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Artikel Tagged ‘bruttoinlandsprodukt’

Griechenland muss Arbeitsproduktivität steigern

9. Februar 2019 / Aufrufe: 606 1 Kommentar

Wenn wie in Griechenland die Menschen im Vergleich zu anderen Ländern mehr Stunden arbeiten, jedoch viel weniger produzieren, läuft etwas überhaupt nicht gut.

Vor einigen Tagen gab die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Angaben für 2017 in Zusammenhang mit der Arbeitsproduktivität in Griechenland und seinen übrigen Mitgliedsländern an die Öffentlichkeit.

Unter insgesamt 36 Staaten rangiert Griechenland sich auf Platz 29, während Irland, das Ende 2013 aus dem Memorandum herauskam, den ersten Rang bei Arbeitsproduktivität belegt.
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Griechenland ist Schlusslicht bei Pro-Kopf-BIP

5. Mai 2018 / Aufrufe: 530 Kommentare ausgeschaltet

Bei Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und Produktivität erreicht Griechenland nur die Hälfte des Mittelwerts der sogenannten entwickelten Länder der OECD.

Den Angaben zufolge, die im Wochenbericht des griechischen Unternehmens- und Industrieverbands (SEV) über wirtschaftliche Entwicklungen umfasst sind, gestalten sich in Griechenland sowohl das Pro-Kopf-BIP als auch die Arbeitsproduktivität auf 50% des Durchschnittswertes der entwickelten Länder der OECD.

Konkret gestaltete sich 2017 Griechenlands Bruttoinlandsprodukt pro Kopf auf 24.189 Dollar bzw. 51% des gemittelten Durchschnittswerts der entwickelten OECD-Länder, gegenüber 60% im Jahr 2000 und 70% im Jahr 2007.
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Drei Regionen Griechenlands zählen zu den ärmsten Europas

3. April 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.104 1 Kommentar

Laut Eurostat zählten 2015 drei Verwaltungsbezirke in Griechenland zu den zwanzig ärmsten Regionen der Europäischen Union.

Gemäß den am 30 März 2017 an die Öffentlichkeit gegebenen Daten des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) befanden sich 2015 elf Regionen Griechenlands unterhalb von 75% des durchschnittlichen gemeinschaftlichen Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Kopf.

Insgesamt gesehen bewegte sich 2015 in den Mitgliedstaaten der EU das Pro-Kopf-BIP (bezogen auf den gemittelten EU-Durchschnitt) ab 29% in einer Region Bulgariens und bis zu 580% in dem Bezirk „Inner London – West“ im Vereinigten Königreich.
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Griechenlands Verschuldung verschlägt einem den Atem

25. Februar 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.795 Kommentare ausgeschaltet

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands erreichte Ende 2016 über 326 Milliarden Euro beziehungsweise 185 Prozent des BIP.

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands belief sich Ende 2016 auf die schwindelerregende Höhe von 326,3 Mrd. Euro bzw. ungefähr 185% des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) und verzeichnete damit im Verhältnis zu Ende 2015 einen Anstieg um ungefähr 5 Mrd. Euro.

Die Ausweitung beruht auf dem Zufluss zusätzlicher Gelder aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (EMS), der inzwischen auch den Hauptgläubiger des Landes darstellt, da es dem Mechanismus 227,7 Mrd. Euro schuldet.
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Griechenland: Schluss mit lustig!

18. September 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.461 Kommentare ausgeschaltet

Der Premierminister der nächsten Regierung in Griechenland wird eine alles andere als beneidenswerte Aufgabe vor sich haben.

5 Diagramme, die zeigen … dass mit den Lügen Schluss ist …

Wer in Griechenland am kommenden Sonntag (20 September 2015) die Wahlen gewinnt, hat eine nicht beneidenswerte Aufgabe vor sich. Anstatt mit den Lorbeeren des Siegers wird der nächste Premierminister – höchstwahrscheinlich entweder Alexis Tsipras von der SYRIZA oder Evangelos Meimarakis von der Nea Dimokratia – mit einer zerstörten Wirtschaft, eine Rekordarbeitslosigkeit und gelähmten Banken belohnt werden.

Die erste Bewertung des dritten Hilfspakets für Griechenland, das von Alexis Tsipras unterschrieben wurde, kurz bevor er die Wahlen ausrief, beginnt im Oktober 2015. Der neue Premierminister wird die Rekapitalisierung der Banken zu beaufsichtigen und den Staatshaushalt und das Programm des Verkaufs staatlicher Vermögenswerte unter Kontrolle zu halten haben. All dies hat er in einem Umfeld mit einer Wirtschaft zu tun, die höchstwahrscheinlich den Druck aus der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen Ende Juni 2015 zu spüren bekommen wird.
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„Kniffe“ des fiktiven Wirtschaftswachstums Griechenlands

14. September 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 683 Kommentare ausgeschaltet

Die fünf Kniffe des fiktiven Anstiegs des BIP Griechenlands im zweiten Quartal 2015.

Der in dem Zeitraum zwischen April – Juni 2015 verzeichnete Anstieg des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) Griechenlands war auf den … Sand des kurzlebigen Konsums gebaut. Der Anstieg der Aufwendungen für Gehälter und Renten praktisch zum ersten Mal nach einer fünfjährigen Welle der Kürzungen und das eintreffen mehr ausländischer Touristen „blähte“ das BIP wegen des Anstiegs der Konsumnachfrage leicht auf.

Den Konsum stützten auch die massenhaften Abflüsse der Bankguthaben. Im selben Moment, wo der Verkehr in den Handelsgeschäften des Landes anstieg, sanken jedoch die Investitionen mehr als jedes andere Mal in den letzten – mindestens – zehn Jahren, während die Exporte auf den absteigenden Ast zu geraten begonnen hatten.
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Weitere Schrumpfung der Wirtschaft in Griechenland

5. September 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 517 Kommentare ausgeschaltet

Die Ökonomen der Eurobank prognostizieren für das zweite Halbjahr 2015 eine weitere Schrumpfung der wirtschaftlichen Aktivität in Griechenland.

Wie die Wirtschaftsanalytiker der Eurobank in dem Wirtschaftsreport der Bank berichten, waren der private Konsum, der öffentliche Konsum und die Netto-Exporte die treibenden Hebel des Anstiegs des BIP im zweiten Quartal (1,73%).

Die Ökonomen schätzen ebenfalls, dass der Rückgang der Investitionen ein Anzeichen für eine wahrscheinliche Schrumpfung der Wirtschaftsaktivität in der unmittelbaren Zukunft darstellt.
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Warum Europa Griechenland retten muss

12. Mai 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 3.892 6 Kommentare

Für Europa stehen wichtigere strukturelle Werte und strategische Themen als die Frage auf dem Spiel, ob Griechenland es verdient hat, gerettet zu werden.

Das strukturelle Problem, das sich hinter der wirtschaftlichen Krise Griechenlands verbirgt, ist ein griechische Problem: nämlich die verwurzelte Abgeneigtheit des Landes, modernisiert zu werden. Griechenland machte eine lange Periode einer lange andauernden Besatzung durch das Osmanische Reich durch. Seine verfestigten politischen und wirtschaftlichen Netze sind bis in die Tiefe korrupt. Die leistungsorientierte Bürokratie hat sich nicht gezeigt. Trotz der Erosion des Vertrauens in die staatlichen Institutionen hat sich eine Kultur der Abhängigkeit von diesen gehalten.

Man könnte sagen, die Griechen haben sich nicht das Recht verdient, gerettet zu werden. Trotz allem ist Griechenlands Ausscheiden aus dem Euro nicht die beste Wahl, weder für Griechenland noch für die Europäische Union. Gleich ob die Griechen die Hilfe wert sind oder nicht, es ist zum Nutzen Europas, sie zu retten.
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Primärüberschuss 2014 in Griechenland geringer als erwartet

17. April 2015 / Aufrufe: 1.051 1 Kommentar

Griechenlands Primärüberschuss für 2014 fiel erheblich niedriger als erwartet aus, während die Verschuldung leicht sank, als Prozentsatz des BIP jedoch weiter anstieg.

Gemäß den Daten, welche die nationale Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) im Rahmen eines übermäßig hohen Defizits bekannt gab und an Eurostat übermittelte, verzeichnete der Haushalt 2014 einen primären Überschuss in Höhe von 0,4% des BIP bzw. 630 Millionen Euro.

Wie sich aus den Daten ergibt, beliefen sich die Aufwendungen der allgemeinen Regierung 2014 auf 88,3 Mrd. Euro und die Einnahmen auf 82 Mrd. Euro, womit die Gesamtbilanz ein Defizit von 6,3 Mrd. Euro bzw. 3,5% des BIP aufweist.
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Griechenlands Verschuldung 2013 bei 319 Mrd Euro

14. August 2014 / Aktualisiert: 10. Oktober 2018 / Aufrufe: 801 Kommentare ausgeschaltet

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands betrug Ende 2013 insgesamt 319 Milliarden Euro beziehungsweise 175 Prozent des BIP.

Die von den Analytikern Darvas, Sapi und Wolff für Griechenland (wie auch für Irland und Portugal) erfolgte Analyse der Tragfähigkeit der Verschuldung zeigt detailliert, wie viel Geld und wem genau das Land es schuldet.

Auf Basis der Untersuchung der Daten gelangt die Arbeit zu dem Schluss, dass die Verschuldung zwar gemindert ausfallen wird, die Wirtschaften Griechenlands und der beiden anderen wirtschaftlich „schwachen“ Länder aber auch weiterhin für negatives Wachstum, Primärbilanz und Zinsen anfällig bleiben, selbst wenn nicht die schlimmsten Szenarien berücksichtigt werden.
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