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Artikel Tagged ‘bombenanschlag’

Richtigstellung zu Bombenanschlags-Proklamation in Griechenland

26. Januar 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 213 Kommentare ausgeschaltet

In einer Bekanntmachung stellt die Zeitung To Pontiki richtig, dass der Warnanruf vor dem Bombenanschlags auf das Mall Athens von einer dritten Person angenommen wurde.

In ihrem Text zur Übernahmen der Verantwortung für den Bombenanschlag auf das Einkaufszentrum The Mall Athens führt die Organisation „Kooperation Anarchistischer Organisationen: Wilde Freiheit – Anstifter Gesellschaftlicher Explosionen“ unter anderem Folgendes an:

Die warnenden Telefonate erfolgten zeitgleich mit der Platzierung von einem anderen Genossen, mit dem die Genossen, welche die Platzierung vornahmen, in ständiger offener Kommunikation standen. In dem Augenblick, wo die Polizei benachrichtigt wurde, verblieben die Genossen, welche die Platzierung vornahmen, noch dort, damit sie den Sprengsatz nicht eine Minute frei ausgesetzt lassen. Im konkreten Fall erfolgten 4 Warntelefonate: an den Sicherheitsdienst des Malls und die Massenmedien „zougla.gr“, „Eleftherotypia“ und die Zeitung „Pontiki“, deren Angestellter ihm als Farce begegnete und bewies, dass diese verantwortungslose Haltung – wenn wir nicht vorsorglich gewesen wären – Menschenleben hätte kosten können.

Zur Wiederherstellung der Wahrheit haben wir anzumerken, dass in dem Gebäude, in dem die Büros der Zeitung „Pontiki“ untergebracht sind, zu der Zeit, als die Warntelefonate erfolgten, sowohl die Journalisten als auch die Angestellten noch nicht eingetroffen waren.

Angesichts der Tatsache, dass die Angestellten – speziell am Sonntag – wenigstens eine Stunde nach dem Zeitpunkt des Warnanrufs ihren Dienst antreten, erfolgte das Gespräch des Organisationsmitglieds mit einer Person, die nicht dem journalistischen oder dauerhaft beschäftigten Personal der Zeitung „Pontiki“ angehört.

(Quelle: To Pontiki)

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Bekennerschreiben zu Bombenanschlag auf Einkaufszentrum in Griechenland

26. Januar 2013 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 2.023 10 Kommentare

Die Kooperation Anarchistischer Organisationen bekannte sich zu dem Bombenanschlag auf das Einkaufszentrum The Mall Athens in Griechenland am 20 Januar 2013.

Zu dem am vergangenen Sonntag (20 Januar 2013) verübten Bombenanschlag auf das Einkaufszentrum The Mall Athens im Athener Stadtbezirk Marousi bekannte sich die erstmalig in Erscheinung tretende Organisation „Kooperation Anarchistischer Organisationen“ (Σύμπραξη αναρχικών Οργανώσεων) in ihrer Proklamation, die am Donnerstagnachmittag (24 Januar 203) auf Indymedia publiziert wurde.

Die ungekürzte Proklamation wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben. Es sei angemerkt, dass es sich um eine nicht weiter überarbeite „Rohübersetzung“ handelt.
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Mitarbeiter brachte Bombe in Ministerium für Zivilschutz in Griechenland

25. Juni 2010 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 129 Kommentare ausgeschaltet

Die am 24. Juni 2010 in Griechenland im Ministerium für Zivilschutz in Athen detonierte Paketbombe war von einem Mitarbeiter des Ministers Michalis Chrysochoidis befördert worden.

Wie die Ermittlungen der Polizei inzwischen ergaben, wurde die an den Minister für Zivilschutz Michalis Chrysochoidis adressierte Paketbombe am 18. Juni 2010 bei der Poststelle im Athener Stadtteil Kypseli aufgegeben und am Dienstag, dem 22. Juni 2010 mit der regulären Post an das Büro der Geschäftsstelle des Ministers in der Straße Vasilissis Olgas zugestellt. Die Absenderangabe lautete auf den Namen des ehemaligen Finanzmanager der Siemens Hellas Christos Karavelas. Am Mittwoch wurde über die eingegangene Korrespondenz für den Minister telefonisch dessen Sicherheitsoffizier informiert, woraufhin letzterer anordnete, die Post in sein Büro im Ministerium für Zivilschutz zu bringen.

Tatsächlich wurde am Donnerstagmorgen von einem Mitarbeiter des Ministerbüros die gesamte Korrespondenz in das Ministerium gebracht und dort angesichts der Eigenschaft des Überbringers keinerlei Kontrolle unterzogen. Als am Abend der Sicherheitsoffizier Jorgos Vasilakis die in seinem Büro abgelieferte Post zu kontrollieren begann und dabei das augenscheinliche Geschenkpaket öffnete, detonierte der darin versteckte Sprengsatz und tötete den Offizier auf der Stelle.

Somit ist also geklärt, wie die Paketbombe bis in das Ministerium gelangen konnte. Gleichzeitig wird jedoch auch bewusst, dass wenigstens eine Woche lang ein hochbrisanter Sprengsatz im Zentrum von Athen unterwegs war und es letztendlich nur dem Zufall zu verdanken ist, dass die Detonation nicht an einem stärker frequentierten Ort wie beispielsweise in Einrichtungen der Post, dem öffentlichen Büro des Ministers Michalis Chrysochoidis oder gar während der Beförderung in der U-Bahn ausgelöst wurde.

Bombenanschlag im Ministerium für Zivilschutz in Griechenland

24. Juni 2010 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 130 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland detonierte am Abend des 24. Juni 2010 in einem Büro des Ministeriums für Zivilschutz in Athen eine Paketbombe. Durch die Explosion wurde ein 52-jähriger Offizier der griechischen Polizei getötet.

Der als Geschenkpaket getarnte Sprengsatz detonierte gegen 20:30 Uhr Ortszeit in dem im siebten Stock des Ministeriumsgebäudes gelegenen Büro der Ordonanz des Ministers für Bürgerschutz Michalis Chrysochoidis. Es wird angenommen, dass der seit Jahren an der Seite des Politikers stehende Adjutant und persönliche Vertraute Jiorgos Vasilakis des heutigen Ministers das Paket mit der Bombe öffnen wollte und damit die Explosion auslöste, die ihn auf der Stelle tötete. Ebenfalls wird vermutet, dass die Paketbombe für den Minister persönlich bestimmt war.
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Bombenanschläge in Athen und Thessaloniki in Griechenland

14. Mai 2010 / Aktualisiert: 25. August 2015 / Aufrufe: 339 Kommentare ausgeschaltet

Bei zwei Bombenanschlägen in Griechenland detonierten am 13. Mai 2010 im Stadtteil Korydallos in Athen und am 14. Mai 2010 im Zentrum von Thessaloniki starke Sprengsätze.

Am Mittag des Freitag (14.05.2010) detonierte in dem im Zentrum von Thessaloniki bzw. dem Innenstadtbezirk Vardari gelegenen Gerichtsgebäude ein starker Sprengsatz und verursachte erhebliche Sachschäden. Ein 60-jähriger Justizbeamter wurde leicht verletzt. Der Bombenanschlag ereignete sich nicht einmal 24 Stunden nach dem am Vortag im Athener Stadteil Korydallos in der Nähe der dort befindlichen Haftanstalt ausgeübten Terroranschlag.
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Bombenexplosion vor dem Parlament in Griechenland

10. Januar 2010 / Aktualisiert: 25. August 2015 / Aufrufe: 159 Kommentare ausgeschaltet

Am Samstagabend (09. Januar 2010) explodierte in Athen um 19:59 Uhr auf dem Vorplatz des Gebäudes des griechischen Parlaments direkt am Denkmal des Unbekannten Soldaten eine Bombe. Der Sprengsatz verursachte geringfügige Sachschäden.

Der Polizei war es gelungen, den in der Regel rund um die Uhr stark frequentierten Bereich rechtzeitig zu räumen und den Verkehr um den Syntagma-Platz zu sperren, da ein Unbekannter um 19:43 Uhr bei der Redaktion der Zeitung Eleftherotypia angerufen und davor gewarnt hatte, dass in 17 Minuten eine Bombe explodieren werde.
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Bombenanschlag auf Gebäude der Versicherungsgesellschaft Ethniki in Athen

28. Dezember 2009 / Aufrufe: 109 Kommentare ausgeschaltet

Am späten Sonntagabend (27. Dezember 2009) detonierte in dem Gebäude der griechischen Versicherungsgesellschaft „Ethniki“ an der Straße Leoforou Syngrou im Zentrum von Athen – Griechenland ein starker Sprengsatz.

Die äußerst starke Explosion war in einem weiten Umkreis wahrnehmbar und verwüstete das Erdgeschoss des sechsstöckigen Bürogebäudes der Versicherungsgesellschaft „Ethniki“ praktisch vollständig. Etliche Anwohner glaubten im ersten Augenblick, es habe ein kräftiges Erdbeben stattgefunden. Durch die enorme Druckwelle wurden zahlreiche in der Nähe des Gebäudes geparkte Fahrzeuge und sogar auch ein auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Leoforou Syngrou befindliches Bankgebäude beschädigt.

Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, da die Polizei nach einem bei der Redaktion der Zeitung „Eleftherotypia“ etwa eine Viertelstunde vor der Explosion eingegangenen Warnanruf den in der Regel rund um die Uhr stark frequentierten Ort rechtzeitig absperren konnte.

Da sich zunächst niemand offiziell zu dem Terroranschlag bekannt hatte, war in ersten Einschätzungen die Rede von der Organisation „Epanastatikos Agonas“ (= Revolutionärer Kampf), die bereits in der Vergangenheit wiederholt mit extrem starken Sprengsätzen Anschläge auf Gebäude mit besonderem Symbolcharakter verübt hat. Laut aktuellen Informationen soll inzwischen im Internet ein Bekennerschreiben der Organisation „Pyrines tis Fotias“ (= Kerne des Feuers) aufgetaucht sein, von dessen Authentizität jedoch die Behörden bisher nicht überzeugt sind.

Festnahmen und Haftbefehle nach Anschlägen in Griechenland

16. November 2009 / Aufrufe: 81 Kommentare ausgeschaltet

Nach dem Bombenanschlag am Freitag, dem 13. November 2009, auf die Wohnung des Abgeordneten der PASOK-Partei Mimis Androulakis in Athen nahm die Polizei am Samstag in den frühen Morgenstunden eine 22-jährige Studentin fest. Außerdem wurden Haftbefehle gegen weitere vier Verdächtige erlassen, nach denen gefahndet wird.

Die festgenommene Frau wird unter anderem der Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung und der Beteiligung bei Beschaffung, Herstellung und Besitz von Sprengstoff und Bomben beschuldigt, was sie selbst allerdings in allen Punkten bestreitet. Die verhaftete Frau wurde noch am selben Tag einer Untersuchungsrichterin vorgeführt, welche die Anhörung auf den Montag (16. November 2009) vertagte. Zwei weitere am Samstagmorgen zusammen mit der Studentin in Athen festgenommene verdächtige Personen werden weiterhin von der Polizei verhört, ohne bisher einem Untersuchungs- oder Haftrichter vorgeführt worden zu sein.

Die 22-jährige Studentin ist die fünfte Person, die unter dem Verdacht der Zugehörigkeit zu der terroristischen Gruppe "Pyrines tis Fotias" (= Kerne des Feuers) verhaftet wurde. Drei Personen befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft, eine wurde gegen Auflagen bis auf weiteres freigelassen. Mit den am Samstag ergangenen weiteren vier Haftbefehlen erhöht sich die Zahl der Verdächtigen auf nunmehr insgesamt fünfzehn Personen, von denen zehn flüchtig sind. Nach Einschätzung der Anti-Terror-Abteilung dürfte  sich die Anzahl der verwickelten Personen auf über zwanzig erhöhen.