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Artikel Tagged ‘bip’

Griechenland ist Schlusslicht bei Pro-Kopf-BIP

5. Mai 2018 / Aufrufe: 371 Kommentare ausgeschaltet

Bei Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und Produktivität erreicht Griechenland nur die Hälfte des Mittelwerts der sogenannten entwickelten Länder der OECD.

Den Angaben zufolge, die im Wochenbericht des griechischen Unternehmens- und Industrieverbands (SEV) über wirtschaftliche Entwicklungen umfasst sind, gestalten sich in Griechenland sowohl das Pro-Kopf-BIP als auch die Arbeitsproduktivität auf 50% des Durchschnittswertes der entwickelten Länder der OECD.

Konkret gestaltete sich 2017 Griechenlands Bruttoinlandsprodukt pro Kopf auf 24.189 Dollar bzw. 51% des gemittelten Durchschnittswerts der entwickelten OECD-Länder, gegenüber 60% im Jahr 2000 und 70% im Jahr 2007.
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EZB demontiert Mythos von Griechenlands Aufschwung

13. April 2018 / Aufrufe: 588 Kommentare ausgeschaltet

Der Jahresbericht 2017 der EZB bringt den von der Regierung propagierten Mythos vom Wachstum in Griechenland zum Einsturz.

Den Mythos der griechischen Regierung von einer Rückkehr Griechenlands zum Wachstum zerstört der Jahresbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) für 2017, der bestätigt, dass Griechenland noch einen weiten Weg vor sich hat um den durchschnittlichen Wachstumsrhythmus der Wirtschaften der Eurozone zu erreichen.

Detaillierter ergibt sich aus den Fakten der EZB, dass Griechenland 2017 das niedrigste Wachstum in der Eurozone hatte, nämlich 1,4% gegenüber dem Durchschnittswert von 2,3%. Und als ob dies noch nicht reichte, betrug das Pro-Kopf-BIP in Griechenland weniger als 2/3 des Durchschnittswerts der Eurozone, nämlich 19.900 Euro gegenüber 31.700 Euro.
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Griechenland bleibt Verschuldungs-Champion Europas

28. Januar 2018 / Aufrufe: 837 2 Kommentare

Griechenland hatte auch im dritten Quartal 2017 in der Eurozone die höchste Verschuldung im Verhältnis zu seinem BIP, gefolgt von Italien und Portugal.

Den am 24 Januar 2018 von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) veröffentlichten Angaben zufolge belief die öffentliche Verschuldung Griechenlands sich im dritten Quartal 2017 auf 177,4% des BIP.

Im Verhältnis zum zweiten Quartal 2017 stieg die griechische Verschuldung um 1,3%, während im Vergleich zum dritten Quartal 2016 das Verhältnis der Verschuldung zum BIP um 0,5% zurück ging.
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Drei Regionen Griechenlands zählen zu den ärmsten Europas

3. April 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.880 1 Kommentar

Laut Eurostat zählten 2015 drei Verwaltungsbezirke in Griechenland zu den zwanzig ärmsten Regionen der Europäischen Union.

Gemäß den am 30 März 2017 an die Öffentlichkeit gegebenen Daten des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) befanden sich 2015 elf Regionen Griechenlands unterhalb von 75% des durchschnittlichen gemeinschaftlichen Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Kopf.

Insgesamt gesehen bewegte sich 2015 in den Mitgliedstaaten der EU das Pro-Kopf-BIP (bezogen auf den gemittelten EU-Durchschnitt) ab 29% in einer Region Bulgariens und bis zu 580% in dem Bezirk „Inner London – West“ im Vereinigten Königreich.
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Griechenland bleibt in der Rezession

13. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 730 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland verblieb 2016 als einziges Land der EU und der Eurozone in einer Rezession.

Gemäß den jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) bekannt gegebenen Daten ist Griechenland das einzige Land in der Europäischen Union, das in einer Rezession verbleibt.

Spezieller sank das BIP Griechenlands im 4. Quartal 2016 um 1,2% im Verhältnis zum vorherigen Quartal und um 1,1% im Verhältnis zum selben Quartal des Vorjahres.
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Korrigierte Fiskaldaten bescheren Griechenland neuen Schock

24. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.822 2 Kommentare

Die rückwirkende Revision der fiskalischen Daten Griechenlands für 2015 schlug ein neues Loch in Höhe von fast einer halben Milliarde Euro in den Haushalt!

Die Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) schritt zu einer schlechter ausfallenden Revision der fiskalischen Daten für das Jahr 2015, wobei der Primärüberschuss des Jahres 2015 letztendlich um 0,5% des BIP geringer ausfällt als im April 2016 im Rahmen der Bekanntgabe der Daten für die Periode 2012 – 2015 vorgesehen war.

Gemäß der zweiten Bekanntgabe der fiskalischen Daten seitens der ELSTAT an das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) im Rahmen des Verfahrens bezüglich eines übermäßigen Defizits erreichte Ende 2015 das Defizit der griechischen Zentralregierung 13,2 Mrd. Euro bzw. 7,5% des BIP. Parallel belief sich die öffentliche Verschuldung auf 311,7 Mrd. Euro bzw. 177,4% des BIP.
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Griechenland ist OECD-Champion bei Steuern

25. September 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.114 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Bericht der OECD ist Griechenland das einzige von 34 untersuchten Ländern, das 2015 die Besteuerung der Unternehmen erhöhte.

Griechenland war 2015 das einzige OECD-Land, dass zu einer Erhöhung der Besteuerung der Unternehmen schritt, und zwar zu einer Stunde, wo die allgemeine Tendenz weltweit dahin geht, der Besteuerung konjunkturelle Charakteristika zu verleihen.

Laut dem Bericht der OECD über die Steuerpolitik in der Periode der Krise (2010 – 2014) erhöhten die Länder in ihrer Mehrheit (untersucht werden 34 Länder) die Beststeuerung und konkret ihre Steuereinnahmen im Verhältnis zum BIP. Wie die griechische Zeitung Kathimerini schreibt, ergibt sich allerdings seit vergangenem Jahr, dass die OECD-Länder ihre Politik ändern und ihre Steuermaßnahmen nunmehr in die Richtung der Stärkung ihrer konjunkturellen Aussichten wenden.
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Das tragische Bild der Wirtschaft Griechenlands

3. Mai 2016 / Aufrufe: 1.143 Kommentare ausgeschaltet

Der Quartalsbericht der staatlichen Haushaltsstelle zeichnet ein völlig anderes Bild von der Wirtschaft Griechenlands als die Regierung propagiert.

Im vierten Quartal des Jahres 2015 präsentierte das BIP einen marginalen Anstieg um 0,1% im Verhältnis zum dritten Quartal 2015, während das BIP im Verhältnis zum vierten Quartal des Jahres 2014 einen Rückgang um 0,8% verzeichnete … Für das Jahr 2015 insgesamt schrumpfte das BIP der griechischen Wirtschaft um weitere 0,2%. In nominalen Werten war der Rückgang noch größer (-0,9%) …

Die Arbeitslosigkeitsquote erreichte im vierten Quartal des Jahres 2015, im Verhältnis zu dem dritten Quartal 2015 marginal gestiegen … Die Arbeitsproduktivität ging weitere zurück … Die Vergütungen für abhängige Arbeit je Lohnempfänger gingen zurück …
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Griechenland muss erneut Gesundheits- und Sozialleistungen kürzen

24. April 2011 / Aufrufe: 1.159 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen neuer Sparmaßnahmen muss Griechenland unmittelbar zu weiteren rigorosen Kürzungen im Gesundheitswesen und bei Sozialleistungen schreiten.

In Umsetzung einer Reihe von Maßnahmen, die sich hinter den Zahlen des neuen mittelfristigen Programms zur volkswirtschaftlichen Stabilisierung verbergen, wird die griechische Regierung unter anderem zur Streichung der Sozialleistungen an wirtschaftlich besser gestellte Empfänger schreiten. Weiter sehen die von dem Wirtschaftsstab der Regierung adoptierten Maßnahmen  gezielte Kürzungen bei Krankengeldern, Medikamenten und staatlichen Beihilfen an Krankenhäuser und die gleichzeitige Erhöhung der Sozialabgaben an OGA (gesetzlicher Pflichtkasse für Landwirte, Landarbeiter und sonstige), OAEE (gesetzlicher Sozialversicherungsträger für Selbständige und Unternehmer) und die Kasse für Wissenschaftler vor.

Ebenfalls sind rigorose Kürzungen und Streichungen bei Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld und Familenbezügen, aber auch Wohngeld, Zinsvergünstigungen für Baudarlehen und den Programmen des „sozialen Tourismus“ vorgesehen, während die beiden Organismen „OEK“ (Träger für sozialen Wohnungsbau) und „Ergatiki Estia“ (Träger für diverse Sozialleistungen an Arbeitnehmer) zusammengelegt werden sollen.
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Steuererhöhungen und Kürzungen der Löhne und Renten in Griechenland

2. Mai 2010 / Aktualisiert: 04. Mai 2010 / Aufrufe: 1.243 2 Kommentare

Unter dem Druck der EU und des IWF beschloss die Regierung in Griechenland erneute Steuererhöhungen und neue Steuern, weitere rigorose Kürzungen der Gehälter und Renten und härteste Sparmaßnahmen.

Als Grundvoraussetzung für die Gewährung der in Aussicht gestellte Finanzierungshilfe seitens der EU und des IWF wurde Griechenland zu einem Paket weiterer rigoroser Sparmaßnahmen verpflichtet. Die am Sonntag, dem 02. Mai 2010 von dem griechischen Finanzminister Jorgos Papakonstantinou bekanntgegebenen ersten Einzelheiten umfassen erneute Erhöhungen der Verbrauchssteuern (Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Getränkesteuer, Luxussteuer), neue Steuern und Abgaben, Sondersteuern auf Unternehmensgewinne, weitere nachhaltige Kürzungen der Bezüge auf dem allgemeinen öffentlichen Sektor nebst einem dreijährigen Gehaltsstopp sowie einschneidende Kürzungen aller Altersrenten sowohl des öffentlichen als auch privaten Sektors.
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