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Die unsichtbaren Arbeitnehmer in Griechenland

18. Oktober 2014 / Aufrufe: 1.245 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen sogenannter flexibler Beschäftigungsformen werden in Griechenland völlig legal hunderttausende Arbeitnehmer in eine rechtlose Scheinselbständigkeit gezwungen.

Wenn in Griechenland von „Einkommen aus Quittungsblöcken“ die Rede ist, geht es heutzutage meistens um Arbeitnehmer, die infolge der katastrophalen Lage auf dem Arbeitsmarkt keinen anderen Ausweg sehen, als sich den – immer absurderen – Forderungen der Arbeitgeber zu beugen und als Scheinselbständige zu verdingen bzw. buchstäblich „versklaven“ zu lassen.

Sowohl auf dem privaten als nicht zuletzt auch auf dem öffentlichen Sektor wurde in den letzten Jahren in systematischer Untergrabung der Arbeitsgesetzgebung ein ständig anwachsendes Heer rechtloser Scheinselbständiger rekrutiert, die zwar praktisch ganz „normale“ Arbeitnehmer sind (sprich in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehen und ggf. sogar auch „Planstellen“ besetzen), formal jedoch als „Selbständige“ behandelt – und natürlich besteuert! – werden.

Ein Journalist, dessen Artikel nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird, beschreibt anschaulich und sinngemäß allgemein zutreffend, was es bedeutet, ein „Blöckchen“ bzw. „Blokakias“ (Plural: „Blokakides“) zu sein.
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