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Artikel Tagged ‘brexit’

Schäuble will einfach nur Griechenlands Regierung stürzen

24. März 2017 / Aufrufe: 481 2 Kommentare

Laut Gesine Schwan hat Wolfgang Schäuble keine Perspektive für Griechenland, sondern wollte und will weiterhin einfach nur die SYRIZA stürzen.

Gesine Schwan, historische Funktionärin der SPD, Professorin für Politwissenschaft an der Freien Universität Berlin und eine bedeutende Persönlichkeit der deutschen linken Intellektuellen gab an die „Tageszeitung“ ein Interview mit Bezugnahmen auf Griechenland.

Ich glaube, dass das griechische Volk nicht aufgeben wird. Die Politik der deutschen Regierung schädigte Griechenland heftig„, meinte sie charakteristisch und richtete im weiteren Verlauf ihre Pfeile gegen Finanzminister Wolfgang Schäuble. „Schäuble hat keine logische, wirtschaftliche Perspektive für Griechenland. Was ihn interessiert, ist, die SYRIZA zu stürzen. Das wollte er immer und will es auch weiterhin. Seine Handlungen sind zutiefst ideologisch. Aus diesem Grund müssen wir in Deutschland im Herbst einen Regierungswechsel erreichen.
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Die 3 Fakten in Griechenlands Sackgasse

31. Januar 2017 / Aufrufe: 1.009 2 Kommentare

Griechenland sitzt bei den Verhandlungen mit den sogenannten Institutionen in einer Sackgasse, die sich auf 3 grundlegende Fakten reduzieren lässt.

Die sogenannten Institutionen (sprich Gläubiger) stellten Griechenland vor das folgende Dilemma: entweder ergreift es die (geforderten) Maßnahmen jetzt, bringt die „Bewertung“ (des Fortschritts des „griechischen Programms“ durch die Gläubiger) zu Ende und gewinnt die Aufrechterhaltung des positiven Schwungs in seiner Wirtschaft und die Aufnahme in das sogenannte Programm der quantitativen Lockerung der Europäischen Zentralbank (EZB), oder es macht dies im Mai 2017, dann aber unter dem Druck der leeren (öffentlichen) Kassen sowie auch mit einer durch die lang anhaltende Ungewissheit belasteten Wirtschaft.

Laut direkt in die Beratungen involvierten Quellen waren die Leiter der Institutionen bei der Begegnung, die sie vor der Eurogruppe mit dem griechischen Finanzminister Evklidis Tsakalotos und dem stellvertretenden griechischen Finanzminister Giorgos Chouliarakis hatten, kategorisch: der einzige Weg, die Bewertung zum Abschluss zu bringen, ist das Bleiben des IWF, und damit der IWF bleibt, müssen bereits jetzt die Maßnahmen für das Jahr 2019 gesetzlich festgeschrieben werden.
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Kommt nach dem Brexit auch der Grexit?

25. Juni 2016 / Aufrufe: 2.555 3 Kommentare

Rückt nach dem Brexit nun auch der Grexit, sprich das Ausscheiden Griechenlands zumindest aus der Eurozone näher?

Laut der britischen Zeitung „Guardian“ beunruhigt das Ergebnis des britischen Referendums über das Ausscheiden aus der Europäischen Union die Regierung in Athen hinsichtlich des Anstiegs der Wahrscheinlichkeit eines Grexit’s.

Es sei angemerkt, dass auch Alan Greenspan, ehemaliger Präsident der US-Notenbank (FED), mit einem baldigen Grexit rechnet.
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Griechenland wird nicht mehr lange im Euro bleiben

25. Juni 2016 / Aufrufe: 4.981 2 Kommentare

Alan Greenspan sieht in dem Brexit nur die Spitze des Eisbergs und vertritt, Griechenland werde nicht mehr lange im Euro bleiben.

Es ist nur die Spitze des Eisbergs.“ Mit dieser Erklärung beschrieb der ehemalige Präsident der US-Notenbank (FED), Alan Greenspan, den „Tag danach“ für die Weltwirtschaft und betonte, dies bereite ihm sehr viel stärkere Kopfschmerzen als die Entscheidung der Wähler des Vereinigten Königreichs, die Europäische Union zu verlassen.

Die Weltwirtschaft befindet sich in ernsthafter Gefahr„, erklärte der ehemalige Chef der US-amerikanischen Notenbank.
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Der Mythos von der deutschen EU-Vorherrschaft

18. Juni 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.963 8 Kommentare

Deutschlands angebliche Vorherrschaft in der EU ist ein Mythos, zumal es unter Merkel weniger führte als vielmehr versuchte, EU und Eurozone geeint zu halten.

Die letzten Anzeichen, wonach das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union nicht unmöglich sei, ist Gegenstand eines Artikels der britischen Zeitung „The Sun“, die sich auf die Europäische Union (EU) als einen „sich unerbittlich ausweitenden, von Deutschland beherrschten föderalen Staat“ bezieht.

Es hat keinen Sinn, die Argumente der Befürworter des Ausscheidens zu untersuchen, wie es auch bezüglich jener des Donald Trump keinen Sinn hat – ihre Argumente sind sentimental, nicht pragmatisch -, jedoch lohnt es sich, dass wir uns fragen, ob die Europäische Union wirklich auf irgendeine unmoralische Weise von Deutschland beherrscht wird.
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Die Gefahren für Griechenland und die EU

7. Mai 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.375 1 Kommentar

Analysten der Economist prognostizieren, Griechenland werde innerhalb der kommenden fünf Jahre aus der Eurozone ausscheiden.

Die Einschätzungen bezüglich Griechenlands in dem Bericht der Economist Intelligence Unit mit Titel „Europa an seinen Grenzen“ sind Unheil verkündend. Laut der Analyse wird damit gerechnet, dass Griechenland irgendwann innerhalb der kommenden fünf Jahre aus der Eurozone ausscheiden wird.

Die Analysten des Economist versuchen, die grundsätzlichen Herausforderungen für das vereinigte Europa zu kodifizieren, welche Folgende sind: Das Immigrantenproblem, der Brexit, der Grexit, die Rolle der Zentralbanken und spezieller der EZB, die niedrige Produktivität, die Beziehungen EU – Russland und schließlich das Erscheinen des Populismus, der die europäischen Demokratien vor ernsthafte Probleme stellt. Das Hauptproblem für die EU wird auftreten, wenn sie aufgefordert sein wird, mehrere der vorstehend angeführten Herausforderungen gleichzeitig parallel zu handhaben.
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Berlins neue „Realpolitik“ für Griechenland

30. April 2016 / Aufrufe: 1.637 2 Kommentare

Die Presse versucht dem Stocken der Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern dramatische Dimensionen zu verleihen, die EU hat jedoch ganz andere Prioritäten.

Berlin wählt, das neue Stocken in der sogenannten Bewertung (des griechischen Programms durch die Gläubiger Griechenlands) zu entdramatisieren und erachtet, der Abschluss sei eine Frage der Zeit. Die Europäische Union hat mittlerweile andere Prioritäten und irgendwo in der Tiefe die deutschen Pläne für einen vorläufigen Grexit.

In diesen Tagen versucht die deutsche und international Presse – wie auch im vergangenen Jahr – wieder, dem in den Verhandlungen mit den sogenannten Institutionen (sprich Vertretern der Gläubiger des Landes) hinsichtlich der präventiven Maßnahmen aufgetretenen Stocken dramatische Dimensionen zu verleihen. Das griechische Problem hat jedoch schon lange die Schwere verloren, die es anfänglich bezüglich des Schicksals der gemeinsamen Währung hatte. Und dies reflektiert sich auch in der Weise, auf die dem Wiederaufleben der Krise begegnet wird.
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