffentlichen Sektor und den Märkten für Produkte und Dienstleistungen.
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