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Artikel Tagged ‘besteuerung’

Plan B der Reeder in Griechenland

30. April 2015 / Aufrufe: 1.594 Kommentare ausgeschaltet

Der Plan B der – im übrigen als nationale Gönner auftretenden – Reeder Griechenlands und wo sie ihre Millionen zu parken gedenken.

London, Monte Carlo, Nikosia, Amsterdam. Dubai, Malta, aber auch Lissabon und Istanbul sind einige der Städte, die – wie am 26 April 2015 eine Reportage der Zeitung „Kathimerini“ verzeichnete – um die Anziehung der ständigen Niederlassung griechischer Reeder buhlen.

Und wie charakteristisch berichtet wird, haben sie sogar begonnen, dies zu beschleunigen. Rund 30 griechische Unternehmer aus dem Raum der Hochseeschifffahrt sollen sich sehr gut informierten Quellen zufolge in dem Verfahren befinden oder bereits nicht nur den Sitz ihres Unternehmens, aber auch ihren Wohnsitz als natürliche Personen verlegt haben, während sich viele anschicken, ihnen zu folgen.
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Schweiz blockiert rückwirkende Besteuerung griechischer Guthaben

6. Februar 2014 / Aufrufe: 2.006 3 Kommentare

Die in Griechenland geschürten Hoffnungen auf einen Geldregen aus der Besteuerung bei Schweizer Banken angelegter Guthaben scheinen sich als nichtig zu erweisen.

Wie sich aus den Erklärungen der schweizerischen Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf anlässlich eines Treffens mit dem griechischen Finanzminister Giannis Stournaras in Athen ergab, sind die Aussichten auf eine nachträgliche Besteuerung in der Vergangenheit von Griechen in die Schweiz gebrachter Gelder unendlich gering.

Die schweizerische Ministerin bzw. Leiterin des Eidgenössischen Finanzdepartments (EFD) charakterisierte das Modell der Vergangenheit als überholt und wollte damit die Politik gegenüber den Forderungen Griechenlands nach einer Besteuerung der bei Schweizer Banken eingegangenen Gelder auf den Punkt bringen, die sich hauptsächlich auf zukünftige Guthaben beziehen wird.
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Griechenland hat höchste Steuersätze der Eurozone

5. Dezember 2013 / Aufrufe: 904 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland mag die höchsten Steuersätze in Europa haben, liegt jedoch bei den Steuereinnahmen hinter dem Durchschnitt der Länder der Eurozone zurück.

In seinem Interview mit der „Zeitung der Redakteure“ gesteht der stellvertretende Finanzminister Christos Staikouras ein, Griechenland sei weiterhin ein überbesteuertes Land, und betont, „die von den Haushalten und Unternehmen erhobenen Steuersätze sind höher als die Steuersätze der Eurozone„.

Andererseits erklärt der Minister jedoch auch, die Steuereinnahmen in Griechenland liegen im Verhältnis zu seinem BIP unter dem durchschnittlichen Niveau der Länder der Eurozone, weil ein großer Teil des Gesamtprodukts der Wirtschaft nicht besteuert wird, und deshalb gegen Schattenwirtschaft, Steuervermeidung und Steuerhinterziehung vorgegangen werden muss.
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Patriotismus der Reeder in Griechenland

16. Juni 2012 / Aufrufe: 2.289 15 Kommentare

Die Ankündigung der Radikalen Linken in Griechenland, die Steuerbefreiungen der Reeder streichen zu wollen, scheint letztere ernsthaft beunruhigt und verärgert zu haben.

Ein am 12 Juni 2012 publizierter Artikel der amerikanischen Agentur Bloomberg  bezog sich nicht auf Wahlkampfäußerungen von SYRIZA-Funktionären und auch nicht auf „pikante“ Enthüllungen über das Englisch des Parteiführers der SYRIZA-Partei, Alexis Tsipras. Er bezog sich jedoch auf die 175 Milliarden Euro, die laut den Angaben der Agentur die unversteuerten Gewinne der griechischen Schiffseigner in den letzten zehn Jahren darstellen, was allerdings weder mit der Informierung der Bürger noch mit dem Wahlkampfgeschehen in Zusammenhang zu stehen scheint.

Das Griechenland, welches sich ändern will und muss, wird gewaltsam und über drei Tage im Sternbild „Iphikratis Amyras“ platziert, zur selben Stunde wo die schmähenden – bis sogar beleidigenden – Erklärungen griechischer Reeder auf dem Informationsteller fehlen, den die meisten Massenmedien servieren.

Die „Wahlkampfdrohung“ der SYRIZA, die Beziehung zwischen dem griechischen Staat und der Schifffahrt mit dem „Ziel der Abschaffung der 58 provokativen verschiedenen Steuerbefreiungen und Schaffung eines beständigen Steuersystems, welches der grundrechtlichen Auflage entsprechen wird, dass alle griechischen Staatsbürger zu den Steuerlasten beitragen, von Grund auf untersuchen zu werden„, scheint die Reeder und im weiteren Sinn ein komplettes Medien-Netzwerk beunruhigt zu haben.
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Katholische Kirche protestiert gegen Besteuerung in Griechenland

22. März 2010 / Aufrufe: 283 Kommentare ausgeschaltet

Die katholische Kirche in Griechenland drückt mit einem Schreiben an Wirtschaftsminister Jorgos Papakonstantinou ihren Widerspruch gegen die Besteuerung ihrer Einnahmen aus.

In dem Schreiben wird angeführt, dass die katholische Kirche in Griechenland „den Staatshaushalt nicht mit einem einzigen Euro belastet„, und angefügt, dass „sowohl die Würdenträger als auch die Priester, Mönche und Nonnen der katholischen Kirche in Griechenland vom Staat weder entlohnt werden noch gesundheitliche Versorgung genießen und auch keine Rente beziehen„.

Weiter lautet es: „Wenn jedoch schließlich die Besteuerung mit einem Steuersatz in Höhe von 20% auferlegt werden wird, verurteilen Sie uns zum wirtschaftlichen Konkurs und dem Unvermögen, überleben und die heiligen Zwecke unserer Kirche erfüllen zu können. Ihre Verantwortung wird dann eben so groß sein wie auch ihre Ungerechtigkeit zu unseren Lasten! In der Praxis würde dies eine Konfiszierung unseres geringen Vermögens bedeuten.

Es sei angemerkt, dass der aktuelle Entwurf des neuen griechischen Steuergesetzes in Bezug auf die Kirchen, welche in Griechenland finanzielle Einnahmen aus der wirtschaftlichen Nutzung ihres Vermögens erzielen, eine Besteuerung in Höhe von 20% dieser Einnahmen, also nicht etwa des reinen Überschusses / Gewinns vorsieht.

Kirche will Sonderabgabe auf Immobilien in Griechenland bezahlen

2. Dezember 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 203 Kommentare ausgeschaltet

Die griechisch-orthodoxe Kirche wird in diesem Jahr die Sonderabgabe auf ihre Immobilien in Griechenland bezahlen. Dieser Beschluss wurde von dem Heiligen Synod in einer außerordentlichen Sitzung gefasst, nachdem Finanzminister Giorgos Papakonstantinos ein erklärendes Schreiben an die Kirche gerichtet hatte.

Nach einer vielstündigen Diskussion beschlossen die Priester die Zahlung der Sonderabgabe angesichts der Tatsache, dass bezüglich der nachfolgenden Jahre ein Dialog auf Nullbasis beginnen soll.
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Griechische Kirche wehrt sich gegen ungerechte Besteuerung

17. November 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 294 Kommentare ausgeschaltet
Erzbischof TheoklitosErzbischof Theoklitos
Metropolit von Ioannina

Die beabsichtigte Haltung der griechisch orthodoxen Kirche in Bezug auf das Thema der Besteuerung umriss der Erzbischof Theoklitos, Metropolit von Ioannina, in seiner Eigenschaft als Leiter der zentralen kirchlichen Finanzverwaltung: „Es gibt weder Krieg noch eine  Katastrophe um einzuspringen. Wir werden nicht bezahlen, was andere verbockt haben„.

Der Bischof bezog sich auf die Leistungen der Kirche an den Staat und betonte, dass sich der Wert des heutigen Immobilienvermögens der Kirche laut kürzlich erfolgten Schätzungen von Banken auf 702.160.000 Euro beläuft und der Kirche damit letztendlich nur 4% ihres ursprünglichen Vermögens verblieben ist.
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Kleinere Lotterie- und Glücksspielgewinne wieder steuerfrei

26. Oktober 2009 / Aufrufe: 142 Kommentare ausgeschaltet

Lose der griechischen StaatslotterieDas griechische Wirtschaftsministerium schreitet zur vorläufigen Aussetzung der bisherigen Bestimmungen bezüglich der Besteuerung von Gewinnen aus Lotterie und Glücksspielen, um eine Lösung für die Probleme zu finden, welche das geltende System der Gewinnbesteuerung verursacht.

In seiner Bekanntmachung bezeichnet das Ministerium die Bestimmungen als problematisch und betont, schnellstmöglich eine Regelung zur Aussetzung dieser Bestimmungen hinsichtlich der Steuerfreigrenze ins Parlament bringen zu wollen. Weiter wurde bekannt gegeben, dass das Ministerium unverzüglich den Dialog zur Suche einer besseren und gerechteren Besteuerung dieser Gewinne in Griechenland aufnehmen werde.

Es sei angemerkt, dass die noch unter der Regierung Karamanlis beschlossenen und nun in ihrer Wirkung ausgesetzten Bestimmungen die Besteuerung von Lotterie- und Glücksspielgewinnen ab dem ersten Euro und ohne jeden Freibetrag vorsehen.