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Artikel Tagged ‘betrug’

Areopag greift wegen Prozessverschleppung in Griechenland ein

5. Juli 2013 / Aufrufe: 243 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Gerichtshof in Griechenland ordnete eine Disziplinaruntersuchung wegen der Verschleppung der Strafverfahren gegen eidbrüchige Beamten an.

Die stellvertretende Staatsanwältin am Obersten Gerichtshof (Areopag), Evterpi Koutzamani, ordnete die Durchführung einer disziplinarischen Voruntersuchung wegen der zehn Vertagungen innerhalb von zwei Jahren in einem Prozess gegen einen Bediensteten der Gemeinde Athen an, der dabei erwischt wurde, sich bestechen zu lassen.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass auf Betreiben des Athener Oberbürgermeisters Giorgos Kaminis Strafverfahren gegen zehn Bedienstete der Gemeinde eingeleitet wurden, die eidbrüchig geworden sein sollen. Darunter befinden sich hauptsächlich Fälle von „Beschleunigungsgebühren“, aber auch Betrügereien. Ein Fall bezieht sich sogar auf eine Gemeindebeamtin, die sich gegenüber Privatleuten als persönliche Sekretärin des Oberbürgermeisters ausgab, um ihnen Zuwendungen für die Ausrichtung von Sportveranstaltungen usw. abzuknöpfen, ohne jedoch jemals einen solchen Auftrag erhalten zu haben.
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Immobilienbetrüger in Griechenland verhaftet

19. Juni 2012 / Aufrufe: 248 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde von der Kriminalpolizei Attika eine Bande ausgehoben, deren Mitglieder mit Immobilien-Betrügereien insgesamt 326.000 Euro ergaunert hatten.

Die Polizeibeamten verhafteten eine 26-jährige Griechin und eine 46-jährige Polin, während das dritte Mitglied der Bande, eine wegen Betrugs angeklagte 41-jährige Griechin, bereits in der Frauenhaftanstalt Korydallos in Athen inhaftiert ist.

Wie im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen festgestellt wurde, traten die beiden Griechinnen als Vertreterin der Eigentümerin einer Maisonetten-Wohnung im Athener Stadtbezirk Kyfisia gegenüber Kaufinteressenten auf, welche sie mit niedrigen Verkaufspreisen lockten und davon überzeugten, zum Kauf der Maisonette zu schreiten.

Danach verlangten und erhielten sie hohe Anzahlungen und präsentierten dabei ihre ausländische Komplizin als Eigentümerin der Maisonette. Zur Unterzeichnung der Vorverträge hatten sie die Polin mit einem gefälschten Personalausweis ausgestattet, der auf die Personendaten der tatsächlichen Eigentümerin ausgestellt war.

Bisher wurde herausgefunden, dass die Frauen auf diese Weise vier Kaufinteressenten betrogen und Anzahlungen erhalten haben, die sich auf den Betrag von 326.000 Euro belaufen, während sie versucht hatten, weitere 80.000 Euro zu ergaunern.

Bei Durchsuchungen der Wohnungen der Frauen wurden eine Pistole, 600 Euro, ein gefälschter 50-Euro-Schein, ein gefälschter griechischer und ein gefälschter polnischer Personalausweis sowie eine Kleinmenge an Drogen gefunden und beschlagnahmt.

Die beiden verhafteten Frauen wurden dem Staatsanwalt des Strafgerichts Athen vorgeführt.

(Quelle: in.gr)

Betrüger in Griechenland gaben sich als Finanzbeamte aus

14. März 2012 / Aufrufe: 197 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland fiel ein 90-Jähriger zwei Betrügern zum Opfer, die sich als Finanzbeamte ausgaben und 4800 Euro für eine angebliche Steuerschuld seines Sohnes verlangten.

Wie bekannt wurde, erschienen die Täter in der Wohnung des 90-jährigen Mannes in δερ Σταδτ Katerini und stellten sich als Beamte des lokalen Finanzamtes vor. Anschließend forderten und erhielten sie einen Geldbetrag in Höhe von 4.800 Euro, den der Sohn des Opfers angeblich dem Finanzamt schuldete. Die Täter machten sich mit dem Geld aus dem Staub und werden von der Polizei gesucht.

(Quelle: Zougla.gr)

Millionenbetrug zu Lasten der IKA in Griechenland

10. März 2012 / Aufrufe: 598 11 Kommentare

In Griechenland wurde ein Betrug mit fiktiven Krankenhausaufenthalten aufgedeckt, mit dem der Sozialversicherungsträgers I.K.A. um Millionen Euro geschädigt wurde.

Einen Millionenbetrug zu Lasten der Athener Geschäftsstelle Kallithea der Versicherungsanstalt IKA deckte die Polizei mit der Festnahme vier bei der Dienststelle beschäftigter Frauen und den Ehemännern zwei dieser Frauen auf, die unter anderem mit den Beschuldigungen der Unterschlagung. Urkundenfälschung, Geldwäsche usw. verhaftet wurden.

Wie bekannt wurde, stellten die in den Betrug verwickelten Angestellten zahlreichen Versicherten Belege über angebliche Krankenhausaufenthalte aus und beteiligten sie mit 20% an den Beträgen, welche sie der IKA für die „Behandlungen“ in Rechnung stellten. Das übrige Geld steckten sich die Bediensteten in die eigene Tasche und sollen auf diese Weise den Versicherungsträger um viele Millionen Euro geschädigt haben!

Die Ermittlungen begannen von der Abteilung für Leistungen, Register und Finanzen, und wie festgestellt wurde, strichen sich die in Rede stehenden Angestellten nach Abstimmung mit Versicherten tausende Euro für imaginäre Krankenhausaufhalte ein. Laut Informationen „akquirierten“ sie sogar Kunden, indem sie Bürger anriefen und fragten, ob sie Geld verdienen wollen.

(Quelle: Epikera Online)

Festnahmen wegen Bestechung und Betrug in Griechenland

24. Februar 2012 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 3.915 11 Kommentare

In Griechenland wurden ein höherer Beamter des Finanzministeriums wegen Korruption und eine Bedienstete der Nationalen Notrufzentrale wegen Betrug festgenommen.

Ein 55-jähriger höherer Beamter des griechischen Finanzministeriums, der am Donnerstag, dem 23. Februar 2012 unter der Beschuldigung der passiven Bestechung und Erpressung dem Untersuchungsrichter vorgeführt wurde und eine 24-stündige Frist für seine Aussage erhielt, soll 3.000 Euro von einem Unternehmer gefordert haben, um eine gegen dessen Firma verhängte Geldstrafe zu senken.

Gemäß der Klageschrift zeigte der 38-jährige Vertreter einer bei Alexandroupoli aktiven Firma bei dem Dezernat für interne Angelegenheiten an, dass der Dienstellenleiter des Liegenschaftsamts von ihm erpresserisch den Geldbetrag von 3.000 Euro fordere, um eine gegen sein Unternehmen verhängte Geldstrafe auf etwa die Hälfte zu reduzieren. Der Fall bezog sich auf die Verhängung einer Verwaltungsstrafe in Höhe von 12.769 Euro wegen des rechtswidrigen Abbaus träger Materialien (Kiessand) auf einem Landstück.
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