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Artikel Tagged ‘bruegel’

Steuerhinterziehung ist nicht nur Griechenlands Problem

28. Februar 2015 / Aufrufe: 1.006 1 Kommentar

Laut dem Leiter des Bruegel-Instituts ist die Steuerhinterziehung nicht nur ein griechisches, sondern auch ein europäisches Problem.

Guntram Wolff, Leiter der „Denkfabrik“ Bruegel in Brüssel, gab dem deutschen Programm der Deutschen Welle ein Interview bezüglich der Entwicklungen im Thema Griechenland.

Die erste ihm gestellte Frage bezog sich darauf, dass die Liste der von der neuen griechischen Regierung zugesagten Reformen die Bekämpfung der Steuerhinterziehung und Korruption als erste Priorität setzt. Ist so etwas jedoch nicht selbstverständlich?
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Mit dem Euro ist Schluss!

7. April 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 4.199 4 Kommentare

Die Einschränkung des freien Kapitalverkehrs in Zypern hat praktisch dazu geführt, dass der Euro dort weniger wert ist als in einem anderen Land.

Die Zyprioten – und alle, die ihre Gelder in Zypern hatten – haben bereits das erlebt, was bedrohend in der Atmosphäre der Eurozone schwebt. Es gibt fortan zwei Arten von Euro. Anders gesagt hat der Euro, der in Zypern in Umlauf ist, einen anderen Wert. In diesem Sinn kann man begründet annehmen, dass wir entweder zur Schaffung einer Eurozone der zwei Geschwindigkeiten oder in ihre Auflösung geführt werden.

Guntram Wolff, stellvertretender Direktor des europäischen Think Tanks Bruegel in Wirtschaftsthemen, führt an, „der freie Kapitalfluss zwischen den Banken unterschiedlicher Länder ist das signifikanteste Charakteristikum der Währungsunion. Wird dieser Verkehr eingeschränkt, ist der Wert des Euro auf dem Konto einer zyprischen Bank weniger wert als der (Euro), der auf ein Konto bei einer Bank eines anderen Landes eingezahlt worden ist. Praktisch bedeutet dies, dass der zyprische Euro kein Euro mehr ist. Mit der Einführung von Beschränkungen in der Bewegung von Kapital schaffte die Europäische Zentralbank praktisch eine neue Währung.
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3 von 10 Kindern in Griechenland an der Armutsgrenze

18. Februar 2013 / Aktualisiert: 23. Mai 2013 / Aufrufe: 974 Keine Kommentare

Laut der Caritas leben in Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien rund 30 Prozent der Kinder an der Grenze zu Armut und sozialer Ausgrenzung.

Die Kinder der Krise laufen in Gefahr, sich zur „verlorenen Generation“ Europas zu entwickeln, da sie wegen der Arbeitslosigkeit und der auf dem Kontinent umgesetzten harten Austeritäts-Maßnahmen Verhältnissen der Armut begegnen werden.

Die internationale humanitäre Organisation Caritas gab am Donnerstag (14 Februar 2013) bekannt, dass in Griechenland, Irland, Portugal, Italien und Spanien ungefähr drei von zehn Kindern unter die Grenzen der Armut gefallen sind oder sich nahe daran befinden.

In Griechenland ist die Jugendarbeitslosigkeit auf über 60% gestiegen. In Spanien wiederum liegt sie bei über 50%, während sie in Portugal 40% überstiegen hat.
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